Reaktorhavarie Tihange, Behördenkommunikation, Deutschlandfunk Sendebeitrag

Geschätzte Leserschaft,

der Deutschlandfunk hat dieses Gespräch gesendet, daß Sie sich /Du Dir unbedingt anhören mußt, um sich eine eigene Meinung bilden zu können:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/10/30/potentielle-folgen-des-tihange-reaktor-unfalls-deutschlandfunk-tihange-aachen-und-die-volksverdummung/

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Amtsaufsicht ungenügend? „Schwere Mängel: Aufsicht macht Altenheim dicht“

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 28.09.2016 über die Schließung eines Altenheims von der 58 Patienten und die Mitarbeiter betroffen sind.

„Hygieneverstöße, schlechte Pflege, zu wenig Personal“, Autor Peter Stollenwerk von der Eifel-Redaktion.

Hier muss sich die Städteregion Aachen und die mit der Schließung betrauten Ämter diese Frage gefallen lassen:

„Hat man zwischendurch nichts unter die Lupe genommen?“

Denn: sonst wird alles und jedes verwaltet, untersucht, geprüft oder gebührenpflichtig sanktioniert. Wenn Mißstände so weit ausufern, ist lange Zeit niemand von einer Aufsichtsbehörde dort gewesen und das gestattet die Frage, ob nicht sogar eine Amtspflichtverletzung zu überprüfen ist, weil die Mißstände nicht von einem zum anderen Tage eskalieren können.

Vielleicht sollte man Altenheime mit der Intensität der Mülltonnen überprüfen, so daß die Überprüfungsdichte im Sinne der älteren Menschen wie auch des Personals sichergestellt ist.

Die Städteregion muß beantworten, warum die Sache so lange schwelen konnte, bzw. mußte, ehe durchgegriffen worden ist. Es zuzulassen, daß Mitarbeiter augenscheinlich von ihrer Arbeitskapazität her dermaßen überlastet gewesen sind, daß sie mit ihrer Arbeit nicht nachgekommen sind, setzt die

Heimaufsicht

in den Mittelpunkt der Untersuchung der Zusammenhänge der Ursachen dieses für das Seelenwohl der Seniorenschaft beeinträchtigende Amtshandeln.

Die Seniorenräte in der Städteregion mögen sich bitte diesem Fall zuwenden und die Entwcklung analysieren, um unabhängig einen Bericht für die Öffentlichkeit zu verfassen. Dies im Sinne der älteren Menschen und keinesfalls tendeziell im Sinne von Parteien oder anderen Institutionen. Das aber dürfte bei Seniorenvertretern garantiert sein, da sie sich in ihrem Ruhestand für das Wohl anderer höchstpersönlich einsetzen. Verbunden mit den Erfahrungen des Alterns.

Schade, Städteregion Aachen, dass es erst so eskalieren mußte!

Tabletten-Jäger: immer noch nicht begriffen…

Der einzige Weg, die Jodtablettenabgabe zumindest organisatorisch ordentlich zu gestalten, ist der, die Tabletten vorab zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist irrealistisch und steigert statistisch das Mortalitätsrisiko!

Der Innenminister von NRW muß sich die Frage gefallen lassen und sie amtlich korrekt beantworten, warum NRW im Gegensatz zu der Schweiz, die eine flächendeckende Versorgung mit Jodtabletten vorgenommen hat und dies auch weiterhin so tun wird, ob die Physiologie von Nordrheinwestfalen-Untertanen eine andere als die von in der Schweiz lebenden Menschen ist?

Denn dort ist klar: JEDER MENSCH ist versorgt worden und wird versorgt, indem die Tablettenpackungen in die Briefkästen geworfen worden sind.

Gefährden somit diejenigen Amtspersonen die Wohnbevölkerung in NRW statistisch erhöht, die durch ihre Position der nicht-ex-ante-Zurverfügungstellung das Wort reden? Machen sie sich nicht bereits schuldig in der Art, billigend in Kauf zu nehmen einen nicht auszuschließenden Schaden an Leib und Leben amtlich zuzulassen?

Denn: wer glaubt denn allen Ernstes, wenn in Tihange „die Kacke am Dampfen“ ist, daß dann noch die NRW-Pillenlogistik funktionieren wird? Logistisch ist das nicht zu bewerkstelligen – es ist ein Irrwitz zu Lasten der Menschen!

Auch deswegen, weil im Gegensatz zur Schweiz die Altersdiskriminierung von Menschen über 45 Jahre weiterhin gegeben ist. In der Schweiz ist die Verteilung NICHT eingeschränkt.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit, http://www.bag.admin.ch bietet unter diesem Link weitere Informationen über die Versorgung mit Jod-Tabletten:

http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/15778/index.html?lang=de

Juristisch wird die Frage nunmehr sehr spannend – in Bezug auf NRW und Aachen gleichermaßen: Wenn die Verteilung der Jodtabletten in NRW und Aachen so erfolgt, dass sie nicht ex-ante vorgenommen wird, man also im Falle des Eintretens eines Alarms nicht im Stande ist, die Bevölkerung rechtzeitig mit Jod-Tabletten zu versorgen, ob hier ggf. sogar der Straftatsbestand der „fahrlässigen Körperverletztung“ im Amte oder gar von Amtswegen erfüllt ist.

Denn: die Information, wie es ex-ante flächendeckend und unabhängig von dem Eintretensereignis funktioniert, darf nunmehr – siehe obigen Link – als bekannt angenommen werden.

Wenn also eine Behörde wider besseren Wissens handelt – durch billigende Inkaufnahme – dann hat sie die Verpflichtung für sich alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, ihrerseits die fachliche Divergenz der Auffassung gutachterlich überprüfenzulssen und nötigenfalls in Eigenregie und gegen den Innenminister im Sinne der Bevölkerung zu handeln.

Nicht auszuschließen, kann die Logik NRW so lauten:

1.) Die Wahrscheinlichkeit, daß Tihange leckt, ist gegen Null gehend.

2.) Die Wahrscheinlichkeit, daß der Wind aus Westen kommt, ist gegen Null gehend.

3.) Die Wahrscheinlichkeit, daß die Straßen im Alarmfall, die für die Verteilung der Tabletten benutzt werden müssen, verstopft sind, ist gegen Null gehend.

4.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall nicht genügend Personal zur Distribution aufgebracht werden kann, ist gegen Null gehend.

5.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall die Menschen, die mit der Verteilung und ordnungsgemäßen Verteilung beauftragt sind, nichts anderen zu tun haben, ist gegen Null gehend.

Aus Sicht des Risikomanagements laufen hier so einige Annahmen in die Sackgasse und man muss sich allen Ernstes fragen, ob jemand überhaupt einmal logisch den Entscheidungsbaum zumindest skizziert hat.

So, wie das jetzt ausschaut absolut nicht, weil bereits ein grobes Risikoaudit ergibt, dass logische Fehler im behördlich gestalteten Vorgehen – höflich formuliert – „inkonsistent“ sind und sofort herleitbar sind.

Das wirft die Frage der Notwendigkeit der Behandlung des Dienstrechts auf: wer hat was wann wie auf welcher Basis entschieden?

Juristen haben ihre Stirn schon in Falten geworfen und nicht nur Mediziner und Logistiker…

Und wenn man weiterhin auf dem Standpunkt des derzeitigen Amtshandelns beharrt, bleibt einem nur noch zu sagen, wenn Tihange dahinschmilzt, dann

müssen SIE

zum TABLETTEN-JÄGER

werden, um das Sterbens- oder Erkrankungsrisiko nach Ihren Kräften statistisch minimieren zu können!

Hier sind die Telefonnummer und die Emailadresse des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen:

Tel.: +49(241)51985300

Gesundheitsamt@Staedteregion-Aachen.de

Der Link zur Web-Site:

http://www.staedteregion-aachen.de/wps/portal/internet/home/service/aemter/a53/!ut/p/c5/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP0os_gADxNHQ09_A0sLYzdHA08LC7cA70BTIzNLU_1wkA6cKkwMTCDyBjiAo4F-cEqqvp9Hfm6qfkF2dpqjo6IiAPZAxGo!/dl3/d3/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/

 

Zika-Virus: Kolumbien rät, Schwangerschaften bis Juli 2016 zu vermeiden

Le Figaro berichtet in seiner Ausgabe vom 24. Janaur 2016, auf Grund der Zika-Virus-Epedemie, Schwangerschaften zu vermeiden. In Brasilien sind laut der Zeitung bereits 3.893 Fälle von Microenzephalie aufgetreten. Ein in doppelter Hinsicht existierendes Drama, so die Zeitung, da die Abtreibung in Brasilien verboten ist und Schwangere so in den illegalen Bereich abwandern. Dies mit den typischerweise daraus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen für die Frauen.

Im Rahmen der ausführlichen, auf den ersten drei Seiten publizierten Berichterstattung, wird eine Landkarte des Hexagons gezeigt, wie die Verteilung der die Krankheit verursachenden Tigermücke bereits fortgeschritten ist.

Im Osten, in Lothringen und dem Elsass, sei sie bereits „introduit“, also bereits eingeführt, vorkommend. Während im Norden und in der Mitte sowie in Richtung Normandie sowie im Landesinneren noch keine Tigermücken ausgewiesen sind, so seien sie bereits im Süosten, vom Grenzgebiet nach Spanien bis Italien „implanté“, also quasi-endemisch, sprich „angekommen“.

Die südostasiatische Tiger-Mücke (moustique-tigre; Lat.: AEDES ALBOPICTUS) habe sich bereits in 100 Staaten verbreitet.

Die Verwandte AEDES AEGYPTI sei gleichermaßen in den Tropen verbreitet, habe Europa jedoch noch nicht kolonialisiert.

Im französischen Gebiet Polynesiens seien in den Jahren 2013 und 2014 bereits 28.000 Menschen infiziert worden, was einem Anteil von 11% der Bevölkerung ausmacht.

Mit dem Vorhandensein der Tigermücke asiatischer Provinienz in Lothringen und im Elsass ist für Deutschland klar, dass der Südwesten sicherlich nicht durch eine Demarkationslinie zwischen beiden Staaten von den Tigermücken verschont bleibt, man also davon ausgehen sollte, dass sich die weiß gefleckten Biester auch unter den Badensern entlang des Rheins, in Richtung Schweiz, ihre Opfer suchen.

Die Behörden sollten somit alarmiert sein. Vielleicht auch im Rheinland durch das der Rhein bekanntermaßen fließt…

Die Gesundheitsämter wären beraten, sich die Ausgabe des Le Figaro von Samstag an Land zu ziehen, zu studieren und sofort ans Werk gehen. Denn, der Frühling klopft bereits an.

Gerade im Großraum Karlsruhe, der ein manchmal mediteranes Klima vorweist und die Pfalz, in der es milde Winter gibt, wird seit Jahren von „Schnaken“ geplagt, denen man mit Hubschraubereinsätzen zu Leibe rückt. Bestimmte Eiweißverbindungen machen den eingebornen Mücken dort den Garaus.

Mal schauen, was nun die Gesunheitsministerien von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tun, um im anstehenden Frühling zumindest einsatztechnisch angemessen gewappnet zu sein.

Wenn in Brasilien derartig viele kranke Kinder mit Mikroenzephalie geboren werden und die Regierung in Kolumbien zur Vermeidung von Schwangerschaften bis zum Juli 2016 rät, wird deutlich, daß die Lage ernst ist und die Gesundheitsbehörden ausreichend viele Kräfte und auch Mittel parat halten müssen, mit hinreichenden Kräften und Mitteln jederzeit den Kampf gegen die Insekten zu beginnen.

 

Freibad in Aachen geschlossen – die Verwaltungsspitze Aachens erspart den Bürgern aber auch gar nichts!

Aachens einziges Freibad ist bis auf Weiteres geschlossen! Der Grund: Bakterienbefall.

Sicherlich, so etwas kann passieren. Was aber nicht passieren darf ist, dass das Presseamt einer Stadt sich davor duckt, Medienvertretern gegenüber irgendwie „abzutauchen“ – Aachens mediale Vogel-Strauss-Politik ist somit nun auch in der Kommunikation manifestiert. Na super! Jetzt wissen es die Bürger, wie es um die Kommunikationspolitik Aachens bestellt ist!

Aber nicht nur das: kurz vor dem Reitturnier, muss die Tivoli-Alemannia-Brücke, die noch sehr jung ist, saniert werden, weil der Reibkoeffizient des Belages zu gering gewesen ist.

Wer heute – Mittwoch, 25.06.2014 – den Lokalteil der Aachener Zeitung, Lokalausgabe, erste Seite aufschlägt, fällt einfach nur noch vom Glauben ab und fragt sich: „ja, was tun denn manche Bedienstete im wohl dotierten Beamtenstatus mit ihren später im Verhältnis zu anderen Bürgern doch schon recht ´frugalen´ Ruhestandsbezügen, die mit über 70% der letzten „anrechnungsfähigen Ruhestandsbezüge“ ein kommoden Ruhestand garantieren für ihr Geld???

In sehr deutlichen Worten wird das kommunikative Taktieren um die Informationseierei der Stadt in beiden Artikeln aufgegriffen und dargelegt.

Herr Oberbürgermeister: setzen Sie zu Anfang der neuen Ratsperiode ein Signal und sorgen Sie für klare und sichere Kommunikation!

Auf Widervorlage: Spiegel.de (2006) über den Kaiserplatz

Liebe Bürgerschaft Aachens, liebe Besucher, liebe Kaiserplatzler und Freunde,

es ist im Zeichen der Festlegung des neuen Suchtprogramms in Aachen die passende Zeit, eine wichtige Wiedervorlage vorzunehmen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47282141.html