Wiedervorlage | 10. Dezember 2013 | Vollmundiges vom Kaiserplatz

Weil ein 59-jähriger Dealer am Kaiserplatz 15 Bubbles im Mund verstaute, verschlug es ihm wohl die Sprache. Denn, nachdem Bürger sein Verhalten auffällig empfanden, alarmierten sie die Polizei, die ihn dann „hopp nahmen“. Beim Hausbesuch fanden die Beamten dann noch mehr „amuse gueule“. Wohl bekomms!

Auf der Oberforstbacher Straße wurde ein Kinderwagen in Brand gesetzt. Siehe: räuberisches

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Politische Kapitulationserklärung des OB Marcel PHILIPP in Aachen! Erschütternd und ernüchternd!

Politische Kapitulationserklärung für Aachen!

Aachener Zeitung, 8. Januar 2015: Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU): „Mein Ziel: Parkhaus Büchel noch dieses Jahr abreißen“

“ Rund um die Peterstraße gebe es ebensowenig schlüssige Konzepte wie bei der Frage der Drogenszene am Kaiserplatz. Philipp: „Das bereitet uns viel Arbeit und viel Kopfzerbrechen. Aber an beidem wird intensiv gearbeitet.“

Kann man von politischer Durchsetzungskraft eines Stadtrates und den entsprechenden Ämtern der Stadtverwaltung Aachen, bzw. Städteregion Aachen sprechen, wenn dieses ehrliche und deshalb wirklich anzuerkennende Postulat durch den Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) abgegeben wird?

Seit mittlerweile einer halben Menschengeneration spielen irgendwelche Zuständigen und Akteure mit dem Elend von Menschen! FÜNFZEHN JAHRE KONZEPTIONS- und KOPFLOSIGKEIT in Aachen.

Was halten Sie als Leserin oder Leser von einer Stadt, die so durch ein Netzwerk „geführt“ wird, dass der Oberbürgermeister konstatieren muss, dass es keine Kozepte gibt?

Wohin sind denn  in den letzten 15 Jahren die zig Millionen Euro gegangen, wenn es bis dato offensichtlich kein Konzept gibt?

Wer hat die verantwortlichen Akteure, die sich um das Wohlergehen Kranker zu kümmern haben, kontrollierend begleitet?

Wenn eine Partei und der Oberbürgermeister die Weisse Fahne hissen muß, so ist dies nicht nur die Verlautbarung der Kapitulationserklärung durch den OB, sondern eine Kapitulation einer Reihe von Personen und Organisationen, die offensichtlich ihre Arbeit nicht getan haben können.

Konzepte, die gibt es mehr als zu hauf. Und, die Initiative Kaiserplatz e.V. hat sich bereits seit Jahren mit Vorschlägen und Fachstellen, die bereit für den Wissenstransfer sind, eingebracht.

Der Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU), dem das Gesundheitswesen untersteht, muss endlich für ein ordentliches Amtsgeschäft sorgen. Denn: wenn öffentliche Mittel einer KÖR eingesetzt werden, die Dritten zugewiesen werden, so oblilegt dieser zuständigen Amtsleitung die Pflicht der ordnungsgemäßen  haushalterischen Mittelzuweisung, die für die Überwachung und Steuerung der resultierenden Programme verantwortlich zeichnet.

Es ist augenscheinlich nun der Zeitpunkt gekommen, dass der Landesrechnungshof und die zuständigen Landesministerien einzuschalten sind, um die ordnungsgemäße, rechtskonforme Verwaltung von Öffentlichen Mitteln – die aus Steuern resultieren – zu überprüfen!

Aachener-zeitung.de / Aachen –> Oberbürgermeister lädt zum Runden Tisch i.S. Kaiserplatz Drogenszene und Bahnhof Trinkerszene

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (Dienstag, 8. Oktober 2013; Link über http://www.aachener-zeitung.de –> Lokales –> Aachen) darüber, dass der Oberbürgermeister der Stadt Aachen zu einem Gipfelgespräch in Sachen Drogenszene Kaiserplatz und Trinkerszene am Bahnhof einlädt.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. begrüsst das und bittet den Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herrn Marcel PHILIPP, bei diesem Gipfeltreffen auch die Situation der Stadt Aachen in Bezug auf die Verteilung und Strukturen in Sachen Sucht darzulegen und entsprechend durchzusetzen. Es muss nach Auffassung vieler Aachener Bürger unbedingt eine ausgeglichene Verteilung über die gesamte Städteregion sichergestellt sein.

Auch wenn Aachen auf Grund der medizinisch-organisatorischen Strukturen im Bereich der Hilfen sicherlich zentral ist, so muss im Sinne der Bürgerschaft festgehalten werden, dass ungeachtet dessen die Verteilung aller nicht zwingend auf Aachen konzentrierten Einrichtungen auf die Städteregion zu erfolgen hat. Wie bereits dargelegt, wäre es sinnvoll im Umfeld der Krankenhäuser wie Würselen, Simmerath, Bardenberg, Geilenkirchen etc. jeweils Anlaufstellen für Suchtkranke und Hilfsbedürftige zu installieren, um hierduch auch ortsnah die Hilfeleistung für die Menschen in der Städteregion sicherzustellen.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. erwartet vom OB PHILIPP eine klare Vertretung der Interessen der in Aachen wohnahften Bürger sowie die Veröffentlichung entsprechender, aussagefähiger Kennzahlen, die für jede(n) Bürger(in) einsehbar und auch nachvollziehbar sind.

Die Bürger erwarten als ein Erebnis die Festschreibung, dass eine „overlast“, wie es in den Niederlanden bezeichnet wird, für die Aachener Bürgerschaft auszuschließen ist. Dies auf Grund organistatorischer wie auch struktureller Grundlagen.