Leben und Sterben in und für seine Stadt?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

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Schlechte Nachricht für die Lungen in Aachen

Die vollständige Sicherhstellung des gesamten Linienbetriebs auf EURO-VI dürfte dennoch Zukunftsmusik bleiben…

Die ASEAG.de ist durch das http://www.lanuv.nrw.de im Dokument der Grundlage für die Durchsetzung der Umweltzone mit 27% an den Emissionen beteiligt, der größte Luftverpester Aachens.

Nun, nachdem man die folgende Überschrift liest, wird einem klar, dass die Lungen in Aachen auch in den nächsten Jahren nichts zu lachen haben. Menschen denen ihre Lungengesundheit wichtig ist, sollten es sich deshalb wirklich ernsthaft überlegen, ob sich auch in Aachen selbst arbeiten wollen.

Denn bei der Frage der Luftqualität wird immer vergessen, dass man auch als Eifler Aachener Luft einzuatmen hat, wenn man sich im Stadtkessel befindet. Man kann so sagen, dass also auch die arbeitende Bevölkerung aus den

„Aachener Besserluftgebieten“

gleichermaßen den für die Gesundheit miserablen Luftzusammensetzungen einzuatmen hat. Das wird von der Stadt ausgeblendet.

Zudem: rechnet man nach, wie viele Menschen pro Tag wie viele Kilometer im Stadtgebiet, das die Umweltzone umfaßt mit den Bussen, aber auch der Eurregiobahn fahren – die immerhin ein stolzes Prozent der Emissionen beiträgt – und das dann mit den 22% Emissionen und der Transportleistung durch den Autoverkehr vergleicht, sollte man in Aachen ins Grübeln kommen.

Auch die Menschen, die aus den „Besserluftgebieten“ neun oder zehn Stunden den Aachener Mief am Arbeitsplatz zu inhalieren haben, werden erkennen und zwangsläufig erleiden, dass ihnen das Aachener Klima nicht gut tut, es sie phyisch schädigt und somit sich die Katze in den Schwanz beißt: eine reichlich technisch subobtimalen „Abgasturbo“ vor der Nase zu haben, ohne dass er so erkannt und benannt worden ist.

Und so kann man sich in Anbetracht der Berichterstattung – auch als „Besserluftgebietler“ – nur noch mit den Händen vor´s eigene Gesicht klatschen. Denn, alle Gedanken, durch das Leben am Stadtrand oder außerhalb des Talkessels sei für die Gesundheit förderlich und man lebe gesünder, löst sich dadruch in Russ auf, weil man halt solidarisch mit den „Aachener Talkesslern“ dieselbe Luft demokratisch zu inhalieren hat.

Das Einzige, was zu einer Verbesserung in Sachen Dicker Luft führt ist, daß das Aachener Bussystem auch finanziell-strukutrell so umzugestalten ist, dass es nicht mehr möglich ist, NICHT-EURO-6-BUSSE, im Linienverkehr mehr betreiben zu dürfen.

Nötigenfalls mit einer Klage, den Betrieb von NICHT-EURO-6-BUSSEN für den Linienverkehr qua Gericht zwangsweise unterbinden zu lassen, da er in nicht unerhblichem Maße Ursache der hohen Luftverschmutzungswerte ist. Ein Blick in die amtliche Dokumentation des LANUV spricht eine klare Sprache, die manche nicht hören wollen.

Hier nun der Titel in der Aachener Zeitung vom 27.10.2016 in Bezug auf die desaströse Situation der Kämmerei, die dazu führt, dass Aachener Lungen weiterhin gequält entflammen – Inflammation – und so etwas werden auch Babys, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendlichen ausgesetzt. Kann eine angeblich grüne, ökologische Stadt so etwas verantworten? Bilden Sie sich bitte Ihre Meinung, schauen Sie sich die Ergebnisse des LANUV.NRW.de an, die Grundlage des Verfahrens zur Durchsetzung der Umweltzone in Aachen gewesen ist und die durch die Initiative Kaiserplatz e.V. und den 89 Eingaben erst die notwendige Schlagkraft erhielt, die dazu beitrug, dass sich die Stadt nicht der Einführung erwehren konnte:

Etatentwurf 2017: Stadt muss Millionen in die Aseag pumpen

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung: 26. Oktober 2016, 22:32 Uhr

 

Feinstaubmessstation – bei Rot kein Stau

Bild

Feinstaubmessstation - bei Rot kein Stau

Nachdem die Feinstaubwerte vor Kurzem an der Wilhelmstraße hochgeschossen sind, hat sich wohl die Ampelschaltung auf eine neue Art und Weise verändert.
Nun sieht es nämlich so aus, dass bei Rot an der Ampel Wilhelmstraße/Ecke Gottfriedstraße, bergauf nur noch ganz wenige Autos stehen.
Wenn die Ampel dann auf Grün schaltet, dann sind sie zügig weg, im darüber liegenden Abschnitt.
Die Logik hinter der Ampelschaltung könnte sein, vielleicht vermeiden zu wollen, dass zu viele Fahrzeuge bei Rot in der Nähe des Mess-Containers für Feinstaub stehen, die dann ordentlich Gas geben, „um noch rüberzukommen“. Wer einmal Verbrauchsmessungen für eine Bergaufbeschleunigung analysiert hat, wird feststellen, dass für die kurze Zeit der Kraftstoffverbrauch durchaus auf über 20 Liter / 100km steigen kann. Bei einfach mal angenommenen 5.000 Autos pro Tag und 300 Arbeitstagen kommen da so einige beherzte Starts zusammen. Und immer muss es aus der Abgasanlage raus und bläst auch noch sinnigerweise in Richtung Container… Clever, clever könnte man sagen, wenn das so wäre;-)

Ist die Bahn nämlich frei, rollen die Autos vom Adalbertsteinweg für eine gewisse Zeit in die freie Bahn und flutschen durch.
Am Kaiserplatz aus Richtung Heinrichsallee, da staut es sich ordentlich.

An der Kreuzung Wilhelmstraße/Ecke Gottfriedstraße, lohnt es sich, eine so genannte „Multimomentaufnahme“ vorzunehmen und sich die Situation über eine längere Weile während der Aachener Rush-Hour anzusehen.

Die Grüne Welle im Verkehr hat, wie man sieht, schon seinen Wert.
Man darf gespannt sein, was denn passieren wird, wenn Scharen von Konsumenten ab 2016 von außerhalb sehr gezielt den Kaiserplatz ansteuern.

Was würde geschehen, wenn Aachen eine Umweltzone mit Grüner Plakette bekäme…?

ÖPNV in Aachen größter Luftverschmutzer – Deutsche Umwelthilfe und Dieselverbot: Denkfehler in Argumentation

Der Bärendienst der Deutschen Umwelthilfe für Aachen!

Denn, sie wissen nicht, was sie sagen und was das daraus folgende Tun für verschlechternde Folgen für die Luft in Aachen hat.

Dies genau so lange, bis nicht durch die Stadt Aachen sichergestellt ist, daß alle ASEAG-Busse und alle Busse, die in deren Drittauftrag fahren – Achtung! Auch die Frage der Löhne und Sozialvorsorge im Vergleich der Menschen, die dasselbe tun, aber sozial absolut nicht gleichgestellt sind! – vollumfänglich auf EURO 6 umgestellt und alle anderen Busse komplett verschrottet worden sind. Und, dass die EUREGIOBAHN, die von der Politik lustvoll beklatscht wird und von ihrem Transportsystem und der Strecke sehr wohl eine sehr gute Sache ist (!!!), durch ihren DIESEL-ANTRIEB ein massiver Luftverschmutzer ist. Sogar unmittelbar am Aachener Luisen-Hospital durch die Furche zockelt und wunderbar perfekt den „fetten Dieselruß“ an den Fenstern der sehr guten Klinik hochziehen und auch inhalieren läßt. Der so genannte

„Abgastunnel“ der Euregiobahn

dürfte sicher nicht in diesem Bereich analysiert worden sein. Gerade die hervorragenden Experten für Lungenkrankheiten sollten sich in die Diskussion einmischen und für die unverzügliche Abschaltung der Diesel-Euregiobahn allen Druck aufbauen!

Ein Dieselverbot für diesen Streckenbereich sollte zwingend und unverzüglich im Sinne der Gesundheitsfür- und vorsorge des Staates – hier der Stadt Aachen und Städteregion Aachen greifen! Auch wenn es weh tut. Statistisch wäre die Folge dass sicher ein oder zwei Menschenleben über die Gesamtbetriebszeit des „Russ-Zugs“ verschont werden könnten.

ÖPNV in Aachen heißt: „gut gewollt -schlecht gekonnt!“

Wie ein zum Tode Verurteilter vor dem Scharfrichter, werden ablenkende Argumente vor dem Richtblock als „famous last words“ eingeworfen. Warum es denn nun gerade nicht ginge. Die anderen haben die Schuld etc. Also, die Hoffnung, das irgendeine moralische Macht mit Interventions- und Spruchberechtigung dem Henker zu ruft: „HALT! Dieser Mann ist frei und begnadigt! Entfesselt ihn! Er hat freies Geleit!“

Der Anlass: die Titelseite der Aachener Zeitung vom heutigen Tage, vom 14. September 2016 titelt:

„Gericht: Notfalls Fahrverbot für Diesel in Städten“ | Ziel und Zweck ist es, den Privatverkehr einzuschrenken | Nur, der emittiert in Aachen absolut weniger als der ÖPNV, eingeschlossen der heiß gelieben Euregiobahn.

Was aber der DEUTSCHEN UMWELTHILFE (DUH) und allen anderen in der Diskussion entgangen ist, das ist der Umstand und die Tatsache, dass sie das wesentliche amtliche Dokument des Landes NRW nicht gelesen haben. Das http://www.lanuv.nrw.de hat – wer ordentlich recherchiert, kommt schnell zwingend auf das Ur-Dokument – vor der Einführung der Umweltzone in Aachen u.a. die Messerte veröffentlicht. Man erinnere sich an die jammernden Töne der Stadt Aachen, dass es doch die bösen, nicht mit Russ-Filtern versehenen Baufahrzeuge seien, die für die Überschreitung verantwortlich seien. Nur komisch: wer sich mit Bauwesen, Baumaschinen und Verkehr befaßt, der weiß, dass Diesel auf Baustellen immer ein Problem ist… Hier hat man wieder einmal in Aachen geschlafen! Und, man hat sich fulminant mit einem Präzisions-Knieschuß ins Abseits befördert.

Denn, hätte man nur für „einen  Groschen“ innegehalten, dann hätte man für den Kaiserplatz in Aachen zwingend festlegen können – und dürfen! – dass ausschließlich Diesel-betriebene Baumaschinen und Gerät mit Dieselfilter einzusetzen gewesen wären. Dann hätte man in diesem Bezug vermieden, sich nun der objektiv festzustellen unzureichenden amtlichen Festlegung i.S. Luftverschmutzung und Überschreitung der Grenzwerte aussetzen  zu müssen. Man hätte klarerer – aber dennoch nicht „hinreichende“ Argumente durch die Messerwerte gehabt: „Dumm gelaufen!“

Der Öffentliche Busverkehr in Aachen ist amtlich gemessen  mit 27% der NOx-Emissionen der größte Schmutzfink. PKW schlagen mit 22% zu Buche und die hoch gelobte ökolgische Euregiobahn, die mit Diesel betrieben wird, mit 1%

Das ist das Ergebnis der Analyse des http://www.lanuv.nrw.d, das zur Einführung der Umweltzone in Aachen beigetragen hat.

und der amtlichen Studie, die Grundlage der Umweltzonen-Analyse ist,

der GRÖSSTE LUFTVERPESTER der ÖPNV, sprich die unantastbare ökologisch hoch heilige „Milchkuh“, die durch ideologische Verblendung in Ruhe gelassen wird, aber gerade selbst die Menschen am Kaiserplatz regelrecht schikaniert. Weil teilweise Busse zu sehen sind – kein Touristenbusse/Reisebusse, weil die schon viel, viel weiter sind… – die nichteinmal eine Plakette haben und deren Heck so schwarz ist,  wie die heuchelnde Seele manches Energie-ideologische-Pinocchio…

Und, ohne Aussicht auf Verbesserung, weil die Stadt Aachen haushaltsmäßig kurz vor dem Gau steht. Geschieht noch etwas Unvorhergesehenes, dann kommt der bekannte Sparkommissar im Auftrage Kölns…

Eine qualifizierte Aussage und eine tatsächlich ökologische Verkehrsreform in Aachen kann nur so lauten:

1.) Hört auf zu Heucheln!

2.) Verschrottet alle Busse – eigene, wie Fremde – die nicht EURO 6 haben, weil die Busse und auch die Euregiobahn die Menschen krank macht – siehe hier die Messresultate des http://www.LANUV.nrw.de

3.) Zahlt allen Busfahrern denselben Lohn und schafft nicht auf Basis der Öko-Heuchelei, die deswegen erwiesen ist, weil eben die Busse nicht auf dem EURO 6 Standard sind – wir reden hier von „EURO 6, I.“ und nicht einmal von „EURO 6, II.“

4.) Und wenn ihr das nicht schafft, dann müßt Ihr eben die ASEAG.de abschaffen  und den kompletten ÖPNV ausschreiben. Und zwar so, dass alle ÖPNV-Vehikel (inkl. der Euregiobahn!) mit EURO 6, I. ausgestattet sind.

Dann erst sieht man nicht mehr Rot, wenn einem der Atem am Kaiserplatz stockt! Dann vermeidet Ihr vermeidbarer Erkrankungen und Todesfälle unter Öchern und Fremden!

Wichtig ist für die ökologische Bewertung des Personentransports, zwei Daten zu wissen und anzuerkennen:

1.) Wie viele Kilo-Joule [kJ] (oder Watt-Sekunden [Ws]) pro PERSON und pro KILOMETER sind für den Transport aufzuwenden?

2.) HIER HOLT DER EHRLICHE „ÖKO-BARTHEL“ nämlich seinen Most: wieviele mg von Schadstoffen werden pro Personenkilometer mit den jeweiligen Verkehrsmitteln emittiert.

Und da werden nach physikalisch-chemischer Analyse und verkehrstechnischer Nachrechnung so manche Grünen Hoffnungen zum tiefen, russigen, die Menschen kankmachende Schwarz.

Es bleibt nur der vollumfängliche Ersatz sämtlicher Busse des Aachener ÖPNV auf EURO 6 und – das unverzüglich – um die Leute nicht weiter hinter das ökologische Damol-Lämpchen zu führen.

Wer in der Schule nicht die elementaren Mittel der Mathematik, die Grundlagen der Physik und der Chemie der 9. Klasse vermittelt bekommen hat, der kann und vor allem darf an einem derartigen polito-administrativen Verfahren kein Stimmrecht haben.

Das nicht i.S. der Demokratie. Sondern schlicht und einfach auf Basis der Kenntnis und der Anwendung elementarer Naturgesetze.

Pointiert, aber manchmal ist es bei politischen Entscheidungen so, dass 100 % Blinde die Schönheit eines in mehreren Schichten gemalten Ölgemäldes als Kompetenz der eigenen Urheberschaft dieses wertvollen Ölgemäldes verkaufen. Selbst aber nur im Stande sind, die Hubbel der Farbe erfühlen zu können. Sich auf so manche „ideologisch verseuchten“ Ohrbläser verlassen, die eben nicht sachlich und fachlich neutral an die unverzichtbare, UNPARTEIISCHE Analyse eines Sachgeschäfts gehen.

So lange die Dinge so laufen, so lange erstickt man nicht nur an der dreckigen Luft in der Innenstadt, sondern vor allem gesellschaftlich an politischen Entscheidungen, die nicht den Menschen und der Umwelt dienen, sie sondern zu schädigen. Dabei ist es unerheblich, ob dies im Wissen – was schlimm, da Vorsatz wäre – oder in Gutem Glauben geschieht.

Das BITTERE an dieser Sache ist, dass es wieder einmal erwiesen ist, dass in geltendes Recht gegossen wird, was den Naturgesetzen nicht standhalten wird.

Und, eine wesentliche Frage ergibt sich aus der ganzen unsäglichen Diesel-Thematik: wer hat den Schaden zu bezahlen, den ein Kunde erleidet, weil er sich auf das Recht und die Werbung verlassen hat, dann aber vor vollendete Tatsachen der Aussperrung aus Gebieten gestellt wird? Den Steuerzahler hierfür zur Kasse zu bitten, das wäre viel zu einfach.

Womit – wie im Blog-Beitrag:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/09/13/geschaetze-menschen-aus-dem-frankenberger-viertel/

zu lesen, die Frage zu stellen ist, ob es nicht sinnvoller ist, auf kommunaler Ebene auf Parteien zu verzichten und die Menschen, die in den Stadtrat entsandt werden sollen, sich vor Ort für die ihnen unmittelbar bekannten Menschen einzusetzen haben. In offenem Dialog, in deutlicher Debatte für ihr Viertel Entscheidungen herbeiführen und vertreten, die von der sehr großen Mehrheit getragen und deshalb auch persönlich unterstützt werden.

Man darf im politischen Geschäft eines nicht vergessen: Es findet die Selektion der Gehorsamkeit und Gefügigkeit vor den Parteivorständen statt. Und diese erweisen sich eigentlich stets als eine verknöcherte, ideenmässig abgelaufene Gruppe von Personen, die an Altem festhalten. Dies, weil ein Abweichen zwingend auch etwas von persönlich-parteilichem-parteiischen Identitätsverlust zu tun hat. Die Abwahl in der Politik hat stets auch etwas von einem „petit mort“.

Leute: nehmt das Zepter in die Hand, vertretet Euch selbst! Delegiert nicht Eure Belange an Personen, die in einem Parteiapparat durch Sozialsiation gefangen, die obersten Direktiven – in welcher Partei auch immer – befolgen. Denn letztlich ist das Ziel einer Partei stets das Unpersönliche, teils Unversöhnliche, DIE MACHT!

Menschen spielen hier nur eine untergeordnete Rolle, weil sie zur Erhaltung von Machtapparaten per Akklamation unerläßlich sind. Klingt hart, aber, man braucht sich – in jeder Partei – einfach nur die Menschen anschauen, die teils auf üble Art geschasst wurden und andere, die ihr politisches Gesäss auf einem Gremienstuhl nicht nur mit dem magischen Kleber „Polititisit“ fixiert haben, nein auch mit vielen, langen, unsichtbaren Schrauben, die die Bewegungsfreiheit leicht auf das begrenzen, was „ihre“ Partei von ihnen erwartet…

Tschö, wa, auf einen weiteren, klütteschwarzen Tag in Aachen – nach dieser Lektüre…

Wiedervorlage, 5. Dezember 2015 | Wir freuen uns, dass die Stadt Aachen unsere Idee im Rahmen des Eingabeverfahrens zur Durchsetzung der Umweltzone aufgegriffen hat, Experimentalbusse einzusetzen

Die Aachener Zeitung vom 5.12.2015, Ausg. Aachen Stadt titelt im Lokalteil:

„Rollen E-Busse nach Heerlen?“

Wir freuen uns, dass die Stadt Aachen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zumindest eine Mini-Variante unsere Vorschlags im Rahmen des seinerzeitigen Eingabeverfahrens bei der Bezirksregierung Köln zur Durchsetzung der Umweltzone aufgegriffen hat.

Wir schlugen vor, im Rahmen des Einsatzes von neuesten Busmodellen mit effizienteren sowie „alternativen“ Antrieben wie Batterie, Erdgas oder Wasserstoff der unterschiedlichsten Linienbushersteller eine von Forschungsinstituten der RWTH Aachen betreute Testflotte zu betreiben, die turnusmäßig ausgetauscht wird. Denn Aachen bietet in besonderer Weise ein Testlabor für Linienbusse, da diese in Aachen praktisch immer eine Berg- und Talfahrt absolvieren müssen, was verbrauchsbezogen eine Art von „energetischer Katastrophe“ ist, das bei Bergauffahrt der spezifische Verbrauch massivst ansteigt, aber bei Talfahrt nicht einfach ausgekuppelt werden kann, um so den Verbrauch quasi auf Standgas halten zu können.

Für zeitgemäße und wirklich verbrauchsverbesserte Linienbusse ist es wegen der hiesigen Topologie zwingend erforderlich, Modelle einzusetzen, die so genannte Recouperatoren besitzen. Das heißt, technische Elemente, die bei Bergabfahrt die kinetische Energie, die eigentlich durch Bremsung dissipiert ist, zumindest teilweise wieder zu speichern. Sprich, vereinfacht mit einem Dynamo-ähnlichen Modell und einem Speicher – Batterie – die unvermeidbare Bremsenergie zu wandeln und zu speichern.

Vielleicht gibt es dann auch einmal Hoffnung, dass die Long-Waggon nicht über 80l/100km Diesel benötigen, die Gelenkbusse über 50 l/100km Diesel liegen. Dies zumal der Tatsache geschuldet, dass die Flotte der ASEAG doch als teilweise „abgefahren“ bezeichnet werden kann, sprich, NICHT über Abgasreinigungssysteme der Kategorie 6 verfügt.

Wenn eine Stadt sich als ökopolitischer Musterschüler geriert, die Verkehrsführung in höchst innovativer Strukturierung ausbremst, dann ist es die Pflicht dieser Stadt, selbst sicherstellen zu müssen, dass keine Miefer mehr durch den Kessel kutschieren und den Menschen, den Tieren und der Natur die Luft zum Atmen rauben.

Der nunmehr angekündigte Elektrobus kann nur und erst der erste Schritt der Mutation der „Roten Flotte Aachen“ sein. Die Initiative Kaiserplatz Aachen bittet die Verantwortlichen der Stadt Aachen für die Bürger im Kessel Aachens, zügigst die alte Flotte – inklusive der externen Betreiber – auszutauschen und das der Bezirksregierung per Eingabe vorgelegte Innovationsmodell umzusetzen.

Man stelle sich vor, wenn zehn Bushersteller jeweils zehn ihrer besten Pferde ins Rennen schickt, diese nach einem Jahr austauscht, welche Erneuerungswelle dann läuft. Zum Nutzen der Aachener Lungen, des Verbrauchs, der nicht unerheblich durch die alten Schleudern die Kosten in die Höhe jagt, aber auch im Sinne der Hersteller selbst.

Denn diese können ihre Lieblingspferde auf einen  Straßenparcours durch das tiefe Tal von Aachen jagen, der es in jeder Beziehung in sich hat: Kurven, Steigungen, Bergabfahrten und reichlich innovative Straßen- und Streckenführungen, wie sich das gerade am Kaiserplatz abzeichnet. Und das zu einer Zeit in der der Gegenverkehr um St. Adalbert noch nicht eingeführt ist.

Es wird Zeit, dass die Alten Stinker, die nicht EUR 4 haben, vollumfänglich aus dem Talkessel rauszuhalten sind.

Wer Grünes Wasser predigt, der soll bitteschön auch dafür Sorge tragen, selbst Wasser zu trinken und nicht einem „energetischen Fusel“, um es mal so zu umschreiben anheim zu fallen.

Die Aachener Lungen werden sich freuen, wenn endlich und tatsächlich ökologischer Linienbusverkehr installiert und betrieben wird!

 

 

FEINSTAUB + Stäube – wissenschaftliches, staatliches /behördliches Informationsmaterial

Staub auf Baustellen: „TRGS 559“. Beim Arbeitsschutz unterscheidet man vier Arten von Stäuben:

1.)  Krebserregend sind Tätigkeiten mit Quarzstaub

2.) Alveolengängiger Staub – auch als „A-Staub“ bezeichnet – dringt bis in die Lungenbläschen vor.

3.) Einatembarer Staub – „E-Staub“ genannt –

4.) Staub, der Asbest Enthält

In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu erwähnen. Es ist der so genannte „MAK-Wert“ für die alveolengängigen Fraktionen des allgemeinen Staubgrenzwertes auf den MAK-Wert von 0,3mg/m³ empfohlen worden. Das bedeutet, dass er nur noch 10% des früher gültigen Höchstwertes von 3 mg/m³ beträgt.

In diesem Zusammenhang sei auch die „TGRS 900“ zu benennen!

Für Bauarbeiten bedeuten die Festlegungen, dass zum Beispiel das Schneiden von Pflastersteinen, Ziegeln, Platten und anderem Baumaterial mit einem Trennjäger udgl. gesundheitsschädigend IST. Zudem wird hierdurch die Luft in großem Raume um die Baustelle für Stunden – vermeidbar – belastet.

Bedauerlicherweise wird diesen Umtrieben in Aachen zu wenig Bedeutung begemessen, wenn man den Betrieb von einem Teil der Baustellen dahingehend betrachtet – es muß eine intensivere Überprüfung von Baustellen in Aachen erfolgen <Foto>

Siehe auch:

Download:

http://www.baua.de/cln_104/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Glossar/Glossar.html

BAUA, Gefahrstoffe, Ausschuss für, „AGS“ (www.baua.de)

 

QUELLE:

„BAUPORTAL 11/2011“, http://www.baumaschine.de/Gefahrstoff

 

Staatliche, wissenschaftliche und fachliche Informationen zum Thema

Feinstaub und Gesundheit

Bundsamt für Umwelt, http://www.bafu.admin.ch, Bern, Schweiz:

Leipnitz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig, Prof. Dr. WIEDENSOHLER, Alfred

https://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/alfred-wiedensohler/

Download

http://www.bafu.admin.ch/luft/00575/00578/index.html?lang=de

Helmholtz Zentrum München | Institut für Epidemiologie I | Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Erich WICHMANN

„Umweltzonen aus der Sicht des Gesundheitsschutzes, Berlin, 7. April 2011.

Apotheken Umschau, Juli 2014

„Riskanter Feinstaub“

Emissionen, wichtige Partikel in der Luft können der Gesundheit schaden. Umweltzonen sollen die Belastung verringern, doch Experten fordern inzwischen weitere Schutzmassnahmen und Messmethoden.

Querverweis: Dr. MORFELD, Peter, Mathematiker, Universität Köln hat Daten von 19 Messstationen über mehrere Jahre analysiert. Sein Fazit:

„die Reduktion des PM10Feinstaubs durch Umweltzonen beträgt weniger als ein Prozent – selbst an Messstationen, die ganz nah am Verkehr stehen, bleibt die Wirkung unter fünf Prozent“.

Weiter:

„Rund 90 Prozent der Stadtbewohner in Europa leben mit einer Luftverschmutzung, die ihre Gesundheit gefährtet“, so die Europäische Umweltagentur in einem Report von Oktober 2013.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert überhaupt keine Überschreitungen des Grenzwertes zuzulassen.

Schweiz: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Abteilung „Luftreinhaltung und NIS) [Anm.: „NIS“ = nicht ionisierende Strahlung]

http://www.umwelt-schweiz.ch

Literatur: BAFU 2010: NABEL – Luftbelastung 2009. Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL). Umwelt-Zustand. Nr. 1016, Bundesamt für Umwelt, Bern. 142 Seiten.

DOWNLOAD:

http://www.umwelt-schweiz.ch/uz-1016-de

Feinstaub in der Schweiz 2013 – Statusbericht der Eidgen. Kommission für Lufthygiene (EKL)

DOWNLOAD: http://www.ekl.admin.ch/de/dokumentation/publikationen/index.html

Download WHO 2013:

http://www.euro.who.int/en/health-topics/environment-and-health/air-quality/publications/2013/review-of-evidence-on-health-aspects-of-air-pollution-revihaap-project-final-technical-report

Feinstaub in Stuttgart wesentlich durch das Verbrennen von Holz beeinflußt

In Zeiten, in denen „Kamine“ und „offene Feuerstätten“ sich steigender Beliebtheit erfreuen, weil man darin Holz verbrennen kann, braucht man sich nicht wundern, wenn, wie in Stuttgart festzustellen, diese ein wesentlicher Faktor der Feinstaubbelastung ist.

Auf der Website von SWR nachzulesen:

http://www.swr3.de/aktuell/Feinstaubalarm-in-Stuttgart-und-jetzt/-/id=47318/did=3750986/xcwohe/index.html

Es soll tatsächlich Zeitgenossen geben, die alte Europaletten oder Möbel verbrennen, weil´s Geld spart. Dass aber darin thermoaktive chemische Verbindungen enthalten sein können, wird oft nicht bedacht. Fungizide, die das Gammeln bei Paletten hinauszögern, könnten dazugehören…