Wiedervorlage | 8. April 2014 |Den Sensenmann in seine Schranken weisen

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Den Sensenmann in seine Schranken weisen

Disko in Schlieren, damit der Sensenmann nicht zuschlägt…

Vielleicht gibt es ja so etwas wie Verdi in den geliebten „Poschtis“, den Schweizer Postbussen, die, wenn sie anrollen, ein paar Takte von Verdi – dem Komponisten und nicht der düütschen Gewerkschaft… – antönen lassen

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Wahlen: Schweizer Wahlstudie

Der Ausgang von Wahlen befasst die Forschung immer mehr und stärker. So lohnt es sich für politisch interessierte Bürger, sich diese soeben erschienene Studie zum Thema Wahlen in der Schweiz – in verschiedenen Sprachen vorhanden – anzusehen und zu lesen:

http://forscenter.ch/de/our-surveys/selects/

Im Grunde muß man davon ausgehen, dass die bis dato angenommenen „Lager-Wahlen“ zwischen Konservativen und Sozialdemokraten – mal mit ein bisschen FDP und man ein bisschen GRÜNEN – Geschichte geworden ist.

Die SPD, die sich selbst zerstümmelt. Die CDU, die nicht mehr erkennbar ist und die GRÜNEN, die mit dem Anspruch der lobenswerten gesellschaftlichen Erneuerung in Bezug auf die Ressourcenschonung und den Umweltschutz gestartet sind, leiden bei so manchen von ihnen favorisierten Programmen daran, dass das wissenschaftlich „systemische Denken“ nicht selten zu kurz kommt und letztlich gar zu kontraproduktiven Festlegungen kommt. Die Linke ist eine Partei, der man wegen ihrer Parlamentsanfragen, die wissenschaftlich strukturiert und zumeist entsprechend methodisch aufgebaut sind, loben muss. Auch deshalb, weil sie sich treu geblieben sind in ihrer Klarheit und Position. Das, was man unter „Berechenbarkeit“ subsummiert.

Mit dem Aufkommen der AfD in Deutschland sowie der FPÖ in ÖSTERREICH ist klar, dass die „alten politischen Platzhirsche“ in die Jahre gekommen sind. Immer mehr Wähler lösen sich von alten Strukturen, da diese nicht mehr für Lösungskompetenz, sondern hoffnungslose politische Defensive stehen, die teils durch eine gehörige Portion Opportunismus statt Standpunkt geprägt sind.

Wesentlich für die Schwächung der „alten Parteien“ ist, dass sie vom Denken und der politischen Seele her immer noch „alt“ verdrahtet sind. Die moderne Gesellschaft, wie sie durch die Digitalisierung dynamisiert worden ist, ist immer noch nicht verinnerlicht worden.

Ein maßgebliches Element dafür ist, dass heute das Wissen omnipräsent und maximal divers sofort zugänglich ist.

Man braucht heute nur noch wenige Zeitungen und Zeitschriften, ebenso den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, der beim Ersten und Zweiten je von einem starken politischem Gremium mitbestimt wird. Es fehlt an geistiger Tektonik, Offenheit und auch Kritikfähigkeit, kombiniert mit Kritikbereitschaft.

Jederzeit kann sich jeder gesellschaftlich interessierte und aufgeschlossene Bürger im Grunde innerhalb eines Tages durch die Nutzung des Internets und das Erarbeiten des Gespürs für die Qualität, somit Referenzierbarkeit der Inhalte in einer Art und einem Umfang informieren, was vor einer Dekade noch undenkbar ist.

Und somit darf man sagen, dass Parteien, die es nicht zu schaffen vermögen, ihre Werte / Ziele / Wege zu vertreten und die Kopplung der Informationswelt damit  stetig synchronisierend zu nutzen, zu den politischen Verlierern gehören werden.

Wenn aufwendig zu organisierende Parteitage von der lokalen Ebene bis hinauf zu der EU-Ebene, langfristig geplant werden, durch die jeweiligen Apparate und Gremien inhaltlich gestaltet werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die traditionellen Parteien eigentlich niemals à jour sein können.

Was erforderlich ist, das ist, sich so zu organisiseren, dass auf das Ziel und die Werte ausgerichtet, der Wähler, die Sympathisanten und Parteiangehörigen jederzeit mitmachen können.

Was den alten Parteien – wozu auch die GRÜNEN gehören – benötigen ist so etwas wie eine Art von

„kontinuierlichem Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“.

Will heißen, wie bei einem getatktet funktionierendem Ringverkehr eines ÖPNV steigt man an beliebiger Haltestelle ein, erbringt seinen Beitrag, steigt wieder aus. Durch diesen Transfer von Aktionen und Wissen, vermögen es die Parteien – hier quasi die „Ringbahnbetreiber“ – zum einen den kontinuierlich erwünschten Transport zur Verfügung zu stellen, somit möglichst viele Bürger mitzunehmen – und zum andern kontinuierlich über die Passagierzahlen und deren Antrieb bescheid zu wissen.

„Kontinuierlicher Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“

bedeutet aber für die Parteien und ihre Kader, dass nur starke Charaktere mit Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Dialogfähigkeit im Stande sein können, diesen Input der Bürgerschaft auf dem Weg zu GEMEINSAMEN ZIELEN ZU ERTRAGEN.

Denn es ist eine kontinuierliche Herausforderung mit dauernd auf den Apparat einwirkenden Impulsen, die den politischen Apparat stärker beeinflußen, als einen traditionellen Apparat, bei dem über lange Jahre hinweg gewachsene Beziehungs- und Definitionsnetze sicherstellen, dass zwar Leute hinzukommen, aber nicht an den Trögen der Leitlinien zu nippen vermögen, weil man sie von Dingen, die unangetastet bleiben sollen sehr geschickt fernhält.

Nicht zu sprechen von der Wählerschaft, die alle vier bis fünf Jahre einen Haken an die Überschriften der Wahlplakate auf den Wahlzetteln aufgeschrieben, machen dürfen.

Domokratie und das Wissen der Menschen für Gesellschaft und Kohärenz zu sorgen, das sieht anders aus….

ZIKA: 16 Fälle in Schweiz, höhere Dunkelziffer

In der Schweiz sind nachgewiesenermaßen mindestens 16 Personen mit dem ZIKA-Virus infiziert.

Damit haben wir – leider – mal wieder Recht bekommen, als wir frühzeitig auf die systemischen Risiken hingewiesen haben und Teile des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks dieses Thema vom Tisch wuschen:

http://www.nzz.ch/panorama/aktuelle-themen/zika-virus-schweizweit-16-personen-nachweislich-infiziert-ld.18774

Tagesanzeiger, Schweiz: Mehr Flüchtlinge, weniger Geld

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Mehr-Fluechtlinge–weniger-Integrationsgelder-/story/16265106

Windkraft – kritische Stellungnahme zum Konzept Windenergie des Bundes

Liebe Leserchaft!

Die Stiftung Landschaftsschuzt Schweiz / fondation suisse pour la protection et l´aménagement du paysage

hat ihre Stellungnahme über die Windkraftpläne des Schweizer Bundes eingereicht.

Sie können die Stellungnahme unter diesem Link abrufen: http://www.sl-fp.ch/

und die Stellungnahme durch das Anklicken des Links unten (wo das zeigende Händchen des Cursors unten links vom Bild der Windturbine zu sehen ist, auf dem Screenshot herunterladen – LESENSWERT!!! – :

 

Stellungnahme Windkraft

UND! WEITERE LINKS zum Thema!!!

Messanlage für Windertrag!!!  –>

–>  http://www.nzz.ch/-windpark-grimsel-geplant–1.579027?reduced=true

http://www.nzz.ch/pumpspeicherkraftwerke-als-alternative-zu-akw-1.16504133?reduced=true

Vogelschlag und Windrad:

http://www.nzz.ch/schweiz/windrad-warnsystem-beruhigt-vogelfreunde-nicht-1.18583003?reduced=true

http://www.nzz.ch/meinung/raumplanungsgesetz–eine-hohlform-1.18305835

http://www.nzz.ch/schweiz/kampfum-windraeder-1.18605326

http://www.nzz.ch/schweiz/konflikt-zwischen-schutz-und-nutzung-spitzt-sich-zu-1.18303682

Neue Windraderfindung:

http://www.nzz.ch/zuerich/region/das-windrad-neu-erfinden-1.18608642?reduced=true

http://www.nzz.ch/schweiz/groesstes-windkraftwerk-der-schweiz-eingeweiht-1.17592545

http://www.nzz.ch/article88HYD-1.403112?reduced=true

http://www.nzz.ch/schweiz/einfacher-zum-windkraftwerk-1.18634302?reduced=true

http://www.nzz.ch/schweiz/tiermast-frisst-kulturland-1.18379598

 

 

 

Strassenbahn-/Tram-Umbenennung: DIE SchLimmattalbahn

Die Limmattalbahn – die Schweizer Schwester der Campusbahn-groessenwahn.de – ist von den Schlierenern und Dietikern in „SchLimmattalbahn“ umbenannt worden.

Im Land des Schienenverkehrs, rollt das Rollmaterial wohl auch nicht mehr „soooo“ rund…

Wenn man aber das sieht: https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/04/08/limmattalbahn-nicht-ist-wie-es-mal-gedacht-war/

weiss man warum. Man spricht sogar von Enteignungen. Von 1´000 Millionen Franken.

Und, man spricht von Alternativen.

Strassenbahnen, bzw. Trams sind nicht soooo willkommen, wie manche das haben wollen:

In der Eidgenossenschaft steigt auch der Widerstand gegen den Schienenverkehr in Kommunen:

http://www.tram-nein.ch/?p=852#more-852