#Windenergie#mit Betonkugeln elektrischen Strom speichern wollen#Energiewende#Stromspeicherung#Energiespeicherung#

#Windenergie#Stromspeicher#

Mit einem Hohlkörper im Bodensee will man elektrischen Strom, der durch Windturbinen gewandelt worden ist, speichern. Sozusagen ein „Betonblasenenergiefahrstuhl“:

http://www.nzz.ch/wissenschaft/technik/neue-technologie-fuer-offshore-windanlagen-stromspeicher-auf-tauchstation-ld.128330?reduced=true

 

 

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Man kann doch mit Energie Profit machen – es kommt auf die Kompetenz und das Geschäftsmodell an…

Energiehaus Dresden eG

Pressemitteilung, 22. Juni 2016

Kunden profitieren von Umsatzerlösen der Energiehaus Dresden eG
Energiegenossenschaft präsentiert auf Generalversammlung den Jahresabschluss 2015

2007 wurde die Energiehaus Dresden eG von Bürgerinitiativen, Verbänden und Freiwilligen gegründet und zählt mittlerweile zu den größten bundesweit tätigen Energiegenossenschaften. Die aktuell rund 240 Mitglieder starke Genossenschaft hat sich mit einer sicheren Versorgung am Markt etabliert und versorgt sowohl Privatleute als auch Gewerbetreibende im gesamten Bundesgebiet mit Energie. Statt auf Gewinnmaximierung konzentrieren sich die zehn Mitarbeiter und zwei Vorstände auf das regionale, genossenschaftliche und umweltbewusste Agieren für ihre Kunden. Mit erfolgreichem Abschluss des Geschäftsjahres 2015 profitieren die Mitglieder dank der Umsatzerlöse von Dividendenausschüttungen und alle Kunden zudem von entsprechenden Rückvergütungen.

Rund 10.000 Kunden zählt die Energiegenossenschaft bundesweit und gewährleistet allen den Zugang zu fair und wirtschaftlich gehandelter Energie zu günstigen Preisen. „Die gestiegenen Umsatzerlöse geben wir direkt an unsere Kunden und Mitglieder zurück. Unsere Satzung verpflichtet uns, kostengünstig Energie zu anzubieten. Daher verzichten wir auf eine Gewinnorientierung und können unsere ‚Wir-Energie’ unabhängig von großen Konzernen bereitstellen“, so Vorstand Ronny Leszkiewicz.

Zwei Drittel des Umsatzes hat Energiehaus Dresden auf dem Heimatmarkt in Sachsen erwirtschaftet. „Neben der Gewinnausschüttung investieren wir die restlichen Anteile in unsere Software, verbessern Prozesse und geben natürlich etwas an die Mitarbeiter zurück“, verrät Vorstand Sebastian Brandt. „Für das laufende Geschäftsjahr ist es uns wichtig, die Kontinuität beizubehalten, sauber zu kalkulieren und Wachstumspfade zu schaffen. Wir wollen unsere Kunden langfristig versorgen, den Kundenstamm im besten Fall um 50 Prozent steigern, bundesweit weiter wachsen, und vor allen Dingen auf unserem Heimatmarkt bekannter werden.“

Auf der ordentlichen Generalversammlung der Energiehaus Dresden eG am heutigen Mittwochabend wurde der Jahresbericht 2015 einstimmig freigegeben. Neben der ohne Gegenstimmen erfolgten Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das vergangene Geschäftsjahr wurde zudem der fünfköpfige Aufsichtsrat komplett bestätigt: Michael Reichel (Bannewitz), Tilo Welz (Berlin), Julia Beeg (Mittenwalde), Carsten Glöß (Freital) und Joachim Hloucal (Dresden). „Dank hervorragend geleisteter Ratstätigkeit der Aufsichtsratsmitglieder wurden diese für weitere drei Jahre bestätigt und bestärken damit die Kontinuität innerhalb der Energiehaus Dresden eG“, so Leszkiewicz abschließend.

Über Energiehaus Dresden eG:
Am 6. Januar 2007 wurde die Energiegenossenschaft „Energiehaus Dresden eG“ von Vertretern aus Bürgerinitiativen, Verbänden sowie Freiwilligen gegründet. Dank einer stetigen Weiterentwicklung zählt Energiehaus Dresden mittlerweile zu einer der größten Energiegenossenschaften bundesweit. Vom Genossenschaftsgedanken gelenkt, wird die von Energiehaus Dresden vertriebene „Wir-Energie“ fair, wirtschaftlich und zu günstigen Preisen bereitgestellt. Eine Gewinnmaximierung ist im Sinne der Gemeinschaft nicht erlaubt. Kunden können die Vorteile der Energiegenossenschaft nutzen, auch ohne Mitglied zu sein.

Weitere Infos: www.wir-energie.de

Wiedervorlage | vom 22. Juni 2015 | Warum das nichts mit der Energiewende wird, das

sagt der Deutsche Arbeitgeberverband:

http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_06_22_dav_aktuelles_energiewende.html

Wiedervorlage | 27. Dez. 2014 | Stadtwerke suchen nach Innovationen der Energiewelt von morgen.

Das Paradigma der Energiewende ist und bleibt die Einheit von Physik, Chemie und Mathematik. Und, unter dem Dach des Systems der Internationalen Einheiten – kurz „SI“ – ist man sicher, sich nicht zu verrechnen.

Das passiert aber bisweilen, wenn vor der Natur das Geld oder das CO2 als „Währung“ der Energiewende vor alles gestellt wird.

Was zählt, das ist Effizienz und Effektivität zu treiben und Stoff- und Energiebilanzen VOLLUMFÄNGLICH aufzustellen. Und das über Unternehmensgrenzen hinweg… Denn sonst gibt es den „beg thei neighbour effect“ oder auch das „Linke Tasche – Rechte Tasche-Syndrom“ in der Geschäftsmodellentwicklung genannt.

Ein Geschäftsmodell oder Unternehmensprozess kann in Hinblick auf die Minimierung von Energie- und Stoffeinsatz einzig ein so genannter „abgeleiteter Prozess“ sein. Sprich, Geld und „Business“ ergeben sich fast schon von selbst aus der physikalisch-technologischen Betrachtung. Creative Accounting ist in Sachen Energie sicher fehl am Platze, um dem Begriff der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Eine gute energetisch-materielle Nachhaltigkeitsstruktur von Geschäftsmodellen hat sicherlich besser Erfolgschancen, als wenn man in Konglomeraten Firmen aufbaut, die jede für sich eine Wirtschafts- und Steuerbilanz aufstellen, um sie dann auf der politischen Ebene zu konsolidieren. Und, man spart sich teure Geschäftsführer mit ihrem Apparat! Friktionen werden so auch minimiert! Denn sonst kann aus dem Management schnell ein Schnittstellenmanagement erforderlich sein, wenn an zu vielen Ecken und Enden reingefunkt wird. Viele Köche….

Zielführend ist es im Bereich von Unternehmen, sie zu fusionieren, wenn das sachlich angezeigt ist. Das heißt nämlich nicht, daß dann keine Kontrolle mehr durchsetzbar ist. Ein starker CEO mit klarer Managementstruktur und professionellem Kader kann Erstaunliches bewirken.

Wenn die Politik sich nämlich zurückhält – oder oft auch im Zaume gehalten wird – und die Profis des technischen Managements machen lässt… Wenn es zu viele Politkommissare gibt, dann gibt es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit einhergehend auch mehr Paritkularinteressen. So etwas fördert Inkonsistenzen. Denn, gerade in Zeiten klammer Öffentlicher Haushalte wird bekanntermaßen sehr gerne in die Kasse geschielt, sprich auf den Cashflow.

Tja, die Energiewende hat sehr wirkungsvoll in die Eingeweide unserer Energie eingegriffen und den Organismus geschwächt.

Man darf gespannt sein, wie die Netzstabilität bei den heute noch bestehenden politischen Ideen sichergestellt werden kann. Das Fiese des elektrischen Stroms ist nämlich, dass man bei der erfolgten Umwandlung entweder einen Verbraucher oder Speicher hat, um den „Saft zu verarbeiten“.

Sehr schnell  können dann nämlich die geltenden Grenzen von 50Hz +/- 200 mHz angekratzt werden. Manche Nachbarstaaten haben bereits an den Schaltstellen der eigenen nationalen Netze an den Staatsgrenzen technische Vorsorge dafür getroffen, das eigene Netz nötigenfalls zu schützen, sprich zu entkoppeln. Dann gibt es eine Reperkussion…

Eine essentielle Frage, die bisher noch nicht öffentlich diskutiert wird ist eine „piepseinfache“, die die Meister der Energiewende zu beantworten haben:

Ist man heute bereits in der Lage, die immer heterogen werdende Struktur der Stromerzeugung und die damit einhergehnde „Dynamisierung“ i.S. der Mess- und Regeltechnik HINREICHEND modellhaft zu beschreiben und entsprechend mathematisch fundierte Modelle beschrieben zu haben?

Das Technologiemanagement gibt dann den Takt an, um konsistente und wirtschaftlich sinnvoll-nachhaltige Geschäftsmodelle ermöglichen zu können. Nicht die poltischen Pöstchen. Der Betriebswirt möge dem Ingenieur, Physiker oder Chemiker gut zuhören. Sehr gut zuhören…

 Stadtwerke-Award 2015: Innovative Lösungen für die Energiewelt von
> morgen gesucht
>
>   Düsseldorf (ots) - Die Energiewende verändert alles: technische
> und organisatorische Strukturen, Geschäftsprozesse und Strategien.
> Neue Ideen braucht das Land! Der von Trianel, Energie & Management
> und EUROFORUM ausgelobte Stadtwerke-Award 2015 macht die besten
> Innovationen ausfindig. Im Rahmen der 19. EUROFORUM-Jahrestagung
> Stadtwerke 2015 werden am 5. Mai 2015 im MARITIM Hotel Düsseldorf die
> Awards verliehen.
>
>   Jörg Sinnig, Vorstandsvorsitzender der SIV.AG und Mitglied der
> achtköpfigen Jury beim Stadtwerke-Award, macht potenzielle
> Wettbewerbsbeiträge entlang der gesamten energiewirtschaftlichen
> Wertschöpfungskette ausfindig: "Mit der Energiewende verschieben sich
> die Marktstrukturen von zentralistischen Ansätzen hin zu regionalen
> Lösungen. Dies hat Konsequenzen sowohl für die Energieerzeugung als
> auch die Verteilung. Betroffen sind vielfältige Aufgaben und Themen
> wie Netzausbau, Vertriebsmodell, Abgabensystem, Netzfinanzierung,
> lokale Infrastruktur, Energiespeicherung oder Subventionen.
> Angesichts des stetig wachsenden Veränderungsdrucks müssen sich
> Energieversorger zunehmend auch einer strategischen Neuausrichtung
> stellen - nicht zuletzt durch innovative Produkte, ganzheitliche
> Vermarktungskonzepte und kundenorientierte, zukunftsstarke
> Geschäftsmodelle. Eine intelligente IT mit einem hohen Grad an
> Standardisierung und Automatisierung bietet dafür die Grundlage."
>
>   Stadtwerke sind die Keimzelle für Innovationen
>
>   Gerade Stadtwerke und regionale Energieversorger übernehmen bei
> der Umsetzung der Energiewende eine Schlüsselrolle und beweisen vor
> Ort Innovationsfähigkeit und Kreativität. Das haben schon die
> vielfältigen Wettbewerbsbeiträge zum Stadtwerke-Award in den
> vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen. Auch beim sechsten
> Stadtwerke-Award, der Ende November gestartet wurde, stehen wieder
> vorbildliche Projekte bei industriellen, gewerblichen, kommunalen
> oder privaten Kunden im Fokus. Die hochkarätig besetzte Jury wird bei
> der Ermittlung der drei Award-Sieger und des Sonderpreis-Gewinners
> (Thema: Stadtwerke 2020 - Strategien zum Erfolg") insbesondere darauf
> achten, ob die Projekte in die Unternehmensstrategie eingebettet
> sind, ob sie nachhaltig und auf Langfristigkeit angelegt sind, ob sie
> besonders innovativ sind und ob sie Modellcharakter für andere
> Stadtwerke und Kommunen haben.
>
>   Einsendeschluss: 13. Februar 2015
>
>   Teilnehmen können Einzelpersonen, Abteilungen, Cost-Center,
> Profit-Center, Arbeitsgruppen oder eigenständige Unternehmen aus dem
> Bereich der kommunalen und regionalen Versorgungsunternehmen.
> Einsendeschluss ist der 13. Februar 2015. Bewerbungsunterlagen können
> unter www.stadtwerke-award.de/bewerbung angefordert werden.
> Teilnehmen lohnt sich! Nominierte und Preisträger erhalten zwei
> Gastkarten für die 19. Euroforum-Jahrestagung "Stadtwerke 2015" sowie
> 50 % Ermäßigung für die Teilnahme weiterer Personen eines
> Unternehmens. Der Gewinner des "Stadtwerke-Award" erhält außerdem die
> Möglichkeit, sein innovatives Projekt auf dem Kongress der
> Stadtwerke-Community vorzustellen. Nicht zuletzt ist eine
> Auszeichnung für alle Preisträger ein idealer Aufhänger für das
> Marketing, die eigene Innovationskraft auch gegenüber Kunden und
> Kommunen herauszustellen.
>
> OTS:              EUROFORUM Deutschland SE
> newsroom:         http://www.presseportal.de/pm/6625
> newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6625.rss2
>
> Pressekontakt:
> Philipp Schiwek
> EUROFORUM Deutschland SE
> Prinzenallee 3
> 40549 Düsseldorf
>
> Phone  0211-9686 3387
> Fax  0211-9686 4387
> Web www.stadtwerke-tagung.de
> Mail  presse@euroforum.com

Schicht im Schierfergasschacht Warschaus | Dobrze, dobrze, trallala…

Die polnische Regierung hat aus Brüssel einen Pumpstopp auferlegt bekommen, berichtet Le Monde in der Ausgabe vom 30.04.2016 unter dem Titel

„Gaz de schiste: Bruxelles décide de poursuivre la Pologne“.

Ursprünglich war vorgesehen, bis zu einer Teufe von 5.000 Metern nach Schiefergas bohren zu können, ohne dabei aber die ökologischen Folgen ex ante untersuchen zu müssen.

Bei Lagerstätten von geschätzten 346 bis 768 Milliarden Kubikmetern Schiefergas in Polen, bedeutet diese rote Karte für Warschau einen Dämpfer, die die Pläne der Regierung, wie es so schön geschrieben steht, konterkarriert: „ont noirci le tableau.“

Also die Schwarzmalerei für die Regierung mit dem Ausblick des Beschreitens des Klagewegs.

 

Energiewende – Physikprofessor Dr. Horst-Joachim LÜDECKE über das CO2

Der Deutsche Arbeitgeberverband hat am heutigen Tage diesen Beitrag zur Diskussion der Energiewende und der Rolle des CO2 bei der Diskussion veröffentlicht:

http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2016/2016_04_11_dav_aktuelles_interview-luedecke.html

Wie die EU Dank der Energiewende dazu beiträgt, Arbeitsplätze aus Deutschland rauszutreiben

Die Energiewende in Deutschland entwickelt sich zu einem Standortproblem, daß Unternehmen durch die anstehende Novellierung nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Naturwissenschaftlich-technisch vorausgeschickt: wenn in einem Produktionsprozess ein definiertes Produkt hergestellt wird, so ist – bis auf die aus der Logistik der Stoffe im Prozess selbst und der Produkte – die Energie- und Stoffbilanz gleichzusetzen.

Zu sagen: „Juhuuu, wieder ein Emmittent weniger, Deutschland wird ökologisch!“, exportiert man die Emmissionen andernorts. Und wenn dort die Umweltauflagen nicht so streng sind, wie in Deutschland oder anderen Hochlohn- und Technologiestandorten, dann ist klar, dass dann die spezifische Umweltbelastung standortabhängig steigt, somit mit dem Hintern umgerissen wird, was man gerade vorne politisch p(r)opagiert hat.

Man kann es auch so vergleichen: in einem autoritären Staat müssen sich die Menschen einmal im Jahr schriftlich zu ihrem Energiekonsum – besser „Energieumwandlung“ äußern. Aus der Gesamtheit der eingegangenen Pflichtrechtfertigungen werden statistisch stabil Personen herausgefiltert, die sich einem Polit-Kommittee stellen und in einem Interview rechtfertigen müssen. Leider mit Politikern besetzt, von denen niemend entweder eine technisch-wissenschaftlich fundierte Berufsausbildung genossen hat oder ein Studienabschluß vorweisen kann, der klar erkennen läßt, entsprechende Bewertungskompetenzen vorzuweisen.

Aber, so etwas kann auch Teil der Strategie sein: Denn, wenn jemand nicht die Zusammenhänge und Konsequenzen zu erkennen vermag, so lange wird er ehrlich und mit Engagement kommunizieren, was er glaubt, aber leider nicht richtig weiß.

Aus der Kraft der politischen Überzeugung und aus Mangel an unabhängigem Fach- und Sachwissen – vielleicht mit politisierten Beratungsmandaten untermauert – läßt so manche Energieentscheidung Erkenntnisse Lenins durchschimmern. Es grüße die Lampotka Iljitscha…

Welchen Sinn macht es, zu sagen: „Wir verlagern die Branchen x, y, z in das Ausland, weil wir dann weniger Emmissionen in unserer nationalen CO2-Bilanz vorweisen?“. So argumentieren nur Saubermänner und Sauberfrauen, die Energie- und Stoffbilanzen nicht gelernt oder verinnerlicht haben…

Das ist so, als ob ich immer beim Nachbarn duschen gehe, um bei mir den Energieverbrauch zu reduzieren und bei einer Befragung die Rechnungen des Energie“verbrauchs“ vorweisen zu können und den o.g. Kommissaren glaubwürdig dokumentieren zu können, dass man ein ökopolitischer Musterbürger ist, der sich möglicherweise für das lokale „Energie-Kollektiv“ der Stadt empfiehlt, weil er super Kennzahlen hat, die beispielhaft und ökopolitisch korrekt sind.

Von Musterschülern zu lernen, heißt bisweilen also auch, perfekt zu verlieren.

Die Deutsche Gießerei-Industrie darf gerade erleben, was es heißt, wenn die EU-Kommission – die für die ganze EU spricht – an den Stellgliedern dreht. Vereinfacht gesagt, müssen die kleinen Betriebe auf Grund der verhältnismäßig spezifisch hohen Abgaben pro kWh ordentlich blechen, während Großverbraucher im Rahmen des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) in den Genuß kommen Abschläge reinrechnen zu können.

Logisch ist, dass neben der betrieblich-strukturellen Kostenbasis – zu der auch die landesbezogenen Arbeitskoste gehören – auch die spezifischen Kosten für den Energieanteil steigen. Oder, anders ausgedrückt, die bei den kleinen Unternehmen hergestellten Produkte werden bei demselben spezifischen Energieverbrauch teurer, als beim Großhersteller.

Nun, wer meint, dass diese Produkte nicht das persönliche Lebensumfeld betrifft, der hat Recht!

Aber, fragen Sie doch bitte mal Ihren Bäcker um die Ecke, wie es bei ihm eigentlich mit der Kostensteigerung pro kWh Strom oder Gas aussieht? Dann fragen Sie ihn auch, wieviel kWh umzuwandeln wären, um niedrigere Tarife zu erhalten?

Dann fragen Sie bitte beim Bundesministerium für Wirtschaft, ab wann den ein Bäcker in den Genuß der reduzierten Energiekosten kommen kann. Wenn Sie diese Zahl erfahren haben, dann rechnen Sie das in Brötchen und Brote um…

Damit aber nicht genug: Auf grund der unterschiedlichen Arbeitskosten und anderen staatlichen Abgaben, muß man bei der Kostenrechnung grundsätzlich beachten, wie die Vollkostenrechnung ausschaut.

Brötchen und Brote, werden zumindest jetzt nicht quer durch Europa gekarrt. Aber, wenn man sich einen 25 Tonnen- oder 40 Tonnen LkW vorstellt, der nur Gußteile hat und dann überlegt, wo die Teile herkommen, wie hoch der Kostenanteil der Arbeit pro Stück ist, dann können Sie abschätzen, wie viel Geld das Hin- und Her spart.

Ach ja, auch ein aus Deutschland „ausgeflaggter“ Lkw reduziert für den Fiskus jährlich die Steuern um einen sehr hohen fünfstelligen Euro-Betrag.

Beim Thema offene Grenzen, Arbeitsmarkt, Wettbewerb, kann man sagen, dass das zur Effizienzsteigerung von Prozessen führt – wie man das in Süddeutschland sieht, wo es (noch) brummt.

Aber, wenn jetzt noch die Kelle des Schadstoffexports durch die Energiewende und das EEG um die Ohren fliegt, muß man sich mal fragen, ob die Energiepolitik in Deutschland und zwingend in Europäisches Recht gebettet, nicht sogar absolut kontraproduktiv ist.

Kann Schadstoffexport auf Grund von EEG-Umlagen saubere Luft schaffen…?