Aachen: kleinste Mengen Feinstaubs können Lungenkrebs verursachen. Was tut Aachen in Sachen Busflotte?

Bereits kleine Mengen Feinstaubs vermögen Lungenkrebs zu verursachen. Für die Stadt Aachen heißt das:

1.) Es muß die Statistik in Bezug auf die Epedemiologie her, die die evidenten Lungenerkrankungsfälle medizinisch klassifiziert in Aachen in Korrelation mit Städten vergleichbarer Größe setzt. Dies auch europaweit.

2.) Die Stadt Aachen muss ihre Busflotte unverzüglich umstellen – und wenn der Austausch der Flotte über Investoren läuft, die die Nutzung bezahlt bekommen. Nach drei Jahren der rollierende Austausch der Flotte.

3.) Denn es ist unzumutbar und die Gesundheit der Menschen und Tiere in Aachen, Busse bis zu 12 Jahren durch die Stadt Aachen und ihren Kessel qualmen zu lassen. Jeder, der auch nur etwas technisches Interesse und einen verschwindenen Rest an technischer Information liest, weiss, dass mit solchen „Diesel-Kriegs-Veteranen“ keine Schlacht gegen die Schädigung der Lungen zu führen ist. Von Gewinnen ist nicht einmal die Rede.

4.) Der Oberbürgermeister Marcel Philipp wird aufgefordert, hier lungenfreundliche, der Gesundheit dienliche, dem Grundgesetz entsprechende Veranlassungen unverzüglich in Gang zu setzen, um die Gesundheit der Wohn- und Arbeitsbevölkerung in Aachen nicht billigend in Kauf nehmend in ein höheres Erkrankungsrisiko zu stellen. Man möge sich das Grundgesetz und die darin dokumentierte Pflicht des Staates zur Abwendung von Gefahren für die Menschen anschauen!

5.) Hier gibt es den notwendigen Lesestoff: http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/dreckige-luft-als-gesundheitsrisiko-1.18143918

6.) Die Grünen sind in Aachen absolut nicht hilfreich – denn ansonsten würden sie längst schon darauf gedrungen haben, die Flotte auszutauschen. Umzurüsten ist technisch gesehen, mit Wasserpisstölchen in die Schlacht gegen die Luftverschmutzung zu ziehen. Hierfür bekommen die Grünen „6 Flimm“ von 6 möglichen Flimm.

7.) Zu den „Flimm“ wird es demnächst auch noch was geben, nicht wahr,

Carlo-Enzo van Dorsch!

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Der Link zur Lungenkrebs-Landkarte

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/diagnose/weltnichtrauchertag-in-diesen-regionen-ist-das-lungenkrebsrisiko-am-hoechsten_id_3881185.html

Rauchen ist das eine – Feinstaub das andere…

 

WHO-Studie – Die Stadt Aachen darf unsere Lebenserwartung nicht billigend um Jahre verkürzen!

Die Luxemburgische Tageszeitung WORT http://www.wort.lu [siehe Link!], bringt es auf den Punkt: schlechte Luft verkürzt das Leben.

http://www.wort.lu/de/view/fuenf-jahre-laengeres-leben-moeglich-4f61e666e4b0860580ab7aed

Klar, den einen erwischt´s, den anderen nicht. Auch klar, dass Statistik nicht im Stande ist, zu sagen, wer in Aachen durch die Schlechte Luft selbst früher zu Tode kommt oder gesundheitliche Probleme bekommt, die den Lebenskomfort und somit die Lebensfreude verkürzen. Aber, das Thema liegt auch dem Tisch.

Die Stadt Aachen und die Städtregion muss nun, nach der Veröffentlichung des WHO-Berichts handeln. Da hilft es nicht mehr, wenn Dezernentin Gisela NACKEN (GRÜNE) innovative Lösungen sucht, eine Umweltzone mit Händen und Füßen für Aachen zu vermeiden. Mit der Veröffentlichung sind Fakten geschaffen, die zum Handeln und nicht zum negieren zwingen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel PHILIPP (CDU) wird von der Initiative Kaieserplatz e.V. gebeten, von amtswegen die zuständigen Stellen – neben Dezernentin Gisela NACKEN auch den Städteregionspräsidenten Helmut ETSCHENBERG (CDU), dem das Gesundheitsamt der Region untersteht, zu veranlassen, unverzüglich erkenntniskonforme Massnahmen zu evaluieren und umzusetzen. Die Initiative behält sich die Einschaltung der Bezirksregierung sowie des zuständigen Ministeriums in Düsseldorf um weitere Veranlassung zu bitten.

Aber auch der Lärm der ASEAG gehört auf die Tagesordnung. Denn, der Streik ist ein akustischer Segen für die Menschen um den Kaiserplatz. Denn das niederfrequente Gedröhne der Busse ist derzeit nicht zu hören. Der Vergleich „Verkehr ohne Busse“ mit „Verkehr mit Bussen“ zeigt ganz klar, dass die Busse der ASEAG – die bestreikt werden – massiv an der Lärmverschmutzung in Aachen schuld sind.

Deswegen ist es dringend notwendig, neben der Luftreinhaltung auch einen Ersatz von Bussen vorzunehmen, die deutlich niedrigere Schallemissionen vorweisen. Ein Tipp aus der Fahrzeugtechnik: es lohnt durchaus, bei der Motorisierung auch mal die PS-stärkere Variante anzuschaffen. Denn hierdurch brauchen die stärkeren Aggregate nicht „aufheulen“, was auch erhöhten Treibstoffverbrauch bewirkt. Weniger PS heißt nicht immer weniger Emissionen!

Es ist notwendig, dass der Umweltausschuss der Stadt Aachen die Roadmap „Emissionen“ sofort nach der Wahl bearbeitet, damit Vermeidbares vermieden wird. Und, bei den externen Busunternehmen, die ca. 1/3 des Busaufkommens abdecken, muss auch gelten, die Emissionen zu reduzieren.

Wie aber der WHO-Bericht auch ausweist, sind es nicht alleine die Verkehrsmittel, die für „dicke Luft“ sorgen, sondern auch Hausbrand etc. Das heißt, auch hier muss die Stadt Aachen zügig nach der Kommunalwahl an Antworten arbeiten, die für Verbesserungen nicht erst zum „Sankt Nimmerleinstag“ vorsehen.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. wird sich dieses Themas zuwenden, da in dem durch Kriminalität, Verwahrlosung heruntergekommenen Viertels auch physikalisch-chemisch die dickste Luft Aachens herrscht!