Wiedervorlage, Oktober 2015 | Peinlich! „Boden des Jahres“ bis zum 8. Oktober würdigte die Stadt Aachen genau den Boden mit einer Ausstellung, der nun im Münsterwald für Windkraftanlagen weggebaggert werden soll… Das paßt zu Aachen!

Dipl.-Geol. Stefan August, Aachen, nimmt wie folgt Stellung:

Im Verwaltungsgebäude des Marschiertors fand bis zum 8. Oktober eine Ausstellung über die von Fachleuten zum diesjährigen „Boden des Jahres“ gewählten Stauwasserböden („Pseudogley“) statt. Interessanterweise handelt es sich hierbei um genau die Böden, die auch in den Baufeldern für die von der Stadt Aachen und der STAWAG geplanten Windkraftanlagen im Münsterwald vorhanden sind, und die bei einer Errichtung des Windparks großflächig unwiderbringlich zerstört würden. Auf die Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser Böden wurde durch die Umweltverbände bereits im Rahmen des Genehmigungsverfahrens detailliert hingewiesen, die Bedenken wurden jedoch, wie auch zu den übrigen Schutzgütern, von der Stadt Aachen als nicht relevant abgetan. Nun wird klar, dass die Naturschutzverbände mit ihrer Einschätzung anscheinend doch Recht haben.

Die Stadt Aachen zeigt paradoxerweise gleichzeitig, wie schützenswert die Böden sind, deren großräumige Zerstörung sie aus wirtschaftlichen Interessen in Kauf nimmt. Dies kann wohl nur damit erklärt werden, dass bei der Stadtverwaltung keine Fachkenntnisse über die tatsächlichen Gegebenheiten am Standort für die Windkraftanlagen im Münsterwald
vorliegen oder diese weiterhin hartnäckig ignoriert werden.

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Cyber-Sicherheit | kann Ihr Versorger ´mithalten´? |wie sicher? | Russland zeigt, wie

Damit technische Infrastruktur – auch die Strom-, Gas- und Wasserversorgung in keinem Fall sabotiert werden kann – muß man sie robust gestalten. Derzeit ist man allerorten von der ubiquitären Vernetzung beseelt, blendet die Risiken nach dem „Aachener Prinzip“, „es hat schon immer gut gegangen!“ aus.

Russland ist nun ein Meister-Hack gelungen, der zum Beispiel auch die Stadtwerke studieren müssen, um für sich zu entscheiden, in wie weit man digital seine Hosen runterlassen kann.

http://www.nzz.ch/nzzas/cyber-attacke-gegen-ruestungskonzern-ruag-russische-hacker-enttarnen-geheime-schweizer-elitetruppe-ld.18562

Man stelle es sich vor, dass man über das Internet der Dinge auf einmal die Strom-, Gas- und Wasserversorgung sabotiert, was dann in einer Stadt wie Aachen geschähe. Man darf sich nicht blenden lassen.

Das heißt, die öffentlich-elementare Infrastruktur zur Lebenserhaltung muß nötigenfalls dann eben aus Sicht des angewandten Risikomanagements ohne die nicht 100% angriffssichere Internetstruktur betrieben werden.

Dies ungeachtet der Energiewende die auch von der uneingeschränkten Vernetzung von Systemen abhängt. Brandmauern so sicher zu strukturieren, dass sie nicht  überwunden werden können, heißt, zumindest das vollumfängliche Fach- und Anwendungswissen beherrschen können zu müssen, wie der denkbar übelste Angreifer.

Hat IHR

örtliches Versorgungsunternehmen

solche „Platin-Karten-Experten“

mit den Fähigkeiten und den Fertigkeiten

digitaler Gefechtseinheiten…?