Handel – es verlagern sich die Ströme zum Kaiserplatz

In der Stadtausgabe der Aachener Zeitung (18.10.206), wird über die sich in Richtung Kaiserplatz verlagernden Kundenströme berichtet.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen

Damit ist klar: wenn die Anzahl der Besucher, die bereit sind, Geld in Aachen auszugeben und der pro-Kopf-Betrag NICHT steigen, dass es dann so sein wird, dass der Kaiserplatz auf zumindest eine Generation zum Zentrum Aachens werden wird.

Das wird selbstverständlich die Stadt Aachen und die Städteregion – letztere für das Suchtmanagement durch die Zuständigkeit des Gesundheitsamtes für die gesamte Region – unter massiven Handlungsdruck setzen. Denn: wer will schon in seiner nicht-Arbeitszeit auch noch unangenehme Empfindungen mitnehmen?

Die Konsequenz: die Stadt Aachen und die Städteregion müssen sich, wenn Aachen nicht weiter gegen die Wand fahren soll, ernsthaft überlegen, was sie tatsächlich wollen.

Eine Stadt einzig oder vornehmlich dahingehend zu gestalten, die Hochschullandschaft zu pflegen und alles andere nicht gleichwertig zu beachten und in Förderung einzubeziehen, das bedeutet in der letzten logischen Konsequenz:

sozial- und wirtschaftspolitische Apartheit

zu fördern. Denn: es darf und kann nicht die Lokal-Geografie entscheidend sein, welche Chancen Menschen eines Viertels haben. Damit torpediert die politische Klasse in Aachen – wie auch immer man „Klasse“ dann zu konnotieren gewillt ist – wissentlich, also vorsätzlich die strukturell materialisierte Diskriminierung eines großen Stadtbereichs zum Schaden der Zukunft der Menschen.

So, wie sie das bereits seit über einer halben Menschengeneration höcht erfolgreich geschafft hat. Und, vor einem Scherbenhaufen steht.

Die Lösung der Stadtentwicklung ist stets auch unverzichtbar die Frage der Sozialraumentwicklung. Aber das haben alle „regierenden“ Parteien in Aachne offensichtlich nicht begriffen.

Und so darf man politisch-soziologisch davon sprechen, dass der politische Erfolg der Aachener Fürstentümer stets auch der Beweis einer erfolgreichen Segregation geworden ist – hier in einem gedachten Zitat subsummiert:

„Wir schaffen die Oberstadt und die Unterstadt“

Vielen Dank Ihr Grünen, Ihr Roten, Ihr Schwarzen!

In der Summe muss man konstatieren, dass in der letzten halben Menschengeneration im Stadtgebiet Aachen von Euch nichts Gescheites gekommen ist!

Durch die politische Nichtbewirtschaftung der gesellschaftlichen Mitte, macht man sich politisch schuldig, mittelbar die extremen Positionen zu fördern!

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Über 90 Leerstände in Aachener Zentrum – Stimmung getrübt

In der Lokalausgabe der Aachener Zeitung vom heutigen Tage wird über die desolate Situation des Einzelhandels in Aachen berichtet – BITTE ZEITUNG KAUFEN ODER ORGANISIEREN!:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/ueber-90-leerstaende-im-aachener-zentrum-1.1470312

Ja, es ist ein Trauerspiel. Denn zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil dieses Niedergangs hat die politische Klasse beigetragen. Genauer: das Geschäftesterben ist auch von ihr durch ihre „Stadtentwicklungspolitik“ zu verantworten. Im Grunde sieht niemand einen Unterschied in denkbaren „Konzepten“ im Spektrum von CDU, FDP, SPD, GRÜNEN. Die Piraten: abhaken, da versenkt.

Wir haben gestern, am Freitag wieder unsere Stadtbegehung gemacht: im Umfeld des Elisenbrunnens, plus 200 Meter, sind es drei Geschäfte, die offen ihre Schließung adressieren.

Gerade in Zeiten, in denen der „Internet-Handel“ nichts Neues, sondern Handelsalltag ist, müssen Leute in den Rat der Stadt Aachen, die jenseits von Ideologie sich für Aachen einsetzen. Mit Sachverstand, Offenheit und Unparteilichkeit. Mit der klaren Selbstverpflichtung, im Sinne der Stadt Aachen zu handeln.

Aber, wenn sich bei der nächsten Kommunalwahl nichts Bedeutendes ändern wird und die

„Aachener Einheitspartei SCHWARZROTGRÜNAACHEN

nicht tatsächlich „demontiert“ wird, um aus dem demokratisch verstümmelten Einheitsbrei herauszukommen, wird es der Geschäftswelt und der Bürgerschaft Achens so ergehen wie den Bürgersteigen: überall fehlen Steine, die Löcher werden größer und so mancher stolpert, legt sich auf die Nase, verletzt sich.

Infrastrukturell Aachen längst keine einladende städtische Zierde. Verwahrlosung aus welchen Gründen auch immer, ist das was Besucher allenthalben begleitet. Es wird rumgebettelt und angepöbelt. Es ist schmuddelig dreckig. Man muß zwingend gesenkten Hauptes „flanieren“, um sich bestmöglich vor Stürzen zu schützen. Seien es hochgehobene Platten, fehlende Pflastersteine oder auch graue Steinblöcke, die für Sehbehinderte eine Katastrophe sind, weil deren Kontrast gegenüber dem Umfeld zu klein ist. Letztere weiß man nach Aussagen von Sehbehinderten. Aber: die Stadt Aachen beharrt starrsinnig gegen Normen und Bauempfehlungen.

Zur Zeit muss man sagen – „Dank“ an die kleinkarierte „große Koalition“ und die zahnlos-opportunistische „Opposition“, so man die nicht regierenden Parteien umschreiben kann (s. Ratsbeschluß-Voten!) – haben Bürger und Geschäftsleute nicht viel zu erwarten. Man kennt sich, man liebt sich, man haßt sich – man übt den Schulterschluß des unteren Mittelmaßes, was man täglich sehen und erleben kann…

 

Mein Aachen! Mein Mülleimer! Shopping-Meile Adalberstraße

Herzlich willkommen zum Einkaufserlebnis auf Aachens absolut ultimativ mega Shopping-Meile, die „Highstreet“ der Euregio Maas-Rhein schlechthin:

Shopping, Highstreet and a lot of cardboard

5.7.2016 | Am 4. JULI 2016 ist der Müll entfernt worden |AQUIS PLAZA, Aachen, Foto. Morgen beginnt die zweite Woche…

MWillkommen in Aachen am Kaiserplatz auf der Beekstraße. Die am Montag gemeldete Vermüllung am AQUIS PLAZA existiert immer noch.

Sehbehinderte werden stolpern, wenn sie den Führungssteinen entsprechend folgen.

Aber, das passt zum Bild Aachens. Bedauerlich, tragisch, aber war: die Stadt ranzt einfach nur noch ab. An allen Ecken und Enden gammelt alles dahin. Fußwege sind Stolperwege.

AQUIS PLAZA, Aachen. Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

AQUIS PLAZA, Aachen.
Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

Aachen auf dem „absteigenden Ast“ – Shopping-Meile Adalbertstraße nibbelt ab. Wen wundert das…?

Das nennt man Bauchlandung, was die letzte Aachener Shopping-Meile in ihr Buch geschrieben bekommen hat. Nun ja, die Sache ist bekannt, wir haben seit Jahren gewarnt:

Aachen sackt ab:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/adalbertstrasse-sackt-drastisch-ab-1.1387501

Wie gut, dass der andere konsonant nicht abgedruckt worden ist…

Hoffnung ist leider nicht in Sicht, weil man nicht an die Struktur gegangen ist. So abzuschmieren, kostet Ansehen und mächtig viel, viel Geld.

Es tut weh, wie die Stadt Aachen in den vergangenen zwei Dekaden „verwirtschaftet“ worden ist. Sich zu erholen, das ist eine Generationenaufgabe, weil man auch mit der Beton-Birne durch die Straßenzüge ziehen muss, um die Fehler der seit Anfang der 1990 vergegeigten Stadtplanung platt machen zu können…

R.I.P. acuis granum

 

Viele Parkplätze: Neues Einkaufszentrum in Übach-Palenberg

Ein Blick nach Übach-Palenberg lohnt sich, wenn es um „Shopping“ und „Parking“ geht:

http://liveserver5.ionas.de/brd/nrw/c5/sv_uebach_palenberg/aktuelles_aus_dem_rathaus/sachstand_einkaufszentrum/

Die Fahrt in die Innenstadt ist interessant…