Tsiprasitis also auch in Aachen: hoch lebe die politische Gefolgsamkeit

ausgebuffte Verwaltungsprofis leben und handeln nicht selten gemäß dieser – sehr praktischen – Maxime: „Es ist doch unerheblich, welcher Dienstherr unter mir mein Amte leitet!“. Diese Binsenweisheit bewahrheitet sich im Artikel von Werner Czempas unter dem Titel: „Kabeltrasse von Politik gehorsamst genehmigt“.

Hermann Tücks – Telefonnummer nach dem Text – freut sich über Kontaktaufnahme zu seiner Stellungnahme zum Artikel von Werner Czempas:

Der Umweltausschuss gibt seinen Segen zur Verlegung von Erdleitungen zum geplanten Windpark Münsterwald. Zuvor hatte der Landschaftsbeirat per E-Mail dagegen gestimmt.
Verwaltung drängt auf kurzfristige Entscheidung
von Werner Czempas

Das eigentlich unglaubliche an diesem mutig, professionell und gekonnt geschriebenen Zeitungsartikel ist, dass nichts, aber auch gar nichts daraufhin passiert!
Es hat für die Akteure keine Folgen, wenn innerhalb von Minuten in größter Selbstverständlichkeit die gesamte Gemeindeordnung in unserem freiheitlich demokratischen Staat ad absurdum geführt wird. Keine Amtsenthebungen, keine Dienstaufsichtsbeschwerden, selbst der Oberbürgermeister, dessen Amt auf das schwerste beschädigt wird, schweigt! – oder billigt er diese Vorgehensweise etwa?
Wenn so etwas in Sizilien, Russland oder in einem Land der „dritten Welt“ geschieht zerreißen sich die frommen und korrekten Politiker und alle, die meinen daraufhin auch nur irgendetwas verlauten lassen zu müssen, sofort das Maul und hier, passiert nichts!
Mir scheint, hier ist ganz offensichtlich viel zu viel Geld im Spiel und das gesamte Projekt „Windpark Münsterwald“ gehört auf einen neutralen Prüfstand. In jedem Fall aber sofort gestoppt.
Ob wir in unserer Stadt weiterhin überhaupt einen Umweltausschuss für zweckmäßig halten ist ebenfalls in Frage zu stellen, in dieser Zusammensetzung aber auf gar keinen Fall!

Aachen, 29. Juni 2015
Hermann Tücks: hermann.tuecks@ingema.de ; Tel.: 9 55 18 10
Bezug:
Aachener Nachrichten
Ausgabe Samstag, 27. Juni 2015 – Nummer 146 – Seite 17 A1
Lokales
„Kabeltrasse von Politik gehorsamst genehmigt“
Der Umweltausschuss gibt seinen Segen zur Verlegung von Erdleitungen zum geplanten Windpark Münsterwald. Zuvor hatte der Landschaftsbeirat per E-Mail dagegen gestimmt.
Verwaltung drängt auf kurzfristige Entscheidung
von Werner Czempas
Übersendet am 29. Juni 2015 an den Zeitungsverlag Aachen als Leserbriefstellungnahme

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HaHa = H2 = Wasserstoff! Aachens ÖPNV hechelt der Antriebsrealität hinterher

In Aachen ist man noch dabei, sich „eins abzuwürgen“, wenn es um das Thema Busverkerkehr und ASEAG geht. Man schraubt bildlich gesprochen an angestrengt und selbstbeweihräuchernd an längst vergangenen Ideen herum, die seit Jahren von der damaligen Zukunft in deren Gegenwart bestätigt worden sind.

So hieß es vergangene Woche von Dr. Lothar Barth im Ausschuss, dass alternative Technologien im Bereich der Antriebe von Bussen noch nicht so weit seien.

Tja, während man in Aachen noch die Glaskugel befragt, wie die Buszukunft wohl aussehen könnte, dann braucht ´man´ nur nach Hamburg schauen – denn dort verkehren bereits Busse der 3. Generation mit Wasserstoffantrieb.

Im Sinne – phonetisch natürlich ! – H2 = HaHa!