Windturbine, Pinkeln nur mit Sicherheitsgurt und das Aachener Arbeitsgericht

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel: „Pinkeln nur mit Sicherheitsgurt“ (wos).

Ein Monteur, der stehend von der Gondel einer Windturbine heruntergepinkelt hat – was Usus in der Branche ist – wurde fristlos gekündigt, weil er nicht gesichert gewesen sein soll. Ein Kollege hatte den Stein ins Rollen gebracht. Verhandelt wurde die Klage vor der 2. Kammer am Aachener Arbeitsgericht. Vorsitzender Richter Klaus BRONDICS. Man wird sich nun aber vor der nächsten Instanz wiedersehen müssen, da nicht alles geklärt werden konnte…

Der Artikel zum Ende hin:“ Doch der behauptet nach wie vor: ´Ich hatte die PSA an, als ich mal musste“. Sein Kollege konnte nichts dazu sagen, weil er einige Meter entfernt in der Spitze des Windrades arbeitete´.

Tja, vielleicht schreibt ja demnächst die zuständige Berufsgenossenschaft in der Branche vor, dass jeder, der ein Windrad besteigt, Windeln zu tragen hat, die ein hinreichendes „Aufnahmevermögen“ haben, ohne die betrieblichen Abläufe zu stören? Dann könnten die Mitarbeitenden aus Investorensicht mehr Arbeit während eines Monats leisten und niemand würde mehr beim Pieseln das Panorama geniessen müssen…

 

 

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