Wiedervorlage, Energiewende pervers: Millionen von Tiere wandern in Deutschland in die Biogasanlagen!

Energiewende – perverser geht´s nimmer! Oder, was kommt noch alles raus…? Haben Sie sich schonmal gefragt, wie viele Tiere in Deutschland in Summe geschlachtet werden um dann nach einer aufwendigen Dampfsterilisation [sic!] in einer Biogasanlage der Energiewende zu dienen? Wenn das Wort „Energiewende!“ gerufen wird, dann apportiert der Deutsche Michel artig, untertänigst und gehorsam, weil sie heilsbringend sei. http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/fleischentsorgung-statt-fleischverbrauch-100.html Guten Appetit und, wenn Sie nächstes Mal wählen gehen, dann fragen SIE SICH BITTE, wer für diese unerträgliche Verschwendung verantwortlich ist! Hauptsache, die Dinge sind grün angemalt, dann kann man selbst Perversionen und Widerwärtigkeiten als ökologisch und damit ethisch sinnvoll verargumentieren. Beim Metzger käme solch zynische Verschwendung nicht vor!

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Trinkerstube im Stadtrat. Diskutiert! Aachener Zeitung, 12.10.2016, Ausgabe Stadt Aachen und „Bad Aachen“…

Geschätzte Leserschaft,

bitte kaufen Sie, wenn Sie an dem Geschehen und den politischen Umtrieben des Rates der Stadt Aachen interessiert sind, die heutige Ausgabe der Aachener Zeitung [12. Oktober 2016], Lokalausgabe Aachen.

Damit Sie den Artikel „richtig lesen“,

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sprich, die Hintergründe der plötzlichen Thematisierung des Stadtrates erfahren, möchten wir

– dies ausdrücklich mit einem sehr großen und lauten Gefühl der Schadenfreude !!! –

Sie dann doch noch höflich bitten,sich einen Moment der Zeit zu nehmen.

Dies, um bitte!!! unbedingt auf unserem Blog über diesen Link aufzurufen:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/10/08/trinkerstube-beschluss-der-stadt-aachen/

Wenn Sie alternativ unter dem Stichwort suchen, werden Sie auch fündig:

„Trinkerstube“

Wenn Sie dann bitte Ihren Blick auf das Publikationsdatum richten:

„8. Oktober 2016“

richten, dann werden Sie verstehen, warum wir expressis verbis unsere Schadenfreude über diesen Artikel nicht verheelen können!

Es ist eine Peinlichkeit der gesamten Aachener Polititk, wenn Sie – z.B. im Online-Archiv der Aachener Zeitung, http://www.aachener-zeitung.de – die Berichterstattung zum Thema Kaiserplatz lesen, was man alles versprochen und nicht gehalten hat.

Auch sollten Sie UNBEDINGT schauen, die aktuelle Ausgabe des schönen Aachener Magazins BAD AACHEN besorgen (z.B. bei der Sparkasse)!!!

Denn darin meldet sich Oberbürgermeister Marcel Philipp zu Wort jeden Tag am Kaiserplatz zu sein.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. bringt hier noch einmal ganz deutlich zum Ausdruck, daß es die über 15 Jahre dauernde Erfahrung ist, dass Politiker, Funktionäre und „Parteien“ als abstractum vieles versprechen, aber nichts halten. Die über 50 Aktenordner der Initiative Kaiserplatz e.V. könnten, wenn man es schaffte, sie zwischen zwei Buchdeckel zu binden, dann als

„Lügenbuch Aachen“

betiteln.

Durch ihr – dokumentiert – regelmäßig Absprachen und Versprechen nicht haltendes Verhalten einer Reihe von Aachener PolitikernInnen, also das institutionalisierte

Brechen von Versprechen

trägt „die Politik“ damit dazu bei, die Demokratie zu schädigen, die Verbindlichkeit als Beliebigkeit zu definieren, weil man zwar viel verzapft, aber sich nicht drum schert.

Und da Nikolaus nicht mehr weit ist, werden wir über unser Netzwerk entsprechend mal in unserem „Nikolausbuch“ nachsehen, welche Dokumente für wen interessant sein könnten. Da aber der Nikolaus verschwiegen ist, braucht sich niemand darum bemühen, von uns mehr zu erfahren.

Wir werden unsere diesbezügliche Arbeit einstellen, wenn seitens der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen mit der Initiative Kaiserplatz e.V. ein rechtsverbindliches Abkommen ohne „Exit-Klausel“ unterschrieben und materialisiert wird.

Die Forderungen und konstruktiven Vorschläge haben wir vor der vorletzten Kommunalwahl folgenden Personen im Gespräch in einer Rechtsanwaltskanzlei geführt:

  • Oberbrügermeister PHILIPP, CDU
  • Karl SCHULTHEIS, SPD, MdL und Petitionsausschußvorstizender des NRW-Landtags
  • Hilde SCHEID, GRÜNE

Und nun überlassen wir Sie der wirklich spannenden Lektüre im Lichte der Aachener Zeitung und unseres o.g. Artikels.

Wir freuen richtig auf die anstehenden Wahlen!

Das heißt, es wäre vielleicht im Sinne der Zuversicht Aachener Bürger und Geschäftsleute dienlich, in sich zu gehen und sich an das Verfassen des Übereinkommens zu begeben.

Jubiläumsjahr – vor einem viertel Jahrhundert verriegelten die Grünen mit der SPD die Innenstadt. Viele Geschäfte gingen den Bach runter. Wie ein Mahnmal finden sich heute noch die Metallrohre…

Vor 25 Jahren sperrten Die Aachener Grünen im Schulterschluß mit der SPD die Innenstadt für den Privatverkehr. Mit Folgen für den Handel. Alternativen waren damals von den Alternativen aber nicht durchdacht und in den politischen Prozess geführt worden. Par ordre du moufti  vert

Vor 25 Jahren sperrten Die Aachener Grünen im Schulterschluß mit der SPD die Innenstadt für den Privatverkehr. Mit Folgen für den Handel.
Alternativen waren damals von den Alternativen aber nicht durchdacht und in den politischen Prozess geführt worden.
Par ordre du moufti vert

Wahlen: Schweizer Wahlstudie

Der Ausgang von Wahlen befasst die Forschung immer mehr und stärker. So lohnt es sich für politisch interessierte Bürger, sich diese soeben erschienene Studie zum Thema Wahlen in der Schweiz – in verschiedenen Sprachen vorhanden – anzusehen und zu lesen:

http://forscenter.ch/de/our-surveys/selects/

Im Grunde muß man davon ausgehen, dass die bis dato angenommenen „Lager-Wahlen“ zwischen Konservativen und Sozialdemokraten – mal mit ein bisschen FDP und man ein bisschen GRÜNEN – Geschichte geworden ist.

Die SPD, die sich selbst zerstümmelt. Die CDU, die nicht mehr erkennbar ist und die GRÜNEN, die mit dem Anspruch der lobenswerten gesellschaftlichen Erneuerung in Bezug auf die Ressourcenschonung und den Umweltschutz gestartet sind, leiden bei so manchen von ihnen favorisierten Programmen daran, dass das wissenschaftlich „systemische Denken“ nicht selten zu kurz kommt und letztlich gar zu kontraproduktiven Festlegungen kommt. Die Linke ist eine Partei, der man wegen ihrer Parlamentsanfragen, die wissenschaftlich strukturiert und zumeist entsprechend methodisch aufgebaut sind, loben muss. Auch deshalb, weil sie sich treu geblieben sind in ihrer Klarheit und Position. Das, was man unter „Berechenbarkeit“ subsummiert.

Mit dem Aufkommen der AfD in Deutschland sowie der FPÖ in ÖSTERREICH ist klar, dass die „alten politischen Platzhirsche“ in die Jahre gekommen sind. Immer mehr Wähler lösen sich von alten Strukturen, da diese nicht mehr für Lösungskompetenz, sondern hoffnungslose politische Defensive stehen, die teils durch eine gehörige Portion Opportunismus statt Standpunkt geprägt sind.

Wesentlich für die Schwächung der „alten Parteien“ ist, dass sie vom Denken und der politischen Seele her immer noch „alt“ verdrahtet sind. Die moderne Gesellschaft, wie sie durch die Digitalisierung dynamisiert worden ist, ist immer noch nicht verinnerlicht worden.

Ein maßgebliches Element dafür ist, dass heute das Wissen omnipräsent und maximal divers sofort zugänglich ist.

Man braucht heute nur noch wenige Zeitungen und Zeitschriften, ebenso den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, der beim Ersten und Zweiten je von einem starken politischem Gremium mitbestimt wird. Es fehlt an geistiger Tektonik, Offenheit und auch Kritikfähigkeit, kombiniert mit Kritikbereitschaft.

Jederzeit kann sich jeder gesellschaftlich interessierte und aufgeschlossene Bürger im Grunde innerhalb eines Tages durch die Nutzung des Internets und das Erarbeiten des Gespürs für die Qualität, somit Referenzierbarkeit der Inhalte in einer Art und einem Umfang informieren, was vor einer Dekade noch undenkbar ist.

Und somit darf man sagen, dass Parteien, die es nicht zu schaffen vermögen, ihre Werte / Ziele / Wege zu vertreten und die Kopplung der Informationswelt damit  stetig synchronisierend zu nutzen, zu den politischen Verlierern gehören werden.

Wenn aufwendig zu organisierende Parteitage von der lokalen Ebene bis hinauf zu der EU-Ebene, langfristig geplant werden, durch die jeweiligen Apparate und Gremien inhaltlich gestaltet werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die traditionellen Parteien eigentlich niemals à jour sein können.

Was erforderlich ist, das ist, sich so zu organisiseren, dass auf das Ziel und die Werte ausgerichtet, der Wähler, die Sympathisanten und Parteiangehörigen jederzeit mitmachen können.

Was den alten Parteien – wozu auch die GRÜNEN gehören – benötigen ist so etwas wie eine Art von

„kontinuierlichem Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“.

Will heißen, wie bei einem getatktet funktionierendem Ringverkehr eines ÖPNV steigt man an beliebiger Haltestelle ein, erbringt seinen Beitrag, steigt wieder aus. Durch diesen Transfer von Aktionen und Wissen, vermögen es die Parteien – hier quasi die „Ringbahnbetreiber“ – zum einen den kontinuierlich erwünschten Transport zur Verfügung zu stellen, somit möglichst viele Bürger mitzunehmen – und zum andern kontinuierlich über die Passagierzahlen und deren Antrieb bescheid zu wissen.

„Kontinuierlicher Hopping-on, hopping-off-Mechanismus“

bedeutet aber für die Parteien und ihre Kader, dass nur starke Charaktere mit Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Dialogfähigkeit im Stande sein können, diesen Input der Bürgerschaft auf dem Weg zu GEMEINSAMEN ZIELEN ZU ERTRAGEN.

Denn es ist eine kontinuierliche Herausforderung mit dauernd auf den Apparat einwirkenden Impulsen, die den politischen Apparat stärker beeinflußen, als einen traditionellen Apparat, bei dem über lange Jahre hinweg gewachsene Beziehungs- und Definitionsnetze sicherstellen, dass zwar Leute hinzukommen, aber nicht an den Trögen der Leitlinien zu nippen vermögen, weil man sie von Dingen, die unangetastet bleiben sollen sehr geschickt fernhält.

Nicht zu sprechen von der Wählerschaft, die alle vier bis fünf Jahre einen Haken an die Überschriften der Wahlplakate auf den Wahlzetteln aufgeschrieben, machen dürfen.

Domokratie und das Wissen der Menschen für Gesellschaft und Kohärenz zu sorgen, das sieht anders aus….

Kommunalwahl in Hessen die Kernschmelze der CDU, SPD und Grünen

Die Bürgerinitiative Naturschutz ohne Windräder, N.O.W., 

http://b-now-neu-anspach.de/presse.html

hat den Grünen eine politische Kernschmelze zubereitet, von fast 20 % auf 7,6 %!!!

Dazu gesellten sich die CDU von 43,7% auf 28% und die SPD von niedrigen 20,7% auf immerhin 16,2% und sie wurden regelrecht in den Senkel gestellt:

http://www.now-neuanspach.de/

Man kann also sagen, dass die SPD unter der Sieger unter den Verlierern ist, weil sie nur rund ein Viertel ihrer Stimmen verlor. Damit dürfte statistisch der Level der politisch Treuen erreicht worden sein.

Als stärkste Kraft im Stadtrat, bestimmt sie nun die Richtlinien der Politik. Somit dürfte

Neu Anspach

zum Fanal für die Merkel´sche Energiewende geworden sein, weil ein derartiger Kollaps bei Wahlergebnissen, schon mehr als nur ein Erdrutsch. Es ist das Versagen der politischen Strategie und Taktik am Wahlvolk vorbei!

Merke: wenn sich die SPD und die CDU als die Playboys der Grünen gerieren, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie politisch versenkt werden. Wer politisch mit jedem in die Kiste steigt, der braucht sich auch nicht zu wundern, wenn es politischen Wundbrand gibt. Wenn nicht gar Schlimmeres.

Und, bedenkt man, dass kommenden Sonntag drei Landtagswahlen in anderem politischen Kontext anstehen, dann dürfte einem aus der Mitte der Gesellschaft die Gurgel zugeschnürt werden. Dies, ob der Situation, dass die Parteien wohl offensichtlich die Verbindung zu ihrem jeweiligen Anteil am Wahlvolk gekappt haben und ihr politisches Handeln als einfach

am Volk vorbei regiert!

zu bezeichnen ist.

Wenn die Politikerkaste und ihr Machtapparat weiterhin meint, über den Wolken des allgemeinen Lebens schweben zu können, dann könnte es sein, dass ihr politscher Rettungsfallschirm aus der politischen Mottenkiste kommt und beim ersten Öffnen der Kappe, die Löchrigkeit und die Alterszerstzung dazu führt, nicht mehr sanft auf der Matratze der eigenen Wählerschaft aufgefangen zu werden, sondern auf dem politischen Asphalt aufknallt und nur noch eine flache Kontur nach dem Aufschlag zu erkennen ist. Es kommt eben  stets in der hohen Schule der Luft-Akrobatik der Politik darauf, eben immer nicht eins an der Kappe zu haben. Weil sonst der Sinkflug in einem Absturz endet.

Mit einem verspäteten Karnevals Gruß aus und von in Hesse´:

„Na, solle mer se rinlasse?“

So, wie das jetzt aber aussieht, dürften die Türen verschlossen bleiben und die selbsternannten nun politischen Zaungäste im Regen stehen.

Die Parteien der Mitte der Gesellschaft haben die verdammte Pflicht, dem Volk zuzuhören, mit ihm und nicht gegen es gerichtet, Lösungen für unsere Gesellschaft zu Wege zu bringen.

Wer will Extremusmus in unserem Lande? Wohl nur eine weltfremde Minderheit. Die Bräsigkeit der Parteien der Mitte, ist quasi der Brandsatz für gefährlichen und auf jeden Fall in Zaume  zu haltenden Extremismus wie auch Isolationismus.

Grüne bestimmen, was gute und was unzulässige Gespräche von Politikern sein sollen. „Diplomatie“ somit nicht verinnerlicht

nennen

Die Grünen zeigen mit der folgenden Presseverlautbarung ihr Selbstverständnis, was Politiker tun dürfen und was nicht. Grün will festlegen was als politisch ungezogen und ungeziem zu sehen sei, wenn es darum geht mit Personen, Politikern und gewählten Staatsvertretern sprechen zu wollen, die einem nicht in den ideologischen Kram passen.

Ein dreifaches Prost! auf das Grüne Moralin!

Es zeigt implizit, dass man bei den Grünen im Grunde von der Diplomatie und den Grundsätzen der Diplomatie nichts hält. Eigentlich sollte denen nicht entgangen sein, dass man auch in Zeiten der kältesten Phasen des Kalten Krieges undbedingt Gesprächsverbindungen halten können muß. Bis Anfang der 1990er Jahre war Wien die Drehscheibe des Brückenbaus auf neutralem Territorium. Mag man es Geheimdiplomatie, Konsultationen oder auch 4-Augengespräche nennen.

Ohne einen Kontakt mit einer Gegenpartei zu pflegen – und sei er noch so unterkühlt – verbaut man sich grundsätzlich die Chance ins Gespräch kommen zu können und somit über einen Gedankenaustausch, und den Fluß von Ideen zu setzen, die oft gerade durch kleine gedankliche Rinnsale die Grundlage größere politische Ströme  bilden…

Es scheint den Grünen zu eigen zu sein, für sich das Recht in Anspruch nehmen zu wollen, um zu beurteilen – und politisch zu verurteilen – was politisch opportun ist und was aus ihrer Sicht zu ächten ist. Das ist eine sehr bedenkliche und höchst ideologische Verhaltensweise, die grundlegend auf einem undemokratischen Selbstverständnis aufbaut. Ad extremum: jeder soll auch die Chance haben, sich selbst ins politische Abseits zu manövrieren, wenn er sich in der Öffentlichkeite selbst ins Abseits stellt. Das allerdings ist durch Denk- und Redeeinschränkungen genau kontraproduktiv. Lasst den Irrsinn selbst sprechen und alle werden lachen…!

Es sind de facto gedachte und gedanklich ersehnte Redeverbote, um es spitz auszudrücken! Mit solch einer Einstellung baut man politisch-opportunistische Fronten auf, die die Gegenpartei sogar noch viel, viel interessanter macht und somit nicht auszuschließen, die Attraktivität der Einstellung für unsichere Kantonisten noch attraktiver macht. Also das Gegenteil dessen bewirkt, was man vermeiden will. Oder oder politisch-strategisch weitergedacht, mittel- bis langfristig bewußt in das politische Kalkül einzubeziehen, um eine Front aufzubauen? Wer weiß? Welcher vernünftige Bürger will denn eigentlich extremistischen Irrsinn jeder Art haben?

Es ist, um es beim Wort zu benennen, die sich selbst genehmigte, selbstherrliche Inanspruchnahme der „Zensur light“. Denn, diejenige Partei, die für sich in Anspruch nimmt, festlegen zu dürfen, wer mit wem reden darf, um in das eigene moralische  Wertesystem zu passen und anerkannt zu werden, hat sich bereits von der Demokratie entfernt – wenn sie überhaupt verinnerlicht worden ist.

Gerade das, was der Begriff „Streit“ in der deutschen Sprache bedeutet, ist von den Grünen in ihrer teils in der Energiepolitik festzustellenden, oberflächlichen, nicht unbedingt sachlich zielführenden Bewertungsweise, die teilweise auf dem Fehlen der naturwissenschaftlich-technischen Kompetenz beruht und mit etwas Ideologie geschmacklich verfeinert wird, wohl noch nicht erkannt worden.

„Streit“ ist ein Wort, das bereits vor dem 8. Jahrhundert in seiner Urform bestand und von seiner Herkunft unbekannt ist. In ihm ist der Sinn von „widerstreben“ und „widerspenstig“, aber auch „spreizen“ enthalten.

Wie bei der Elektrik mit zwei Polen – siehe vorletzten Absatz in Sachen Energiepolitik – bedarf es stets zweier gegengesetzt geladener Pole, um die so genannten „Spannuangpotenziale“ zur Wirkung zu bringen. Und in Analogie zur Physik, bzw. Elektrotechnik, darf man sagen, wenn es keine diskursive Bereitschaft gibt, dann fehlt dem politischen Wesen einer Partei in Teilen auch die erforderliche intellektuell-kulturbezogene geistige Freiheit,  politische Bereitschaft und vor allem Souverenität , auf die Streitpunkte einzugehen, den Kern herauszuarbeiten und erst dadurch überhaupt erst beitragen zu können, einen strittigen Punkt so herausarbeiten zu können, dass man aus dem sachlichen Inhalt und dem Diskurs einen Lösungsweg entwickeln kann, der einen – auch moralischen – Wertesystem überhaupt erst entsprechen kann.

Wer von vornherhein direkte oder indirekte Rede- und Besuchsverbote als politisch-propagandistisches Instrument einsetzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er als politischer Spalter gesehen wird und somit verhindert, dass auch unerfreuliche Themen „aufgearbeitet“ werden können.

Politische Stärke besteht sowohl in Bezug auf eine Partei, ihre Funktionärsschaft wie auch Mandatschaft im normalen Spektrum irgendwo zwischen SPD und CDU den Mut zu haben „in die Bütt zu steigen“ und ein Streußchen auszufechten. Erst das gibt für eine Seite die Möglichkeit, bei der anderen Seite eine tatsächliche Überzeugungsarbeit, die man besser, „Erkennungsarbeit“ nennen sollte zu leisten und so über Einsicht Dinge in das gesellschaftliche Lot bringen zu können, das jede Art von Extremismus und Diskriminierung ausschließt.

Ohne in die politische Bütt zu gehen, überläßt man nämlich genau denen das Feld, denen man es nicht überlassen will. Erst aus der unmittelbaren Erkenntnis eines Gespräches heraus, vermag man einem selbst widerstrebende Standpunkte in Überzeugung und Klarheit zu vertreten und wirkungsvoller durchzusetzen.

Zu sagen „man darf nicht!“, ist ein schlechtes Zeichen von politischem Stil!

Unabhängig davon, ob man SPD, FDP oder CDU-Wähler ist, man muß vor der Partei Die Linke im Bundestag den Hut ziehen! Denn, wenn man ihre parlamentarischen Eingaben/Anfragen liest und analysiert, so kommt man nicht umhin, in den meisten Fällen gerade auf Grund der stringenten, sachlogischen Herangehensweise den Hut ziehen zu müssen.

Ein Grund dafür liegt mutmaßlich darin, daß man dort weiß, wann man in einer Sache, einzig die Fakten sprechen lassen kann. Denn, dann erst ist es möglich, auf Basis der Faktenlage oder des möglichen Lösungsraumes, seine politischen Werte in eine Debatte, Diskussion und letztlich Entscheidungen zu überführen.

Wer das nicht bereit ist zu tun, der ist ein politisches Weichei, da die Bereitschaft, sich mit Dingen, die man selbst nicht vertreten mag, auszusetzen, nicht gegeben ist.

Gerade durch politisches Reflexhandeln – egal ob in Richtung konservativ oder sozialdemokratisch geschossen – stärkt man diejenigen, denen man eigentlich politisch in die Parade fahren will. Weit entfernt von politisch-strategisch-taktisch-diplomatischem Gespür, das bewegen zu können, was zu einem Zeitpunkt möglich ist…

Und, Ökologie und im Sinne der Menschenrechte zu handeln, das können auch andere, ohne dabei Grünen sein zu müssen!

Tja, jeder, der sich oder anderen politische Scheuklappen verordnet, vertut Chancen der klarerern Situationsanalyse aus der man dann seine Handlungsoptionen ableitet und letztlich die Handlungen selbst festlegt…

Von den Grünen hätte man nach einer Menschengeneration mehr politische Souverenität erwarten dürfen!

Unter der Überschrift „auf die Gegenpartei einzuwirken“, kann man einen Besuch auch stellen… Kann man, wenn man will und versäumt es, wenn man es nicht will!

Grüne zu Seehofers Ungarn-Reise: Extratour eines außenpolitischen
Einfaltspinsels

  München (ots) – Zu der für den 4. März geplanten Ungarn-Reise des
bayerischen CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer erklärt der
Fraktionsvorsitzende der bayerischen Landtags-Grünen, Ludwig
Hartmann:

  „Es ist bedauerlich, dass sich Seehofers plötzlich aufkommender
außenpolitischer Aktionismus nur in destruktiven Beiträgen erschöpft.
Konstruktiv wären Besuche etwa in Österreich oder den Ländern entlang
der Balkanroute für Gespräche über die Flüchtlingsthematik, eine
Reise in die USA zur Pflege der bayerischen Außenhandelsbeziehungen
oder nach Griechenland zur Wiederherstellung des politischen
Vertrauens und weil dort vielleicht Europas Schlüssel zur Lösung
aktueller Probleme liegt. So aber fragt man sich: Was bezweckt
Seehofer mit seinen Extratouren? Ist er boshaft und will er Kanzlerin
Merkel piesacken oder ist er doch nur ein außenpolitischer
Einfaltspinsel, der sich allzu leicht zum Werkzeug umstrittener
Staatenlenker machen lässt? Beides ist eines bayerischen
Ministerpräsidenten unwürdig.“

OTS:              Bündnis 90/Die Grünen i.Bayr.Landtag
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Holger Laschka
Pressesprecher, Leiter Kommunikation
Bündnis 90/Die Grünen
im Bayerischen Landtag
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Fax 089/4126-1762
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