+++ 20,7 tote Vögel pro Windanlage und Jahr – Vogelwarte Sempach legt Studienergebnisse vor | Windenergie +++

Das Resultat, daß jährlich pro Windkraftanlage 20,7 Vögel stürben, hat das Schweizer Bundesamt für Energie veranlasst, die Schweizer Vogelwarte in Sempach mit einer Studie zu beauftragen. Die meisten Unfälle passierten, so die Agentur SDA im Frühling und im Herbst. „Eine Zuordnung zu  bestimmten Zeitfenstern mit hoher Zugintensität sei aber schwierig“, schreiben die Forscher. Auch spielten die witterungsbedingten Wetterverhältnisse eine Rolle:

Neue Zürcher Zeitung, Mittwoch, 30.11.2016

http://www.nzz.ch/wissenschaft/biologie/windenergie-ld.131147

Bundesamt für Energie, http://www.bfe.admin.ch

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64688.html

Im Sinne der staatlichen Transparenz der Schweizer Eidgenossenschaft, sind für die Medien dem entsprechend auch die Ansprechspersonen des BFE sowie der Vogelwarte Sempach auf der BFE.admin.ch – Website angegeben:

Adresse für Rückfragen der Medien:

Marianne Zünd, Leiterin Medien und Politik BFE, 058 462 56 75 / 079 763 86 11
Michael Schaad, Mediensprecher der Schweizerischen Vogelwarte, 041 462 97 35

Da dieses Thema schon seit Längerem Gegenstand von Diskussionen ist, muss sich der NRW-Umweltminister REMMEL die Frage gefallen lassen, ob er denn entsprechend eine Studie veranlasst hat, in seinem Ministerium Kenntnis über den Forschungsgegenstand bestanden hat – Thema Naturschutz – aber auch die Bundesregierung ist nun gefordert, unverzüglich alles zu tun, um dem Umweltrecht gerecht zu werden. Erinnert sei z.B. an die Fauna-Fora-Habitat-Richtlinie und ob sie ggf. durch die Windenergie mit ihren sich wohl abzeichnenden Folgen für Aviare zu wenig beachtet, wenn nicht sogar regierungsideologisch ignoriert/negiert worden ist.

Wenn im Sinne des anzuwendenden internationalen, europäischen, deutschen und bundsländer bezogenen Umweltrechts von staatswegen ohne Ansichd der Person und ihrer Stellung – sprich, Vogelgattung – gehandelt wird, dann könnte von Staats- und Umweltrechtlern die Frage im Raume zur dringenden Diskussion stehen, ob diese Rechtsgebiete nicht zwängen, zu überprüfen, ob Vögel in den Bereichen der Aufstellung von Anlagen gefährdet sein könnten. Auch, welche Konsequenzen dieses Rechtsgebiet auf die Veranlassungen und Politik der jeweiligen Körperschaften Öffentlichen Rechts haben könnte.

Ist es ausgeschlossen, dass ein Moratorium im Raume steht?

Ist es ausgeschlossen, dass temporäre Abschaltungsverfügungen von rechtswegen institutionalisiert werden, um zum Beispiel während der Zugphasen im Frühling und im Herbst die Mortalitätsrate von Vögeln zu vermeiden?

Sind bereits vom Umweltministerium NRW unter Ägide des Herrn Remmel vergleichbare Studien veröffentlicht worden, oder, haben Düsseldorf, Berlin und Brüssel quasi „energiewenderlische“ Blanko-Schecks ausgestellt?

Was wären die Folge, ergäben die ornithologischen Untersuchungen einen wissenschaftlichen Beleg einer Kopplung von Tod und Wind?

Was bedeutete es, wenn Umwelt- und Naturschutz-bezogenes Recht, das für den Erhalt der Biosphäre steht und somit elementar ist (sonst gäbe es keine Atom-Diskussion und Abschaltungsoffensiven der Stadt Aachen und Städteregion Aachen, die Reaktoren im belgischen Tihange und Doel abschalten zu wollen…), in der Konsequenz die zumindest temporäre Abschaltung von Windkraftanlagen festschriebe?

Welche Folgen hätte das sich numehr konkretisierende Konsequenzenszenario in Bezug auf den Naturschutz auf das Verhalten, sprich die Haushalte von Kommunen, Regierungsbezirken, aber auch öffentlichen Energieversorgern, wenn diese die sich abzeichnenden wissenschaftlichen Fakten ignorierten?

Wäre es zum Beispiel sicher auszuschließen, dass einstweilige Stillegungsverfügungen erlassen werden würden. Einstweilig so lange, bis das Gegenteil der obigen Feststellungen/Annahmen der Ornithologie bewiesen ist? Im

Umkehrschluß: was hieße es, wenn die betreibenden Kommunen / die Öffentliche Hand für jede einzelne Windturbine eine unabhängige Umwelt-Verträglichkeitsprüfung nachzuweisen hätten – von unabhängigen, öffentlich vereidigten, unabhängigen Ornithologen – und vor Freigabe des Betriebs ein drei jähriges Observatorium von Gerichten festgelegt werden würde, das in dieser Stillstandsperiode als Forschungsgegenstand die lückenlose bildlich-tonale Dokumentation des Vogellebens im Umfeld der Anlagen dokumentierte.

Wie bei der Wetterforschung mit Fischaugen-Kameras, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tage über drei Jahre lang LÜCKENLOS die Luftraumdokumentation ermöglichten. Verbunden mit der gekoppelten akustischen Überwachung auch im niederfrequenten, wie auch hochfrequenten Teil des Schallspektrums, welches sich dem menschlichen Gehör entzieht.

Die Nacht ist deswegen auch zwingend ornithologisch zu dokumentieren, weil nämlich Zugvögel keinem Nachtflugverbot unterliegen.

Wenn die Öffentliche Hand, sprich, Kommunen, Städteregionen, Regierungsezirke etc. nicht im Sinne der anzuwendenden Rechtsgebiete handelten, so stellte sich ihnen gegeünber die Frage, ob sie bei ihren Festlegungen sowie dem veranlaßten Betrieb sichergestellt haben, kein – subsummiert – „Umwelt- und Naturrecht“ zu brechen.

Es wäre in Richtung der Rot-Grünen-Landesregierung und dem Umweltministerium unter der Ägide des Ministers REMMEL schon eine Ironie der Natur, wenn die Natur diktieren müßte, dass das Umweltministerium Windturbinen abzuschalten habe.

Aus der oben genannten Studie ergibt sich somit für das Umweltministerium des Landess NRW die zwingende Erfordernis, um sich nicht der Ignoration wissenschaftlicher Fakten zukünftig auszusetzen, eine der obigen Studie entsprechende wissenschaftliche Studie auch für gesamt-NRW und lückenlos alle Standorte von Windkraftanlagen unverzüglich zu veranlassen.

Täte es das NRW-Umweltministerium nicht, bliebe ein schaler Geschmack im Munde des Volkes.

Die Frage ergibt sich im Sinne der Transposition der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf NRW und des Umweltrechts, ob nicht unter Umständen auf Basis der unabhängigen Wissenschaft, Bürgerinitiativen, die seit Jahren den Vogel-Tod anmahnen nun hinreichendes Futter für ausgewiesene Umweltrechtler haben, die Kommunen vor die Wahl stellen:

„Wollt Ihr Vogeltod oder Windfall-profits?“

Welches sind im Lichte dieser sich immer stärker verdichtenden, wissenschaftlichen Fragestellung die nicht negierbaren Risiken für Kommunen, Regionen und öffentliche Energieversorger, wenn sie sich dem Thema gegenüber verschließen?

Ein Weg ist das Memento aller Bürger, die in Windkraft-Initiativen aktiv sind, formal sauber und in Schriftform mit quittierter Übergabe die Veranlassungen des http://www.bfe.admin.ch sowie die Studien der Vogelwarte SEMPACH mit der Frage zu übergeben, ob sie wissenschaftlich hinreichend die Standortbefähigung für den Verwendungszweck überprüft haben.

Man stelle sich vor, welche politischen Wirkungen es mit sich brächte, Steuergelder auszugeben, deren Verwendungszweck dann aber nach Ausgaben blockiert werden würden. Der Steuerzahler-Bund NRW würde sich sicherlich zu Worte melden.

Mit Recht!

Warten wir nun, was

Stadt Aachen

und

Städteregion Aachen

tun oder lassen

werden…

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Windkraft: Windfarms, European Platform against; newsletter!

http://epaw.org/organisation.php?lang=de

Kampf um die Windräder

Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche /
„Exclusiv im Ersten“ am 1. August 2016, 21:45 Uhr in Das Erste / Eine
Recherche von „Report Mainz“ (FOTO)

Mainz (ots) –

– Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/pm/75892/3386800

Die Windkraft ist eines der emotionalsten Streitthemen unserer
Zeit: politisch forciert, finanziell hochsubventioniert, getragen von
weitreichenden ökonomischen und ökologischen Erwartungen – und
zugleich mit großen Ängsten besetzt.

Für die einen bedeutet Windkraft saubere Energie, die Atomkraft
und Kohle ersetzen und unser Klima retten soll, für die anderen steht
sie für die rücksichtslose Zerstörung von Naturlandschaften und für
Profite Einzelner auf Kosten der Allgemeinheit. Die Dokumentation der
Filmautoren Claudia Butter und Achim Reinhardt „Der Kampf um die
Windräder – Die Auswüchse der Boombranche“ beleuchtet das Thema am 1.
August 2016, 21:45 Uhr im Ersten.

Kosten für Bürgerinnen und Bürger explodieren Fast 26.000
Windräder stehen schon in Deutschland. Während immer mehr
Windkraftanlagen gebaut werden und die Branche boomt, explodieren die
Kosten für die Bürger: Rund acht Milliarden Euro an Subventionen
müssen sie dieses Jahr über die EEG-Umlage allein für die Windkraft
zahlen. Dabei macht der Strom aus Windkraft immer noch einen nur
geringen Bruchteil im Energiemix Deutschlands aus. Auch deshalb
beginnt bei den Bürgern die Stimmung zu kippen. Zunehmend formiert
sich Widerstand gegen den Hauruck-Ausbau. Anwohner klagen über die
Zerstörung der Landschaft, über Gefahren für die Tierwelt, über
Licht- und Lärmbelästigung. Trotzdem wird weiter ausgebaut, teilweise
bis dicht an die Wohnbebauung oder sogar mitten in Naturparks. Denn
nicht nur die Windkraftindustrie, auch andere wollen von den
Subventionen profitieren. „Report Mainz“-Recherchen zeigen, dass
Lokalpolitiker Flächen für Windräder ausweisen, um sich eine goldene
Nase zu verdienen.

Politisch ist die Windkraft hart umkämpft. Im Juli hat der
Bundestag das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) reformiert. Damit
sollen der weitere Ausbau gebremst und die Kosten für die Stromkunden
gesenkt werden. Exklusive Recherchen des ARD-Politikmagazins zeigen,
wie die mächtige Windkraftlobby bis zuletzt versucht hat, Einfluss
auf das Gesetz zu nehmen, um die Subventionen auch weiterhin zu
erhalten. Und sogar Umweltschützer stehen dabei eng an der Seite der
Windkraftindustrie.

Wer kämpft wofür? Die Dokumentation untersucht die Frontlinien des
Kampfs um die Windräder und wirft ein Schlaglicht auf die Auswüchse
der Boombranche. Die Autoren gehen der Frage nach, was beim Ausbau
der Windkraft schief läuft, und zeigen, wie falsche Anreize und
fehlgeleitete Subventionen die Akzeptanz der Energiewende aufs Spiel
setzen.

„Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse
der Boombranche“,  Film von Claudia Butter und Achim Reinhardt,  1.
August 2016, 21:45 Uhr, Das Erste

Fotos auf ARD-Foto.de

Film vorab für akkreditierte Journalisten auf presse.daserste.de
und presseportal.SWR.de

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
sibylle.schreckenberger@SWR.de

OTS:              SWR – Das Erste
newsroom:         http://www.presseportal.de/nr/75892
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_75892.rss2

Windkraft in der Eifel – neue Projekte

Die Windkraft scheint in der Eifel so etwas wie eine fiskalische Goldgrube zu sein, der erst der Odem des Lebens durch die Energie(versch)wende eingehaucht worden ist:

http://eifelon.de/huertgenwald/kleinhau/weitere-windkonzentrationszonen-in-huertgenwald-ausgewiesen.html