Flüchtlingskrise und Unterbringung

Der Schweizerische Kanton Aargau geht bei der Unterbringung von Asylsuchenden einen pragmatischen und schnellen Weg: man errichtet IKEA-Häuser, die zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Lebensstruktur sich eingeschwungen hat, in Krisengebiete weitergegeben werden können.

Ein praktischer Ansatz:

1.) Schnell und kostengünstig Unterkunft schaffend

2.) flexible Vorgehensweise z.B. bei einer temporären Nutzung von Sportplätzen für die Akutphase

3.) Der finanzielle Aufwand für die Öffentliche Hand ist deutlich geringer als der, der für eine traditionelle bauliche Unterkunft erforderlich ist. Denn, pro Person, die anteilmäßig 20m² Wohnfläche benötigt, sind alleine für die Errichtung dieser Fläche rund 40.000 EURO erforderlich. Das ergibt sich aus: 20m² * € 2.000/m² = € 40.000,–

4. Die Stadt Aachen wird gebeten, diesen Weg zu prüfen. Ein Schreiben der Initiative Kaiserplatz geht diesbezüglich in den kommenden Tagen an den Oberbürgermeister, Herrn Marcel PHILIPP

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Aachener Zeitung, Leserbrief Initiative Kaiserplatz, 9. Juni 2015

Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) und seine Hoffnung auf Eingebung für den Kaiserplatz – ins Archiv geschaut, hätte er sich diese Frage in der Aachener Zeitung sparen können…

In der heutigen Ausgabe Aachen Stadt der Aachener Zeitung ist der Leserbrief der Initiative Kaiserplatz e.V. veröffentlicht worden, der widerlegt, was Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) jüngst sagte, dass er konzeptionslos sei und für jeden Vorschlag offen sei.

Im Gegensatz zur Berliner Alternativlosigkeit gibt es in Aachen sogar mehrere Alternativen in Sachen Sucht- und Drogenmanagement, das sowohl der Bürgerschaft wie auch den Süchtigen, die nach Auffassung der Initiative Kaiserplatz e.V. Schwerstkranke sind, die individueller Therapierung und Fürsorge bedürfen, die allerdings vom Oberbürgermeister der Stadt Aachen irgendwie in Vergessenheit geraten sind.

Bereits im Jahre 2006 [sic!], hat die Initiative Kaiserplatz e.V. Herrn Oberbürgermeister Philipp, Bürgermeisterin a.D. Hilde Scheidt (Grüne), Landtagsabgeordneter Karl Schultheis (SPD) drei Offerten für konstruktive und auf tatsächlich qualifizierten Erfahrungen basierende Vorschläge mit Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeit unterbreitet, die alle als sehr positiv bewertet worden sind. Auch verbunden mit der Bereitschaft, gemeinsam an einem Strick zu ziehen.

Nach der Wahl sind alle Drei wie Fliegen an einer Insektenlampe in einer Metzgerei von ihrer Position abgefallen. Das war vor der Kommunalwahl 2006. Sicher, von 2006 bis 2015, das ist schon eine lange Zeit.

Nur, als Oberbürgermeister sollte man eine Büroleitung haben, die ihr Archiv kennt, wo Dossiersicherheit gewährleistet ist, um den obersten Dienstherrn, der sich um arg viele Baustellen in der alten Kaiserstadt der Franken zu kümmern hat, nicht ins Messer laufen zu lassen. Dass man sich nicht immer an alles erinnern kann, davon kann sich wirklich niemand freisprechen.

Aber, was funktionieren muß, dass ist die Aktenorganisation und die Vorbereitung des Chefs, wenn er mit den Medien kommuniziert.

Nun ja, wenn man rekursiv schaut, was seit dem Jahr 2000, als die Drogenszene am Kaiserplatz institutionalisiert worden ist und querbeet durch sämtliches politisches „Tralalala“ aller Couleur die einzige Konstanz vorweist, alles beim Alten zu belassen und dennoch anderslautende Beteuerungen regelmäßig abzusondern, dann darf man sich berechtigt die Frage stellen, ob nicht möglicherweise eine der Politik übergeordnete Kraft sicherstellt, dass Politiker sämtlicher Richtungen auf Kurs bleibt?

Man schaue zurück – wie bei Monopoly – und frage sich:

1.) Welche Akteure waren an der Aachens grottenschlechter Millenium-Entscheidung gegen Suchtkranke und die Bürger eigentlich beteiligt?

2.) Welche Akteure sind seither ohne Unterbrechung aktiv und gehören NICHT der politischen Klasse an?

Vielleicht hilft hierbei ein Blick in die eigenen Schulhefte und das Kapitel „Mengenlehre“, um sehr schnell Klarheit zu bekommen…

Der Blick in die Geschichte, verbunden mit der richtigen Frage, öffnet nicht selten die Fenster um den Gedanken wieder Sauerstoff zuzuführen – also, mal wieder die Frage des Heissen Stuhls: „Cui bono?“.

Die Römer grüßen das vermeintliche Kleinbonum, in dem kein Asterix und kein Obelix beherzt agieren!

„Stadträte sind Feierabendparlamente,

man trifft sich erst am Nachmittag. Stundenlanges Palavern und Filibustern legt die püarlamentarische Arbeit lahm. Die kommunale Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben“.

Das ist NICHT von der Initiative Kaiserplatz e.V. Sondern am Samstag, den 23. Mai 2015 in der angesehenen Neuen Zürcher Zeitung, http://www.nzz.ch erschienen.

Autor ist der langjährige Bonner Korrespondent Gerd KOLBE. Anlass für den Bericht, der unter der Rubrik „Aufgefallen“ mit dem Titel „Nachzähl-Posse in Köln“ veröffentlicht worden ist, war der höchst peinliche Irrtum der Wahlbehörde Köln, sich bei der letzten Wahl vertan zu haben. Man darf sich an den Kopf fassen, denn man hat die meisten gezählten Stimmen der SPD zugeordnet, anstattat der CDU! Damit werden die Kölner politischen Karten neu gemischt.

Wie tief muss die Kommunalpolitik noch fallen?

STAWAG: kann sich der Aufsichtrat in Sachen Infraschall jetzt noch taub stellen?

Für die STAWAG könnte sich der Dienstag 10. März 2015 a.d. als Datum einer denkwürdigen Erkenntnis erweisen, die möglicherweise einen nicht unerheblichen Teil ihres Geschäftsmodells durcheinanderwirbeln kann.

Mehr unter: http://www.burgerforumaachen.wordpress.com 

Stadt Aachen zur Stellungnahme aufgefordert. Regierungspräsidentin Gisela WALSKEN (SPD) fordert Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) schriftlich zur Stellungnahme auf!

Die Kölner Regierungspräsidentin Giesela WALSKEN (SPD), hat Aachens Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in dieser Woche aufgefordert, schriftlich zu einer Beschwerde der Initiative Kaiserplatz e.V. Stellung zu nehmen.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat über Frau Regierungspräsidentin WALSKEN Beschwerde über die Stadt Aachen eingereicht. Beschwerdegegenstand ist die Situation am Kaiserplatz Aachen. Der konkrete Anlass war in jedem Falle für die Beschwerde nach ausführlicher Prüfung angemessen.

In der Historie wäre der Beschwerdegrund – zurückhaltend formuliert – unter „sodomistisches Verhalten“ subsummiert worden. In der Sache wäre ein Stillhalten nicht verantwortbar gewesen. Lokale Medien wurden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Selbstverständlich ist Herrn Oberbürgermeister Marcel PHILIPP der Vorgang mit einer angemessenen Vorlaufszeit zur Kenntnis gegeben worden. „Es erfolgte keine Kontaktaufnahme seitens der Stadt mit der Initiative Kaiserplatz e.V.“, stellt der 1. Vorsitzende der Initiative Kaiserplatz e.V. der guten Ordnung halber fest.