Reaktorhavarie Tihange, Behördenkommunikation, Deutschlandfunk Sendebeitrag

Geschätzte Leserschaft,

der Deutschlandfunk hat dieses Gespräch gesendet, daß Sie sich /Du Dir unbedingt anhören mußt, um sich eine eigene Meinung bilden zu können:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/10/30/potentielle-folgen-des-tihange-reaktor-unfalls-deutschlandfunk-tihange-aachen-und-die-volksverdummung/

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Tabletten-Jäger: immer noch nicht begriffen…

Der einzige Weg, die Jodtablettenabgabe zumindest organisatorisch ordentlich zu gestalten, ist der, die Tabletten vorab zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist irrealistisch und steigert statistisch das Mortalitätsrisiko!

Der Innenminister von NRW muß sich die Frage gefallen lassen und sie amtlich korrekt beantworten, warum NRW im Gegensatz zu der Schweiz, die eine flächendeckende Versorgung mit Jodtabletten vorgenommen hat und dies auch weiterhin so tun wird, ob die Physiologie von Nordrheinwestfalen-Untertanen eine andere als die von in der Schweiz lebenden Menschen ist?

Denn dort ist klar: JEDER MENSCH ist versorgt worden und wird versorgt, indem die Tablettenpackungen in die Briefkästen geworfen worden sind.

Gefährden somit diejenigen Amtspersonen die Wohnbevölkerung in NRW statistisch erhöht, die durch ihre Position der nicht-ex-ante-Zurverfügungstellung das Wort reden? Machen sie sich nicht bereits schuldig in der Art, billigend in Kauf zu nehmen einen nicht auszuschließenden Schaden an Leib und Leben amtlich zuzulassen?

Denn: wer glaubt denn allen Ernstes, wenn in Tihange „die Kacke am Dampfen“ ist, daß dann noch die NRW-Pillenlogistik funktionieren wird? Logistisch ist das nicht zu bewerkstelligen – es ist ein Irrwitz zu Lasten der Menschen!

Auch deswegen, weil im Gegensatz zur Schweiz die Altersdiskriminierung von Menschen über 45 Jahre weiterhin gegeben ist. In der Schweiz ist die Verteilung NICHT eingeschränkt.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit, http://www.bag.admin.ch bietet unter diesem Link weitere Informationen über die Versorgung mit Jod-Tabletten:

http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/15778/index.html?lang=de

Juristisch wird die Frage nunmehr sehr spannend – in Bezug auf NRW und Aachen gleichermaßen: Wenn die Verteilung der Jodtabletten in NRW und Aachen so erfolgt, dass sie nicht ex-ante vorgenommen wird, man also im Falle des Eintretens eines Alarms nicht im Stande ist, die Bevölkerung rechtzeitig mit Jod-Tabletten zu versorgen, ob hier ggf. sogar der Straftatsbestand der „fahrlässigen Körperverletztung“ im Amte oder gar von Amtswegen erfüllt ist.

Denn: die Information, wie es ex-ante flächendeckend und unabhängig von dem Eintretensereignis funktioniert, darf nunmehr – siehe obigen Link – als bekannt angenommen werden.

Wenn also eine Behörde wider besseren Wissens handelt – durch billigende Inkaufnahme – dann hat sie die Verpflichtung für sich alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, ihrerseits die fachliche Divergenz der Auffassung gutachterlich überprüfenzulssen und nötigenfalls in Eigenregie und gegen den Innenminister im Sinne der Bevölkerung zu handeln.

Nicht auszuschließen, kann die Logik NRW so lauten:

1.) Die Wahrscheinlichkeit, daß Tihange leckt, ist gegen Null gehend.

2.) Die Wahrscheinlichkeit, daß der Wind aus Westen kommt, ist gegen Null gehend.

3.) Die Wahrscheinlichkeit, daß die Straßen im Alarmfall, die für die Verteilung der Tabletten benutzt werden müssen, verstopft sind, ist gegen Null gehend.

4.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall nicht genügend Personal zur Distribution aufgebracht werden kann, ist gegen Null gehend.

5.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall die Menschen, die mit der Verteilung und ordnungsgemäßen Verteilung beauftragt sind, nichts anderen zu tun haben, ist gegen Null gehend.

Aus Sicht des Risikomanagements laufen hier so einige Annahmen in die Sackgasse und man muss sich allen Ernstes fragen, ob jemand überhaupt einmal logisch den Entscheidungsbaum zumindest skizziert hat.

So, wie das jetzt ausschaut absolut nicht, weil bereits ein grobes Risikoaudit ergibt, dass logische Fehler im behördlich gestalteten Vorgehen – höflich formuliert – „inkonsistent“ sind und sofort herleitbar sind.

Das wirft die Frage der Notwendigkeit der Behandlung des Dienstrechts auf: wer hat was wann wie auf welcher Basis entschieden?

Juristen haben ihre Stirn schon in Falten geworfen und nicht nur Mediziner und Logistiker…

Und wenn man weiterhin auf dem Standpunkt des derzeitigen Amtshandelns beharrt, bleibt einem nur noch zu sagen, wenn Tihange dahinschmilzt, dann

müssen SIE

zum TABLETTEN-JÄGER

werden, um das Sterbens- oder Erkrankungsrisiko nach Ihren Kräften statistisch minimieren zu können!

Hier sind die Telefonnummer und die Emailadresse des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen:

Tel.: +49(241)51985300

Gesundheitsamt@Staedteregion-Aachen.de

Der Link zur Web-Site:

http://www.staedteregion-aachen.de/wps/portal/internet/home/service/aemter/a53/!ut/p/c5/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP0os_gADxNHQ09_A0sLYzdHA08LC7cA70BTIzNLU_1wkA6cKkwMTCDyBjiAo4F-cEqqvp9Hfm6qfkF2dpqjo6IiAPZAxGo!/dl3/d3/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/

 

Jodtablettenabgabe in NRW belegt politische Kopflosigkeit

Nun also, sollen Jodtabletten des Landes NRW verteilt werden, nachdem rumgezickt worden ist und Städteregionsrat ETSCHENBERG als Bittsteller auftrat, um die Freigabe der Tabletten zu erwirken.

Zur Erinnerung: Link zur vorangegangenen Berichterstattung:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/05/02/staedteregionsrat-etschenberg-meldet-sich-in-sachen-jod-tabletten-heute-zu-wort-die-initiative-kaiserplatz-e-v-hat-das-schon-am-12-november-2015-gefordert-was-kann-man-davon-halten/

Und trotz alledem, kann man noch nicht beim Land NRW von wissenschaftlich fundiertem Handeln im Sinne der Gesundheit sprechen.

Denn, wenn die Weltgesundheitsorganisation WHO die Verteilung in einem Gebiet vom Radius 100 km um einen havarierten Reaktor als notwendig ansieht, verteilt die Schweiz an alle Bürger flächendeckend im Radius von 50 km die Tabletten und hier ist Tihange 60 km entfernt.

Dies ist der Beleg dafür, dass es nicht einmal eine auch nur halbwegs berechtigterweise als „sachliche“ Behandlung des Themas handelt, sondern schlicht und einfach um ein Verwaltungshandeln, das mit einem ordentlichen Maß von Gutdünken und Ei(ge)nschätzung bestimmt wird.

Den Menschen hilft aber in sehr guter Weise, die Entscheidungseierei des NRW-Innenministers zu konstatieren!

Denn: Offensichtlich ist Herr Minitster JÄGER (SPD) als Innenminister hoffnungslos überfordert und sein Stab wohl auch. Sonst wäre es ihm und seinem Team längst aufgefallen, dass bei einer Sach- und Diskussionslage beim Verteilungsregime der Jod-Tabletten, Systematik und nicht Orientierungslosigkeit HERRSCHT!

Es wird Zeit, dass Landesmutter KRAFT ihn aus dem Rennen nimmt!

Städteregionsrat ETSCHENBERG meldet sich in Sachen Jod-Tabletten heute zu Wort.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. war schon vorher bemüht, um konstruktive Information:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/12/20/die-naechste-dimension-der-jod-tabletten-cartoon-damits-noch-besser-im-halse-stecken-bleibt/

Ob ein Nicht-Mediziner eigentlich in der Öffentlichkeit Dinge amtlich verlautbaren kann, die eigentlich humanmedizinisch nur die Sache eines Mitglied dieses Berufsstandes ist und auch nur von dieser qualifiziert zu vertreten ist?

Tja, es gibt eine 67-jährige Aachenerin in Zürich, die sich darüber freut, in ihrem Nachtkasten noch die Pille zu haben. Die gegen tödliche Strahlung - unabhängig vom Lebensalter. Herrscht hier etwa Altersdiskriminierung oder, sind Menschen, die in der Schweiz leben, physiologisch besser mutiert? Das ist die Quintessenz der 45 er DEADLINE für und von NRW! Neeäh, ähj

Tja, es gibt eine 67-jährige Aachenerin in Zürich, die sich darüber freut, in ihrem Nachtkasten noch die Pille zu haben.
Die gegen tödliche Strahlung – unabhängig vom Lebensalter.
Herrscht hier etwa Altersdiskriminierung oder, sind Menschen, die in der Schweiz leben, physiologisch besser mutiert?
Das ist die
Quintessenz der
45 er DEADLINE
für und von NRW! Neeäh, ähj

Ohne die Quelle zu nennen, darf man sagen, dass die Aussage des Städteregionsrates ETSCHENBERG über die Altersbegrenzung der Ausgabe von Jod-Tabletten an maximal 45-Jährige als so genannte „Nicht-Information“ zu bewerten ist. Quelle: Super Sonntag, 1. Mai 2016.

Erst, wenn seine Behauptung auf einer hinreichend wissenschaftlich, damit tatsächlich fachlich qualifizierten Quelle basiert und diese bibliografisch korrekt veröffentlicht wird, dann erst wird die Zitation zu einer „Information“. Beziehungsweise, basierend auf einer bundesstaatlichen, höchsten amtlichen  Stelle, die mit dem Sachverhalt zuständigkeitshalber befasst ist. Vorher nicht!

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/11/12/jod-tabletten-menschen-in-und-aus-aachen-ueber-45-jahren-werden-diskriminiert/

Als Nichtmediziner und ohne eine bibliografisch korrekte Quellenzitation einer medizinisch referentiellen Quelle, die begründet die Aussage hinreichen qualifizert, bleibt es etwas „Gesagtes“.

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Dem Hören und Sagen nach, soll ja das Pinkeln auf eigene Warze helfen, diese zu neutralisieren. Aber das hat natürlich nichts mit der Blockade der Schilddrüse zu tun.

Tschö, wa!