+++ !!! Finanzen in Aachen !!! +++ : Warum machen Aachener Zuständige eigenlich kein Praktikum beim 28-jährigen Bürgermeister von Monheim?

In der NZZ.ch erschien heute der Artikel

„Wo die Steueroase blüht – Die Stadt Monheim lockt Unternehmen mit extrem niedrigen Gewerbesteuern – und kann sich plötzlich einiges leisten“. Von Steve PRZYBILLA.

Bitte später auf http://www.nzz.ch nach Online-Artikel suchen; dauert manchmal etwas.

Hier ein früherer Beitrag zu finden, der Schwarz, Rot und Grün die Zornesröte ins politische Gesicht fahren lässt:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/das-kleine-deutsche-wirtschaftswunder-1.18482722

 

 

 

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Desaster für Aachen – bitte, bitte nun endlich in den Nothaushalt!

 

Die Aachener Zeitung vom 6. Mai, 2016, Lokalausgabe Aachen über das Geld-Loch TIVOLI

„Mängel in der Sicherheitstechnik“:

Aachens letztes Hemd

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/tivoli-maengel-in-der-sicherheitstechnik-1.1351112

Der Tivoli könnte der Sargnagel der Stadt Aachen werden, – endlich! – in den Nothaushalt versetzt zu werden.

Man sollte, so bitter das auch für den Moment und die nahe Zukunft ist, hoffen, dass die Bezirksregierung Köln die Stadt Aachen nun endlich unter das finanzpolitische Reglement des Nothaushaltes stellt!!!

 

Das noch nicht so alte TIVOLI-Stadion kostet die Stadt Aachen nochmals Millionen. An der Sicherheitstechnik hapere es – ja, wer hat denn diesen Schuldenpalast baurechtlich zu verantworten und freizugeben gehabt?

Was geschieht nun mit der eigens gegründeten Gesellschaft?

Kann es sein, dass sie, um nicht qua geltendem Recht in ein Insolvenzverfahren geführt zu werden, nochmals Geldspritzen verabreicht bekommen muß?

Und wieder zu bezahlen von den Bürgern und den Unternehmen?

Es kommt der Tag,

da wird der Aachener Bürgerschaft das letzte Geld

genommen werden.

Dann reicht es nicht einmal mehr für das letzte fiskalpolitische Hemd von dem man dennoch denkt, es habe Taschen – der Aachener Tivoli steht für den fiskalpolitischen und entscheidungspolitischen allerletzten Hilfeschrei der Aachener. Für eine Politik der Abschreckung.

Abschreckung in Bezug auf die Qualität politischer und daraus resultierender Verwaltungsentscheidungen. Und so fragt sich der Bürger, wie lange das noch so weitergehen soll?

 

Schulden von NRW

From: "ots.e-mail" <ots.e-mail@presseportal.de>
To: "subscription" <subscription@presseportal.de>
Sent: Sunday, March 06, 2016 10:34 PM
Subject: ots: Westfalenpost: Wilfried Goebels zu den Schulden von NRW


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> Westfalenpost: Wilfried Goebels zu den Schulden von NRW
>
>   Hagen (ots) - Im Westen nichts Neues: Während Länder wie Bayern in
> üppigen Steuer- und historisch niedrigen Zinsjahren Milliardenkredite
> tilgen, wächst in NRW der Schuldenberg weiter. Dass Finanzminister
> Walter-Borjans seinem sparsamen Amtskollegen Schäuble da noch den
> Ratschlag erteilt, dass die schwarze Null kein Selbstzweck sein
> dürfe, macht sprachlos. Seit Jahrzehnten ist der Hang der Politik,
> mit gepumptem Geld soziale Wohltaten zu bezahlen, an Rhein und Ruhr
> besonders ausgeprägt. Die Vision von den "guten Schulden", die später
> eine Rendite erzielen, hat sich seit der Ära Rau als trügerische
> Illusion erwiesen. Heute fehlen NRW die Mittel für nötige
> Investitionen, weil die Zinslast drückt. In ihrer Not hat die
> Regierung Kraft den Hilferuf nach Berlin zur Grundlage ihrer
> Regierungspolitik erklärt. Die Strategie liegt auf der Hand: Die
> Dauerforderung nach Bundesgeld mindert den Druck auf eigene
> Sparanstrengungen. Angesichts der hohen Flüchtlingskosten kann
> Walter-Borjans aber diesmal sogar objektive Gründe für seine
> Hilfsforderung vorbringen. Der Bund muss sich an der Integration der
> Zuwanderer finanziell stärker beteiligen. Dass Berlin Länder und
> Kommunen auf 80 Prozent der Ausgaben sitzen lässt, ist in einem
> föderalen System nicht akzeptabel.
>
> OTS:              Westfalenpost
> newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/58966
> newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2

Kariöse Haushaltspolitik in NRW. Bequem sitzend auf dem absteigenden Ast

Es kann einem schwindelig werden, wie trotz großer Einnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen die Städte zerfallen. Aber, das „Schuldenthermometer“ indiziert, dass die Städte überschuldet sind.

Ein sehr erhellender Beitrag ist heute auf FAZ.net unter folgendem Titel erschienen:

Die Pleite an Rhein und Ruhr

Kommen dann noch die Börsenkursschwankungen von Unternehmen, an denen die Öffentliche Hand typischerweise beteiligt ist und oft sogar im Aufsichtsrat sitzt, könnte es noch weiter abkühlen.

Spendierhosen kann nur jemand anziehen, der genug in die Taschen bekommt und weiß, wann Schluss ist!