Sprayer sind asoziale Straftäter – statt 10% Kostenbeteiligung der Stadt, sollte man dafür Personal im Ordnungsamt aufstocken…

Aus Berlin – von der Berliner Morgenpost – kommt eine klare Ansage: Sprayer sind keine Künstler, sondern asoziale Straftäter. Die Sachschäden die von ihnen verursacht werden und die Ärgernisse in Zusammenhang damit, sollten in den Mittelpunkt gerückt werden. Und: jeder gefaßte Sprayer muss für den Schaden vollumfänglich aufkommen.

Bitte senden Sie der Redaktion – auch wenn es Berlin ist – Ihre Rückmeldung an die u.g. Mailadresse!

BERLINER MORGENPOST: Straftäter sind keine Künstler / Kommentar von
Ulrich Kraetzer zu Graffiti

Berlin (ots) – Wenn die Sprühdose auf fremdem Eigentum zum Einsatz
kommt, geht es nicht um Geschmacksfragen, sondern um
Sachbeschädigung. Nicht als Künstler sind diese Sprayer dann zu
betrachten, sondern als Straftäter. Besonders asozial wird ihr
Schaffen, wenn sie ihre Werke auf Zügen der BVG oder der Deutschen
Bahn platzieren. Denn die Kosten, um die Bildchen und Schriftzüge,
die eben nicht jedem gefallen, wieder zu entfernen, trägt nicht ein
vermeintlich böser Großkonzern, sondern die Allgemeinheit – sei es
über höhere Fahrpreise, höhere Steuern oder durch das Hinnehmen eines
schlechteren Service, für den wegen der Aufwendungen für die
Reinigung das Geld fehlt.

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„Arschlochkunst!“, so eine Äußerung beim Wegputzen – Sachbeschädigungen am hellichten Tag!

Es hängt den Leuten zum Hals heraus, dass Sprayer nicht gefaßt, zur Verantwortung und zum Schadensersatz gezogen werden.

Es hängt den Leuten zum Hals heraus, dass Sprayer nicht gefaßt, zur Verantwortung und zum Schadensersatz gezogen werden.

Nachtrag: „Arschlochkunst“ – Manchmal kann Unbill auch Anlaß zu einem erheiternden Gespräch sein.

Während der Bemühungen der Entfertnung der sprüherischen Ödnis, kam eine gut gekleidete Dame vorbei, die nur den Kopf schüttelte und pointiert-trocken meitne „So etwas muss man ARSCHLOCHKUNST nennen und eigenlich müßte und die Urheber müßten zu der Vernissage geladen werden um mit ihrer Zunge die Sache zu bereinigen“.

DSCN3193Die Dreistigkeit um den Kaiserplatz und den anliegenden Nebenstraßen hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

So wurde am frühen Sonntagnachmittag unter anderem Hausfassaden mit Farbe besprüht. Das bedeutet, dass für die Beseitigung Geld ausgegeben werden muß, das sinnvollerweise für Besseres auszugeben wäre!

Aber, beim Thema Graffiti / Graffity scheint man in Aachen immer noch zu denken, es sei doch ein kunstvoller Ausdruck „kultureller Befreiung“, die durchaus eine Bereicherung sein könne und die man nicht zu entfernen braucht.

Wer mit offenen Augen durch Aachen geht, der wird sehen, wie versaut die Stadt leider ist, verläßt man die Touristenecken. Sie wirkt an immer mehr stellen, wie man in der DDR zu sagen pflegte „moralisch abgeschrieben“, sprich kaputte Bürgersteige, marode Straßen, Hundekot – eben all das, was nicht unverzüglich behoben oder entfernt wird, das das Bild ordentlicher aussehen läßt.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, daß die Stadt Aachen seinerzeit einen Geldtopf einrichtete, der sich mit 10% an den Beseitigungskosten beteiligt. Denn, man muß zwingend eines konstatieren: auch die Beseitigung von Farbschmierereien ist ein Geschäft für bestimmte Unternehmen, das von der Bürgerschaft SUBVENTIONIERT wird!

Die Stadt Aachen sollte die Beteiligung – sollte sie noch existieren – unverzüglich beenden, weil das eine Quersubvention von Unternehmen bedeutet. Denn weil dann jede Branche anklopfen kann. Das Geld sollte lieber in Ordnungskräfte gesteckt werden, die patroullieren. Auch in Nebenstraßen und auf Basis des Zufallsprinzips.