Stromausfall legt halbe Türkei lahm 40 von 81 Provinzen waren strom- und sprachlos. Warum wird darüber nicht berichtet?

Wenn in einem Land wie der Türkei in 40 von 81 Provinzen die Lampen ausgehen, so ist das doch eigentlich zumindest eine Meldung wert. Zu lesen war aber in deutschen Medien nichts darüber. Vielleicht liegt es an der mutmaßlichen Ursache, dass man in der Türkei davon ausgeht, dass es sich um einen Fehler im Netzsystem handele.

Im Sinne der Energieversorgung wäre es sicher dienlich und im Sinne der Deutschen EnergieWende („DEW“) eine fachkompetente Expertenkommission zu entsenden, um sich ein Bild zu machen, was man hier beim Thema „Netz“ beachten muss.

Man stelle es sich vor, wenn im Großraum Stuttgart ein Netzausfall von Pforzheim bis Geislingen a.d.S. und von Schäbisch-Grmünd bis nach Horb stattfinden würde.

Weiss man staatlicherseits überhaupt, welche Konsequenzen das für die produzierende Industrie habe?

Sollten dann Apologeten kommen die vorschlagen, doch zukünftig überall Batteriespeicher für den Fall der Fälle zu installieren, dann dürfte man sagen dürfen, dass dann der Energiewende nun überhaupt nicht mehr zu helfen wäre.

Hot-stand-by, cold-stand-by, Leistung, Energie, Energieinhalt, Leistungsseiterungsgradient, Singularität, Aspekt udgl. sind hier so einige Begriffe, die sich so manche Leute am Ruder mal fachlich verinnerlichen mögen.

Dienstagvormittag, 31.03.2015, war die denkwürdige Minute 10h36m als es nicht nur am Bosporus dunkel wurde.

Unerlässlich wäre es übrigens, dass staatlicherseits für den Bund, die Länder und die Kommunen ausnahmslos und pflichtweis Risikoanalysen zu erstellen sind, welche folgen in dem jew. Distrikt ein Stromausfall von folgenden Dauern haben würde:

1.) 0,5 min.

2.) 1,0 min.

3.) 2,0 min.

4.) 5,0 min.

5.) 10,0 min.

6.) 30,0 min.

7.) 60,0 min.

8.) zwei Stunden

9.) fünf Stunden

10.) zwölf Stunden haben würde.

Dann würde es nämlich in allen Amtsstuben sofort „13 schlagen“!

 

 

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Cyber, Sicherheit, Atem und das Odem-o-Skop

Nachdem nun der CCC veröffentlicht hat, dass man die Fingerabdrücke der Bundesministerin für Verteidigung, Frau Dr. med. Ursula von der Leyen fotografisch aufgenommen hat und nun damit die elektronische Identifikation/Authentifizierung vornehmen kann, hakt es aber ganz gewaltig. Man denke zum Beispiel an Zugangssysteme oder den Bundes-Reisepass mit Fingerabdruck.

Das Problem der Authentifizierung zwecks Eineindeutigkeit der Persönlichkeit kann man deswegen streng genommen nicht mehr mit elektromagnetischen Wellen vornehmen, weil man die emulieren kann. Somit steckt man von der systemischen Betrachtung in einer Sackgasse, aus der man raus muß. Zumal, wie im Fernsehen berichtet worden ist, auch das Risiko zu bestehen scheint, dass Fingerabdrücke zum Beispiel und nicht auszuschließen gezielt an Tatorte verbracht werden könnten um so falsche Spuren zu legen. Dann heißt es nicht mehr „aus Mangel an Beweisen wird der Beklagte freigesprochen“, sondern „aus Mangel an systemtechnischer und systemischer Integrität, kann der Fingerabdruck nicht mehr uneingeschränkt als Beweis gewürdigt werden…“. Man stelle sich vor, einen Anbieter, der über das Internet Fingerabrdücke von Zielpersonen „von der Rolle“ anbietet, die man dann wie Kaugummiaufkleber überall ´dranpappen´ kann, wo man meint, man könnte einem eins auswischen. Oder direkt die Handausdrucke auf einer Silkonhand – das „shake-hand“ der unangenehmen Sorte. Das reicht für mehr als einen Krimi und mehr als einen Agentenfilm im Fernsehen, der nichts mit einem Interview zu tun hat.

Reliquie 2015

Man stelle sich das mal vor: ein Gruppenfoto der G 20-Teilnehmer und der clevere Fotograf ruft: „please, ladies and gentleman, raise your hands!“. Schwuppdiwupp, die Handteller samt Fingern fotografiert… Dann noch in 3-D-Auflösung durch das Morphen verschiedener Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven und man kann dann noch auf seinem 3-D-Printer aus dem Elektronikmarkt für 1000 Euro direkt das „Hand-Faksimile“ für den eigenen Schreibtisch ausdrucken. Nicht so ganz zu Gast in der Pathologie…

Zehenabrücke als Authentifizierung könnten vielleicht eine Behelfslösung sein, was aber nicht aus verschiedenen Gründen so praktikabel ist.

Was bleibt dann noch übrig?

Etwas Chemisches? Etwas, das mit einer Person in eineindeutigem Zusammenhang steht? Nicht die Haare, nicht das Blut? Der Atem?

Die Biochemie und die organische Analytik, unterstützt von der Spektroskopie dürften so einen individuellen Katalog von Markern im Atem festlegen können, so dass man vielleicht zukünftig nicht mehr mit der Fingerspitze Zugang zu Hochsicherheitsbereichen bekommt, sondern Pusten muß. Genau so wie bei einer Polizeikontrolle. Mit einer hoffentlich gesicherten Datenbank verbunden.

Da man beliebige Moleküle nicht emulieren kann – im Gegensatz zu Fotos oder anderen Signaturen, die man elektromagnetisch immateriell replizieren kann – es sei denn, man hätte die Universal-Chemieküche in freiem Zugriff, könnte der Einsatz der „Individual-chemischen-Signatur“ ein Plus an Sicherheit bieten.

Odem-o-skop deswegen, weil – „skopein“ lässt grüssen – ein Sensor einem vielleicht auch noch beim Blasen in das Röhrchen in das Auge schaut und sicherheitshalber abgleicht? Stimmen die Iris und die chemischen Marker des Odem überein, dann öffnen sich die Tore.

Wenn man dann aber mal weiterdenkt in Sachen „Hacks“ und die ganze dunkle digitale Welt, dann sollten sich die Energieversorger nochmal hinsetzen und überlegen, ob sie denn tatsächlich das smart-grid haben wollen. Denn, wenn Identitäten emuliert werden – siehe o.g. „vdL-Finger“ – dann ist es nicht auszuschliessen, dass sich strategisch empfindliche Netzmaschen attackieren lassen. Sei es die Netzdestabilitation durch Aufschaukeln oder das gezielte Ansteuern von Gebäuden oder technischer Infrastruktur…

Wie beim Würfelspiel kann es dann bei nicht unmaßgeblichen Investitionen heißen: „raus!“. Wobei aber nicht geringe Investitionen dranhängen, die wertlos werden können.

Oder, wie soll die Verkehrsinfrastruktur samt Verkehrsmitteln sicher betrieben werden können…? Vielleicht lässt sich dann ein E-Auto von der Ladestation des örtlichen EV über ein Tablet-Phone fahren?

Fahrerlos durch die Stadt, fahrerlos, fahrerlos… Ja wo soll das noch alles hingehen?

Mal sehen, wie sich die Phantasie das politische Jahr 2015 ausmalen wird…

Windkraft destabilisiert Netzbetrieb

Jetzt ist das Thema der Netzdestabilisierung durch die Windenergie endlich auch in der Tagespresse angelangt:

Die Welt.de berichtet heute aktuell über die Risiken des „Flatterstroms“

http://www.welt.de/wirtschaft/article126902756/Flatterstrom-gefaehrdet-Stabilitaet-der-Netze.html

Wenn Anrainerstaaten verstärkt Netzsperren zum Schutze ihrer eigenen Versorgungsgebiete abschotten, steigt das Risiko des Netzbetriebs für Deutschland noch stärker.

Würde man in England – dem Land des Wettens leben – dürfte man sicherlich jede Menge Buchmacher finden, die Wetten auf einen „aeolischen Blackout“ annehmen würden. Vermutlich wird der deutschen Politik erst beim zweiten grösseren, regionalen Blackout das Licht aufgehen, dass generierter Strom entweder des sofortigen „Verbrauchs“ (Umwandlung) oder der „Speicherung“ bedarf.

Beim zweiten mal deswegen, weil beim ersten mal genügend Entschuldigungen verargumentiert werden, warum dieser Ausnahmefall geschehen ist. Bei Krankenhäusern kann man nur hoffen, dass die Notstrom-Dieselaggregate sofort anspringen, damit das OP-Team bei einer Organtransplantation nicht auf einmal im Dunkeln dasteht und der die leitende Chirurgin  „Licht!“ brüllt – statt „Klemme!“.

Anders dürfte es bei Zahnärzten sein: mitten beim Bohren für eine neue Füllung geht der Saft aus. Das Licht ist aus, der Bohrer hat seine Arbeit nicht erledigen können und so wartet man am und im Sessel. Mit 21, 22, 23, da ist es absolut nicht getan, die Sekunden zu zählen, sondern nach 15 Minuten sorgenvoll zu vernehmen: „Wie lange hält denn noch die Betäubung!“.

Oder, im Fahrstuhl, wenn man sich Unterhaltungsprogramm herbeisehnt, im schlimmsten Falle ein WC.

Vermutlich wird es dann eine Verordnung geben, dass zu allen Geräten ein USV – eine Unterbrechungsstromversorgung – zur Pflicht wird. Die kostet Geld, schafft Umsätze, spült Stu