Wiedervorlage | 10. Dezember 2013 | Vollmundiges vom Kaiserplatz

Weil ein 59-jähriger Dealer am Kaiserplatz 15 Bubbles im Mund verstaute, verschlug es ihm wohl die Sprache. Denn, nachdem Bürger sein Verhalten auffällig empfanden, alarmierten sie die Polizei, die ihn dann „hopp nahmen“. Beim Hausbesuch fanden die Beamten dann noch mehr „amuse gueule“. Wohl bekomms!

Auf der Oberforstbacher Straße wurde ein Kinderwagen in Brand gesetzt. Siehe: räuberisches

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Wiedervorlage | 13. Sept. 2013 | Sucht, Betreuung und Therapie – Links

Man hätte sich in Zürich für ein fachliches Gespräch treffen und diskutieren können. Aber – wie bereits in einem vorangegantenen Eintrag erwähnt – ist „vor der Wahl nicht nach der Wahl“, was für die Mitglieder der Initiative Kaiserplatz bei der vergangenen Kommunalwahl dann doch schon „ein Hammer“ war. Vorher Zusagen zu treffen, die man dann, wenn man gewählt worden ist, nicht einhält.

0.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/gesundheit/gesundheitspolitik/drogen_suchtpolitik/strategie.html

1.) http://www.infoset.ch/de/suchtpolitik/droschweiz/regional.cfm

2.) http://www.psychiatrie-nord.sg.ch

Kantonale Psyachtrische Dienste Nord: brigitta.ruoss@gd-kpdw.sg.ch

3.) http://www.suchtindex.ch

4.) Gesundheitsdienste, Abteilung Sucht Basel-Stadt, Clarastrasse 12, Postfach, CH-4005 Basel,
00 41 / (0) 61 267 89 00, abteilung.sucht@bs.ch; http://www.gesundheitsdienste.bs.ch
Suchtpolitik und Monitoring

5.) http://www.bag.admin.ch/shop/00010/00089/index.html

6.) http://www.suchtschweiz.ch

7.) drugscouts.de/de/page/sucht-und-drogenberichte

8.) http://www.amiando.com/SuchtpolitikSchweiz.html

9.) http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Verbraucherschutz

10.) http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00624/06044/

11.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/gesundheit/gesundheitspolitik/drogen_suchtpolitik.html

12.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/gesundheit/gesundheitspolitik/drogen_suchtpolitik/vier_saeulen.html

13.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/gesundheit/gesundheitspolitik/drogen_suchtpolitik/aktuell.html

14.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/gesundheit/gesundheitspolitik/drogen_suchtpolitik/aktuell.html

15.) http://www.stadt-zuerich.ch/content/gud/de/index/das_departement/organisation/sgd.html

Aachener Zeitung, Leserbrief Initiative Kaiserplatz, 9. Juni 2015

Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) und seine Hoffnung auf Eingebung für den Kaiserplatz – ins Archiv geschaut, hätte er sich diese Frage in der Aachener Zeitung sparen können…

In der heutigen Ausgabe Aachen Stadt der Aachener Zeitung ist der Leserbrief der Initiative Kaiserplatz e.V. veröffentlicht worden, der widerlegt, was Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) jüngst sagte, dass er konzeptionslos sei und für jeden Vorschlag offen sei.

Im Gegensatz zur Berliner Alternativlosigkeit gibt es in Aachen sogar mehrere Alternativen in Sachen Sucht- und Drogenmanagement, das sowohl der Bürgerschaft wie auch den Süchtigen, die nach Auffassung der Initiative Kaiserplatz e.V. Schwerstkranke sind, die individueller Therapierung und Fürsorge bedürfen, die allerdings vom Oberbürgermeister der Stadt Aachen irgendwie in Vergessenheit geraten sind.

Bereits im Jahre 2006 [sic!], hat die Initiative Kaiserplatz e.V. Herrn Oberbürgermeister Philipp, Bürgermeisterin a.D. Hilde Scheidt (Grüne), Landtagsabgeordneter Karl Schultheis (SPD) drei Offerten für konstruktive und auf tatsächlich qualifizierten Erfahrungen basierende Vorschläge mit Handlungs- und Durchsetzungsmöglichkeit unterbreitet, die alle als sehr positiv bewertet worden sind. Auch verbunden mit der Bereitschaft, gemeinsam an einem Strick zu ziehen.

Nach der Wahl sind alle Drei wie Fliegen an einer Insektenlampe in einer Metzgerei von ihrer Position abgefallen. Das war vor der Kommunalwahl 2006. Sicher, von 2006 bis 2015, das ist schon eine lange Zeit.

Nur, als Oberbürgermeister sollte man eine Büroleitung haben, die ihr Archiv kennt, wo Dossiersicherheit gewährleistet ist, um den obersten Dienstherrn, der sich um arg viele Baustellen in der alten Kaiserstadt der Franken zu kümmern hat, nicht ins Messer laufen zu lassen. Dass man sich nicht immer an alles erinnern kann, davon kann sich wirklich niemand freisprechen.

Aber, was funktionieren muß, dass ist die Aktenorganisation und die Vorbereitung des Chefs, wenn er mit den Medien kommuniziert.

Nun ja, wenn man rekursiv schaut, was seit dem Jahr 2000, als die Drogenszene am Kaiserplatz institutionalisiert worden ist und querbeet durch sämtliches politisches „Tralalala“ aller Couleur die einzige Konstanz vorweist, alles beim Alten zu belassen und dennoch anderslautende Beteuerungen regelmäßig abzusondern, dann darf man sich berechtigt die Frage stellen, ob nicht möglicherweise eine der Politik übergeordnete Kraft sicherstellt, dass Politiker sämtlicher Richtungen auf Kurs bleibt?

Man schaue zurück – wie bei Monopoly – und frage sich:

1.) Welche Akteure waren an der Aachens grottenschlechter Millenium-Entscheidung gegen Suchtkranke und die Bürger eigentlich beteiligt?

2.) Welche Akteure sind seither ohne Unterbrechung aktiv und gehören NICHT der politischen Klasse an?

Vielleicht hilft hierbei ein Blick in die eigenen Schulhefte und das Kapitel „Mengenlehre“, um sehr schnell Klarheit zu bekommen…

Der Blick in die Geschichte, verbunden mit der richtigen Frage, öffnet nicht selten die Fenster um den Gedanken wieder Sauerstoff zuzuführen – also, mal wieder die Frage des Heissen Stuhls: „Cui bono?“.

Die Römer grüßen das vermeintliche Kleinbonum, in dem kein Asterix und kein Obelix beherzt agieren!

Wenig Hoffnung für Süchtige und Bürger in Aachen – Kapitulationserklärung, 2. Klappe

Die Aachener Zeitung berichtete in ihrer Online-Ausgabe vom 12. Januar 2014 anläßlich der Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters Marcel PHILIPP der „Erholungsgesellschaft“.

Die Ernüchterung für Aachen in Sachen Sucht – sowohl für Süchtige wie auch die Bürger – ist in diesen Worten festzustellen:

„Wenig Bewegung wird es 2015 wohl bei den Themen Bushof und Drogenszene am Kaiserplatz geben. „Die Entwicklung der Stadt ist aber nicht nur eine kommunalpolitische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe“, so der Oberbürgermeister.“

Wenn etwas in Aachen vor der Erholungsgesellschaft vorgetragen wird, dann „gilt das“, so könnte man wohl sagen..

Die Stadt Aachen wie auch die Städteregion Aachen dürfen sich nicht verzetteln und sollten darauf acht geben, dass sie nicht von der Entwicklung des Handels gegen Ende dieses Jahres „kalt erwischt werden“. Was bisweilen schonmal passiert sein soll, aus heiterem Himmel vor einer Situation zu stehen, die man beim besten Willen nicht vorher sehen konnte.

Beim Thema Sucht ist zu konstatieren, dass man seit nunmehr einer halben Menschengeneration zu Lasten von Menschen, die in ihrer Sucht leiden, erfolgreich ´rumdielletiert´.

Und das ist politisch ein fatales, gar absolut übles Signal, was der OB gab. Denn eines müssen sich alle Verantwortlichen mal auf ihre Nasenspitze mit dickem Filzstift malen, die Anzahl der Schwerstabhängigen, von der in Aachen auszugehen ist:

„Mindestens 2.500!“

Am besten in Rot. Dann kann man von „Nez rouge der anderen Art“ reden.

Diese Zahlen stammen von der UN-Behörde http://www.incb.org in Wien und wird von Medizin, die in Aachen im Methadon-Projekt tätig sind und dies im Herbst 2013 bei der „Grossen Sitzung Sucht“ im Ratssaal bestätigt. Dort trug ein Arzt, der eine Methadonambulanz zum damaligen Zeitpunkt betrieb zum Erstaunen (vielleicht sogar Entsetzen…?) als realistische Zahl 3.000 vor.

Man bedenke, was es heißt, zwischen 2.500 und 3.000 Menschen in einer Stadt betreuuen zu müssen, in der der Oberbürgermeister die Weisse Flagge hisst und die Hilflosigkeit für die Geschichtsbücher zu Protokoll gibt. Ein sehr schlechtes politisches Signal, das auf absolut unzureichender politischer Arbeit aller Ratsfraktionen über eine halbe Menschengeneration „mindergeleistet“ worden ist.

Für viele Kinkerlitzchen, für ineffektiv „geführte“ Projekte oder die Kunst, da ist selbst in den hausalterisch aller dunkelsten Stunden Geld da. Aber, für ein kommunal-regionales Suchtmanagement, das hinreichend budgetiert ist, Chancen verbessert, da sind einzig verlorene Worte des Oberbürgermeisters der Stadt Aachen zu hören.

Sehr traurig! Bedenkt man, dass es um das Elementarste des Menschen geht: das Leben selbst und die Gesundheit.

Welche Note würden Sie der Suchtpolitik der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen eigentlich geben?

Bitte sinnieren Sie selbst. Reflektieren Sie, was seit der katastrophalen Fehlentscheidung der SPD und der Grünen – in Anwesenheit der früheren Bundesgesundheitsministerin – schief gelaufen ist.

Und, was denken Sie, wenn Sie sich ein Shopping-Paradies vorstellen, das jeden Tag tausende Besucher anziehen muß, um wirtschaftlich nachhaltig sein zu können und vor der Tür die desorientierte, politischen Hilflosigkeit präsent ist? Elend der Menschen…

Schade, Aachen. Sozial und mitmenschlich sieht anders aus. Nicht im Sinne von „Gefühlsduselei“, sondern der Fähigkeit und Bereitschaft, mit vorhandenem Wissen und Mitteln (die sinnvoll eingesetzt werden) das Beste für Menschen zu erreichen.

Zahlen zur Drogenpolitik – Information des Oberbürgermeisters von Aachen, Marcel PHILIPP

In der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (www.nzz.ch) wird berichtet, dass der Regierungsrat des Kantons Zürich Zahlen zur Drogenpolitik vorgelegt hat. Dies geschah auf die Anfrage des Kantonsrates Zürich hin.

Auch wenn es sich um den Kanton Zürich handelt, so ist die Bereichterstattung interessant, weil aus diesem Regierungsbericht heraus Zahlen und Zusammenhänge festzustellen sind, die der Stadt Aachen und der Städtregion Aachen bei der sehr dringenden Reorganisation des Suchtmanagement der Region Aachen dienen können.

Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen ist von der Initiative Kaiserplatz e.V. über den Artikel in Kenntnis gesetzt und en detail angeschrieben worden.

Hier ein paar Zahlen: Der Kanton Zürich zählt gem. Wikipedia 1.406.000 Personen. Die Städteregion Aachen 542.833 Personen.

Basierend auf dem Rechenschaftsbericht für den Kantonsrat sind folgende Zahlen mitgeteilt worden:

1.) 424 Personen haben an einer Heroin-gestützten Behandlung teilgenommen.

2.) 3.215 Personen waren vom kantonsärztlihchen Dienst in einer bewilligten Methadon- oder Buprenorphin-Behandlung.

3.) Die Anzahl der Heroin-Abhängigen im Kanton beläuft sich auf Schätzungen für das Jahr 2010 auf 6.950 Personen.

In der Notiz steht geschrieben: „Betont wird, in Zürich bestehe ein ´umfassendes Angebot´ zur Unterstützung und Behandlung Drogenabhängiger“.

In der Rurbrik Quellen… des Blogs kaiserplatzaachen.wordpress.com befindet sich ein Link auf Rechenschaftsberichte in Sachen Sucht/Drogen.