+++ 20,7 tote Vögel pro Windanlage und Jahr – Vogelwarte Sempach legt Studienergebnisse vor | Windenergie +++

Das Resultat, daß jährlich pro Windkraftanlage 20,7 Vögel stürben, hat das Schweizer Bundesamt für Energie veranlasst, die Schweizer Vogelwarte in Sempach mit einer Studie zu beauftragen. Die meisten Unfälle passierten, so die Agentur SDA im Frühling und im Herbst. „Eine Zuordnung zu  bestimmten Zeitfenstern mit hoher Zugintensität sei aber schwierig“, schreiben die Forscher. Auch spielten die witterungsbedingten Wetterverhältnisse eine Rolle:

Neue Zürcher Zeitung, Mittwoch, 30.11.2016

http://www.nzz.ch/wissenschaft/biologie/windenergie-ld.131147

Bundesamt für Energie, http://www.bfe.admin.ch

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64688.html

Im Sinne der staatlichen Transparenz der Schweizer Eidgenossenschaft, sind für die Medien dem entsprechend auch die Ansprechspersonen des BFE sowie der Vogelwarte Sempach auf der BFE.admin.ch – Website angegeben:

Adresse für Rückfragen der Medien:

Marianne Zünd, Leiterin Medien und Politik BFE, 058 462 56 75 / 079 763 86 11
Michael Schaad, Mediensprecher der Schweizerischen Vogelwarte, 041 462 97 35

Da dieses Thema schon seit Längerem Gegenstand von Diskussionen ist, muss sich der NRW-Umweltminister REMMEL die Frage gefallen lassen, ob er denn entsprechend eine Studie veranlasst hat, in seinem Ministerium Kenntnis über den Forschungsgegenstand bestanden hat – Thema Naturschutz – aber auch die Bundesregierung ist nun gefordert, unverzüglich alles zu tun, um dem Umweltrecht gerecht zu werden. Erinnert sei z.B. an die Fauna-Fora-Habitat-Richtlinie und ob sie ggf. durch die Windenergie mit ihren sich wohl abzeichnenden Folgen für Aviare zu wenig beachtet, wenn nicht sogar regierungsideologisch ignoriert/negiert worden ist.

Wenn im Sinne des anzuwendenden internationalen, europäischen, deutschen und bundsländer bezogenen Umweltrechts von staatswegen ohne Ansichd der Person und ihrer Stellung – sprich, Vogelgattung – gehandelt wird, dann könnte von Staats- und Umweltrechtlern die Frage im Raume zur dringenden Diskussion stehen, ob diese Rechtsgebiete nicht zwängen, zu überprüfen, ob Vögel in den Bereichen der Aufstellung von Anlagen gefährdet sein könnten. Auch, welche Konsequenzen dieses Rechtsgebiet auf die Veranlassungen und Politik der jeweiligen Körperschaften Öffentlichen Rechts haben könnte.

Ist es ausgeschlossen, dass ein Moratorium im Raume steht?

Ist es ausgeschlossen, dass temporäre Abschaltungsverfügungen von rechtswegen institutionalisiert werden, um zum Beispiel während der Zugphasen im Frühling und im Herbst die Mortalitätsrate von Vögeln zu vermeiden?

Sind bereits vom Umweltministerium NRW unter Ägide des Herrn Remmel vergleichbare Studien veröffentlicht worden, oder, haben Düsseldorf, Berlin und Brüssel quasi „energiewenderlische“ Blanko-Schecks ausgestellt?

Was wären die Folge, ergäben die ornithologischen Untersuchungen einen wissenschaftlichen Beleg einer Kopplung von Tod und Wind?

Was bedeutete es, wenn Umwelt- und Naturschutz-bezogenes Recht, das für den Erhalt der Biosphäre steht und somit elementar ist (sonst gäbe es keine Atom-Diskussion und Abschaltungsoffensiven der Stadt Aachen und Städteregion Aachen, die Reaktoren im belgischen Tihange und Doel abschalten zu wollen…), in der Konsequenz die zumindest temporäre Abschaltung von Windkraftanlagen festschriebe?

Welche Folgen hätte das sich numehr konkretisierende Konsequenzenszenario in Bezug auf den Naturschutz auf das Verhalten, sprich die Haushalte von Kommunen, Regierungsbezirken, aber auch öffentlichen Energieversorgern, wenn diese die sich abzeichnenden wissenschaftlichen Fakten ignorierten?

Wäre es zum Beispiel sicher auszuschließen, dass einstweilige Stillegungsverfügungen erlassen werden würden. Einstweilig so lange, bis das Gegenteil der obigen Feststellungen/Annahmen der Ornithologie bewiesen ist? Im

Umkehrschluß: was hieße es, wenn die betreibenden Kommunen / die Öffentliche Hand für jede einzelne Windturbine eine unabhängige Umwelt-Verträglichkeitsprüfung nachzuweisen hätten – von unabhängigen, öffentlich vereidigten, unabhängigen Ornithologen – und vor Freigabe des Betriebs ein drei jähriges Observatorium von Gerichten festgelegt werden würde, das in dieser Stillstandsperiode als Forschungsgegenstand die lückenlose bildlich-tonale Dokumentation des Vogellebens im Umfeld der Anlagen dokumentierte.

Wie bei der Wetterforschung mit Fischaugen-Kameras, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tage über drei Jahre lang LÜCKENLOS die Luftraumdokumentation ermöglichten. Verbunden mit der gekoppelten akustischen Überwachung auch im niederfrequenten, wie auch hochfrequenten Teil des Schallspektrums, welches sich dem menschlichen Gehör entzieht.

Die Nacht ist deswegen auch zwingend ornithologisch zu dokumentieren, weil nämlich Zugvögel keinem Nachtflugverbot unterliegen.

Wenn die Öffentliche Hand, sprich, Kommunen, Städteregionen, Regierungsezirke etc. nicht im Sinne der anzuwendenden Rechtsgebiete handelten, so stellte sich ihnen gegeünber die Frage, ob sie bei ihren Festlegungen sowie dem veranlaßten Betrieb sichergestellt haben, kein – subsummiert – „Umwelt- und Naturrecht“ zu brechen.

Es wäre in Richtung der Rot-Grünen-Landesregierung und dem Umweltministerium unter der Ägide des Ministers REMMEL schon eine Ironie der Natur, wenn die Natur diktieren müßte, dass das Umweltministerium Windturbinen abzuschalten habe.

Aus der oben genannten Studie ergibt sich somit für das Umweltministerium des Landess NRW die zwingende Erfordernis, um sich nicht der Ignoration wissenschaftlicher Fakten zukünftig auszusetzen, eine der obigen Studie entsprechende wissenschaftliche Studie auch für gesamt-NRW und lückenlos alle Standorte von Windkraftanlagen unverzüglich zu veranlassen.

Täte es das NRW-Umweltministerium nicht, bliebe ein schaler Geschmack im Munde des Volkes.

Die Frage ergibt sich im Sinne der Transposition der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf NRW und des Umweltrechts, ob nicht unter Umständen auf Basis der unabhängigen Wissenschaft, Bürgerinitiativen, die seit Jahren den Vogel-Tod anmahnen nun hinreichendes Futter für ausgewiesene Umweltrechtler haben, die Kommunen vor die Wahl stellen:

„Wollt Ihr Vogeltod oder Windfall-profits?“

Welches sind im Lichte dieser sich immer stärker verdichtenden, wissenschaftlichen Fragestellung die nicht negierbaren Risiken für Kommunen, Regionen und öffentliche Energieversorger, wenn sie sich dem Thema gegenüber verschließen?

Ein Weg ist das Memento aller Bürger, die in Windkraft-Initiativen aktiv sind, formal sauber und in Schriftform mit quittierter Übergabe die Veranlassungen des http://www.bfe.admin.ch sowie die Studien der Vogelwarte SEMPACH mit der Frage zu übergeben, ob sie wissenschaftlich hinreichend die Standortbefähigung für den Verwendungszweck überprüft haben.

Man stelle sich vor, welche politischen Wirkungen es mit sich brächte, Steuergelder auszugeben, deren Verwendungszweck dann aber nach Ausgaben blockiert werden würden. Der Steuerzahler-Bund NRW würde sich sicherlich zu Worte melden.

Mit Recht!

Warten wir nun, was

Stadt Aachen

und

Städteregion Aachen

tun oder lassen

werden…

Werbeanzeigen

Wiedervorlage | Vorwurf: Die Initiative Kaiserplatz e.V. müsse sich gegen Parteien positionieren

Vorwürfe oder Vorhaltungen à la

„sie müssen sich doch als Bürgerinitiative gegen eine Partei richten“

sind sehr aufschlussreich und helfen bei wichtigen Entscheidungen unter Bürgern bei der engmaschigeren Reflexion. Dies mit dem Nutzen, noch präziser gemäß der Zielaussage, der Strategie, Taktik und Mittel der eigenen Bürgerinitiative (i.F.: „BI“) zu handeln.

Eine Bürgerinitiative oder ein Verein, die/der sich ex ante, also von vornherein auf die Seite einer politischen Partei – und zwingend gegen eine andere – schlägt, ist damit sofort in der Sache Partei. Damit unausweichlich stiller Wasserträger dieser Partei, beziehungsweise dessen sympathisierenden Umfelds. Wenn das öffentlich klar adressiert ist, dann ist das absolut in Ordnung, weil man weiß, welches Anliegen vertreten wird und, welche parteipolitischen Grundsätze man selbst „lebt“.

Adressiert man die politische Positionierung einer BI oder eines Vereins nicht, so ist dies im Sinne bürgerlichen Engagements einfach nicht koscher und es ist abzulehnen!

Eine Bürgerinitiative, die sich nicht auf die Seite eines speziellen politischen Lagers schlägt, aber in Bezug auf eine politische Partei ihre Ablehnung auf einem Meinungsbildungsprozess fußt und bekundet, ist deswegen längst nicht Partei derjenigen, die nicht adressiert sind. Der Unterschied zwischen der kaschierten Parteinahme – was man als ´politisches U-Boot ohne Flagge´ bezeichnet – und einer einer nach einem Meinungsbildungsprozess qualifizierten Ablehnung gegenüber einer Partei auf Grund deren aktueller Position, ist eine ex post – also nachfolgende – Positionierung.

Das bedeutet, wenn sich die aktuelle Auffassung einer Partei in einer für eine BI/einen Verein abzulehnenden Sache im Verlaufe der Zeit verändert und ein ehrliches Zusammenkommen deutlich wie auch ehrlich erkennbar ist, dann kann sich eben auch der Wind von seiten der BI / des Vereins drehen und einem anderen politischen Lager ins Gesicht blasen. Nur so kann man seine Verhandlungshoheit beibehalten und langfristig durchsetzen. Man muss auch bereit sein „NJET!“ zu sagen, wenn´s gegen den Strich geht…

Bürgerinitiativen und Vereine müssen sich den selbst gegebenen Prinzipien treu bleiben! Dies, um auf Grund der Klarheit der eigenen Position die eigenen Ziele in einem demokratischen Prozess einzufordern und besser durchsetzen zu können. Thema: Verhandlungsstärke und Authentizität!

Diejenigen, die von vornherein eine Brille mit parteipolitsch bestimmter Tönung tragen, blockieren sich in ihrer gedanklichen Freiheit, Lösungen ausserhalb eingetretener Trampelpfade selbst. Schnell drehen sich irgendwann im Kreise und verlieren den Blick auf das Wesentliche! Der Anfang vom Ende…

Die Sache ist und muss stets der Mittelpunkt des Handelns einer BI / eines Vereins sein und bleiben.

Wenn es zu große Divergenzen für ein Mitglied geben sollte, so steht es diesem frei, auszutreten und selbst eine neue BI zu gründen, was aber bei zu unklarer Zieldefinition in BIs zur Atomisierung des bürgerlichen Willens führt, weil die oberste Prioritätsebene des Zwecks verlassen wird und Friktionen die Folge sind. So manches bürgerliche Engagement zerbröselt durch Kleinstaaterei… Hier hat es sich als dienlich erwiesen – was in der Initiative Kaiserplatz und einer Reihe von vernetzten/befreundeten Initiativen gelebt wird – sich gegenseitig über die Organisation und notwendigen Strukturen auszutauschen, so dass nicht jeder das Rad neu erfinden muss…

Und genau das Verzetteln, „Ja-Abern“ Einzelner ist das, worauf die institutionalisierten Organe – also politische Parteien – gerne bauen: dass sich die Bürgerschaft „verzettelt“ oder in der Sache vielleicht durch untergeordnete Punkten in den Streit kommt, was unnötigerweise Kräfte bindet, die eigentlich für die Verhandlung und Durchsetzung der Interessen erforderlich wären. Das ist die so genannte „Zerreibungsmethode“ der Politik. Man muss als BI/Verein immer daran arbeiten, auf Kurs zu bleiben und sich auszutauschen, um Missverständnisse zu vermeiden, stets das Ziel im Mittelpunkt zu halten und es zu verfolgen!

Initiative Kaiserplatz e.V. – in Erinnerung gerufen!

Die Initiative Kaiserplatz e.V. vertritt – wie wohl andere BIs auch, für die wir natürlich nicht sprechen können, wollen und auch dürfen – die Bürger der „gesellschaftlichen Mitte“, die jede Art von Diskriminierung oder Extremismus striktest ablehnen. Das bedeutet, dass sämtliche persönlichen politischen Neigungen in dieser Spanne vertreten sind. Unbestreitbar ist fachlich-sachlich auch, dass Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung oben auf der Liste stehen. Dies der guten Ordnung halber, damit die Bürgerinitiative nicht in ein falsches Licht gerückt wird. Erinnert sei hier an die seinerzeitige Mitwirkung bei http://www.campusbahn-groessenwahn.de, die nicht alleine aus Gründen der Unfallgefahren zu Fall gebracht worden ist, sondern auch auf Grund ihrer auf wissenschaftlichen Studien fußenden Ökobilanz. Beim Aktionsbündnis http://www.campusbahn-groessenwahn.de konnte man hautnah erleben, wie es ist, wenn unterschiedlichste Menschen im Bürgerveständnis vereint die Mauern des Bollwerks „Politisches Fürstentum“ zu Fall bringen und man feststellen muss, dass hinter dem Burgfried anstatt einer Pfalz ein paar fachlich-argumentative Zelte stehen, die beim leichten Wind – dem äußerst erfolgreichen Bürgerbegehren im März 2013 – weggeblasen werden und die Mannschaft erstaunt war, was rationaler Bürgerwille im Sinne der Gemeinschaft politisch zu korrigieren vermag.

Wenn nun jemand meint, man müsse als BI / Verein doch bitteschön unbedingt gegen eine bestimmte Partei sein, dann heisst das also, bereits hier einen grundsätzlichen Gedankenfehler in Bezug auf die Rolle und die Funktion einer BI begangen zu haben. Denn, eine BI, die sich aus der bunten Vielfalt von Menschen, die mit einem Thema politisch nicht zufrieden sind, kommt alleine schon durch das Gründungsmotiv aus der politischen Orientierung heraus.

Kurz: es geht einzig um die Sache und keinesfalls die Ideologie oder die „politische Heimat“.

Politische Zerreibungs- und Zerlaberungmethode

In der Politiologie ist diese Methode, den Bürgerwillen in wichtigen Entwicklungsphasen durch derartige Beiträge/Statements etc. zu verunsichern ein sehr gern genutztes, methodisches Mittel, um die Bürger, die sich um ein Thema scharen und eine Initiative Betreiben, zum einen vom tatsächlichen Ziel – dem Grund der Formierung der BI – abzulenken. Durch die „Diffusion“, „Zerreiben“ wird das „Verzetteln“ und die „Lagerdebatte“ angeheizt. Wer diesen Weg beschreitet, hat als BI in der Regel sofort verloren, wenn nicht sofort der Rote Faden (politikfrei gemeint) aufgegriffen und verfolgt wird.

Wenn es um die Sache geht, bedeutet das, sämtliche Parteien als „politischen Gegner“ zu sehen! [Per Definition ist eine grundsätzliche Gegenposition einer Partei und deren Mandatsträger gegenüber Bürgern mit anderer Interessenslage eine inhaltliche Gegnerschaft… – was bei den Aachener GRÜNEN in Bezug auf die Aktivitäten der Initiative Kaiserplatz e.V. hinreichen manifestiert ist]

Es gilt, Parteien / Politiker mit dem Bürgerwillen zu konfrontieren, die Beteiligten in die inhaltliche Diskussion zu bewegen. Wenn Parteien allerdings meinen, sie könnten „ihr Ding weiter, wie bisher machen“, also „redet ihr doch, wir tun eh, was wir wollen!“, dann macht es nicht den geringsten Sinn, Zeit und Energie einzusetzen.Dies ist dann aber genau der Punkt, an dem man in abgewandelter Form sagen und handeln darf, dass es keinen Sinn macht mit jener Partei in eine Diskussion einsteigen zu wollen, weil diese sich Sach- und Fachargumenten verschliesst.

Wenn politischer Monolog als Diskussion verstanden wird, so ist das für eine Partei undemokratisch und in Teilen auch anmaßend, wenn gesagt wird, dass man als Bürger doch keine Ahnung habe und nur die instituionalisierte Politik das Recht des politischen Handelns für sich beanspruchen darf! Alle vier oder fünf Jahre ein Kreuz, heisst nicht, eine parteipolitische Flatrate für sich zu beanspruchen.

Hier ist die Bürgerschaft gefordert, dem politischen Establishment der unterschiedlichsten Couleur regelmässig, wenn Gründe dafür bestehen, auf die Füsse zu treten, denn ohne den durch Bürger provozierten politischen Schmerzreflex entwickelt sich der Habitus der politischen Schmerzfreiheit aus der dann letztlich in einem politischen Mutationsprozess eine Losgelöstheit vom eigenen Wahlvolk ergibt, die dann dazu führt, sich von denen, die einem die Stimme gegeben haben, bewußt abzuschotten, weil nun nur noch „the inner circle“ der Partei gilt, bei der es dann um das eigene politische Überleben und Fortkommen im „Parteiapparat“ geht. Das wiederum bindet so viel Energie und bedingt auch ein gerüttelt Mass an persönlicher Leidens- und Opferfähigkeit, dass der Kopf auf „Parteilinie“ fixiert ist und die Wählerschaft im günstigsten Falle noch als notwendige Claqueure für 15 oder 30 Sekunden-Statemants (vorzugshalber) im Fernsehn verstanden werden.

Oder, der „papagaio do pirata“, wie man in Brasilien spitz sagt. Dahinter steht die telegene Gesichtsmassage, sich beim Erscheinen von Kameralinsen in die Nähe eines politischen „leaders“ zu begeben. Denn, das Gesicht brennt sich ein, es wird durch seine Anwesenheit vertraut, ohne, dass man etwas sagen musste. Auf diese Weise stieg dereinst ein namenloser Politiker in Brasilien die Karriereleiter hoch – „O papagaio do priata!“

Nun gut, die Wechselwirkungen von politschen Strukturen und dem persönlichen wie auch kollektiven Handelnin diesem Kontext färben zwingend ab, denn man ist in „seiner community“ verankert und man ist „politically embedded“, benötigt die Strahlungswärme der politischen Mitstreiterschaft, die einen schnell zu ächten vermag, wenn man nicht bei der Stange – sprich dem politischen Roten Faden bleibt. Innerparteiliche Ächtung ist letztlich auch im eigenen Portemonnaie zu spüren…

Womit die Vorhaltung dann wiederum –  nur mittelbar und, konsistent gedacht – schon zu einem Teil stimmt, sich gegen eine politische Partei zu stellen. Dies kann ausschliesslich Ergebnis geführter Diskussionen mit Vertretern dieser sein. Also: am Ende der Bemühungen eines Dialogs. Von vornherein „contra zu geben“, wäre Blödsinn, der sich gegen sich selbst richtet und belegt, dass man selbst als BI nicht die Regeln der Demokratie und der Bürgermitwirkung verinnerlicht hat.

Aus diesem Grunde der Erkenntnis und des Sprechens – nicht politischen Diskutierens – kommt man seitens der IK ex post zu der Position, sich klar und eindeutig gegen die Politik der hiesigen Grünen auszusprechen. In anderen politischen Entitäten sind es halt andere Parteien. Wir haben unzählige Gespräche geführt – alle minutiös in selbstverständlich den Vertretern vorgelegten Protokollen dokumentiert –  und sind zu dem Schluss gekommen, dass es bei der derzeitigen personellen Struktur und politischen Ausprägung bedauerlicherweise absolut keinen Sinn macht, mit den Aachenern GRÜNEN derzeit zu diskutieren. Denn das, was am Kaiserplatz seit nunmehr 2000 „läuft“ und was hinlänglich bekannt ist, ist der Spiegel der Aachener Grünen-Sucht- und Gesellschaftspolitik.

So gesehen, danken wir der Einlassung, die zur Refelxion in einer weiteren Stufe geführt hat.

 

 

 

 

 

 

 

Wiedervorlage, 8. April 2014 | +++ AZ-Forum Oberbürgermeisterwahl – 13.05., 18h00m, im Zeitungsverlag –

Am 13.05.2014 veranstaltet die Aachener Zeitung das AZ-Forum zur Oberbürgermeisterwahl. Es werden sich dort alle Kandidatinnen und Kandidaten der Diskussion stellen.

Anmelden können Sie such bei der Aachener Zeitung unter Telefon: (02 41) 51 01 – 360 oder per Email unter: az-lokales-aachen@zeitungsverlag-aachen.de

 

Wiedervorlage vom 15. April 2014 | neu: BI N.o.W.! Naturpark ohne Windräder in Neu-Anspach

Neue BI gegen Windkraft:

BI N.o.W.! Naturpark ohne Windräder in Neu-Anspach:

s.: Kapitel: 2.2.:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/adressen-nutzliches-fur-die-burgerschaft/

Wiedervorlage, 2. Mai 2014 | „Sozialistische Wartegemeinschaften“

In der DDR gab es vor allem vor Lebensmittelgeschäften wie dem Konsum – weniger dem Exquisit oder Intershop – die „sozialistischen Wartegemeinschaften“.

Heute gibt es Aachen die ökologischen, „stadtplanerischen Wartegemeinschaften“, sprich, ein Kollektiv von Wartegemeinschaften, deren Keim die Aachener Planungskompetenz und Planungspolitik in Aachen ist!

Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

 Bitte nutzen Sie das Instrument der Kommentare zu unserer Website!!!

Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

Vogelarmut

Umwelt/Naturschutz

NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet

________________________________________________________________

 

Berlin – Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

 

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als „nicht vom Aussterben bedroht“ gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

 

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.

 

Mehr Informationen zum Thema: http://www.NABU.de/naturschaetze

 

Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

 

„NABU Zahl des Monats“

 

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.

Sie kann unter http://www.NABU.de/presse/10766.html abonniert werden und findet sich als feste Rubrik einmal monatlich im NABU Umweltpolitik-Newsletter. Zu bestellen unter http://www.nabu.de/modules/newsletter