AZ-Kommentar von Robert Esser ein MUSS!

Der heutige Kommentar von Robert Esser in der Aachener Zeitung ist ein sarkastischer Genuß, den sich jeder reinziehn muß:

Die Umweltspezialisten der Verwaltung haben nämlich herausgefunden, dass seine Vierbeiner ähnlich viele Tonnen Methan in die Öcher Luft pupsen wie ein tierisch manipulierter VW-Diesel CO2. Zumindest wenn die Rentiere auf Touren kommen. Und buchstäblich Gas geben.

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Nix mit „Verwaltungs-HiFi“ – manchmal Disharmonien…

Geschätzte Leserschaft!

Möchten Sie heutzutage

in der Verwaltung einer Öffentlichen Behörde arbeiten?

Diese Frage gestellt, weil Politik wie auch Verwaltung mittlerweile eigentlich in sämtlichen Bereichen überlastet sind.

Die Welt wird komplizierter und das muß im Verwaltungsapparat strukturell abgebildet sein. Sprich, eine strikt fakten- und prozessnrzohrnr Organisation sichergestellt sein, um möglichst keine Kapazitäten zu verschwenden und nicht am Ziel vorbeizulaufen.

Aber, das ist nicht immer gegeben, weil es durchaus in verschiedenen Ämtern

„nicht-fachliche, dafür aber unsachliche politische Impulse von oben“

in die Verwaltung hinein geben kann, die geradezu ein Ineffizienz-Beschleuniger für Entscheidungen sind. So etwas kann ab einem bestimmten Punkte nicht auszuschließen an den Nerven der per se grundsätzlich auf Leistung ausgerichteten Mitarbeitenden zerren und zehren. In solch einem Umfeld dann aber noch 10, 20 oder mehr Jahre bis zur Inruhestandversetzung / Rentezu überwinden haben:

Kann das einen leistungsbewußten Menschen glücklich machen, der eigentlich für angetreten war, für den Staat, damit die Bürger zu arbeiten?

Es geht, eine Behörde prozessorientiert zu führen und die Mitarbeitenden arbeiten zu lassen: das

Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen

unter der Ägide von Städteregionsrat ETSCHENBERG. Sie steht für

„administrative best practice“

Sie ist klar gegeliedert, die sachlichen Veranlassungen sind präzise definiert, organisatorisch festgelegt und als Bürger sowie Unternehmer, kommt man schnellstmöglich aus dem Verwaltungsgeschäft zufrieden raus.

Wie läuft es aus Ihrem Empfinden heraus und in Bezug auf die Amtsleitung

in anderen Ämtern?

Welches sind IHRE Feststellungen?

Schreiben Sie uns an

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

 

Wiedervorlage | 25. Juli 2014 | Bebauungsplan und Sprachbahnhof – wer versteht das?

AAAinikai_1Wer versteht dieses Schreiben der Stadt Aachen, das verschiedene Bürger erhielten?

Wiedervorlage vom 13. September 2013 | Drogen | Sucht | Therapie:Delancey Street Foundation, San Francisco, Ca., USA

Die Arbeit der Delancey Street Foundation http://www.delanceystreetfoundation.org, ist einem Mitglied durch seine Ausbildung persönlich bekannt.

Es wurde Aachener Politikerinnen und Politikern angeboten,hier einen Brückenschlag vorzunehmen und überlegen, Erfahrungen und Expertise möglicherweise übertragen und übernehmen zu können. Das, was man in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit „best practice sharing“ bezeichnet. Erkenntnisse und daraus abgeleitete Methoden zu betrachten, sie kennenzulernen und dann das zu übernehmen, was einen selbst schneller zum Ziele führt.

Aber, getreu der politischen Grundhaltung in Aachen, findet das Zitat von Archimedes auch heute noch seine Erkenntnis: Noli turbare circulos meos – störe meine Kreise nicht!

Wie so Vieles, was vom Aachener Bürger kommt und vorgetragen wird, bleibt augenscheinlich stets nur ein (störender) Vorschlag, um auf politischem Kurs zu bleiben. Die Protokolle sind in das Vereinsarchiv aufgenommen.

H2J

„Die Schließung der europäischen Binnengrenzen rückt näher. …“ Europas Stunde der Wahrheit

LINK hinter dem Ende des Textes!

Die Neue Zürcher Zeitung vom 23.01.2016 spricht im Leitartikel auf der Titelseite aus, was in Deutschland noch so etwas wie das „f-Wort“ ist, bei dem in den USA ein 1.000 Hz-Ton draufgelegt wird, um das böse Wort nicht zu kommunizieren.

Menschliches Elend, aufziehender Stillstand der Rechtspflege, Unsicherheit für das unmittelbare Lebensumfeld, mangelnde Personenüberprüfung bei der Einreise, Passfälschungen en masse in der Türkei und Griechenland, die Aufgabe rechtsstaatlicher Grundsätze – z.B. Pressefreiheit in der Türkei – Wohnraumknappheit, teils kopflos, unsensibel und damit Fronten aufbauende Verwaltungen vor Ort und ein wohl bereits in den Startlöchern positioniert scheinender Übergangskanzler SCHÄUBLE für den Fall der Demissionierung Kanzlerin MERKELs, verdeutlichen in ekklatanter Weise, was eigentlich jedem Bürger in der Mitte der Gesellschaft und jenseits sämtlicher politisch extremen Positionierung erkennt, zumindest erahnt:

Die staatliche Ordnung ist in einer Art von schleichendem Zerlegungsprozess, bei dem immer deutlicher wird, dass politisches Handeln und Amtshandeln ein Hinterherlaufen hinter Strukturen und Ordnung ist. Verbunden mit dem Problem der inneren Distanzierung der Menschen von diesen Instituten des Staates, weil sie immer mehr das Vertrauen in die Fähigkeit und die Bereitschaft der Umsetzung des geltenden und anzuwendenden Rechts verlieren.

Und dies wesentlich resignativ, da passive Mentalität. Der Staat fördert mittelbar, aber sicher nicht billigend, da am Ende seiner Kräfte angelangt, die Radikalinskis, die dazu beitragen, die Spannungen in der Gesellschaft zu schüren und Verunsicherung zu fördern.

Dem, was man unter dem Begriff „Staat“ subsummiert, bleibt einzig eines übrig: öffentlich einzugestehen, dass man nur noch aus der Defensive heraus wie ein Torwart im Tor agiert.

Denn die Krise ist paneuropäisch und zeigt die Verwerfungen und auch erste zwischenstaatlichen Zerwürfnisse in der EU auf.

Berlin und Brüssel wirken wie ein Torwart mit tausend Händen und Füßen, die immer weniger reichen, das Spiel unter Kontrolle zu halten. Die Augäpfel, sie drehen sich wie unmittelbar vor dem Moment des Eintrens einer Amnäsie…

Diesen Kontrollverlust spüren ALLE Menschen unwillkürlich. Es greift immer intensiver das Hervortreten des individuellen Selbstschutzreflexes mit all seinen individuellen Ausprägungen und damit Verhaltensweisen. Man zieht sich in das Innerste zurück, das Private, das ultimativ zu schützende…

Wenn nun „der Staat“ – bis auf die unterste, die kommunale Ebene hinunter – immer noch meinen sollte, über die Köpfe der Bürger und ohne deren Einbindung Entscheidungen treffen zu können, die keine Einbindung bedeuten, sondern das „vor vollendete Tatsachen stellen“, dann ist eines unvermeidlich und damit unausweichlich: emotional steigt der innere Widerstand gegen das Staatshandeln in der Mitte der Gesellschaft. Dies, weil der Staat und das von ihm garantierte Staatshandeln die Kerngarantie und auch Legitimation des Staatshandelns ist. Das berechtigte Staatsmonopol, welches gegenüber den Menschen, der Gesellschaft verpflichtet ist.

Unausweichlich, dass sich die politoadministrative Kaste in nicht zu vernachlässigenden Teilen bedauerlicherweie immer noch so verhält, als wäre sie die Bestimmende, die gesellschaftliche Determinante und nicht das mündige Volk.

Vielleicht liegt es ja gelegentlich an dem politischen Klebstoff „Nepotosit“, der zwar elastisch ist, niemals zu reißen vermag, solange man sich seiner gewahr ist?

Das Gefühl kann man vielleicht so skizzieren:

Man bediente sich (selbstverständlich alles fiktiv zu strukturellen Verdeutlichung überzogen) anwaltschaftlicher Vertretung, unterschreibt die uneingeschränkte Vertretungsvollmacht und stellte dann aber im Laufe der Zeit fest, dass anwaltlicherseits doch nicht vollumfänglich die Interessen der Mandantschaft vertreten werden.

Fragt man zwischenzeitlich nach den Gründen und bittet um Erklärung, kommt die Antwort in Form der rhetorischen Frage: „Können Sie sich denn vor Gericht vertreten, na, wer ist es denn…? Glauben Sie mir, ich mache das schon richtig!“.

Was anwaltlich die absolut absolute, somit absolut zu vernachlässigende Ausnahme ist, erscheint der Bürgerschaft immer mehr als systemisch-administratives Verhaltensmuster v.a. des politisch-administrativen Sektors im Staate. Dies, weil es das Selbstverständnis von „Administration“ aus dem operativen Amtsgeschäft argumentativ abgeleitet, quasi a priori verbietet, dass sich die Bürgerschaft in das Amtsgeschäft einmischen dürfen kann.

Sukzessive bauen sich somit bei unglücklicher Amtsführung unvermeidbare Fronten auf, die zu vermeiden wären, wenn gerade die teils politisch eingefärbten und lokal nicht immer verwaltungsbezogen ausgebildten, damit qualifizierten Bediensten in bestimmten Positionen nicht ergebnisoffen entscheiden und handeln. Sondern möglicherweise auf die sie in das Amt gebrachte Partei schielen müssen, um nicht selbst geärgert oder gar geächtet zu werden. Gefangener seiner eigenen Politik zu sein, kann wie eine Tantalus-Qual sein, bei der unweigerlich in dunklen Momenten der Wunsch der plötzlichen Erlösung oder Lösung Raum greift…

Eine öffentliche Verwaltung kann im Grunde nur dann ihr Amtsgeschäft im Sinne des Staatswesens in Krisenzeiten garantieren, wenn ausnahmslos sämtliche Bedienste ihr Amtshandeln über die vielleicht denkbaren politischen Abhängigkeiten stellen und somit streng „bei der Sache bleiben“. Im Operativen sicherlich außer Frage. Punktuell allerdings in Frage zu stellen, wenn es sich um den politoadminstrativen Personalkörper handelt.

Der heute, am Samstag, den 23.01.2016 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienene Artikel

„Europas Stunde der Wahrheit – Die Schließung der Binnengrenzen…“ ist so etwas wie die Schrift an der Wand Belsazars, und er betrübt:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/europas-stunde-der-wahrheit-1.18681863

Stromausfälle und Pandemie – Spitzenreiter bei Risiken in Schweiz

Stromausfälle und Pandemien führen in der Schweiz die aktuelle Hitliste der relevanten Risiken für die Bevölkerung an.

Im Zeichen der deutschen Energiewende und der Veränderung der Versorgungs- und Netzsstruktur könnte das Risikomanagement der Stromversorgung weiter an Priorität gewinnen. Denn, neben Pandemien, gehört die Stromversorgung zu den maßgeblichen Themen der gesellschaftlichen Stabilität durch Versorgung.

Der Schweizer Bund – http://www.admin.ch – und dort das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, das VBS.bund.ch hat unter dem Titel:

Welche Risiken gefährden die Schweiz ? Katastrophen und Notlagen Schweiz 2015

ein entsprechendes Dossier veröffentlicht, das Sie gerne unter diesem Link herunterladen können:

https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=57955

Wenn Sie als engagierte Bürger recherchieren wollen, auf welchem Niveau Regierungen und Bundesbhörden arbeiten, sprich mit der Bürgerschaft kommunizieren, dann sei Ihnen die Website der Schweizer Eidgenossenschaftuneingeschränkt empfohlen:

http://www.admin.ch

Klar strukturiert, bürgerorientiertes Deutsch ohne Firlefanz und absolute Transparenz.

Man kann es so sagen, wenn Sie sich auf ein Bürgerthema vorbereiten, das Sie mit Ihren politischen Vertretern und der Administration diskutieren wollen, dann können Sie praktisch „Ihren Aufschlag“ auf der Website des Bundes finden.

Ohne Gedöns, ohne Firlefanz, bestens strukturiert und mit direkten Suchpfaden und nicht mit Hodini-Verschlagwortung, in der man sich heillos verirrt.

Man kann sagen, dass das Schmökern auf der Seite der Schweizer Eidgenossenschaft tatsächlich gewinnbringend ist.

Klar, direkt, bürgerorientiert! Und barrierefrei!

Wünschen Sie sich nicht auch manchmal, dass es zumindest auf örtlichem Niveau auch so wäre: Begriff, Suchen und Finden.

Probieren Sie die Website aus!

 

 

Tsiprasitis also auch in Aachen: hoch lebe die politische Gefolgsamkeit

ausgebuffte Verwaltungsprofis leben und handeln nicht selten gemäß dieser – sehr praktischen – Maxime: „Es ist doch unerheblich, welcher Dienstherr unter mir mein Amte leitet!“. Diese Binsenweisheit bewahrheitet sich im Artikel von Werner Czempas unter dem Titel: „Kabeltrasse von Politik gehorsamst genehmigt“.

Hermann Tücks – Telefonnummer nach dem Text – freut sich über Kontaktaufnahme zu seiner Stellungnahme zum Artikel von Werner Czempas:

Der Umweltausschuss gibt seinen Segen zur Verlegung von Erdleitungen zum geplanten Windpark Münsterwald. Zuvor hatte der Landschaftsbeirat per E-Mail dagegen gestimmt.
Verwaltung drängt auf kurzfristige Entscheidung
von Werner Czempas

Das eigentlich unglaubliche an diesem mutig, professionell und gekonnt geschriebenen Zeitungsartikel ist, dass nichts, aber auch gar nichts daraufhin passiert!
Es hat für die Akteure keine Folgen, wenn innerhalb von Minuten in größter Selbstverständlichkeit die gesamte Gemeindeordnung in unserem freiheitlich demokratischen Staat ad absurdum geführt wird. Keine Amtsenthebungen, keine Dienstaufsichtsbeschwerden, selbst der Oberbürgermeister, dessen Amt auf das schwerste beschädigt wird, schweigt! – oder billigt er diese Vorgehensweise etwa?
Wenn so etwas in Sizilien, Russland oder in einem Land der „dritten Welt“ geschieht zerreißen sich die frommen und korrekten Politiker und alle, die meinen daraufhin auch nur irgendetwas verlauten lassen zu müssen, sofort das Maul und hier, passiert nichts!
Mir scheint, hier ist ganz offensichtlich viel zu viel Geld im Spiel und das gesamte Projekt „Windpark Münsterwald“ gehört auf einen neutralen Prüfstand. In jedem Fall aber sofort gestoppt.
Ob wir in unserer Stadt weiterhin überhaupt einen Umweltausschuss für zweckmäßig halten ist ebenfalls in Frage zu stellen, in dieser Zusammensetzung aber auf gar keinen Fall!

Aachen, 29. Juni 2015
Hermann Tücks: hermann.tuecks@ingema.de ; Tel.: 9 55 18 10
Bezug:
Aachener Nachrichten
Ausgabe Samstag, 27. Juni 2015 – Nummer 146 – Seite 17 A1
Lokales
„Kabeltrasse von Politik gehorsamst genehmigt“
Der Umweltausschuss gibt seinen Segen zur Verlegung von Erdleitungen zum geplanten Windpark Münsterwald. Zuvor hatte der Landschaftsbeirat per E-Mail dagegen gestimmt.
Verwaltung drängt auf kurzfristige Entscheidung
von Werner Czempas
Übersendet am 29. Juni 2015 an den Zeitungsverlag Aachen als Leserbriefstellungnahme