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Salamitaktik oder Katze im Sack gekauft?

Nun sind die Wellen der Empörung der Bevölkerung über die Müllgebührenreform gerade abgeebbt, da kommt bereits die nächste Gebührenanpassung auf die Tagesordnung. Denn eine Reduzierung der Annahmemengen ist nichts anderes als eine weitere Preiserhöhung.
Wertet man dieses Verhalten von Politik und Verwaltung so ergibt sich: Entweder ist es eine unverschämte Absicht oder zeigt die Unfähigkeit, ein Thema zeitgleich komplett zu bearbeiten.
Wenn die Politik im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan 2017 sich brüstet, es gäbe keine Steuererhöhungen, so mag das richtig sein. Aber Leistungs- und Gebührenänderungen gibt es zuhauf!

Mit freundlichen Grüßen

Egbert Form                             Tel  0241-521540     form-aachen@gmx.de

Stettiner Str. 125                      Fax 0241-1809962

52078 Aachen

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WIEDERVORLAGE | „Sauberkeitsrappen“ in der Stadt Bern – warum nicht also auch „10 ct für ein sauberes Aachen“?

Für die Kostensenkung der Entsorgung von Müll im öffentlichen Raume, will die Stadt Bern einen „Säuberungsrappen“ einführen. Dieser ist auf Produkte beim Kauf zu entrichten, wie sie typischerweise von Veranstaltern, Lebensmittelläden oder Kiosken verkauft werden.

Diese Idee sollte in Aachen unbedingt auch diskutiert werden! Die Bürgerschaft wird sich freuen, wenn verursachergerecht die Kosten getragen werden. Da es den „Groschen“ nicht mehr gibt, könnte das Motto für Aachen „Gib mir Zehn!“ lauten. Womit Euro-Cent gemeint sind.

Man darf übrigens gespannt sein, ob es der Euro-Währung jemals gelingen wird, Münz-Begriffe wie „Glückspfennig“, „Groschen“ oder „Heiermann“ zugeordnet zu bekommen. Dies hiesse, beim Volk angekommen zu sein…