„GUCK! GUCK!-Machen“ bei der Eule! | Uhu-Webcam | Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen | Ornithologie | Naturschutz

Liebe Besucherschaft!

Wir legen Ihnen ans Herz, sich die Website der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen zu besuchen:

http://www.egeeulen.de/

Dort finden Sie eine Web-Cam, die direkten Blick in das Uhu-Heim ermöglicht.

Wegen des enormen Andrangs von außen, kann es manchmal etwas dauern, bei den Eulen selbst mal

„guck, guck“

zu machen!

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Windkraft, Ornithologie und Tierwohl – Link auf Thema „Schreiadler“! Vögel vertreten durch „Dachverband der Deutschen Avifaunisten“

Oder, getreu dem Motto:

Wenn es still am Himmel wird,

kein Vogel mehr vom Himmel kackt,

dann haben wir die Energiewende gepackt!

 

Dachverband der Deutschen Avifaunisten:
http://www.dda-web.de/index.php?cat=aktuelles
Hier kann man das Heft “der Falke“ herunterladen http://www.dda-web.de/downloads/texts/publications/falke/63/krumenacker_schreiadler.pdf

 

Windkraftplanung gefährdet seltene Adler

zuvor noch ein Link zum Thema: http://www.dda-web.de/

Dieser steht nicht in Verbindung mit dieser Mail. Er ist nachträglich eingestzt worden.

>
> NABU: Windkraftplanung gefährdet seltene Adler
>
>   Berlin/Schwerin (ots) - Der NABU kritisiert die häufige
> Missachtung des Artenschutzes bei der Genehmigung von
> Windkraftanlagen, insbesondere in Brutrevieren des seltenen
> Schreiadlers. "Gleich mehrere geplante oder zum Teil schon genehmigte
> Anlagen widersprechen ganz offensichtlich geltenden
> Artenschutzvorgaben und hätten überhaupt nicht genehmigt werden
> dürfen", sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU
> unterstützt den naturverträglichen Ausbau der Windenergie, aber
> kritisiert dass seitens der Windkraftplaner auch dann noch an Anlagen
> festgehalten werde, wenn Fachgutachten bereits belegen, dass sie
> artenschutzrechtlich nicht genehmigungsfähig sind.
>
>   Aktuelle Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern werden in der heute
> erscheinenden Ausgabe der Fachzeitschrift "Der Falke" detailliert
> erörtert. Dabei handelt es sich u. a. um das Windeignungsgebiet
> Gnoien im Landkreis Rostock, das sich in unmittelbarer Nähe von
> weniger als 300 Metern zu einem Schreiadlerhorst befindet.
> Entsprechend der vom Land festgelegten "Tierökologischen
> Abstandskriterien" von mindestens 3.000 Metern zum nächsten Horst
> attestierte ein beauftragter Gutachter dem Gebiet 2013, dass ein
> Windpark in diesem Gebiet nicht genehmigungsfähig sei. Damit wollte
> sich das Windkraftunternehmen jedoch nicht zufrieden geben und
> beauftragte daraufhin einen weiteren Gutachter. "Wir halten es für
> äußerst ungünstig, dass die Gutachter von den Investoren selbst
> beauftragt werden. Dadurch werden diese Genehmigungsverfahren immer
> intransparenter", so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. "Solche
> Gutachten machen eine objektive Bewertung der artenschutzrechtlichen
> Belange durch die zuständige Behörde fast unmöglich." Der NABU
> fordert stattdessen ein gebührenfinanziertes System, bei dem der
> Windkraftbetreiber zwar weiterhin die Gutachten bezahlt, die Vergabe
> aber durch die unabhängigen Genehmigungsbehörden erfolgt.
>
>   Ein aktueller Fall, in dem der NABU Mecklenburg-Vorpommern eben
> diese Intransparenz scharf kritisiert, ist das Windeignungsgebiet
> "Ferdinandshof" im Gebiet der Friedländer Großen Wiese. "Die
> ausgelegten Unterlagen, insbesondere der Umweltbericht, sind in einem
> Maß unvollständig, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den
> Umweltauswirkungen gar nicht möglich ist", so NABU-Landesvorsitzender
> Stefan Schwill. "Angaben zu Arten und Anzahl der im Umfeld der
> Planungsfläche lebenden Vögel und Fledermäuse sind in den ausgelegten
> Unterlagen nicht zu finden. Dabei ist das Vorkommen des stark
> bedrohten Schreiadlers im Gebiet bekannt, ebenso wie mehrere
> Seeadler- und Weißstorchhorste. Außerdem befindet sich die für die
> Windkraftnutzung vorgesehene Fläche in einem Hauptflugkorridor
> zwischen den Schlaf- und Nahrungsplätzen Tausender jährlich in diesem
> Gebiet rastenden Wasservögel. "Dies müsste aus den Unterlagen der
> Gutachter klar hervorgehen. Ausführliche Monitoringergebnisse haben
> die Windplaner jedoch nicht vorgelegt. Es liegt der Verdacht nahe,
> dass hier Konflikte mit dem Artenschutzrecht bewusst verschleiert
> werden sollen", so Schwill.
>
>   Zunehmend beobachten Naturschützer auch die Zerstörung von
> Greifvogelhorsten. Ein Bericht über drei Fälle, in denen die
> Zerstörung von Schreiadlerhorsten im Umfeld geplanter
> Windkraftanlagen dokumentiert wurde, befindet sich ebenfalls in der
> aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Der Falke". Zwei davon ereigneten
> sich in Mecklenburg-Vorpommern. "Ein Skandal. Es kann nicht sein,
> dass unliebsame Fakten auf diese Art und Weise einfach aus dem Weg
> geräumt werden, damit eine Planung genehmigt wird", so Stefan
> Schwill.
>
>   Fachliche Empfehlungen in der Planungsphase berücksichtigen
>
>   Nur noch etwa 100 Brutpaare des seltenen Schreiadlers brüten in
> Deutschland, davon rund Dreiviertel in Mecklenburg-Vorpommern, das
> damit eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser
> Greifvogelart hat. Aufgrund der hohen Gefährdung der Art durch
> Windkraftanlagen empfiehlt der von den staatlichen Vogelschutzwarten
> erarbeitete Fachstandard, das sogenannte Helgoländer Papier, über die
> aktuelle Landesregelung hinaus sogar einen Mindestabstand von sechs
> Kilometern zwischen Windrädern und Schreiadlerhorsten und das
> gänzliche Freihalten der wenigen Verbreitungszentren des
> Schreiadlers. "Um den Windplanern eine höhere Planungssicherheit zu
> ermöglichen, und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, appellieren wir
> an alle Planungsbehörden und Investoren, bereits bei der Ausweisung
> von Eignungsgebieten und der Standortwahl die fachlichen Empfehlungen
> zum Abstand von bekannten wichtigen Vogelvorkommen zu
> berücksichtigen", so Vogelschutzexperte Lachmann.
>
>   Mehr Infos
>
>   https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/energie/erneuerbare-ener
> gien-energiewende/windenergie/06358.html
>
> OTS:              NABU
> newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/6347
> newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6347.rss2
>
> Pressekontakt:
> Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1620,
> Mobil: +49 (0)172.9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de
>
> Martin Graffenberger, Vorstandsmitglied NABU Mecklenburg-Vorpommern,
> Tel.: 038482 - 235064, E-Mail: Martin.Graffenberger@NABU-MV.de
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+++ !!! 16. Februar 2016 – Seeadler-Weibchen erschossen!!! +++ !!! Greifvögel immer wieder Ziel von Angriffen

Welches ist das Motiv dieses Handelns gegen geschützte Tiere?

Der NDR berichtet in seiner Ausgabe vom 16. Februar 2016 über den Abschuß eines Seeadler-Weibchens:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Unbekannter-erschiesst-Seeadler-Weibchen,seeadler330.html

Es ist dies bedauerlilcherweise nicht der einzige Fall im Norden, wie diese Sendung im Archiv des NDR.de zeigt

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Eine-komplette-Seeadler-Familie-ausgeloescht,seeadler294.html

 

Windkraft und Rotmilan – zwei wissenschaftliche Studien

Bezüglich des Vogelschlags von Rotmilanen seien folgende wissenschaftliche Publikationen genannt:

1.) „Rotmilan und Windenergie in Brandenburg – Auswertung vorhandener Daten und Risikoabschätzung“. Abschlussbericht.

Auftraggeber: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg. Staatliche Vogelschutzwarte, Buckower Dorfstraße 34, 14715 Nennhausen/OT Buckow.

Auftragnehmer: ÖKOTOP Büro für angewandte Landschaftsökologie. Philipp-Müller-Str. 44/1, 06110 Halle, info@oekotop-halle.de; http://www.oekotop-halle.de

Bearbeiter:

Dr. Jochen BELLEBAUM, Wiesenstr. 9, 16278 Angermünde, Jochen.BELLEBAUM@t-online.de

Dr. Fränzi KORNER-NIEVERGELT, oikostat GmbH, Ausserdorf 43, CH 6218 Ettiswil, fraenzi.korner@oikostat.ch; http://www.oikostat.ch

Dipl.-Biol. Ubbo MAMMN (ÖKOTOP)

 

2. „Wind turbine fatalities approach a level of concern in a raptor population“

J. BELLEBAUM, F. KORNER-NIEVERGELT, T. DÜRR, U. MAMMEN

Journal for Nature Conversation, http://www.elsevier.de/jnc

Birdlife.org:

http://www.birdlife.org/datazone/speciesfactsheet.php?id=32423

http://www.birdlife.org/datazone/speciesfactsheet.php?id=3353

http://www.birdlife.org/datazone/sowb/casestudy/114

_____________________________________________________________________

Weitere Autoren zum Themenkomplex „Windkraft und Effekt auf Vogelpopulation“:

– CARRETE, M., SÁNCHEZ-ZAPATA, J.A., BENITEZ, J.R., LOBÓN, DONÁZAR, J.A. (2009): „Large scale-risk-assessment of wind-farms on population viability of a globally endangered long-lived raptor“, Biological Conservation, 142, pges. 2954-2961

Anm.: Umfangreiche Risikoanalyse des Zusammenhangs von Windturbinenparks und Raubvögeln.

– CARRETE, M., SÁNCHEZ-ZAPATA, J.A., BENITEZ, J.R., LOBÓN, MONTOYA, F & DONÁZAR, J.A. (2012): „Mortality at wind-farms is positively related to large-scale distribution and aggregation in griffon vultures“, Bilogical Conservation, 145, pges. 102 – 108.

Anm.: Sterblichkeit von Greifvögeln durch Windturbinenparks bestätigt.

– PULLEN & SAWYER, 2011

– DREWITT & LANSTON, 2006

– MADDERS & WHITFIELD, 2006

– BARRIOS & RODRIGUEZ, 2004

– DAHL et al., 2012

– SMALLWOOD & THELANDER, 2008

– SAETHER & BAKKE, 2000

– TELLERÍA, 2009

 

– EICHHORN et al., 2012

– SCHAUB, 2012

– KNOTT, et al., 2009

– LANGGEMACHT et al. 2010

– FERRER et al., 2012