Bitte vor der nächsten Kommunalwahl Maastricht oder Roermond besuchen

Geschätzte Leserschaft!

Die nächste Kommunalwahl naht. Die kleine GroKo Aachens hat bis dato eigentlich überhaupt keine kreativen Fußabdrücke hinterlassen. Der politisch morbidisierende Einheitsbrei ohne Diskurs und Disputation. Eben die „große Politische Schläfrigkeit“.

Die Stadt siecht dahin. Der Handel müht sich redlich, um durchzukommen, die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zu Westfalen einfach nur oberpeinlich da chronisch hoch. Die Stadtbeschaffenheit abgeranzt, wenig einladend. Händler ringen um Kundschaft, die aber angebettelt oder beklaut wird. Aachen ist eine Stadt, deren Antlitz irgendwie sozial-kariös wirkt.

Geschätzte Leserschaft! Wir möchten anregen, dass Sie bis zur kommenden Kommunalwahl einen Besuch der Städte Maastricht und / oder Roermondt genißen. Wobei das Wort „GENIESSEN“ bewußt gewählt worden ist.

Denn wenn Sie selbst an einem regnerischen Tag durch eine der beiden Städte „Bummeln“ gehen, werden Sie in einer inneren Ruhe und Zufriedenheit zwei Kommunen erleben, über deren Regierung man sagen darf:

„Die verstehen ihr Geschäft“

Ordentliches städtisches Antlitz, bunte, vielfältige Geschäftestruktur, die Tatsächlich Raum für Neuigkeiten bietet. So attraktiv, dass Spontankäufe nicht eine Ausnahme, sondern die Folge des kreativen, vielfältigen und schön präsentierten Angebotes sind.

„Winkels“ bieten ein Produktsortiment, deresgleichen man hier suchen muss. Nicht, weil die Händlerschaft vom Kurs abgekommen ist, sondern weil der Markt gestört ist. Gestört durch ein wenig einladendes Gesicht. Jenseits des – wie wir es hiermit nun heute offiziell taufen –

„Aachener UNESCO-QUARTIER“

sieht es aus wie in der DDR vor der Wende. Dem gestrigen Tage angemessen formuliert. Aachen, Duisburg und die anderen „rheinsichen Bitterfelds“ sollten den politischen Irrlichtereien in Düsseldorf zu denken geben. Und vor allem die Politik in den Kommunen wachrütteln, dazu bringen, gegen die Düsseldorfer Pforten zu klopfen, um mehr Vernunft anzumahnen. Lokalpolitischen Widerstand gegen den lähmenden Düsseldofer Einheitsbrei, der nicht die Mitte der Gesellschaft vertritt, sondern sich selbst und das durch die Schaffung von immer mehr Institutionen und damit Pöstchen, deren Sinn und vor allem Nutzen einem sich selbst bei Marterung der Hirnwendungen nur schwerlich erschließen kann.

Aachen sieht immer mehr im Vergleich aus, wie die Innenstädte mancher DDR-Städte kurz vor der Wende. Notdürftigkeit bei den Reparaturen der Infrastruktur, Verschmuddelung – das sind die Ingredienzien des Niedergangs von Kommunen.

Viel „Lall im All“ vermag es nicht einmal mehr ansatzweise die Dysfunktionalität des Öffentlichen Gemeinwesens zu überkleistern. Statt sich selbst zu feiern – Eigenlob stinkt immer! – sollte man in einer gewissen Demut daran gehen, strukturell-mental an das Aufräumen und die Reflexion zu gehen. In sich zu gehen, um sich klarer darüber zu werden, was die anderen tun, man aber nicht selbst und was aber den Erfolg ausmacht, beziehungsweise politische  LOSER ausmacht…

Hochschulen vermögen die Handelsstruktur nur eingeschränkt zu stützen. Dies zumal die Internet-basierten Geschäftsprozesse zu weiteren Erosionen führen werden

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+++ !!! Finanzen in Aachen !!! +++ : Warum machen Aachener Zuständige eigenlich kein Praktikum beim 28-jährigen Bürgermeister von Monheim?

In der NZZ.ch erschien heute der Artikel

„Wo die Steueroase blüht – Die Stadt Monheim lockt Unternehmen mit extrem niedrigen Gewerbesteuern – und kann sich plötzlich einiges leisten“. Von Steve PRZYBILLA.

Bitte später auf http://www.nzz.ch nach Online-Artikel suchen; dauert manchmal etwas.

Hier ein früherer Beitrag zu finden, der Schwarz, Rot und Grün die Zornesröte ins politische Gesicht fahren lässt:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/das-kleine-deutsche-wirtschaftswunder-1.18482722

 

 

 

Neuer Personaldezernent Aachens verfolgt klarere Linie

Der neue Personaldezernent soll in puncto Amtsführung eine klarere Linie verfolgen, als das zuvor bei der kurzlaufenden Intermezzo-Besetzung der Fall gewesen ist. D.h. auch, dass Übergriffe und Anfeindungen von Bediensteten des Ordnungsamtes konsequent und ausnahmslos verfolgt werden.

Das wäre zu begrüssen, denn das, was sich nicht wenige Menschen, die im Ordnungsamt arbeiten, „braucht wirklich nicht jeder“…

Aachen fehlt in jedem Falle eine deutlich restriktivere und konsequentere Amtsdurchsetzung, wenn es um die Auslegung rechtlicher Normen im Sinne der Allgemeinheit, der Gemeinschaft, somit aller Menschen geht.

Die Verlotterung Aachens schwächt Aachen. Mittlerweile machen Leute auch einen Bogen um Aachen, weil es immer intensiver „moralisch abgeschrieben“ ausschaut. Und, da sicherlich in Bezug auf die Fragen der Ausgaben / des Haushalts der Stadt  und die immer höher steigenden Lasten, die vom Bund mir nichts, dir nichts auf die Kommunen abgelassen werden, ist klar, dass Grenzen bereits überschritten worden sind und die Bürger immer stärker an ihrer Toleranzgrenze kommen, wenn es darum geht, immer mehr zu ertragen und immer mehr zu bezahlen. Ohne aber dafür ein wieder schöner werdendes Aachen zu erleben.

Seit geraumer Zeit befindet sich die Stadt in einer sozialen Abwärtsspirale, die nur dadurch agebogen werden kann, in dem Aachen sich so attraktiv macht, dass Unternehmen sich freuen, in Aachen Betriebe ansiedeln zu können, um Geld zu verdienen.

Allerdings läßt die Stadt- und Verkehrspolitik nicht hoffen, so daß die Standortpolitik, damit die Frage der Prosperität eigentlich „selbsterklärend“ ist. Selbsterklärend, dass eben der Zustand einer Stadt auch als Grund empfunden werden kann, gleich lieber woanders hinzugehen.

Hochschulen allein, helfen da nichts. Auch nicht die Start-Ups. Einzig zählen wird, wenn Betriebe angesiedelt werden, die jenseits intellektuell anspruchsvoller Arbeitsplätze eben auch welche entstehen lassen, die Menschen die aus welchen Gründen auch immer, dem „unteren Drittel“ der Einkommensgesellschaft Perspektiven ermöglicht.

Das aber ist nicht zu erkennen, so dass der Berg der Ausgaben für den Sozialkomplex weiter wachsen, denn schrumpfen wird. Mit der Folge, daß die Abwärtsspirale möglicherweise noch steiler gestaltet werden kann.

Manche Regionen sind Magnete, die auf der anziehenden Seite stehen. Manche auf der abstoßenden.

Die Gretchenfrage ist: wo lassen sich Unternehmen eigentlich nieder? Wo tragen sie durch Steuersubstrat zum Gemeinwohl bei? Wo entstehen perspektivische Arbeitsplätze jenseits von € 8,50 und in Betrieben, denen es gut geht, denen man das Leben leicht macht, die Abgabenlasten absenken KANN?

Ein wichtiger Schritt – womit es zum Anfang kommt – ist, dass sowohl in Bezug auf den Haushalt, die Ordnung und die Attraktivität Aachens mehr als bisher auf eine klare Position ankommt, die in jeder anwendbarer Hinsicht klare Grenzen zieht!

So ist es zu begrüßen, dass u.a. das Ordnungswesen mehr Profil zeigen wird!

 

Großbrand Maschinenhalle des Werkzeugmaschinenlabors: Land NRW ist nicht versichert

Die Zerstörung der gesamten Maschinenhalle des Werkzeugmaschinenlabors an der RWTH Aachen wirft neben der Sache an sich, eine weit gewichtigere Fragestellung in Bezug auf das Land Nordrhein-Westfalen auf:

in welchen weiteren Bereichen der öffentlichen Infrastruktur der Art des zerstörten Labors, hat das Land NRW keine Versicherung abgeschloßen? Damit die Frage nach Rückstellungen im Landeshaushalt für den Eintretensfall bei Schäden wie diesem.

Denn, es ist nicht alleine die Halle samt technischer Infrastruktur, sondern auch die noch zu beziffernden Folgen für die Auftraggeber der Forschungsprojekte, die sich nun herauszögern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit von nicht unbedeutenden Teilen der Industrie, damit dem Standort Deutschlands und den Arbeitskräften betreffen.

Drei bis vier Jahre Dauer bis zur vollständigen Neuausrichtung bedeutet heute eine verlorende Generation in der Technologie. Die Unternehmen, die Schäden erlitten haben, werden sich sicherlich überlegen müßen, welchen Weg sie nun gehen können oder müßen, um das Land NRW zum Schadensersatz zu bringen. Dies zügig, weil nämlich der Verzug von Schadensersatz auch bedeutet, das finanzielle Risiko erhöhen zu können.

Wettbewerbsstandorte werden zweifelsohne profitieren und es besteht das Risiko, dass der Standort Aachen in die Röhre schauen muß, weil das Land mit seiner

„Schuldenkönigin Hannelore I.“

definitiv haushaltsmäißg am Brand in Aachen zu knabbern haben wird.

Mal sehen, wie die Quittung für das Land NRW ausschauen wird...

Mal sehen, wie die Quittung für das Land NRW ausschauen wird…

400 Arbeitsplätze und 40 mio. Euro ziehen von Aachen weg! „Dank“ hoher Gewerbesteuer!

Mit Wirtschaftsstandorten ist es wie mit einem Gebiss: damit es schön strahlen kann, muss man es pflegen und sich die Zeit nehmen.

Tut man es nicht, dann gibt´s eben Standort-Karies…

 WDR-Lokalzeit, 27. August 2015, Mediathek, Lokalzeit Aachen, 14:00

Wirtschafts- und standortpolitische Ohrfeige für Aachen!

Auf Grund der hohen Grundstückspreise und vor allem zu hohen Gewerbesteuer, hat sich ein Aachener IT-Unternehmen mit zur Zeit 400 Mitarbeitern von Aachen nach Baesweiler verabschiedt.

Dieser Wegzug sollte der Aachener Politik und Verwaltung ein Fanal sein!

Denn, wenn ein derart großes und wachstumsorientiertes Unternehmen der Stadt Aachen den Rücken kehrt, dann sollten die Alarmglocken klingeln.

Aber, solange man meint, der Ruf des Namens Aachen würde attraktiv genug sein, um Unternehmen in Aachen zu domizilieren, der gibt gleichzeitig zu verstehen, dass er von Wirtschaft und Unternehmensführung nichts versteht.

Nur wer Unternehmen in der Lage ist zu halten, der kennt die Bedürfnisse des Wirtschaftens.

In Sachen Standort Aachen kann man auch sagen, dass zum Beispiel Übach-Palenberg auch sehr gut dasteht.

In Aachen scheint die Wirtschaft ein Schicksal zu erleben, wie dereinst der Bergbau.

 

 

 

Wiedervorlage | 4. Mai 2015 | Dumm gelaufen: IQ-Vergleich – Aachen trotz über 50.000 Studenten und Hochschulen weit abgeschlagen

Oh je, „dumm gelaufen!“ kann man sagen. Denn Aachen schneidet bei dem IQ-Test, über den der Focus schreibt, trotz RWTH Aachen und FH Aachen wirklich sehr schlecht ab.

http://www.focus.de/wissen/mensch/intelligenz/bundesweiter-iq-test-hier-liegt-die-schlauste-stadt-deutschlands_id_4648500.html

Würde man nun statistisch korrigieren und korrelieren, sprich die überproportionale Anzahl der Studierenden und Wissenschaftler, die an beiden Hochschulen studieren und arbeiten, dann stellt sich die Frage, bei welchem IQ Aachen dann landen würde.

Liegt es an der Landespolitik?

Liegt es an der Kommunalpolitik?

Liegt es an dem schlechten Wetter, dass muffig macht?

Deshalb wäre es vielleicht interessant, wenn die Stadt Aachen noch ein Dezernat einrichten würde – mit ordentlich dotierter Parteigenossen-Dezernatsleitungsstelle – mit dem Titel:
„Dezernat für Intelligenzsteigerung Aachen“.

Alaaff!!! Oops, sorry, ist ja noch nicht der 11.11.15, 11:11:11 – oh je.