Flüchtlingskrise – Berücksichtigen Brüssel und Berlin das Herbstwetter in den Alpen?

Brüssels Klima ist durch maritime Strömungen geprägt.

Ziehen nun die Flüchtlinge über Kroatien, so muss sich die EU die Frage gefallen lassen, ob hinreichend Vorsorge dafür getroffen worden ist, dass auch Flüchtlinge, die sich zu Fuß über die Berge begeben, geortet und gerettet werden?

Im Urlaub in den Bergen gewesen zu sein heißt nämlich nicht, das Herbstwetter der Alpen zu kennen. Plötzliche Stürme, die in lokale, orkanartige Strömungen umkippen, Temperaturestürze, Hagel, plötzliche Sturzbäche aus dem Nichts, Geröll, umfallende Bäume. Kein Schutz, wer nicht entsprechend ausgerüstet ist. Gewitter wie am letzten Tage. Durchnäßt, nicht an das Klima gewöhnt, ohne die richtige Kleidung und Schutzausrüstung können heißen, in kürzester Zeit in akuter Lebensgefahr sein zu können. Auf Hubschrauber zu hoffen, kann auch lange dauern…

In wenigen Minuten können Straßen weggefegt sein, Muren ihren Dynamik zeigen, die sich „Flachländer“ nicht vorstellen können. Von September bis in die Mitte des April, kann man sagen, dass bereits in Höhen unter 1.000 eigentlich alles möglich ist.

Der Krisenstab der Bundesregierung und der in Brüssel, sollte unbedingt die Kommandanten der Gebirgsjägerbataillone mit einbeziehen.

Denn: kann man in einem Flüchtlingschaos, wie es Europa erlebt, davon ausgehen, dass jeder Mensch, der auf der Flucht ist, sich in Bussen durchschlägt?