Wahljahr 2017: freie Kandidaten für Landtags- und Bundestagswahl

Für das kommende Jahr 2017 stehen die wichtigen Wahlen auf Bundesebene und Landesebene von Nordrhein-Westfalen an.

Wir möchten nochmals im Kreise der engagierten Bürgerschaft in Stadt Aachen und Städteregion daran erinnern, sich kandidatenmäßig zu positionieren:

1.) Auswahl von Kandidaten aus eigenen Kreisen um den schläfrigen Wettbewerb von CDU, SPD und GRÜNEN auf Trab zu bringen.

2.) Entsprechend durch eigene Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen einen Anteil an der Gesamtanzahl der bei den Wahlen abgegebenen Stimmen erringen zu können. Dies dient dazu, über das Rechenwerk der Wahlauszählungen durch die eigenen Kandidaten den oben genannten drei Parteien, Stimmen abzunehmen. Was auch zu prozentualen Verschiebungen führen wird.

3.) Ziel möge für die Städteregion Aachen sein, der CDU einen Sitz abzunehmen und in der Stadt Aachen der SPD, bzw. den GRÜNEN.

Denn zwei Dinge sind erkennbar: die Farbe ist egal und es bewegt sich nichts weil „bunt koaliert“ wird. Und das bedeutet im politischen Sinne, nicht mit voller Energie in die Politik einzusteigen, weil man es sich sonst verscherzen könnte, wenn man als Kandidat/in bestrebt ist, einen dotierten Job bekommen zu wollen.

Eigenwohl durch Gemeinwohl ersetzen!

Freie Kandidaten auf den Schild des Wahljahres 2017 heben!

Stellen Sie sich vor, was geschähe,

wenn aus unserer Region zwei tatsächlich unabhängige Persönlichkeiten

frei von Parteieninteressen,

einzig der eigenen Gegend verpflichtet,

in den Landtag zögen.

Wenn

bei der Bundestagswahl auch eine Balance

durch die Zweitstimme neu sortiert werden würde.

Wenn sich der Anteil der

Zweitstimmen verschöbe!

Lassen Sie sich das bitte durch den Kopf gehen,

um den politischen Stillstand in der Mitte der Bürgerschaft

auf Trab zu bringen!

Wir können das alle schaffen!!!

Man muß nur wollen!

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Wer für städtebauliche Verdichtung ist, der hat keinen Vogel

mehr in seinem Hinterhof.

Heutzutage wird im Rahmen der „baulichen Verdichtung“ überspitzt formuliert, in jedem Hinterhof noch ein Baukomplex hochgezogen, um Wohnungen zu schaffen.

Eines wird dabei bedauerlicherweise verkannt: kleine Gartenstücke oder auch großflächigere Hinterhöfe, in denen es im Frühjahr viel Leben und Gezwitschere gibt, weil dort Bäume, Sträucher und Grasflächen existieren, sind auch Lebensräume von vielen kleinen Tieren. Durchaus „Mikro-Biotope“. Durch deren bauliche Verdichtung aber macht man vielen Vögeln und anderen Lebewesen den Garaus. Dies nicht im Sinne von „grüner Träumerei“ oder nervigem „Gutmenschentum“. Mehr aus der Sicht darauf, dass durch diese vielen kleinen „Inseln“ dennoch eine Vielzahl von Knotenpunkten von Natur bestehen bleiben, die miteinander in Verbindung stehen.

Lieber eine Taube in der Hand als einen Spatzen im Hof… Denkt man an Sperlinge, die immer weniger werden oder die Amseln, die in den vergangenen Jahren durch einen Virus massiv dezimiert worden sind, ist die Konsequenz, dass durch bauliche Verdichtung deren Lebensraum zerstört wird.

Aber das ist nur ein Teil der Medaille. Mitte der 1980er Jahre wurde am Fachbereich 6 der Fachhochschule Aachen, Luft- und Raumfahrt, mit großer Expertise ein Projekt realisiert, das sich mit der Belüftung der Stadt Aachen durch Frischluft bezog. Es wurde maßgeblich von Professor Gerhard, WSP, geleitet.

Auf einem großen Rundtisch war die Topologie und Bebauung der Stadt Aachen so en miniature realisiert worden, dass man die Stadt Aachen in den Windkanal gestellt hat und feststellen konnte, welche Auswirkungen bauliche Massenahmen auf die Belüftung der Innenstadt haben. Wer die Aachener Tageszeitungen und weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema aus jener Zeit studiert, wird feststellen, dass damals städtebaulich viel, viel sorgsamer nachgedacht worden ist, als das seit mehr als einer Dekade unter der Leitung von Frau NACKEN (Grüne) geschieht.

So war damals die Erweiterung eines Kaufhauses in der Innenstadt ein Diskussionspunkt in Sachen Belüftung der Stadt.

Es lohnt sich in Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl, diesen Themenkomplex en detail zu recherchieren, zu diskutieren und in die Öffentliche Diskussion zu überführen.

Dann weht in Aachen hoffentlich wieder ein frischer Wind!