EZB: EU Recht verletzt?

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/rechtsstreit-in-slowenien-beschlagnahmung-heikler-ezb-dokumente-ld.104446

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Donnergrollen allenthalben…

Dublin-Abkommen: Neue Zerreißprobe für EU und Schengen:

http://www.nzz.ch/international/europa/eu-droht-neue-zerreissprobe-wenig-appetit-auf-die-dublin-reform-ld.15406

EZB und kein Ende:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/draghi-verteidigt-geldpolitik-die-ezb-haelt-sich-alle-optionen-offen-ld.15466

Griechenland: Drei Fragen, drei Fronten:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/was-in-den-griechenland-verhandlungen-ansteht-drei-fragen-drei-fronten-ld.15403

Donald TRUMP – Auf dem Drachen in die Katharsis:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/spiegel-eines-verletzten-amerika-trump-und-die-sehnsucht-nach-der-katharsis-ld.15448

 

 

 

Heftige Kritig an EZB-Politik [Anm.: wenn es nicht schon zu spät ist…]

Man kann ein Volk auch systematisch in die Armut treiben, seine Wirtschaft schleifen, um dann alles auf dem globalen Markt verhökern – inklusive der Menschen, die, was die Kanzlerin MERKEL bei der kommenden Bundestagswahl vermeiden will -, das Thema Renten zum Brandherd werden zu lassen.

Nur, im Gegensatz zum Beamtentum, wird das untere Viertel bis untere Drittel der Bevölkerung, das arbeitet, im Alter als Bittsteller beim Amt anklopfen müssen, um Wohnung, Brot und Kleidung zu bekommen.

Das Rententhema MUSS ZWINGEND IN DEN BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2017 getragen werden, weil sich eine soziale Erosion – durch die Einführung des EURO – etabliert hat, die selbst beim Vollzeitjob mit Mindestlohn zu einem Flächenbrand der Verelendung führen wird.

Die Kommunen, die heute noch meinen, das Thema Wohnen und Soziales „managenen“ (sofern klar ist, was der Begriff tatsächlich impliziert…), werden in nicht allzuferner Zukunft durch den rasant enger werdenden Wohungsmarkt vor schier unlösbaren Aufgaben stehen: Flächen für Wohnraum zu genehmigen und zig Millionen Euro mobilisieren zu müssen.

Der Euro ist das Schleusentor der fiskalpolitischen Enteignung schlechthin, weil er als nominales Destillat dessen, was (noch) als „Währung“ bezeichnet wird, keinesfalls auch nur ansatzweise die Realität der sehr stark variierenden Leistungsfähigkeit der eingebundenen Volkswirtschaften auch nur ansatzweise strukturell abbilden zu können.

Der Euro war und ist der absolut finanzpolische Coup der Gleichschaltung zum Zwecke der Gängelung und des Absaugens von Vermögen aus Deutschland zum Zwecke der Verteilung. Man braucht sich hierzu einzig die maßgeblichen volkswirtschaftlichen Kennzahlen der Mitgliedsstaaten anzusehen, um feststellen zu müssen, das der „Spread“, wie man in der Finanzwirtschaft auch sagt, der beteiligten nationalen Wirtschaften viel zu groß ist, um überhaupt nur im Entferntesten eine fiskalpolitische Kohärenz denkbar zu machen. „Möglich“, das ist eigentlich unmöglich. Es wird Zeit, dass über die Zukunft des Euros, bzw. dessen Rückabwicklung, respektive der Liquidierung gesprochen wird, um Geld und Volkswirtschaft wieder in die erforderliche Kohärenzbandbreite der elementar-funktionalen Kennzahlen zu bringen.

Ansonsten bleiben diejenigen, die in Deutschland arbeiten bis zu ihrem jüngsten Tage die Deppen, die gemolken werden:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/heftige-kritik-an-draghi-und-der-ezb-deutsch-und-deutlich-ld.14689

Man sollte darüber nachdenken, einen „Neu-Euro“ als ersten fiskalpolitischen Schritt zu gestalten:

1.) Zwingend, somit unverzichtbar verbindliche, harte Kennzahlen

2.) Mitglieder nur aus Volkswirtschaften vergleichbarer p.c.-Leistungsfähigkeit

3.) Rigoroses und mandatorisches Sanktionssystem für die beteiligten Staaten

4.) Uneingeschränkte, supranationale, EZB-unabhängige Auditierung der Staaten zum Zwecke der Sicherstellung der Vergleichbarkeit nationalökonomischer Kennziffern

5.) Volksabstimmung in Deutschland, den Niederlanden und Österreich!

 

Wiedervorlage | Als nächstes die Implosion des Euro und die Verarmung Europas! Dann aber, sieht es zappenduster aus.

Es ist mittlerweile unerträglich geworden, mit welcher Ignoranz in der EU am Volk und den Erkenntnissen vorbei regiert wird.

Der Link zu der Video-Botschaft von Professor H.-W. SINN / IFO-Institut ist hinter diesem Text. Es gruselt einen.

Man hat den Eindruck, mittlerweile in einem höfischen „Moguln-Reich“ mit seinen Provinzen als Kastenmitglieder dienen zu müssen.

Anstatt vernunfts- und sachbezogen zu agieren und zu regieren, wird erratisch-panisch irgendwas zusammengerührt, das einfach nur noch politische Fäulnisgase produziert, die Luft reichlich dick macht und extremen Seiten Luft unter die Flügel schiebt.

Angst zu haben, ist nunmehr nicht nur eine Empfindung, sondern eine politisch unsausweichliche Erkenntnis, die unerträglich ist:

Viel „Spass“ kann man bei den Ausführungen von Professor SINN zwar nicht erleben, dafür aber Sinn für Realität. Die EZB gehört zu den fiskalpolitischen Schrottarchitekten schlechthin, über was wir bereits seit langem berichteten. Die Abrechnung werden unsere Kinder aufgetischt bekommen.

Die politische Verantwortungslosigkeit mit der ekklatanten Unfähigkeit verbunden, realitätsbezogene Politik machen zu wollen – oder teilweise gar intellektuell zu vermögen – ist das Abgleiten in einen politischen Strudel, der unerträglich ist:

 

Euro-Rettung | OTS | Eurorettung, Monty Python und die Börsenzeitung

Börsen-Zeitung: Der Papagei lebt, Kommentar zur Bankenaufsicht von
Bernd Neubacher

Frankfurt (ots) – Der britischen Komikertruppe „Monty Python“ hat
die Welt den Sketch zu verdanken, in welchem ein Mann mit einem toten
Papagei in der Hand in einer Zoohandlung erscheint, um den Kauf
seines Haustiers eine halbe Stunde zuvor wegen eines offensichtlichen
Mangels zu reklamieren. Der Ladenbesitzer indes leugnet ihn mit immer
abenteuerlicheren Ausreden („Der ruht sich nur ein bisschen aus.“) –
selbst nach dem Hinweis, dass man den Vogel auf seiner Stange
festgenagelt hat, damit er nicht herunterfällt.

Ähnlich lustig verhält sich derzeit die europäische
Bankenaufsicht, wenn es um die Banken Griechenlands geht: Seit
Monaten werden die Institute weitenteils nur mehr durch Notkredite
der Europäischen Zentralbank (EZB) zusammengehalten bzw. durch
Verlustvorträge, die sie als Eigenkapital verbuchen dürfen dank der
Garantien ihres Heimatstaates, der seinerseits nur dank breit
angelegter Hilfen Europas nicht längst von der Stange gefallen ist.
Seit geraumer Zeit schon hat sich ein schleichender Bank Run
vollzogen, dessen Eskalation die Regierung nun mit einer
vorübergehenden Schließung der Institute zuvorgekommen ist. In
Frankfurt indes herrscht Schweigen im Walde.

Im vergangenen Jahr
hatten die Aufseher im Zuge ihres Bilanztests den wichtigsten Banken
der Eurozone haarklein vorgeschrieben, welchen Abschlag sie auf den
fairen Wert einer Schiffsforderung zu veranschlagen hatten und wie
etwa Wertaufholungen bei leistungsgestörten Krediten zu behandeln
seien.

In den vergangenen Wochen jedoch, als in der
Euroland-Peripherie der Bankensektor eines ganzen Landes zu
kollabieren drohte, machten die Aufseher noch gut Wetter, und Danièle
Nouy, Chefin des Single Supervisory Mechanism (SSM) – andere
SSM-Repräsentanten dürfen zum Thema seit längerem nicht mehr sprechen
– ließ sich mit der Aussage zitieren, Griechenlands Banken seien
solvent und liquide. Legalistisch ist das, dank Notkrediten und
Eigenkapitalregelungen, nicht falsch. Es läuft aber Nouys Postulat,
der SSM werde „hart und aufdringlich, aber gerecht, haftbar und
unabhängig“ agieren, diametral zuwider. Der Interessenkonflikt
zwischen einer politisch instrumentalisierten Geldpolitik und einer
unter demselben Dach angesiedelten Bankenaufsicht lässt sich in
Hellas studieren wie unter einem Brennglas.

Das Ansehen der Aufseher, die sich bereits einiges an Respekt
erarbeitet hatten, wird damit beschädigt. Jedermann sieht, wie
Griechenlands Banken beatmet werden. Die Aufseher aber beteuern im
Stile des Zoohändlers tapfer: Die wollen nur ihren Rücken schonen.

OTS:              Börsen-Zeitung
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