Wiedervorlage, 10. April 2013 | Erster Artikel des Blogs! Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN obsiegt über Kreml-Kandidat

Aachen, den 12. September 2013

Evgeny ROIZMAN, der in Ekatarinenburg lebende Anti-Drogen-Aktivist, hat bei den Wahlen in Russland am vergangenen Sonntag gegen den Kreml-Kandidaten gesiegt.

Nach einer besonderen „Etappe“ in seinem Leben, begann der Historiker im Jahre 1999 mit seiner Arbeit. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied der Duma, das Russische Parlament. Seine Organisation arbeitet mit der Polizei zusammen, um beispielsweise illegale Labore aufzulösen und Suchtkranken die Möglichkeit zu geben, in Rehabilitationseinrichtungen behandelt zu werden.

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Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Brief der Initiative Kaiserplatz e.V. an Stadt Aachen

Zugeh. Link nach Text-Ende

Der Vorstand der Initiative Kaiserplatz e.V. hat nach eingehender Diskussion der zuständigen Stelle der Stadt Aachen diesen Schriftsatz übermittelt. Dies, um auf (mögliche) politoadministrative Inkonsistenzen sowie Fragestellungen, Gedanken wie auch thematische Rückmeldungen an die Initiative selbst hinzuweisen, die in Bezug auf eine gedeihliche und friedvolle Zukunftsgestaltung zum Be- und Nachdenken sinnvoll und notwendig sind.

Es sind hier redaktionelle Anpassungen sowie Ergänzungen ohne inhaltliche Veränderungen für diese Publikation vorgenommen worden, die das Bild der Situation vervollständigen. Die Menschen hier sind in tatsächlicher Sorge. Wenn man nach Eintritt der Dunkelheit als älterer Mensch BEGRÜNDET die Angst hat, das Haus verlassen zu müssen, so ist das UNFREIHEIT, die einen Eingriff in die Persönlichkeitesrechte und die persönliche Freiheit bedeutet. Dies seit Jahren.

„Wenn Sie bei www.nzz.ch unter „Willkommenskultur“ suchen, dann finden Sie verschiedene umfangreiche Artikel zum Themenkomplex, der Ihnen mutmaßlich gerade „Aufgaben“ auf den Tisch gelegt hat, die schwierig zu stemmen sind. Die Bundesrepublik Deutschland wird auch darüber nachdenken müssen, die Wehrpflicht wieder einzuführen und ggf. das Grundgesetz zu ändern, um der Dynamik, die auch in dem u.g. Artikel [Anm.: NZZ.ch] – wie auch anderen zum Themenkomplex – halbwegs Rechnung tragen zu können.

Was festzustellen ist, dass sich in der Bevölkerung immer mehr Angst breit macht, die aber i.W. nur im halbprivaten, bzw. privaten Bereich kommuniziert wird, weil die Sorge besteht, unberechtigtermaßen rhetorisch „in die rechte Ecke gestellt zu werden“. Auch wird, was die Alarmglocken klingen lässt – gerade von Älteren, die die Wehen und die Leiden des Krieges persönlich miterlebt haben, die Sorge geäußert, dass man Angst vor einem Bürgerkrieg habe. Es sind nicht wenige und dies wird nur hinter vorgehaltener Hand gesagt. Höchst besorgniserregend, wenn Menschen dies nicht mehr auszuschließen vermögen!

Aus der umfangreichen Fluchterfahrung unserer Familie heraus – u.a. auch mit dem Massakrieren eines Großonkels in Gegenwart von Großtante und deren Kindern – sind dies Signale, die dazu regelrecht mahnen, dass der Staat und die Medien proaktiv in die Kommunikation gehen, die Dinge beim Namen ohne Ansehen der Person benennen und so die Sachen auf den Tisch bringen, anstatt sie aus falscher „politischer Korrektheit“ unter den Teppich kehren zu wollen. Dies modert irgendwann vor sich hin und darf nicht durch staatliches Fehlverhalten befördert werden!

Denn heute gelingt das kaum noch zum einen wg. der modernen Medien und zum anderen vor allem deswegen, weil auch der „gute alte Buschfunk“, wie man in der DDR so treffend sagte, wesentlicher Bestandteil der direkten, nichtöffentlichen, persönlichen Kommunikation ist.

Dieser Buschfunk, verbunden mit dem Risiko der „Andichtung“ kann eine enorme und unkontrollierbare Eigendynamik bekommen. Soziale Medien zwingen regelrecht  amtlicherseits unverzüglich, die Bürgerschaft über Geschehnisse mündig, vollumfänglich und damit korrekt zu informieren. Ansonsten wächst das Misstrauen gegenüber „dem Staat“ unweigerlich rasant an und letztlich glaubt man „ihm“ – „dem Staat“ –  dann gar nicht mehr.

In Zeiten, in denen man staatlicherseits die Sorge hat, die Menschen = Bürger+Gäste, könnten durch – wie in bestimmten Ländern – „ungesunde Informationen“ ein irreversibles Gefühl gegen den Staat und die Medien entwickeln, ihre Planung konterkarrieren, wirken gerade die nicht klaren, halben oder verdeckten Informationen, teils als unehrlich und manipulativ zu bezeichnen eines westlichen Staatswesens letztlich absolut unkalkulierbar und unvorhersehbar. Damit provoziert der Staat selbst, was er eigentlich vermeiden will. Man wird das Gefühl dabei nicht los, dass nicht der Staat sondern die individuell-kollektive Position von Akteuren und Kollektiven von größerer Bedeutung beim Handeln ist.

Das ist ein ein kommunikativer Brutkasten, dessen Wirkung überhaupt nicht regelbarer ist und damit das Risiko impliziert, Kollateralrisiken beschleunigit zu „erbrüten“, die niemand haben will und die der Gesellschaft schaden.

Es ist und es muß genau andersherum laufen, sonst funktioniert die gesellschaftliche Konvergenz nicht und die Gesellschaft spaltet sich zu Lasten vieler immer zügiger!

Wenn schon der Mensch seine Gefühle oft nicht selbst zu beeinflußen mag: wie kann sich dann überhaupt ´der Staat´ als subsummatorischer Begriff so weit über das Individuum erhöhen und definieren, was gute und anständige Gefühle sind und welche nicht in Ordnung sind, also „wegzuzappen“ sind?

 

Wer Angst hat, der hat Angst!

Und gerade in Zeiten massiver gesellschaftlicher Umbrüche mit Unsicherheiten für alle Parteien, ist es die unverzichtbare Pflicht und die Verantwortung gerade der  politoadministrativen Klasse und Institutionen sämtlicher Ebenen, uneingeschränkt verantwortungsvoll mit den Bedenken und dem Empfinden der Menschen auseinanderzusetzen, somit auf die Menschen zuzugehen, sie anzuhören, ihre Vorträge ernst und ehrlich zu verstehen und nicht wegzuwischen, quasi „proaktiv zu negieren“.

Man könnte es überspitzt – plakativ auch mal in vulgo – sagen: anstatt auf die Menschen zuzugehen, wird denen, die unsicher sind, Ängste haben „in ihren Koffer geschißen“. Jüngst, ein Renter am Kaiserplatz in Aachen an der Bushaltestelle: „Bei uns wird das Elend der heutigen Städteregion Aachen bequem seit dem Jahr 2000 abgeladen und niemand kümmert sich ehrlich darum, eine Veränderung, damit Verbesserung herbeizuführen. Für die da oben sind wir doch nur das Stimmvieh und die Idioten. Und die Stadt Aachen schert sich keinen Deut um die Drogenszene mit all ihren Folgen“ – nun, hart, aber klar.

Und wenn die Angst dem Menschen auch noch politisch ausgetrieben werden soll, weil es staatlichen Organen nicht schmeckt, weil sie somit bewiesen, selbst keinen hinreichenden Einfluß auf die Geschehnisse hat, dann ist unausweichlich, dass das Individuum sich emotional und verstandesgemäß vom Staat distanziert. Aus der Schwäche des Staates durch die Akteure heraus, wird der Staat weiter destabilisiert, weil man sich „oben isoliert“.

Hier im Viertel – am Kaiserplatz in Aachen – ist es tatsächlich so, daß sich alte Leute sowieso nicht mehr bei Dunkelheit raustrauen und Frauen bisweilen massive Sorge und Angst ausdrücken. Aber, um diese elementaren Ängste kümmern sich weder die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen, geschweige denn, Düsseldorf

Das ist keine „Panikmache“ oder dergleichen, sondern einfach eine nüchterne Bilanzierung und Beobachtung. Auch der Hilferuf aus der geographischen Mitte Aachens heraus, endlich für ein besseres soziales Klima zu sorgen, dass den Menschen hilft, ihre Angst zu verlieren, die durch die Kriminalität evident ist.

Nach dem Artikel „Willkommenskultur – war die Kölner Silvesternacht erst der Anfang?“ des Soziologen und Ökonomen HEINSOHN, Gunnar in der NZZ vom gestrigen Tage, muß man sich erst einmal hinsetzen und wirklich sehr, sehr tief Luft holen! In Bezug auf die NZZ.ch und ihre Redaktionsstatuten ist zu sagen, dass sie mit die strengsten Massstäbe hat und liberal ausgerichtet ist:

http://www.nzz.ch/feuilleton/willkommensunkultur-1.18678059

Und genau in dem gesamten Kontext betrachtet und analysiert, ergibt sich ein Lagebild, welches eine sehr gute Deckungsgleichheit zwischen Empfinden und Realität vorweist.

In Schulnoten ausgedrückt, bekommen sowohl die Stadt Aachen wie auch die StädteRegion Aachen eine glatte „6“: UNGENÜGEND!