Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN neuer Bürgermeister von Ekatarinenburg

Im September 2013 ist der Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN Bürgermeister von Ekatarinenburg im Ural gewählt worden. Im Jahr 1999 wurde er im Bereich der Anti-Drogen-Tätigkeit aktiv und wurde für die Jahre 2003 bis 2008 in das Russische Parlament, die Duma gewählt.

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Wiedervorlage, 10. April 2013 | Erster Artikel des Blogs! Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN obsiegt über Kreml-Kandidat

Aachen, den 12. September 2013

Evgeny ROIZMAN, der in Ekatarinenburg lebende Anti-Drogen-Aktivist, hat bei den Wahlen in Russland am vergangenen Sonntag gegen den Kreml-Kandidaten gesiegt.

Nach einer besonderen „Etappe“ in seinem Leben, begann der Historiker im Jahre 1999 mit seiner Arbeit. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied der Duma, das Russische Parlament. Seine Organisation arbeitet mit der Polizei zusammen, um beispielsweise illegale Labore aufzulösen und Suchtkranken die Möglichkeit zu geben, in Rehabilitationseinrichtungen behandelt zu werden.

„aufgewärmt“: Ein russisches Husarenstück zu viel – herrvorragender Leitartikel der Neuen Zürcher Ztg. von Eric GUJER

„aufgewärmt“, Meldung vom 8. März 2014: wir frugen, ob die EU-Verhandler nicht falsch gehandelt habe:

Dieser Artikel ist ein „Muss“ für jeden politisch Interessierten

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/ein-russisches-husarenstueck-zu-viel-1.18258195

Nicht sehr gut kommen der deutsche und französische Aussenminister weg. Diesen Position kann man teilen. Denn, sehr früh beim Aufbau der Krise wurden die Mikrofone und Kameralinsen gesucht, um sich in Szene zu setzen anstatt die Zeit für DIPLOMATISCHE Gespräche und Verhandlungen zu nutzen. Die Zeiten der Doku-Soap scheinen nun auch Element des Politikgeschäfts zu sein. Zu bedenken ist aber, welchen Informationsgehalt das „Statementdreschen“ tatsächlich hat.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage – wenn man einen Rückblick der Entwicklung letzten Monate macht – ob nicht sogar zu Anfang der Krise die EU-Verhandler falsch verhandelt haben?

Welchen Anteil hat die EU an der Entwicklung der Krise?

Krim: Prof. Dr. Heribert DIETER – „Die Scheinheilige EU“

Heute ist „Abstimmung“ auf der Krim.

Lesenswert ist der Namensbeitrag

„Die scheinheilige EU“

in der Neuen Zürcher Zeitung vom 12. März 2014 von Professor Heribert DIETER, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin. Gastprofessor für internationale politische Ökonomie an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen.

Im letzten Absatz – getitelt „Fatale Rolle Brüssels“ – schließt DIETER: „… sollte der verhängnisvolle Beitrag Brüssels zur Eskalation der Lage bedacht werden.“

Im Gesamtzusammenhang eine aufschlussreiche Betrachtung für die anstehende Europawahl am 25. Mai 2014.

EU und die Ukraine

Der Winter kann noch mehrere Wochen dauern und Gas wird aus Russland geliefert – vielleicht hat das einen Einfluss auf die politischen Verhandlungen der EU in Bezug auf die Ukraine. Neben dem „olympischen Frieden“?

Das Kräftemessen in der Ukraine auch von wirtschaftspolitischem Interesse geleitet?

Die Ukraine ist die Kornkammer Europas. Sie weist Gegenden mit bis zu 6 Meter dicker „Schwarzerde“ auf. Diese Erde ist ein wahres Geschenk der Natur, denn sie bietet Pflanzen die allerbesten Voraussetzungen zum Gedeihen. Für Nahrungsmittel, vielleicht auch für Biotreibstoffe bestens zu nutzen. Für das Geldverdienen auch.

Könnte es vielleicht sein, dass sich die früheren politischen Grossblöcke um die USA und Russland den Zugriff auf diese Region auf Grund der wirtschaftlich-versorgungstechnischen Perspektive sichern wollen?

Warum haben bestimmte osteuropäische Politiker Angst, wenn es um den Willen der Bürger geht? Ehrliche und tatsächliche Demokratie hat sich doch stets als ein probates – natürlich stets verbesserungsfähiges – Prinzip der gesellschaftlichen Entwicklung erwiesen. Klar ist, wenn sich Macht in wenigen, zentral steuernden Händen hält, dann kann diese Hand viel besser kraftvoll steuern…

Und auf dem Beobachtungsposten dieses Ringens von politischen Platzhirschen mag vielleicht das weitsichtige Politbüro in Peking zuschauen, was in Kiew passiert und „fallweise“ entschieden wird, um dann kurz vor der Ziellinie mit durchs Ziel wandern zu können.

Die Freude des Dritten?