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Salamitaktik oder Katze im Sack gekauft?

Nun sind die Wellen der Empörung der Bevölkerung über die Müllgebührenreform gerade abgeebbt, da kommt bereits die nächste Gebührenanpassung auf die Tagesordnung. Denn eine Reduzierung der Annahmemengen ist nichts anderes als eine weitere Preiserhöhung.
Wertet man dieses Verhalten von Politik und Verwaltung so ergibt sich: Entweder ist es eine unverschämte Absicht oder zeigt die Unfähigkeit, ein Thema zeitgleich komplett zu bearbeiten.
Wenn die Politik im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan 2017 sich brüstet, es gäbe keine Steuererhöhungen, so mag das richtig sein. Aber Leistungs- und Gebührenänderungen gibt es zuhauf!

Mit freundlichen Grüßen

Egbert Form                             Tel  0241-521540     form-aachen@gmx.de

Stettiner Str. 125                      Fax 0241-1809962

52078 Aachen

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Leserbrief: „Sollte bundesweites Gesetz werden. Der Verursacher der Papier- Müllhalden sollte bezahlen ! „

Wir danken für diese Zuschrift vom heutigen Tage:

Peter Egon Krins

„Die Händlerschaft bezahlt für die Anzeigen in einer überregionalen Sonderausgabe, um Besucher anzulocken. Nur: die fühlen sich abgestoßen, wenn das werbliche Wurfmaterial überall die Stadt verdreckt… Händler zahlen für die Anzeigen!“

Rodungen – Leserbrief zu AZ-Artikel von Peter PHILIPPEN-LINDT

Peter Philippen-Lindt
Am Lütterbüschgen 11
52072 Aachen

Aachen , den 04.03.2016

Leserbrief zu :

Aachener Zeitung, vom 22.02.2016 „Gottes Schöpfung“ oder ein Gotteshaus? und diversen Leserbriefen hierzu.

-Leserbrief-:

Anthropogenes Baumsterben in Aachen

Man muss nicht den „lieben Gott“ bemühen, um das „Geschmäckle“ zu erkennen, das manche Wege der Verwaltung umgibt. Die „vorzeitigen“ Rodungsarbeiten für das neue „Gotteshaus“ auf der ehemaligen „Ausgleichsfläche“ an der Vaalser Straße ohne rechtsverbindlichen Bebauungsplan wären bei einem privaten Bauvorhaben förderungsschädlich und auch strafrechtlich bedenklich, da der Bau und alle seine Nebenarbeiten nicht vor erteilter rechtsverbindlicher Baugenehmigung begonnen werden dürften. Für die Äußerung des Presseamtes, der Sachverhalt sei „rechtssicher genug“, findet sich juristisch z.B. im Baugesetzbuch keine belastbare Definition. Sollten für dieses Projekt entsprechende Fördermittel beantragt worden sein, so müssten diese nun versagt werden.

Interessant und für die Stadt Aachen sehr nützlich ist allerdings die Berechnung des Mehrwertes aus den Ausgleichsmaßnahmen in Verlauternheide für die Vernichtung der Baufläche für die evangelischen Kirche an der Vaalser Straße. Nach der im Artikel angeführten Meinung der Verwaltung, des Gesamtpresbyteriums und des Pfarrers wird durch dieses Vorgehen die Ökobilanz in Aachen durch die Vernichtung dieser Fläche verbessert bzw. fast verdoppelt!

Wer A sagt, sollte auch B sagen. Man stelle sich nach diesen Grundsätzen der formalen Logik einmal vor, wie Aachen ökologisch und auch ökonomisch wesentlich besser da stehen könnte, wenn man in der Stadt Aachen alles Grüne vernichten und irgendwo anders in der Peripherie (doppelt) ausgleichen würde. Dann hätte Aachen mehr investitionsförderndes Bauland in der Innenstadt und trotzdem eine, oh Wunder: „fast verdoppelte“ positive Ökobilanz. Dieser Ansatz würde auch international als exzellent und innovativ Anerkennung finden. Zudem könnten in allen zukünftigen Planungen die digital nur schwer darstellbaren Bäume, Sträucher und alles weitere Grünzeugs entfallen.

Ich könnte daraus auch noch viele weitere phantastische Visionen spinnen, käme dann aber der Wirklichkeit der Planungen in Aachen allzu gefährlich nahe.

Leserbrief auf AN-Leserbrief i.S. RADWEGE / Lvon KROLL, Gerald

Gerald KROLL – geraldkroll@ymail.com  –   hat der Initiative Kaiserplatz e.V., den Wortlaut seines eingereichten Leserbriefs an die Aachener Nachrichten mit der Freigabe zur Veröffentlichung zugesandt. Er geht auf den Leserbrief vom 2.5. von Barbara Hillebrand ein.

„Frau Hillebrand hat in ihrem Leserbrief eine Problematik aufgegriffen, die das Dilemma der Aachener Bürgernähe aufzeigt – zwischem real existierendem Bürger, abgehobener Verwaltung und realitätsverlorenem Oberhaupt.
Scheinbar muss man zwischen realem,  – das ist ja per se nur subjektiv – und differenziertem Wahrnehmen unterscheiden, zumindest, wenn man (der Bürger) den waghalsigen Versuch unternimmt, den Radweg auf der Trierer Straße zwischen Adenauerallee und Autobahnauffahrt Brand zu befahren.
Die Verwaltung hat so wenig Geld im Säckle, dass sie noch nicht einmal rausredenderweise,
aber schuldbewusst Schilder (wie z. B. entlang der Lintertstraße) aufstellen kann. Und das Oberhaupt selbst, Herr Philipp,hat, natürlich in Begleitung diffuser Gestalten, vor inzwischen zwei Jahren, am 16. April 2o13, den Trierer Platz besucht und große Worte geschwungen.
Er begrüßte die auf dem Bürgersteig sich herumtummelnden (fliegenden) Händler und Fahrzeugführer der notdürftig auf Radweg und Bürgersteig abgestellten Fahrzeuge und lieferte damit den besten Beweis für sein Realitätsdefizit.Offensichtlich hat dabei sein Hirn nicht wahrgenommen, was sein Mund geplappert hat.
Solche Leute braucht Aachen nun wirklich nicht!“

Die Initiative Kaiserplatz e.V. freut sich, die Meinung von Bürgern zu veröffentlichen!

Email: initiaitve.kaiserplatz.aachen@gmx.de