Feinstaubmessstation – bei Rot kein Stau

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Feinstaubmessstation - bei Rot kein Stau

Nachdem die Feinstaubwerte vor Kurzem an der Wilhelmstraße hochgeschossen sind, hat sich wohl die Ampelschaltung auf eine neue Art und Weise verändert.
Nun sieht es nämlich so aus, dass bei Rot an der Ampel Wilhelmstraße/Ecke Gottfriedstraße, bergauf nur noch ganz wenige Autos stehen.
Wenn die Ampel dann auf Grün schaltet, dann sind sie zügig weg, im darüber liegenden Abschnitt.
Die Logik hinter der Ampelschaltung könnte sein, vielleicht vermeiden zu wollen, dass zu viele Fahrzeuge bei Rot in der Nähe des Mess-Containers für Feinstaub stehen, die dann ordentlich Gas geben, „um noch rüberzukommen“. Wer einmal Verbrauchsmessungen für eine Bergaufbeschleunigung analysiert hat, wird feststellen, dass für die kurze Zeit der Kraftstoffverbrauch durchaus auf über 20 Liter / 100km steigen kann. Bei einfach mal angenommenen 5.000 Autos pro Tag und 300 Arbeitstagen kommen da so einige beherzte Starts zusammen. Und immer muss es aus der Abgasanlage raus und bläst auch noch sinnigerweise in Richtung Container… Clever, clever könnte man sagen, wenn das so wäre;-)

Ist die Bahn nämlich frei, rollen die Autos vom Adalbertsteinweg für eine gewisse Zeit in die freie Bahn und flutschen durch.
Am Kaiserplatz aus Richtung Heinrichsallee, da staut es sich ordentlich.

An der Kreuzung Wilhelmstraße/Ecke Gottfriedstraße, lohnt es sich, eine so genannte „Multimomentaufnahme“ vorzunehmen und sich die Situation über eine längere Weile während der Aachener Rush-Hour anzusehen.

Die Grüne Welle im Verkehr hat, wie man sieht, schon seinen Wert.
Man darf gespannt sein, was denn passieren wird, wenn Scharen von Konsumenten ab 2016 von außerhalb sehr gezielt den Kaiserplatz ansteuern.

Was würde geschehen, wenn Aachen eine Umweltzone mit Grüner Plakette bekäme…?

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Grüne Welle für den Verkehr: ab Josefskirche klemmt´s + es wirbelt viel Staub am Kaiserplatz!

Die Aachener Zeitung berichtet am 20. September 2013 über die „Grüne Welle“ in Aachen und, dass es auf der Trierer Straße bis zur Josefs-Kirche klappe. Danach aber – an der Einmündung des Adalbertsteinwegs und der Stolberger Straße bis zum Kaiserplatz klemme es.

Nun, wer offenen Auges genau diesen besagten Streckenabschnitt befährt, wundert sich überhaupt nicht darüber, dass es dort klemmt. Denn frisch, fromm, fröhlich, frei, wird dort sehr häufig und zu den unterschiedlichsten Tageszeiten entgegen der Ausschilderung an der Bundesstraße B 258 angehalten.

Die Bürger im Viertel stellen sich sowieso sehr laut die Frage, ob denn dieser Bereich überhaupt im Blick der Stadt Aachen ist!

Vielleicht hat die Verkehrsleitzentrale keine Sensorik für den Bereich zwischen der Josefskirche und dem Kaiserplatz?

Vielleicht gibt es auch zu wenig Überwachungskräfte, die diese spürbaren Verkehrsstörungen, die viele Menschen ausbremst und zu unnötigen Emission führt, amtlich beenden können?

Es stellt sich zudem die erste Frage der Zuständigkeit: das Ordnungsamt ist für die Überwachung des „ruhenden Verkehrs“ zuständig und die Polizei für den „nicht ruhenden Verkehr“.

Die zweite Frage im Sinne des amtlichen „sich für zuständig Erklärens“ ist, ob ein Fahrzeug, das nachgewiesenermassen auf der Straße im absoluten Halteverbot steht – hier zunächst ohne die Würdigung des Sachverhalts des eines kurzen und tolerierbaren, kurzes Ein- oder Aussteigens –  nun in die Zuständigkeit der Polizei fällt, weil der fliessende Verkehr durch ein rechtswidrig abgestelltes/haltendes Fahrzeug zum unnötigen Bremsen/Stehen gezwungen wird.

Oder, ob es in die Zuständigkeit des Ordnungsamtes fällt, weil das rechtswidrig abgestellte/parkende Fahrzeug eben „ruht“ und deswegen eine Sanktion durch das Ordnungsamt bedingte…

Hinzu kommt gerade zwischen der Josefskirche und dem Kaiserplatz, dass stadteinwärts die Busspur sowie zwei Fahrspuren ausgewiesen sind und, die Rettungsfahrzeuge der Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Aachen an der Stolberger Straße genau diesen Streckenzug vorrangig für Einsatzfahrten benutzen müssen.

Direkt nachvollziehbar kann durch ein unzulässiges Halten somit auch die Fahrtzeit der Rettungsfahrzeuge unnötigerweise verlängert werden – gälte es hier nicht deswegen seitens der Stadt, diesem Sicherheitsaspekt erhöht Rechnung zu tragen?

Muss die Stadt Aachen nicht sogar die Halte-Verstöße im Sinne der Sicherheit stärker verfolgen, um vermeidbare Risiken zu langer Fahrtzeiten von Rettungsfahrzeugen durchzusetzen? Denn bisweilen kommt es zu Situationen in denen die Rettungsfahrzeuge das akustische Signal auf „laut“ stellen müssen, um sich Durchfahrt verschaffen zu können.

Zudem dürfte sich dadurch auch die Einsatzhäufigkeit und Intensität der akutischen Signale reduzieren lassen, was auch im Sinne von Schallimmissionen /Lärmbelastung für die Anwohnerschaft nicht schlecht wäre und von ihnen begrüsst werden würde…

Kaiserplatz und der Staub

Durch die Verschleppung von staubförmigem Aushub des zukünftigen Einkaufszentrums, zieht sich bei „nicht-Regen“ eine Staubwolke bis in die Höhe Aretzstraße/ Kongressstrasse. Sie sorgt für reichliche Verschmutzung. Bei Regen ist es die Matsche, die bis zum Steffensplatz verschleppt wird.

Die Aachener Zeitung berichtete jüngst darüber und es hieß seitens der Baustellenleitung, dass eine Reifenwaschanlage installiert werden würde, die Stand heute bereits installiert seinsollte. Nur: gesehen hat sie noch niemand.

Kaiserplatzbaustelle, Fußgänger und die Adalbertstraße

Für Fußsgänger, die im Bereich Einmündung Beeckstraße, Richtung Adalberstraße gehen, heißt das, durch den teils matschigen Bodenbelag – der nicht die Reibwerte einer trockenen Straße vorweisen kann, da Wasser gebunden ist – leichter ausrutschen zu können und sich unnötigerweise die Schuhe / Kleidung zu beschmutzen, aber auch einem höheren Sturzrisiko auszusetzen.

Im Sinne einer auch für Senioren, Behinderte oder Eltern mit Kinderwagen und Kindern an der Hand besser gangbaren Lösung, wäre es sicherlich dienlich, für die Zeit, während derer es zu den unvermeidbaren Arbeiten kommt/bis die Baustelle beendet ist, eine flache Brücken-Stahlkonstruktion zu installieren, die wie ein großer Rost als Fußgängerpassage über die Straße zu nutzen ist. Die eingesetzten, sowieso besonders geländegängigen Baustellen-Lkw würden wie auf eine flache Rampe fahren, würden somit bei ihrer Fahrt nicht behindert werden.

Es muss die Situation grundsätzlich so gestaltet sein, dass man mit körperlicher Einschränkung in der Regel selbst und ohne die Notwendigkeit der Unterstützung durch Dritte diese Straße passieren kann. Da es keine Alternative gibt, muss hier dringend und unverzüglich gehandelt werden. Ältere Mitbürger äußerten sich dahingehend eindeutig, dass sie diesen Bereich mieden und lieber zu Hause blieben, oder den Bus nähmen, um diesen Teil des Fussweges vermeiden zu können. Immer wieder ist der Aspekt der Sturzangst zu hören. Was nicht von der Hand zu weisen ist, treten im Alter beispielweise bei Stürzen vermehrt Oberschenkelhalsbrüche auf, die nicht selten zu  einer Einschränkung der individuellen Bewegungsfähigkeit oder gar höheren Immobilität der Menschen führen.

Also, liebe Verantwortliche, gehet in Euch und löst den Knoten! Subito – denn bald beginnt die dunkle, nasse Herbstzeit in Aachen!

Die versprochene Reifenwaschanlage auf dem Baustellengelände, die sicherstellt, dass nur minimale Mengen von Erde etc.in den öffentlichen Bereich durch die Lkw geschleppt werden, ist sowieso ein Teil der Lösung. Was passiert eigentlich, wenn ein Fahrradfahrer oder Motorradfahrer im Kreuzungsbereich auf dem Baustellenschlamm ausrutscht, sich „hinlegt“ und verletzt wird? Reichen Warnschilder, die bis dato noch nicht gesehen worden sind aus, oder gilt auf Grund des Status´ einer Bundesstraße – die die Wilhelmstraße, an der der Luftmesscontainer des Landesumweltamtes zur Überwachung des Feinstaubes istalliert ist – eine vielleicht sogar gesonderte Regelung im Umgang mit dem Baustellenverkehr?

Nu, mit der hinter der Reifenwaschanlage positionierten „Gitterbrücke“ für die Bürger, die unvermeidbar zu Fuß die Adalbertstraße beschreiten müssen, sollte somit eine saubere Lösung mit geringster Einschränkung möglich sein. Auch ist es wichtig, den Fahrradfahrenden, die im Felsenbereich der Kirche weiterhin fahren und nicht schieben, somit in der engen Furt ein Risiko darstellen, verständliche Signale zur Verhaltensänderung zukommen zu lassen…

Dienlich wäre es auch – besser unverzichtbar -, wenn durch die Bauleitung vor Ort endlich sichergestellt werden würde, dass sämtliche Lkw, die die Baustelle verlassen, endlich die Abdeckplanen über das Schüttgut in ihren Muldenkippern abdecken. Dies gemäß „LaSi“…

Dies sind die jeden Tag zu Hauf vorgetragenen Beschwerdepunkte der Bürger im Großraum um den Adalbertsteinweg, die unverzüglich behoben werden müssen.

Wie lange müssen die Bürger warten?