Polizeieinsatz, Krankenwagen – Kaiserplatz zur besten Sendezeit…

Ein Krankenwagen mit Polizeibegleitung war eine der Konsequenzen des Polizeieinsatzes am Kaiserplatz, der sich um die allerbeste Sendezeit – 20h15m – am Kaiserplatz abgespielt  hat.

Am berühmt berüchtigten Wartehäuschen der ASEAG am Reiterdenkmal könnte sich der Stress entzündet haben, weil dort der Krankenwagen zunächst stand. Die Situation war so gewesen, dass eines der Polizeifahrzeuge schnurstraks von der Wilhelmstraße mit Blaulicht kommend zum Krankenwagen raste.

Wenn seitens der Stadt Aachen insinnuiert wird, dass sich die Situation am Kaiserplatz doch verbessert habe, dann irrt sie gewaltig.

Wenn immer mehr Obdachlose in den Eingängen von Liegenschaften im Großraum um den Kaiserplatz in Schlafsäcken campieren, Touristen entsetzt über die Verwahrlosung  und das auch teil aggressive Betteln am hellichten Tage sind, dann sollte man sich doch einmal ernsthaft Gedanken darüber machen, was man vielleicht veränder sollte.

Die Verelendung und ihre Folgen, aber auch die Angst unter Touristen ist in verschiedenen Sprachen, aber auch Reaktionen zu erkennen. Von Erschütterung bis Ekel.

Die niederländische Zeitung „De Limburger“ hat sich, wie in der Ausgabe vom Freitag, 13. August 2016 zu erkennen, die umfangreiche Mühe gemacht, auch die Belange und die Beurteilung von Süchtigen anzuhören und darüber zu schreiben. Es wäre allerhöchste Zeit für alle diejenigen in den Führungsetagen, die sich mit der Frage des Suchtmanagements in und für Aachen befassen, damit also ihren Lebensunterhalt verdienen, von den Kirchen, dem Staat und den Sozialträgern finanziert werden, zu überprüfen, ob sie nocht zeitgemäß handeln.

Weiterhin darauf beharren zu wollen – wie das im Artikel zu lesen war – den Kaiserplatz und das weiträumig marodisierte Umfeld im Grunde wie bisher „managen“ zu wollen, wird unabwendbar zu einer immer stärker führenden Erosion der wirtschaftlichen Basis des Handels führen.

Denn: welche Touristen und Einkaufstouristen sollen so verrückt sein, ihre heute immer knapper gewordene Erholungszeit in einem Umfeld von  Verelendung, Verwahrlosung, menschlich massivsten, schmerzenden Elend, aber auch Kriminalität, die auch Körperverletzung als Risiko nicht ausschließt, verbringen zu wollen.

Zwei Reaktionen sind immer häufiger zu beobachten:

1. ) Handtaschen werden vom Ellebogen an den Körper gepresst

2.) Menschen schauen sich ihr direktes Umfeld aktiv an. Sie „scannen“ gewissermaßen ihr Umfeld.

Bei rund 3.000 Schwerstabhängigen in der Stadt Aachen, die aber von der Städteregion Aachen letztlich „gemanaged“ werden, sollte sich die politische Spitze Aachens ernsthaft überlegen, ob sie – für eine viertel Million Bürger Aachens stehend – dem Städteregionsrat ETSCHENBERG, dem das Gesundheitsamt bei der Städteregion Aachen unsterstellt ist, proportional rund 1.500 Schwerstabhängige in die Städteregion übergibt. Denn gerade die Kleinteiligkeit von Kommunen erlaubt es, die Anonymität besser aufbrechen zu können.

Die frühere Drogenberatung in Eschweiler, die sehr klar geführt worden ist, belegte, dass Hilfe und Umfeld sehr wohl funktionieren können – wenn man es will und, wenn man es kann…

Wenn weiterhin nach einer halben Menschengeneration das Desolate, das Elend, die Kriminalität, die Verwahrlosung Charakteristika der Stadt Aachen beeinflußen, dann fragen sich Bürger, Touristen und Unternehmer, ob all das wirklich so im Sinne aller ist, oder nicht?

 

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Wiedervorlage | 19. Juni 2014 | Polizei stellt zwölf Jugendliche in Brabantstrasse

Der „Super Mittwoch“ berichtet am 18. Juni 2014 von 12 Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren, die in der Brabantstrasse eingebrochen sind und sich an einem Motorrad zu schaffen machten. Geringe Mengen von Drogen sind gefunden worden.

Es reicht! Entwürdigende Verwahrlosung in Aachen auf Vormarsch | Tourist Information | Impressionen…

Elend, mangelnde Betreuung und Verelendung sind die Kettenglieder einer Abwärtsspirale für die Stadt Aachen. In letzter Konsequenz kriminalitätsfördernd.

Viele Junkies und Alkoholiker hängen immer mehr in ihrem bedauernswerten Elend herum. Würdelos sich selbst überlassen. Es ist zweifelsohne ein massives und abzulehnendes menschliches Elend und für die Stadt Aachen absolut keine Visitenkarte.

Hinzu kommt, dass es nicht nur eine Frage der „visuellen Empfindung“ und „Wahrnehmung“ ist, sondern auch die berechtigte Sorge, Opfer einer Straftat zu werden. Wenn Frauen und Senioren nach Eintritt der Dunkelheit nicht mehr das Haus verlassen, weil sie Angst haben, Opfer eines Überfalls, somit einer Gewalttat zu werden, so ist das keine „interpretationsfähige“ Auslegung oder ein „subjektives Angstempfinden“, sondern vielmehr und in aller Deutlichkeit der Beweis dafür, dass die Stadt Aachen die gesellschaftlichen Probleme mit all ihren Konsequenzen unzureichend bewirtschaftet.

Bei Einbrüchen geben sich die Kriminellen in Aachen die Klinke in die Hand. Sachen werden zerstört, verursachen Schäden. Irgendwann fliegt ein Geschäftsmann, wenn ihm seine Tür oder seine Schaufensterscheibe für tausende Euro zerschlagen worden ist, aus der Versicherung heraus.

Die Folge ist in solchen Fällen klar, dass beim nächsten Glasbruch der Laden gleich dichtzumachen ist. Mehrere Monate Arbeit durch einen Steinwurf oder ein anderes „Tatwerkzeug“ lösen sich dann in Wohlgefallen und massivem persönlichen Schaden aus.

Es hängt immer mehr Leuten – zu denen auch Besucher gehören, die sich bei zufälligen Gesprächen erschrocken zeigen – zum Hals heraus, mit welcher Gleichgültigkeit und Ignoranz die Verwahrlosung und auch die Schädigung der städtischen Infrastruktur gebilligt wird.

Da brauchen sich die „etablierten Parteien“ doch nicht wundern, wenn sie ihre Wählerschaft verlieren und die sich mit ihrem Stimmzettel für eine „harte Hand“ entscheiden. Es wird von der Politik einfach zu gerne weggeschaut, um sich nicht mit den Politikgeschäften befassen zu müssen, die Arbeit, Ärger und Anstrengung bedeuten.

Wie Mehltau hat sich über Aachen, wie auch das politische Berlin das Konstrukt der Großen Koalition gelegt. Große Koalition hier, große Koaliton dort. Die Verteidigung des kleinsten gemeinsamen Nenners aus dem jeweiligen Schützengraben der Politik heraus. Geplänkel, statt politische „Auseinandersetzung“, die zur Klärung für politische Entscheidungen unerläßlich ist.

Jede Menge faule Kompromisse und unklare Linie, die man mit dem „wenig zielführende Ideen!“ versehen muß. Die Angst, durch die Benennung und die Bearbeitung von politischen Amtsgeschäften in der großen Koalition, Nachteile zu erleiden oder „politische Rabattmarken zu sammeln“, die dann zum richtigen Zeitpunkt von einer Partei mit einem fiesen Grinsen eingelöst werden, führt zu einer Lethargie.

Oder besser zu einer politischen Anämie, deren pathologische Konsequenzen Ideenarmut, Antriebsschwäche, Gereiztheit sind, die dennoch letztlich zum politischen Exitus führt, wenn das Ruder nicht herumgerissen wird und Verbindlichkeit gepflegt wird.

Wie unkalkulierbar Wähler, bzw. „das Volk“ / „die Völker“ reagieren können, das erlebt man am Brenner: innerhalb von circa zwei Wochen ist die Lage dort soweit eskaliert, dass man wahrscheinlich den Brenner nicht mehr wegen der Flüchtlinge schließen muss, sondern vielmehr wegen der Scharmützel zwischen Tirolern und Süd-Tirolern.

Dann ist, sarkastisch formuliert, das Lied „ich kauf mir einen Tiroler-Hut“, ein alter Hut, der nämlich bildlich gesprochen durch Helme ersetzt werden muss.

Der Brenner zeigt in sehr eindringlicher und mahnender Weise, dass es wohl zum Wesen der Politik und des politischen Selbstverständnisses gehört, sich so lange hinter seinen Urpositionen zu verschanzen, bis die – Entschuldigung – „politische Kacke mächtig am Dampfen ist“. Dann jault man auf, wie es denn zu dieser Eskalation kommen konnte, dieser Vertrauensverlust so schnell Fuß faßte und das ganze Politikergewäsch der Sorgenbekundungen, weil man nicht rechtzeitig offenen Ohrs auf die Leute gehört und sie ernstgenommen hat.

Für die Stadt Aachen bedeutet die immer mehr grassierende Verwahrlosung, dass sie endlich dafür Sorge tragen muß, wieder ein eigenständiges Gesundheitsamt zu haben, um in Sachen sozialer Handlungskompetenz auf kommunaler Ebene tatsächlich handlungsfähig zu sein.

So, wie es jetzt läuft, muß man sagen, geht es nicht weiter. Denn, wenn durch die Ansiedlung des Gesundheitswesens ausschließlich bei der Städteregion Aachen die offensichtliche Erkenntnis greift, dass Aachen als Kompetenzzentrum sozialer Probleme gesehen wird, dann sollte sich die Aachener Politik einmal besinnen und auf Solidarität in Richtung Zollernstraße in Aachen pochen. Sprich, sicherstellen, dass qua organisatorischer Veränderungen bei der Trägerschaft und der LVR, die maßgeblich für Zuweisungen zuständig ist, ein angemessener Ausgleich erfolgt.

Aber, Amtsführung ist bekanntermaßen immer mit Persönlichkeiten verbunden. Hier muß man im Sinne der Stadt Aachen sagen, ist es erforderlich nicht nur auf den Tisch zu hauen und zu monieren, sondern politischen Handlungszwang zu bewirken, um zu vermeiden, dass sich bei anstehenden Wahlen irgendwelche Außenseiter positionieren.

Auch sollte endlich darüber nachgedacht werden, die große Koalition in Aachen offiziell dranzugeben und über das System der wechselnden Mehrheiten die Stadt Aachen zu führen. Das hat dann nämlich den Nutzen, dass mehr Ideen diskutiert und beleuchtet werden, die dann parteiunabhängig entschieden werden.

Aber, vor freien Gedanken scheint die Aachener Politik mächtig viel Angst zu haben, denn ansonsten handelte sich auch im Sinne Aachens, was aber bei dem immer offensichtlicher werdenden „Kommunal-Karies“ faßbarer wird.

Junkies hängen verlassen in Hauseingängen herum, vereleden und verwahrlosen sozial. Andauernd werden in Aachen Fenster und Türen von Geschäften zerstört. Die Kriminalität verängstigt Frauen und Senioren immer mehr, so dass nun, durch das Frühjahr und den Sommer die "Bürger-Ausgangszeiten" verlängert sind. Viele Menschen trauen sich nämlich nicht mehr bei Dunkelheit aus dem Hause. Das ist eine Einschränkung der Bürgerrechte, dass sich nämlich ein Mensch frei bewegen können müssen darf!

Junkies hängen verlassen in Hauseingängen herum, vereleden und verwahrlosen sozial.
Andauernd werden in Aachen Fenster und Türen von Geschäften zerstört.
Die Kriminalität verängstigt Frauen und Senioren immer mehr, so dass nun, durch das Frühjahr und den Sommer die „Bürger-Ausgangszeiten“ verlängert sind.
Viele Menschen trauen sich nämlich nicht mehr bei Dunkelheit aus dem Hause. Das ist eine Einschränkung der Bürgerrechte, dass sich nämlich ein Mensch frei bewegen können müssen darf!

DSCN4785 Aachen verwahrlost immer mehr

USA: Smartphone-Hersteller obsiegt: Der Zugangscode eines Smartphones ist i.S. eines Drogendelikts nicht „knackbar“ zu machen… | und nun die Rechtsfrage, ob ein durch staatliche Organe – die Justiz – nicht knackbares elektronisches Kommunikationsprodukt überhaupt in die EU eingeführt werden darf? Stichwort Freihandelsabkommen und innere Sicherheit. Wird also ein europäisches Gericht den Hersteller zwingen können, den Code knackbar zu machen.. ?

Eine bessere Werbung für ein Produkt, kann man sich unter solcher Situation nicht vorstelle:

http://www.nzz.ch/international/apple-muss-fbi-bei-drogenfall-nicht-beim-iphone-knacken-helfen-1.18704079

„Antanzen“ von A bis Z – bis zum politischen Schwindel

„Antanzen“ dürfte man als ein kosmopolitisch strukturiertes Geschäftsmodell  bezeichnen dürfen. Aber auch als ein Warnsignal dafür, daß Berlin und die Länder sich endlich auf den Hosenboden setzen, damit die Kriminellen Politik und Verwaltung nicht weiter breit lachend auf dem Kopf herumtanzen können!

Die Aachener Zeitung veröffentlicht, daß es gemäß dem bekannten Muster in der Pontstraße zu „Antanzungen“ gekommen ist und der Täter nach Feststellung seiner Person wieder auf Freien Fuß gesetzt worden ist.

Wenn seitens des Gesetzgebers auf Bundes- wie auf Landesebene nicht sehr, sehr bald ein probates und angemessenes Mittel gefunden wird, tänzelnde Täter dingfest zu machen, dann brauchen sich die Bundesregierung sowie die Landesregierungen nicht zu wundern, wenn man ihnen Schwäche in Bezug auf die Durchsetzung der Staatsgewalt vorwirft. So etwas führt auch zu einer sich dynamisierenden Erosion des Ansehens des Staates und, „der Staat“ als begrifflich abstraktes Gebilde, wird sich dann auch nicht wundern dürfen, wenn in den Städten wieder Bürger-Patrouillen  gegründet werden, die dann für „schlechte Presse“ sorgen.

Am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen muß man konstatieren, daß sich die elende Sparerei „unseres“ Pleite-Landes nun rächt: Die Polizei ist am Anschlag, die Belastung steigt und steigt und, man darf sicherlich davon ausgehen, dass auch durch die Grenzsicherung durch Kräfte der Bundespolizei recht bald ihren Tribut zeigt, wenn es nämlich zur Abrechnung der Überstunden oder auch den reinflatternden Krankenscheinen kommen wird.

Es wird sich auf Kurz oder Lang für „den Staat“ die Frage stellen, ob und wenn ja, wie die Bundeswehr zum Schutz des Rechts eingesetzt werden wird. Möglicherweise könnte auch der Schritt der Wiedereinführung der Dienstpflicht für junge Männer zur Diskussion stehen, wenn nämlich die regulären behördlichen Strukturen durch tatsächliche individuelle Belastungen am Rande ihrer Leistungsfähigkeit stehen; wenn sie das in Teilen nicht bereits schon tun.

Das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland bekommt in der internationalen Presse immer mehr Kratzer, die auch die Position als Staat an sich zu schwächen vermögen.

Auszüge aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 11.01.2016:

1.) „Kölner Polizeichef abgesetzt – 22 Asylbewerber unter den bisher identifizierten 32 Verdächtigen“, RIECKER, Joachim

Zitat 1: „Unterdessen überbieten sich führende deutsche Politiker mit Forderungen nach schärferen Sicherheitsvorkehrungen und härteren Strafen für kriminelle Ausländer. Häufig werden dabei Vorschläge gemacht, die entweder nicht neu oder kaum umsetzbar sind. Der drängenden Frage, ob Deutschland bei seiner Politik der offenen Grenzen und nahezu unbegrenzten Aufnahme Flüchtlingen bleiben kann, weichen die meisten Politiker und Medien noch aus.“

Zitat 2: Zu Äußerungen GABRIELS, Vize-Kanzler: „Eine mögliche Lösung für dieses Problem präsentierte der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar GABRIEL, der sich mit einen Äußerjungen zugleich bedenklich in die Nähe des Rechtspopulismus begab.“

Hier wurde Bezug genommen auf seine Aussagen, die er während seines Besuchs in Kuba der Bild-Zeitung gab. So unter anderem das Zitat „ausländischen Kriminellen die Haftzeit bezahlen“.

2.) „Poltern statt Probleme lösen. Deutsches Schwarzepeterspiel nach den Kölner Sexattacken“, RASONYI, Peter

„Die Prognose erscheint nicht gewagt, dass es wegen der sexuellen Attacken kaum je zu Verurteilungen und Ausweisungen kommen wird, für die hohe rechtliche Hürden bestehen.“

„Die Aufnahme- und Integrationsfähigkeit Deutschlands stößt an Grenzen, trotz dem beeindruckenden Ausmass an gutem Willen und Organisationstalent und trotz der äusserst grosszügigen Einsatz- und Opferbereitschaft der Bevölkerung. Kön ist ein Warnzeichen.“

3.) Gender-Kurse für Asylsuchende – Die sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln und Zürich werfen Fragen auf“, RUH, Boas; KUCERA, Andrea

Das „Hospice général“ von Genf, das dort für die Sozialhilfe zuständig ist, bietet entsprechende Sensibilisierungsmodule an“.

Die Konsequenzen:

Die Hilf- und Kopflosigkeit „der Politik“ und „der Behörden“ ist einerseits durch das Recht bedingt. Zum anderen dadaurch, daß man, wie man es zu häufig tut, zu hoffen, dass sich die Dinge von selbst regeln werden.

Wohin das führt, das kann man in Aachen im Ostviertel sehen: über Dekaden hinweg haben die Verantwortlichen die Augen verschlossen und nun ist man erschüttert über die Aktivitäten von Rockerbanden. Als ob die plötzlich „reincarnativ“ als Erscheinung über dem Aachener Himmel auftauchen…

Gesellschaftlich hat der massiv unzureichende Umgang mit den strukturellen Problemen der Gesellschaft dazu geführt, daß die Stadt gewissermaßen durch „Demarkationslinien“ geteilt ist, die einen gesellschaftlichen Transfer oft gar nicht erst ermöglichen, weil bestimmte Viertel in Aachen stigmatisierte Viertel sind, von denen man nichts wissen will, weil man die Probleme sonst nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Und, über all dem Schrecklichen, was der „Kölner Silvester ´15“ offenbart hat, steht eines:

Durch das unzureichende Handeln von Teilen des Staatswesens auf lokaler Ebene ist die örtliche Separation in Städten sogar mittelbar gefördert worden. Und das geht zu Lasten der jungen Menschen, deren Familien und der Zukunft die in den Vierteln, die oft als „Türken-Viertel“ umschrieben werden.

Man sieht es am Kaiserplatz der Stadt Aachen, der quasi mit Blick in Richtung Osten eine Grenzlinie für die Stadt bedeutet. Besonders deutlich gemacht durch die damals von Rot-Grün entschiedene, unsägliche Installation der Drogenszene, die dann im Rahmen einer „sozialpolitischen Monstranz“ als fehlverstandenes Zeichen von „geeigneter Sozial- und Gesundheitspolitik“ von einer politischen Koalition zur nächsten Koalition weiter gereicht worden ist. Dies mit der Gravitas eines de facto üblen und vermeintlichen „Gutmenschentums“, für sich in Anspruch nehmen zu wollen, was gut für die Menschen ist.

Die Verhältnisse waren bereits im Jahr 2006 so grauenhaft, dass der Spiegel [s.: http://www.spiegel.de –> bitte Suchwort „Gefährlicher Geiz“ eingeben] in extensio darüber berichtet.

Durch diese institutionalisierte und vererbte politisch-administrative Separation im Jahre 2000 am Kaiserplatz, hat die Stadt Aachen und in der Folge die Städteregion Aachen, in deren Hände die Suchthilfe seit ein paar Jahren liegt (Gesundheitsamt) unzähligen jungen Menschen des Ostviertels einen Teil ihrer Zukunft gestohlen.

Denn, für viele Kinder mit „Migrationshintergrund“, wie es politisch formuliert wird, war und ist deren Wohnadresse bisweilen so etwas wie ein sozialpolitisches Stigma. „Ach, aus dem Ostviertel“, läßt sich subsummieren.

Soziostrukturell sieht es so aus, daß gerade durch das „Kölner Silvester ´15“ die Gefahr besteht, daß just gegenüber Menschen aus den „sozialpolitischen Randgebieten“ einer Stadt eine innere emotionale Distanz aufgebaut werden könnte, weil die Täterschaft der Antänzerei klar benannt wird, das „Grummeln im Bauch“, das Unsicherheit signalisiert, sich zu Wort meldet man aber staatlicherseits – damit auf der Ebene der Kommune – keinerlei erkennbaren ernsthaften Anstalten macht, die kommunalen Demarkationen niederzureißen.

Und dazu gehört es zur Pflicht einer jeden Kommune und eines Landes, Sorge dafür zu tragen, die Gleichbehandlung der Menschen ohne Ansehen der Person sicherzustellen.

Und das bedeutet im Sinne der Einheit – und nicht der Separation der Gesellschaft – in einer Kommune, sicherstellen zu müßen, Recht und Ordnung durchzusetzen. So, daß es eben nicht mehr die Situation gibt, daß sich Menschen in ihrem Viertel unsicher fühlen oder, dass man „dort nicht hingeht“.

Denn, in letzter Konsequenz bedeutet das inkonsistente administrativ-politische Handeln die billigende Inkaufnahme einer impliziten Diskriminierung gerade von Kindern und Jugendlichen durch ein „angespanntes soziales Umfeld“. Damit wird das, was allenthalben angemahnt wird – die „Integration“ – förmlich unterminiert.

Und im Zuge der derzeitigen Gemengelage muß gerade darauf Wert gelegt werden, daß Menschen „mit Migrationshintergrund“ in den entsprechenden Stadtbereichen, wie es heute genannt wird, die zweifelsohne wie jeder andere auch Rechtschaffend sind, nicht durch ihre Wohnadresse diskriminiert werden…

Im Ostviertel machen sich sehr, sehr viele Menschen berechtigt Sorgen darüber, durch die Sylvester-Geschehnisse, für die Köln nunmehr weltweit synonym ist, dass sie nur noch mit Misstrauen beäugt werden.

Für die Stadt Aachen – aber auch den Gesetzgeber – sind die Aufgaben damit klar, um die gesellschaftliche Einheit der Stadt zu fördern:

1.) Strukturell massive Förderung des Ostviertels

2.) Den Kaiserplatz zur Normalität zu führen

3.) Präsenz zu zeigen und Delikt-Quoten reduzieren zu müssen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaiserplatz-Viertel die Müllhalde Aachens

Der Aachener Schweinestall heißt Kaiserplatz.  Wer Müll und Sperrmüll hat, ihn loswerden will, der geht in das Kaiserplatz-Viertel... Es wäre sinnvoll, städtischerseits zu ermitteln, um den Verursachern die Rechnung zu präsentieren.  Aber, durch die langjährige Politik im Rat der Stadt Aachen, hat man sich die bequeme No-Go-Area Kaiserplatz aufgebaut...

Der Aachener Schweinestall heißt Kaiserplatz.
Wer Müll und Sperrmüll hat, ihn loswerden will, der geht in das Kaiserplatz-Viertel…
Es wäre sinnvoll, städtischerseits zu ermitteln, um den Verursachern die Rechnung zu präsentieren.
Aber, durch die langjährige Politik im Rat der Stadt Aachen, hat man sich die bequeme No-Go-Area Kaiserplatz aufgebaut…

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Fahrraddiebstähle in Aachen stiegen um 15,5 % gegenüber Vorjahr auf 1.935

Bei den Fahrraddiebstählen liegt Aachen bei Städten mit über 100.000 Einwohnern mit einer Quote von 38% über dem Durchschnitt. Dies teilt der Informationsdienst http://www.geld.de in seiner aktuellen Ausgabe mit. Im letzten Betrachtungszeitraum hiess das, 1.935 Drahtesel wechselten unfreiwillig und strafbewährt ihren Besitzer. Aber nicht Eigentümer…

Mit 806 Fahrraddiebstählen pro 100.000 Einwohner gilt Aachen als „unsicher“. Im Feld der „Unsicheren“ liegt Aachen im Mittelfeld, hat somit auch in Anbetracht des Anstiegs einen Platz auf gutem Bundesliga-Niveau.

Diese Zahl ist auch in Bezug auf die Stadtentwicklung und städtische Statistik interssant: demnach habe Aachen 240 tausend Einwohner. Diese Zahl aber ist bekanntermassen in der Diskusion, was auch bei der Diskussion um den Flächennutzungsplan von Bedeutung ist.

Mehr Informationen zum Thema Flächennutzungsplan Aachen 2030 finden Sie unter:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/06/24/flachennutzungsplan-aachen-teil-1-die-nachsten-30-jahre/