Wahlen – Strategiegespräch

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

Geschätzte Freunde,

Ende Januar / Anfang Februar treffen wir uns, um die Kandidatenschaft für die folgenden Wahlen zu besprechen:

  • Aussprache
  • Kommunalwahl
  • Landtagswahl
  • Bundestagswahl
  • Europawahl
  • 1. Routen-Festlegung

Arbeitstitel „Liste Kaiserplatz ist überall in Aachen“. Das Ziel ist es, in allen Bereichen Wettbewerber im Rennen zu haben, die tatsächlich Konkurrenz in Bezug auf die Stimmen sein werden.

Bitte Rückmeldungen wg. Lieblingstermin und ggf. auch schon TOP-Wünsche. Wir sollten dann zügig und strukturiert in die Wahlvorbereitungen gehen.

Also: bitte sich Gedanken zu machen und oben an die Mailadresse antworten. Rückmeldung/Kontaktaufnahme folgt zügig!

Ihre / Eure Initiative Kaiserplatz e.V.

Plattform Bürger- statt Verwaltungsgesellschaft!

 

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Wiedervorlage | 4. November 2015 | Unruhe der EU: man hält nach Wahl in der Türkei Bericht zurück

Der Ausgang der Wahlen in der Türkei zeigt bereits jetzt seine politisch-taktischen Auswirkungen auf Brüssel: es wird ein Bericht in den Schubladen zu halten, um die Verhandlungsposition mit der neuen Regierung nicht zu unterminieren.

Allerdings muss man sich in Brüssel die Frage gefallen lassen, ob man denn dort weiß, was „handeln“ und „verhandeln“ eigentlich bedeuten?

Entgegen dem irrationalen Empfinden Brüssels, handelt die Türkei von der Verhandlungsmethodik her professionell, klar strukturiert und somit zielgerichtet. Dies unabhängig davon, wie man die Position der Türkei und der neuen, alten Regierung bewertet. Denn, das Verhandlungsziel dürfte in Ankara bereits festgelegt sein. Damit auch Strategie, Taktik sowie Verhandlungsinstrumente.

In Brüssel und auch in Deutschland vergißt man – wenn man das überhaupt entsprechend reflektiert und verinnerlicht hat – daß die Türkei eine Nation ist, die bereits in den vorangegangenen staatlichen Epochen immer eine exzellente Händlernation gewesen ist.

Zu glauben, man säße in Brüssel am längeren Hebel, weil man zum Beispiel einen wichtigen Bericht in der Schublade hält, indiziert bereits, dass man meint, taktisch clever zu sein.

Ein guter Händler ist immer zwei Verhandlungszüge weiter. Sprich, man sollte davon ausgehen, dass man in Ankara sehr wohl davon weiß und auch sehr klar im Bilde ist, was in der Analyse im Bericht stehen dürfte. Aber, welchen Nutzen bringt das der EU in Sachen Verhandlungsführung, wenn Ankara seine Position und die der Gegenpartei kennt?

Ficht einen Profiverhandler solch ein Bericht an und, bereitet er möglicherweise sogar Sorge? NÖ! Denn Profiverhandler kalkulieren derartige Steine im Weg einfach mit ein und gehen mit entsprechenden Konzepten/Festlegungen in die Verhandlung.

Solch ein Verhalten Brüssels, wohlfeil vorauszugehorchen, ist geradezu ein Verhandlungssignal, das man damit vergleichen kann, dass man sogar eine Duftspur gelegt hat, der man verhandlungstechnisch mit Cleverness nur noch mit Geduld folgen braucht, um seine Ziele durchzusetzen.

Brüssel scheint auch hier im Kollektiv etwas naiv zu denken, denn das Händlerhandeln der Türkei ist eines, das man mit allem Respekt als hervorragend weitsichtig umschreiben können darf!

Guten Morgen, Brüssel!

 

Überfordert –> Landeswahlleiterin von Berlin / Tagesspiegel: Wahlen zum nächsten Berliner Senat könnten gefährdet sein.

Tagesspiegel, Landeswahlleiterin von Berlin – das sind Quellen, die es Wert sind, zu beachten!!!

http://www.achgut.com/artikel/staatsversagen_naechster_akt_wahlen_ueberfordern_berlin

Es fehlt nur noch Sommerwetter, dann ist die Bananenrepublik Deutschland Realität. Gekifft wird auch schon wie im Rasta-Land Jamaica:

Wahlen: Schweizer Wahlstudie

Der Ausgang von Wahlen befasst die Forschung immer mehr und stärker. So lohnt es sich für politisch interessierte Bürger, sich diese soeben erschienene Studie zum Thema Wahlen in der Schweiz – in verschiedenen Sprachen vorhanden – anzusehen und zu lesen:

http://forscenter.ch/de/our-surveys/selects/

Im Grunde muß man davon ausgehen, dass die bis dato angenommenen „Lager-Wahlen“ zwischen Konservativen und Sozialdemokraten – mal mit ein bisschen FDP und man ein bisschen GRÜNEN – Geschichte geworden ist.

Die SPD, die sich selbst zerstümmelt. Die CDU, die nicht mehr erkennbar ist und die GRÜNEN, die mit dem Anspruch der lobenswerten gesellschaftlichen Erneuerung in Bezug auf die Ressourcenschonung und den Umweltschutz gestartet sind, leiden bei so manchen von ihnen favorisierten Programmen daran, dass das wissenschaftlich „systemische Denken“ nicht selten zu kurz kommt und letztlich gar zu kontraproduktiven Festlegungen kommt. Die Linke ist eine Partei, der man wegen ihrer Parlamentsanfragen, die wissenschaftlich strukturiert und zumeist entsprechend methodisch aufgebaut sind, loben muss. Auch deshalb, weil sie sich treu geblieben sind in ihrer Klarheit und Position. Das, was man unter „Berechenbarkeit“ subsummiert.

Mit dem Aufkommen der AfD in Deutschland sowie der FPÖ in ÖSTERREICH ist klar, dass die „alten politischen Platzhirsche“ in die Jahre gekommen sind. Immer mehr Wähler lösen sich von alten Strukturen, da diese nicht mehr für Lösungskompetenz, sondern hoffnungslose politische Defensive stehen, die teils durch eine gehörige Portion Opportunismus statt Standpunkt geprägt sind.

Wesentlich für die Schwächung der „alten Parteien“ ist, dass sie vom Denken und der politischen Seele her immer noch „alt“ verdrahtet sind. Die moderne Gesellschaft, wie sie durch die Digitalisierung dynamisiert worden ist, ist immer noch nicht verinnerlicht worden.

Ein maßgebliches Element dafür ist, dass heute das Wissen omnipräsent und maximal divers sofort zugänglich ist.

Man braucht heute nur noch wenige Zeitungen und Zeitschriften, ebenso den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, der beim Ersten und Zweiten je von einem starken politischem Gremium mitbestimt wird. Es fehlt an geistiger Tektonik, Offenheit und auch Kritikfähigkeit, kombiniert mit Kritikbereitschaft.

Jederzeit kann sich jeder gesellschaftlich interessierte und aufgeschlossene Bürger im Grunde innerhalb eines Tages durch die Nutzung des Internets und das Erarbeiten des Gespürs für die Qualität, somit Referenzierbarkeit der Inhalte in einer Art und einem Umfang informieren, was vor einer Dekade noch undenkbar ist.

Und somit darf man sagen, dass Parteien, die es nicht zu schaffen vermögen, ihre Werte / Ziele / Wege zu vertreten und die Kopplung der Informationswelt damit  stetig synchronisierend zu nutzen, zu den politischen Verlierern gehören werden.

Wenn aufwendig zu organisierende Parteitage von der lokalen Ebene bis hinauf zu der EU-Ebene, langfristig geplant werden, durch die jeweiligen Apparate und Gremien inhaltlich gestaltet werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die traditionellen Parteien eigentlich niemals à jour sein können.

Was erforderlich ist, das ist, sich so zu organisiseren, dass auf das Ziel und die Werte ausgerichtet, der Wähler, die Sympathisanten und Parteiangehörigen jederzeit mitmachen können.

Was den alten Parteien – wozu auch die GRÜNEN gehören – benötigen ist so etwas wie eine Art von

„kontinuierlichem Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“.

Will heißen, wie bei einem getatktet funktionierendem Ringverkehr eines ÖPNV steigt man an beliebiger Haltestelle ein, erbringt seinen Beitrag, steigt wieder aus. Durch diesen Transfer von Aktionen und Wissen, vermögen es die Parteien – hier quasi die „Ringbahnbetreiber“ – zum einen den kontinuierlich erwünschten Transport zur Verfügung zu stellen, somit möglichst viele Bürger mitzunehmen – und zum andern kontinuierlich über die Passagierzahlen und deren Antrieb bescheid zu wissen.

„Kontinuierlicher Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“

bedeutet aber für die Parteien und ihre Kader, dass nur starke Charaktere mit Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Dialogfähigkeit im Stande sein können, diesen Input der Bürgerschaft auf dem Weg zu GEMEINSAMEN ZIELEN ZU ERTRAGEN.

Denn es ist eine kontinuierliche Herausforderung mit dauernd auf den Apparat einwirkenden Impulsen, die den politischen Apparat stärker beeinflußen, als einen traditionellen Apparat, bei dem über lange Jahre hinweg gewachsene Beziehungs- und Definitionsnetze sicherstellen, dass zwar Leute hinzukommen, aber nicht an den Trögen der Leitlinien zu nippen vermögen, weil man sie von Dingen, die unangetastet bleiben sollen sehr geschickt fernhält.

Nicht zu sprechen von der Wählerschaft, die alle vier bis fünf Jahre einen Haken an die Überschriften der Wahlplakate auf den Wahlzetteln aufgeschrieben, machen dürfen.

Domokratie und das Wissen der Menschen für Gesellschaft und Kohärenz zu sorgen, das sieht anders aus….

„Lesen!“ Wiener Stimmen: Interview mit AfD-Vorsitzender + SPÖ-Bürgermeister: Häupl: Kein Pardon für kriminelle Asylwerber

Der Wiener Standard und der Kurier kommen heute mit Themen, die einen zum Nachdenken bringen und den Blick auch auf Deutschland richten. Man kommt unweigerlich ins Grübeln.

Dem SPÖ-Bürgermeister platzt mächtig der Kragen und er zeigt, wo in Wien nun der Hammer hängt und, welche Probleme sich dort herauskristallisieren.

Der STANDARD:

http://derstandard.at/2000032620162/Die-FPOe-hat-den-Waehlerzulauf-den-sich-die-AfD-wuenscht

Der KURIER:

http://kurier.at/chronik/wien/haeupl-kein-pardon-fuer-kriminelle-asylwerber/185.953.104