Warum wir den wilden Sperrmüll stets anmahnen:

zeigt sich in seinen Folgen in der Meldung im Super Mittwoch vom 9. November 2016:

„Wilder Müll in Flammen – … am Dienstagmorgen… Garageneinfahrt eines Mehrfamilienhauses gelagerter Müll. …. Feuer beschädigte Garagentor und die Außenfassade..“

Und genau die Aussenfassade zeigt, dass die Stadt Aachen eine Art von

„24-Stunden-Einsatzkommando wilder Sperrmüll“

betreiben muss. Denn, wenn das Haus eine Wärmedämmung aus einem bestimmten Material gehabt hätte und die Dinge schlecht gelaufen wären, dann wäre nach ein paar Minuten nichts mehr zu retten gewesen. Beispiele gibt es genug.

Aus diesem Grunde muß die Stadt Aachen unverzüglich eine Hotline einrichten, bei der man Wilden Sperrmüll meldet und über die dann das fleißige Team, das sicher genug zu tun haben wird, um den Mist zu entfernen.

Aber auch muss die Stadt Aachen sich allen Ernstes Gedanken darüber machen, eine Organisationseinheit „Wilder Müll“ zu installieren, die die Struktur und die Mittel bekommt, Ermittlungen so in Gang zu setzen, dass die Verursacher identifiziert und sanktioniert werden.

Wenn – was niemand hofft – ein Haus mit Wärmedämmung Opfer der Flammen aus einem wilden Müllberg  werden würde, dann wäre das Gejammere groß.

Nun aber, da wir das genau thematisiert haben und wir auch wissen, dass unsere Website fleißig von Verwaltung und Politik gelesen wird, kann sich niemand herausreden.

Wir finden daß die Verwaltung die unverzichtbare Struktur zum Zusammenleben ist. Und genau aus diesem Grunde ist es wichtig, will und soll der Respekt vor dem Staat nicht geschwächt werden, daß die Stadt Aachen durchaus stets auch eine „große Kelle“ griffbereit hat und sie einsetzt, um klare Signale in Kreise der Bevölkerung zu senden, die meinen, man könne ihnen – sorry! – doch gefälligst den A… abputzen… und ihnen ginge getrost alles am A… vorbei, weil sie eh nicht erwischt und eh nicht sanktioniert werden könnten.

Es ist an der Zeit, diese Irrlehre zu erden. Denn, es geht auch um das Zusammenleben und die Vielfalt in der Stadt!

Lieber Super Mittwoch: danke für die Notiz, die eine Steilvorlage für uns gewesen ist!

 

 

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Lärm | Lärmbilanz 2015 | Umweltbundesamt – und Aachen?

Das Umweltbundesamt hat die

„Lärmbilanz 2015“

veröffentlicht. Sie kann unter diesem Link abgerufen werden:

http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/laermbilanz-2015

Still, leise, schwer und schell kann es heißen „hey, go to hell!“

bis der erste Fußgänger umgenietet und verletzt im Krankenhaus liegen wird...

bis der erste Fußgänger umgenietet und verletzt im Krankenhaus liegen wird…

Ohne Rücksicht auf das Umfeld surren die Gelben Raketen auf den Bürgersteigen durch Aachen. 120 kg sind keine Übertreibung: 70 kg Fahrer, 25 kg Fahrrad und 25 kg Postgut.

Vielleicht kann man ja – grundsätzlich so sagen: wenn man vom Dreirad überrollt wird, kann es zu einer Art von „Brei-Rad“ werden, wenn es nur schwer genug ist…

Wenn mit einem solchen totenstillen Elektrorad  jemand angetitscht wird, so kann er stürzen.

Eines ist klar: die Folgen eines Sturzes sind mannigfaltig. Vom Hoppla bis zum ewigen Schweigen.

Dürfen diese Fahrzeuge eigentlich – wegen ihrer Motorisierung und ihrer Art und Weise des Betriebs – auf Bürgersteigen fahren?

Wenn der erste Rentner tot bleibt – wie man in Aachen für das Sterben sagt – sei es an Herzinfarkt, einen Sturz mit der Schädelbasis auf das Trottoir – vielleicht noch auf einen unzulässigermassen hochgekippten Pflasterstein, weil der zuvor vom Lkw rausgewalkt wurde oder der Bruch der Wirbelsäule in Höhe des solar plexus, dann wird gejammert, „geheulsust“, lamentiert, diskutiert und getrauert werden.

Nur, den Leuten, die still, kalt und schnell erwischt werden, hilft die Aufregung überhaupt nichts, weil sie die Gelackmeierten sind.

Die Stadt Aachen muß gemäß anzuwendendem Recht überprüfen und festlegen, ob und wie derartige Postfahrräder auf dem Bürgersteig fahren dürfen.

Nur weil die Dinger gelbe Farbe haben und man mit ihrem Betrieb mittelbar Geld verdient, kann man deswegen nicht aber ableiten, dass anderen mit technisch vergleichbaren Gefährten selbiges Recht verwehrt wird.

Gleiches Recht für alle: entweder darf dann jeder mit dem elektrischen Rad fahren, wie er oder sie lustig ist. Oder: niemand.

Letzteres wäre im Sinn der Logik nicht nur angezeigt und vernünftig – sondern von der Stadt Aachen AUSNAHMSLOS durchzusetzen.

Der elektrische Tod kommt nicht mehr nur durch den Stromschlag oder „old smokey“, sondern auch durch Ökofahrzeuge, die oft deutlich über 6 km/h auf dem Bürgersteig verkehren. Teilweise rüpelhaft, wenn sich durch Fußgängerpulks geschlängelt wird:

Bitternis

Oder, was übel und „herzinfarktgeneigt“ sein kann: in einem Moment hört man ein kurzes Klack, dann ein Surren und schon touchiert einen nahezu ein Dienstleister.

So geht das nicht weiter!