Windkraft destabilisiert Netzbetrieb

Jetzt ist das Thema der Netzdestabilisierung durch die Windenergie endlich auch in der Tagespresse angelangt:

Die Welt.de berichtet heute aktuell über die Risiken des „Flatterstroms“

http://www.welt.de/wirtschaft/article126902756/Flatterstrom-gefaehrdet-Stabilitaet-der-Netze.html

Wenn Anrainerstaaten verstärkt Netzsperren zum Schutze ihrer eigenen Versorgungsgebiete abschotten, steigt das Risiko des Netzbetriebs für Deutschland noch stärker.

Würde man in England – dem Land des Wettens leben – dürfte man sicherlich jede Menge Buchmacher finden, die Wetten auf einen „aeolischen Blackout“ annehmen würden. Vermutlich wird der deutschen Politik erst beim zweiten grösseren, regionalen Blackout das Licht aufgehen, dass generierter Strom entweder des sofortigen „Verbrauchs“ (Umwandlung) oder der „Speicherung“ bedarf.

Beim zweiten mal deswegen, weil beim ersten mal genügend Entschuldigungen verargumentiert werden, warum dieser Ausnahmefall geschehen ist. Bei Krankenhäusern kann man nur hoffen, dass die Notstrom-Dieselaggregate sofort anspringen, damit das OP-Team bei einer Organtransplantation nicht auf einmal im Dunkeln dasteht und der die leitende Chirurgin  „Licht!“ brüllt – statt „Klemme!“.

Anders dürfte es bei Zahnärzten sein: mitten beim Bohren für eine neue Füllung geht der Saft aus. Das Licht ist aus, der Bohrer hat seine Arbeit nicht erledigen können und so wartet man am und im Sessel. Mit 21, 22, 23, da ist es absolut nicht getan, die Sekunden zu zählen, sondern nach 15 Minuten sorgenvoll zu vernehmen: „Wie lange hält denn noch die Betäubung!“.

Oder, im Fahrstuhl, wenn man sich Unterhaltungsprogramm herbeisehnt, im schlimmsten Falle ein WC.

Vermutlich wird es dann eine Verordnung geben, dass zu allen Geräten ein USV – eine Unterbrechungsstromversorgung – zur Pflicht wird. Die kostet Geld, schafft Umsätze, spült Stu

 

 

 

 

 

 

 

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