Leben und Sterben in und für seine Stadt?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

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WHO-Studie – Die Stadt Aachen darf unsere Lebenserwartung nicht billigend um Jahre verkürzen!

Die Luxemburgische Tageszeitung WORT http://www.wort.lu [siehe Link!], bringt es auf den Punkt: schlechte Luft verkürzt das Leben.

http://www.wort.lu/de/view/fuenf-jahre-laengeres-leben-moeglich-4f61e666e4b0860580ab7aed

Klar, den einen erwischt´s, den anderen nicht. Auch klar, dass Statistik nicht im Stande ist, zu sagen, wer in Aachen durch die Schlechte Luft selbst früher zu Tode kommt oder gesundheitliche Probleme bekommt, die den Lebenskomfort und somit die Lebensfreude verkürzen. Aber, das Thema liegt auch dem Tisch.

Die Stadt Aachen und die Städtregion muss nun, nach der Veröffentlichung des WHO-Berichts handeln. Da hilft es nicht mehr, wenn Dezernentin Gisela NACKEN (GRÜNE) innovative Lösungen sucht, eine Umweltzone mit Händen und Füßen für Aachen zu vermeiden. Mit der Veröffentlichung sind Fakten geschaffen, die zum Handeln und nicht zum negieren zwingen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel PHILIPP (CDU) wird von der Initiative Kaieserplatz e.V. gebeten, von amtswegen die zuständigen Stellen – neben Dezernentin Gisela NACKEN auch den Städteregionspräsidenten Helmut ETSCHENBERG (CDU), dem das Gesundheitsamt der Region untersteht, zu veranlassen, unverzüglich erkenntniskonforme Massnahmen zu evaluieren und umzusetzen. Die Initiative behält sich die Einschaltung der Bezirksregierung sowie des zuständigen Ministeriums in Düsseldorf um weitere Veranlassung zu bitten.

Aber auch der Lärm der ASEAG gehört auf die Tagesordnung. Denn, der Streik ist ein akustischer Segen für die Menschen um den Kaiserplatz. Denn das niederfrequente Gedröhne der Busse ist derzeit nicht zu hören. Der Vergleich „Verkehr ohne Busse“ mit „Verkehr mit Bussen“ zeigt ganz klar, dass die Busse der ASEAG – die bestreikt werden – massiv an der Lärmverschmutzung in Aachen schuld sind.

Deswegen ist es dringend notwendig, neben der Luftreinhaltung auch einen Ersatz von Bussen vorzunehmen, die deutlich niedrigere Schallemissionen vorweisen. Ein Tipp aus der Fahrzeugtechnik: es lohnt durchaus, bei der Motorisierung auch mal die PS-stärkere Variante anzuschaffen. Denn hierdurch brauchen die stärkeren Aggregate nicht „aufheulen“, was auch erhöhten Treibstoffverbrauch bewirkt. Weniger PS heißt nicht immer weniger Emissionen!

Es ist notwendig, dass der Umweltausschuss der Stadt Aachen die Roadmap „Emissionen“ sofort nach der Wahl bearbeitet, damit Vermeidbares vermieden wird. Und, bei den externen Busunternehmen, die ca. 1/3 des Busaufkommens abdecken, muss auch gelten, die Emissionen zu reduzieren.

Wie aber der WHO-Bericht auch ausweist, sind es nicht alleine die Verkehrsmittel, die für „dicke Luft“ sorgen, sondern auch Hausbrand etc. Das heißt, auch hier muss die Stadt Aachen zügig nach der Kommunalwahl an Antworten arbeiten, die für Verbesserungen nicht erst zum „Sankt Nimmerleinstag“ vorsehen.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. wird sich dieses Themas zuwenden, da in dem durch Kriminalität, Verwahrlosung heruntergekommenen Viertels auch physikalisch-chemisch die dickste Luft Aachens herrscht!