Vogelarmut

Umwelt/Naturschutz

NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet

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Berlin – Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

 

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als „nicht vom Aussterben bedroht“ gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

 

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.

 

Mehr Informationen zum Thema: http://www.NABU.de/naturschaetze

 

Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

 

„NABU Zahl des Monats“

 

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.

Sie kann unter http://www.NABU.de/presse/10766.html abonniert werden und findet sich als feste Rubrik einmal monatlich im NABU Umweltpolitik-Newsletter. Zu bestellen unter http://www.nabu.de/modules/newsletter

 

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Windkraft, Ornithologie und Tierwohl – Link auf Thema „Schreiadler“! Vögel vertreten durch „Dachverband der Deutschen Avifaunisten“

Oder, getreu dem Motto:

Wenn es still am Himmel wird,

kein Vogel mehr vom Himmel kackt,

dann haben wir die Energiewende gepackt!

 

Dachverband der Deutschen Avifaunisten:
http://www.dda-web.de/index.php?cat=aktuelles
Hier kann man das Heft “der Falke“ herunterladen http://www.dda-web.de/downloads/texts/publications/falke/63/krumenacker_schreiadler.pdf

 

+++ Vogelschutz +++ Adressenliste der Vogelschutzverbände +++ Adressen

Der Vogelschutz wird im Zeichen der Energiewende gerne bei Seite geschoben.

Hier sind Verbände, die sich mit dem Schutz der Vogelwelt befassen und sich sicher über Kontaktaufnahme und Würdigung ihrer Arbeit freuen würden:

http://www.drv-web.de/verbaende/

 

Bombenwetter, Bombenfund – beinahe zumindest…

Infobrief an alle Interessierte zum Thema Lousberg – Bunker
es schreibt Ihnen: Telefon: am:
Hermann Tücks 0241-95518-10 30. Juli 2015

zum Thema:

Bombenfund an der Abrissbaustelle oder
B E S I N N U N G die „3te“
Liebe Leserinnen und Leser,
den Hofberichtsorganen der Stadt Aachen wie der WDR-Lokalzeit und den Blättern des Zeitungsverlages Aachen war gestern Abend bzw. heute Morgen zu entnehmen, dass eine „Vermeintliche Bombe“ ohne Sprengstoff und Zünder an der Rütscher Straße gefunden wurde.

Das gesamte Ereignis wird in der Berichterstattung entsprechend verniedlicht, ganz nach den Regeln des Rheinischen Grundjesetzes, Artikel 3, „Et hätt noch immer jot jejange“.

Der namentlich genannte Baggerfahrer hat demnach geistesgegenwärtig nach der Erkenntnis, was er denn da wohl gefunden und den Hang abwärts laufen gelassen hat, die Polizei und damit eine entsprechende Routine in Bewegung gesetzt. – Im Nachhinein wissen wir: Vollkommen überflüssig – viel Wind um Nichts.

Wir kommen nicht umhin hier in aller Deutlichkeit festzustellen,

– dass es sich hier um den Bombenkörper eine 10 Zentnerbombe handelt
– dass diese normalerweise bei einer Detonation einen Umkreis von ca. 2,5 km mit Splittern erreicht
– dass zum Zeitpunkt des Fundes dieses, wie heißt es so schön „ Unbezündeten Sprengkörpers“ keinesfalls klar war, dass es sich nicht um einen noch funktionsfähigen Sprengkörper gehandelt hat
– dass ganz offensichtlich keinerlei Untersuchungen vor dem Abriss des Bunkers, wie wir sie mehrfach gefordert haben, in Bezug auf Munition und Sprengkörper stattgefunden haben
– dass man auch heute ohne solche Untersuchungen einfach die Arbeiten weiterführt.

Liebe Politiker und Verwaltungsfachleute, Gesetze und Vorschriften deren Einhaltung der Bürger ständig vor den Gerichten einklagen muss sind wertlos und Makulatur – oder gehört Ihr einfach ausgetauscht?!
Viele Grüße
i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker
Mitglied im Aktionsbündnis Bürger für Aachen

€ 1.000 Belohung: NABU bittet Greifvögel-Vergiftungen anzuzeigen!

Die Bürgerinitiative Abstand zur Windkraft Büchenbronn, http://www.windkraft-buechenbronn.de informiert:

Greifvogelvergiftungen melden!

NABU bittet Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung aktueller Fälle

Vergifteter Rotmilan. Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist nicht nur abscheulich. Es stellt auch eine Straftat dar und kann und muss zur Anzeige gebracht werden.

07. Juli 2014 – In den vergangenen Tagen und Wochen sind Fälle bekannt worden, in denen Greifvögel von Unbekannten vermutlich vergiftet wurden. „Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist abscheulich und eine Straftat“, sagt Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Seit Jahren gibt es immer wieder Fälle von illegalen Greifvogeltötungen.

NABU setzt 1000 Euro Belohnung aus

Deshalb setzt der NABU Landesverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Der NABU-Landesverband prüft, Strafanträge zu stellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, potenzielle Vergiftungsfälle zu melden und sehr vorsichtig im Umgang mit toten Vögeln zu sein.

Im Schäferwald bei Frankenhardt-Hinteruhlberg im Landkreis Schwäbisch-Hall wurden im Frühjahr vier Rotmilane entdeckt, die nachgewiesenermaßen vergiftet wurden. Da in der Nähe der Fundorte ein Windpark entstehen soll, spekulieren Windkraftgegner über einen möglichen Zusammenhang. Zwei weitere Verdachtsfälle von Greifvogelvergiftungen werden von NABU-Aktiven und Vogelschützern überprüft. Sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Landkreis Freudenstadt wurden wahrscheinlich Wanderfalken vergiftet. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen der Veterinäruntersuchungsämter liegen in beiden Fällen aber noch nicht vor.

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Vergiftungen von Greifvögeln bekannt. „Bei den aktuellen Vergiftungsfällen werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Hier müssen jetzt die Staatsanwaltschaften ermitteln und wir unterstützen sie dabei“, sagt Andre Baumann.

Funde bitte der Polizei oder dem Veterinäramt melden.

Der Umweltverband bittet die Bevölkerung um Unterstützung. „Halten Sie die Augen offen und melden Sie bitte tote oder kranke Greifvögel!“ Oft käme es vor, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Greifvögel entdeckten. In solchen Fällen bittet der NABU, die Funde der Polizei oder den Veterinärämtern zu melden. „Nur wenn die Polizei solche Fälle aufnimmt oder Privatpersonen den Fund mit Fotos dokumentieren und melden, können solche Fälle verfolgt werden“, erklärt Baumann. Die Vögel seien unbedingt nur mit Einmalhandschuhen anzufassen. Äußerste Vorsicht sei auch beim Auffinden von kranken Haustauben angebracht. Tauben würden immer wieder als lebende „Giftbomben“ präpariert. Dazu würde das Daunengefieder der Tauben mit einer hochdosierten Giftsubstanz präpariert, damit sie nicht direkt in den Körper der Taube gelangt. Solche „Giftbomben“ sind höchst gefährlich für alle Wirbeltiere – auch für Menschen.

(Quelle: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/16924.html)