WHY NOT? BREGET – BREXIT zurück: „Zeit für Reflexion und Demut“, NZZ.ch, und, Financial Times (das Blutgericht hat schon getagt…“

… Europäische Union die kalte Schulter. Diese muss sich nach dieser Demütigung neu erfinden. Der Kurs einer immer engeren Integration ist gescheitert. Peter RÁSONYI:

http://www.nzz.ch/international/brexit/brexit-und-europa-zeit-fuer-reflexion-und-demut-ld.91471

Hier der NZZ-Blog:

http://www.nzz.ch/international/brexit/abstimmung-brexit-live-ld.91250

Und: es lohnt sich, die Financial Times vom heutigen Tage zu lesen! Denn, das Blutgericht hat schon an den Börsen getagt!

Die gibt´s im Bahnhof! http://www.ft.com

http://www.ft.com/home/uk

 

Anmerkung: Das Schlimme ist, dass SCHULZ und JUNCKER es noch immer nicht begriffen haben, dass die vermeintliche Krisenbewirtschaftspolitik der EU aus der Sicht und dem Verständnis von Verhandlungsmethodik sogar noch mehr Öl in das Feuer gießt.

Denn, wer vor einer Verhandlung das „Entweder Oder“ stellt, der hat sowieso schon verloren und provoziert in erheblichem Maße durch die Zuspitzung auf eine bipolare Entscheidungssituation die unvermeidliche Verschärfung des Konfliks.

Durch die aus Brüssel bereits unmißverständlich zu hörenden Töne, daß Großbritannien keinerlei Pardon zu erwarten hat, ist klar, daß dieses Brüssler Verhalten auch in anderen Staaten wahrgenommen wird. Es ist wie ein Affront, der früher schon bei der Kriegsrethorik eingesetzt wurde und unweigerlich zu Elend geführt hat:

„Willst Du nicht mein Bruder sein, dann hau´ ich Dir den Schädel ein!“.

Dieselbe „Schwarz-Weiss“-Argumentation also in Brüssel. Man hat nichts gelernt, man wird nichts lernen. Man wird in Brüssel die EU weiter demolieren. Dies, weil man von einem falschen, zentralistischen Machtanspruch ausgeht und nichts anderes zu akzeptieren bereit ist:

„Die Musik spielt in Brüssel, Europa!“

Damit ignoriert man wesentliche kulturgeschichtliche Gesellschaftsformen, die über die Jahrhunderte, gar über Jahrtausend gewachsen sind:

  • Das Slawische
  • Das Romanische
  • Das Germanische
  • Das Baltische
  • Das Balkanische
  • Das Skandinavische
  • Das Westeuropäische
  • Das Südeuropäische

Geschichte ist wie ein Reisekoffer kollektiver Erfahrungen und mit dem Erbe der Erzählung in Familien, sozialen Gemeinschaften, dem, was Historiker – zumeist mit die gebildetsten Menschen einer Gesellschaft – das „Narrativ“ bezeichnen. Auch in den Zeiten digitaler Datenexplosion, haben gerade die Erzählungen in Familien über die Familien, das Leben in der Vergangenheit, die Erlebnisse, die Erfahrungen und dergleichen ihre Rolle und Funktion.

Sie nämlich prägen auch in nicht zu vernachlässigendem Masse – was Verwaltungen und die Politik ignoriert, weil es uneingeschränkte geistige Offenheit bedingt und die Fähigkeit, bereit zu sein über seine beschränkte Persönlichkeit hinwegreichend, das Große und das Ganze zu erahnen. Von „Verstehen“ sollte man nicht sprechen, weil es die Auseinandersetzung mit den Dingen zwingend bedingt. Und, den Willen zeigt, auch Abstriche in seiner Position aus der Erkenntnis heraus folgend bereit zu sein, einzugheen.

Das aber ist von Brüssel aus sogar noch weit weniger zu erwarten, als vor der Abstimmung.

Und so darf man aus Sicht von Verhandlungsmethodik sagen, daß, sobald das Postulat für eine Verhandlung seitens einer Partei ist, ausschließlilch

„ENTWEDER ODER“

zu vertreten, bereits die Kapitulation ist. Die Kapitulation davor, Realitäten anzuerkennen, sie in einer

ERGEBNISOFFENEN VERHANDLUNGSWEISE

zu einem von allen zu tragenden und tragbaren Ergebnis zu führen. Das, was dann beschlossen ist, ist nicht der unterirdisch weiter

gärende KOMPROMISS,

sondern eine

TRAGFÄHIGE VEREINBARUNG

mit

hoher Bestandswahrscheinlichkeit,

da durch

Akzeptanz

getragen. Das FATALE der bereits verlautbarten EU-Position ist somit in der logisch brutalen Analyse das, daß man mit derselben Rhetorik politische Lösungen erzwingen will, wie das bei kriegerischen Auseinandersetzungen zumeist ein wesentliches Eskalationsinstrument ist. Beim Militär ist davon auszugehen, dass Entscheidungen, deratige Kommunikationsordnungen festzulegen, sie zu kommunizieren strategisch-taktisch durchdacht sind.

Aber in Sachen Brüssel kann und darf man nicht davon ausgehen, dass diese so genannte

„Bipolare Verhandlungsführung“

zu einem konstruktiven Ziel führen kann und wird. Man somit bereits seitens der „EU-Generalität“ eine sprachlich implizit wahrzunehmende „Kriegserklärung“ gegenüber „Verrätern“ festgelegt und öffentlich gemacht hat.

À la Sir Winston CHURCHILL: „We do not surrender!“

Daran anschließend, durchaus die geschichtliche Rede von „Blood, Sweat and Tears“ im Ohr klingelnd.

Ipso facto: wenn eine Partei einer Verhandlung der anderen, der so genannten „Gegenpartei“ abspricht, mit ihren Positionen in die Verhandlungen einsteigen zu können (in Brüssel zu „dürfen“), dann ist klar, daß die ganze Sache aus der rationalen Ebene in die emotionale Ebene transponiert wird.

Dies auf individueller, sozialer und somit kollektiver Ebene.

Für die EU bedeutet dieses – Entschuldigung!!! – der anderen Seite in breitem Wienerisch zu bekunden: „Ach geh doch scheißen!“, mutwillig an der Eskalationsschraube zu drehen.

Dann aber ist es egal, ob dies vorsätzlich, überheblich oder realitätsverkennend ist, weil sich die in dem Verhandlungskomplex befindliche „passive“ Seite als „ausgeladen“ sieht, entsprechend nicht anders kann, als auch die Meldodie der Eskalation auf der Klaviatur zu spielen.

Und so spaltet man die EU. Und deswegen muß in der EU schleunigst disktiert werden, ob SCHULZ und JUNCKER überhaupt noch die Leute sein können, die ein Zusammenkommen in unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen zu erreichen vermögen.

Da man hier nach den Verlautbarungen nach der Veröffentlichung der Amtsergebnisse des Referendums keine Signale der Konsilianz vernehmen konnte, bleibt nur eines, um ausufernde separatistische und nationale Strömungen in sich kollabieren lassen zu können, dass JUNCKER und SCHULZ das Verhandlungsmandat zu entziehen ist. Sprich, beide zurückzutreten haben.

Dass ein geistig-kulturell offenes Verhandlungskollektiv der Parteien gebildet wird, um die Versatzstücke des Malaise herausarbeiten zu können und nicht noch dazu zu führen, dass Schottland und Nord-Irland den Fanfarenstoß zum Verlassen der Union geben müssen; mit den fatalen Folgen in anderen Regionen.

Vielleicht probieren es die Verwaltokraten Brüssels, den Gedanken einer Art „europapolitischer Sonderwirtschaftszone“, um zu deeskalieren, zu klären und nicht zu polarisieren, was unweigerlich zum  Showdown und Shoot out führt, bei dem einer im Sand liegenbleibt.

Europa ist in seiner Vielfalt so schön, dass es schade wäre, dass ein kleines Gremium von Apparatschicks als Folge ihre fehlenden Kompromissfähigkeit der anderen Seite einfach – Entschuldigung – bei der Begrüßung im Hause „Sofort in den Koffer scheißt und klar signalisiert, dass die Gegenseite einem den Buckel runterrutschen könne“, wie es Handwerker praktisch und frei sagte.

Eitelkeiten haben nicht zu zählen.

Wenn man sich vergalloppiert hat, dann soll man im Schritt rückwärts gehen, um nicht selbst noch an einem Baumstamm zu enden.

Pro Europa!

Contra Verwaltokratur!

Contra bipolaren Verhandelns!

Contra Amtsträgern ohne Weitsicht und sozialem Sensorium!

Die Sovietunion ist daran gescheitert, die kulturelle Vielfalt einem standardisierten Gesellschaftsmodell unterzuordnen!

Will Brüssel 2017 das Moskau von 1989 werden?

Anscheinend ja, gerieren sich doch so manche wie Vorsitzende des Politbüros oder des Staatsrates…

 

 

 

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Wiedervorlage, 4. November 2015 | BREXIT – Die nächste Lunte für das Jahr 2016 glimmt und funkelt bereits…

In Großbritannien steht das Plebiszit über den weiteren Verbleib oder Austritt des Vereinigten Königreichs, „UK“ im Jahr 2016 an. Premierminister CAMERON und Schatzkanzler OSBORN – beide Etonians – folgen dabei der Tradition THATCHER´s Position von 1984, als sie postulierte: „I want my money back!“.

Da Cameron und Osborne sicherstellen wollen, in der EU zu bleiben, weil das nicht uninteressante Vorteile für das Land hat und sich beide noch an die Schottische Volksabstimmung sowie die katalanische Abstimmung erinnern, ist klar: es geht um beider Herren politischen Überlebens!

Die Konsequenz ist, „they must deliver“, um zu überleben. Dies zu schaffen bedeutet wiederum, substantielle, somit nicht unerhebliche Vorteile aus den Verhandlungen herausholen zu müssen, damit das Volk sagen wird „a good deal!“.

Dies wiederum hat die Konsequenz, dass aus der EU nicht zu marginalisierende Gegenleistungen zu erbringen sein werden, die auch ihr Preisschild haben und die zu bezahlen sein werden.

Das Szenario weiter ausgerollt, heißt das, Deutschland wird für den Deal blechen dürfen. Denn Frankreich mit seiner Arbeitslosigkeit, Spanien oder Schweden, sie aller werden ausrufen „sorry, but we would not like to accept your kind offer!“.

Sprich, Deutschland wird die „benefits“ von UK maßgeblich zu tragen haben. Das aber ist in Anbetracht der Dynamik, die sich seit Anfang September 2015 in der EU entwickelt hat, etwas, wofür die deutschen Steuerzahler wohl nicht mehr bereit sein werden, geradezustehen, sondern, sie werden erwarten, dass sich die Bundesregierung nicht, wie bei vielen Dingen, wenn „EU!“ gerufen wird, in Duckhaltung gehen wird, weil nämlich das vermeintliche Solidaritätsempfinden überstrapaziert wurde und wird.

Die Griechenlandkrise, die längst nicht zu Ende ist und die Regierung in Athen, die insofern profiiert, weil das Flüchtlingsdrama alles überschattet und die Handlungsfähigkeit der EU und der Regierungen überstrapaziert ist, könnte nach einer gewissen Zeit wie der „klatschende Kasper Kai“ die hiesige Politik erschrecken und seine Rechte Hand mit dem Handteller nach oben gerichtet unter die Nase der dann regierenden deutschen Bundesregierung halten. Des lieben Friedens willen, würde dann auch die Schatulle zähneknirschend geöffnet und geleert werden.

Man darf und muss sich mittlerweile die Frage stellen, wie denn die EU in den nächsten 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20 und 30 Jahren aussehen könnte…

Und, wie sähe es aus, wenn die Bürger des Vereinten Königreichs ein kraftvolles NO! ausrufen, Großbritannien aus der EU austritt.

Wie steht Deutschland dann „da“?

NZZ: „Der ohnmächtige Staat“ –> TITELSEITE! Link im Textfeld – Die Kapitulation des Staates

In der Neuen Zürcher Zeitung von Samstag, 16.01.2016 ist unter dem Titel

„Der ohnmächtige Staat“ –> Der Link ist am Schluß des folgenden Textes. Lesen ist staatsbürgerliche Pflicht und bitte danach, wenn selbst überzeugt, den LInk bitte weiter teilen. Es dient dem Staatswesen und dem Rechtsstaat.

von GUJER, Eric, Chefredakteur der NZZ in klaren Worten dargelegt, wie Merkels Politik nicht nur zum Scheitern des Staatswesens in Deutschland, nein auch mittelbar der EU beigetragen hat.

Es ist ein höchst denkwürdiger und auch bedenklicher Artikel, der ohne Ansehen der Person die Bilanz einer Fehlentscheidung der Bundeskanzlerin MERKEL offenbart, an der auch die EU scheitern kann. Anmerkung hierzu: man braucht sich nur die Alarmrufe von Jean-Claud JUNCKER von Freitag, dem 15.01.2016 zu gegenwärtigen, um konstatieren zu müssen, dass nicht alleine Deutschland, auch die EU am Scheideweg ist.

In letzter Konsequenz muß man sagen, dass die EU unter SCHULZ und JUNCKER bis Ende Februar 2016 einen EU-weiten Vertrag verabschiedet haben muß – quasi der

„europäische Kornberger-Schlüssel“,

weil nämlich ansonsten die Landtagswahlen in den drei Bundesländern dazu sorgen werden, dass die politisch gesellschaftliche Mitte – auch wenn sie maßgeblich versagt hat – weiter destabilisiert wird und qua Länderkammer, dem Bundesrat, dann unkalkulierbare Kraftkonstellationen von Koalitionen die Folge sein können. Bei entsprechend zu verabschiedenden Gesetzen, wäre die Bundesregierung die Geisel ihrer eigenen Politik!

Es wäre wie ein politischer Milzbrand, weil andere, vornehmlich die gescholtenen mittelosteuropäischen Staaten, die kritisiert werden, aber auch Dänemark und Schweden eine ausdrückliche Bestätigung für ihr politisches Geschäft geliefert bekämen.

Und das wäre nur der Anfang der Kadenz des fatalen Dominospiels: denn die Briten würden sich in ihrer Empfindung, dass die EU ein im Grunde genommen handlungspolitisch total dysfunktional ist, bestätigt sehen und beim EU-Referendung dafür Sorgen, daß das Risiko des Austritts des Vereinten Königreichs, Großbritannien, seine Kündigung in Brüssel einreicht.

Damit wäre dann in Verbindung mit der politischen Tektonik Paris´ und der dortigen politischen Kräfte, nicht nur – Entschuldigung – „Die Kacke mächtig am dampfen“, nein, der Scherbenhaufen würde sowohl politisch wie auch wirtschaftlich eine Art globale Abwendung von Europa mit sich bringen, weil unweigerlich die Wahrnehmung wäre, dass der Zickenkrieg und das notorische Kompromisshandeln sogar auch noch die Staaten schwächt. Als Beweis würde dann auch die sowieso massive Schwächung des Euro nicht nur als Beweis angeführt werden – Divergenz der wirtschaftlichen Strukturen und Leistungsfähigkeit der EURO-Länder – nein, sondern auch die Arbeitslosenzahlen und anderen sozialen Kennziffern.

Innerhalb weniger Monate könnte dann Brüssel dazu genötigt sein, die Scherben aufzusammeln und das zu retten, was möglicherweise noch rettbar sein könnte. Dies führte dazu, dass auf Grund der Frustrationen eine starke Dynamisierung um sich greifen würde, die zwangsläufig zu nationalem Isolationismus führt und somit „politischen Irrlichtern“ Türen öffnet, an die man heute nicht einmal denkt.

Man muß von seiten Deutschlands besser davon ausgehen, dass die bis dato auch von JUCKER erhoffte ex post veranlasste Verteilung der Flüchtlinge nur noch das Pfeifen im Dunkeln sein und bleiben wird. Also nichts weiter als ein der politischen Angst folgender Appell der im politischen Kampfgetöse, das in vollem Gange ist, überhört wird.

Überspitzt gesprochen, würfe dies Europa schlagartig um 100 Jahre zurück. Mit der Folge, dass dann auch „politisch-magnetische Kräfte der Vergangenheit“ sich an die östlicheren Staaten heranmachen würden und sie vom westlichen Werteverständnis zurückzögen. Es wäre die Spaltung von Ost- und Westeuropa, die dann erst nach zwei Menschengenerationen wieder zu flicken wäre. Denn, die Generation, die derzeit im Mißtrauen groß wird, wird statistisch ein bis zwei Generationen die politischen Zukunft ihrer Staaten definieren…

In der Aachener Zeitung vom heutigen Tage (16.01.2016), Ausgabe Aachen Stadt lesen muß man erschüttert lesen, dass die „Antänzer“ in Aachen ein massives und nicht beherrschbares Problem seien, weil die Staatsanwaltschaft sie laufen lassen müsse.

Auch, dass sich daß was man unter Bürgern der politischen Mitte seit längerem zunächst spürte und nun – endlich! – manifestiert hat, dass die Rot-Grüne Landesregierung unter KRAFT mit JÄGER sehr bestrebt war und wohl noch ist, durch ihre sprachregulierenden Artistikshows die Täter bezeichnenderweise sprachlich nicht eingrenzbar werden zu lassen. Im Glauben die kommunikative Lufthoheit zu besitzten. Obgleich man sogar in der Sozialistischen DDR, die von der Stasi kontrolliert wurde – auch Informationen aus dem Buschfunk erhielt, die einem den Abgleich von Außen- zur Innenkommunikation ermöglichte. So ist klar, dass im Sinne der Stärkung des Rechtsstaats, des friedlichen Miteinanders und des Liberalismus in dem Lande der Innenminister Ralf JÄGER seinen Hut nehmen muß! Die Regierung lebt auf dem „Roten Stern Düsseldorf“!

Wenn ein Ministerium – wie es über Polizeiveröffentlichungen /-dokumente im Fernsehen gezeigt wurde – die Kommunikation manipuliert und das Volk für blöd verkauft, dann hat dessen oberste ministerielle Leitung unverzüglich den Hut zu nehmen. Das widerliche sprachliche Geschwurbele und Gesülze über die Nichtbenennung der Herkunft ist einfach nur erschreckend!

Wenn man sich den Schwachsinn bei Wesel überlegt, einen Karnevalsumzug abblasen zu wollen, weil man vor Übergriffen Sorge habe, so schüttet das weiteres Öl ins Feuer. Denn man darf davon ausgehen, dass die meisten Flüchtlinge vernünftige Menschen sind. Und wenn man denen bei einer Einladung zu Kaffee und Kuchen erklären würde, was das Brauchtum des Karnevals bedeutet, so könnten nämlich vielleicht sogar die Karnevalsvereine unter den Zuzüglern Nachwuchs erhalten.

Denn: es sei hier erinnert, „Karneval“ war auch das Institut staatlicher Kräfte, ein Ventil für Widerspruch gegen das System abzulassen. Dosiert, aber immerhin.

Nun, würde man es auf das Politische Düsseldorf beziehen, so darf man sagen, dass die Hoch-Zeit des Karnevals in seiner politischen Konnotation sicherlich eine glänzende, gloriose Zukunft haben wird.

„Dank“ der KRAFT-Regierung, die einfach über alles, was die Ideologie ankratzen könnte, versucht ein kommunikatives  Leichentuch zu legen, damit man eben die Verwerfungen nicht erkennen, identifizieren und angehen kann. Alles schön unter der ideologischen Decke haltend, mit dem Ziel die kommunikative Auslegeordnung nicht gestört zu sehen – durch das Volk, aber auch die die Parteibasis. Bei den Grünen hingegen, sind dererlei interne Verwerfungen eher nicht zu erwarten, was man an den stabilen Wahlprognosen im Fernsehen mit praktisch 0-Varianz sieht. Sie sind so gesehen tatsächlich authentisch in ihrem Standpunkt und Handeln, was man ihnen zu Gute halten kann und soll!

Letztlich bewirkt auch die politische Kontrollangst des Düsseldorfer „grünroten Sozialistenkonvents“ für den liberales Denken und Handeln, verbunden mit dem Höchstmaß an der individuellen persönlichen Gestaltungsfreiheit im Rechtsrahmen [eine conditio sine qua non – die Rechtschaffenheit der Bürger!] so etwas wie für den wie ein „verbotenes Buch aus der Zeit der Hexenverbrennung“ zu sein, politisch unerfreuliche Tatsachen aktiv und durch amtliche Vorgaben schriftlich angeordnet verschweigen zu wollen.

Verschweigen verstärkt jedes übles Handeln! Der Rechtsstaat ist – Dank seiner mündigen (noch?) Bürgerschaft – verpflichtet, transparent zu sein.

Denn, wer politisch an der Transparenz rumfummelt, um die Dinge in seinem politischen Sinne hinzubiegen, der macht sich sogar MITSCHULDIG an wachsendem Extremismus und anderen Umtrieben. Dies auch, weil der Mensch eine Art von Sensorium dafür entwickelt – höfliches „Entschuldigung!“ geschätzte Leserschaft – wenn er pollitisch systematisch verarscht wird!

Vielleicht gibt es ja mal einen Sponsor, der eine Heißluftballon-Hülle sponsert, die ein überdimensionales und unzensoriertes Gesäß zeigt, das dann zu Zeiten, wenn Wahlkampfveranstaltungen über das Land ziehen, über den Veranstaltungsort fährt. Das gäbe sicherlich metaphorisch gigantischen Applaus!

Am Boden würden so manche aber diesen Applaus auf sich bezogen werten und strahlen. Mit der Folge, dass das Volk noch mehr klatschte und sich Teile der irregeführten [semantisch-semiotische Varianz des Begriffes 😉 vielleicht zu interpretieren] so im Zentrum ihrer Ideen gespiegelt sähen und empfänden, wie im Vollrausch übermütig zu werden.

Jede Art von versuchtem Eingriff in die Berichterstattung muss man als mündiger und verantwortlich denkender und handelnder Bürger als staatlichen Zensureingriff werten. Letztlich führt nämlich so etwas wie beim Pendel einer alten Uhr dazu daß es Gegenausschläge provoziert.

Die Gesellschaft muss politisch neutral, sachlich und menschlilch in der Mitte bleiben, um jedwede Art extremistischer Tendenzen von sich aus nicht weiter gedeihen zu lassen.

Wer am ideologischen Getriebe dreht, zündelt selbst an der gesellschaftlichen Balance, die es erfordert, die Dinge, wie sie gegeben sind, zu akzeptieren und sie in einen stabilen Modus zu führen. Die Menschen sind hier, die EU bröselt, es gibt Kriminelle und genau das zwingt die Politik zur ehrlichen, unvoreingenommenen Vorgehensweise, die auch einschließt, die Finger aus manipulativer Kommunikation zu ziehen. Denn so etwas verstärkt zwingend Vermutungen und Gerüchte. Das kann niemand gebrauchen!

Die Landesregierung hat Glück im Unglück, denn eine Demissionierung hätte in heutigen Zeiten die fatale Konsequenz einer vierten Landtagswahl, die eine Eigendynamik hervorbrächte, die Deutschland bundespolitisch lähmen würde.

Frau KRAFT: handeln Sie verantwortungsvoll, setzen Sie Minister JÄGER ab, sorgen Sie für einen besonnen Parteigenossen, der ideologiefrei denkt und handelt und, für die / den die Sache und nicht die Ideologie im Vordergrund steht. Nutzen Sie die Chance!

http://www.nzz.ch/der-ohnmaechtige-staat-1.18677974