Lesetipp: Besoffene Verkehrswegeplanung in Aachen

Wer in Schlangenlinien fährt, wird von der Polizei mit Recht zum Alkoholtest aufgefordert. Nötigenfalls mit den Zwangsmitteln des Staates. Das ist auch gut so.

Aber, wen muss man eigentlich in Aachen alles blasen lassen, wenn man sich die Schlangenlinien auf der Junkerstraße ansieht? Und, diese Linienführung zeigt auch, dass man keine Ahnung vom Fahrradfahren hat. Bei Geschwindigikeiten mit normalen „bio“-Rädern, also ohne Sofa-Funktion des E-Bikes, können auch Renter locker mit 30 km/h runterrollen. Eher in Richtung 40 km/h, weiß man um aktuelle Konstruktionen der Zweiradbranche.

Dann solch einen saublöden Schlenker aufzuzwingen, das ist wirklich schräg. Denn, durch den Kurvenradius und bei Nässe der so genannte „Reibwiderstand“, der sich enorm verringert, ist es sehr gut möglich, dass bei einer kritischen Verkehrssituation zur Hauptverkehrszeit, so mancher an die Nase legen kann.

Wenn einer dann unter den Tandemreifen eines LKW – z.B. Müllwagen – zerquetscht wird, dann ist das Gekümme groß. Wer nicht vor dem Handeln denkt, denkt nicht!

Solch eine Verkehrswegegestaltung ist für Aachen rufschädigend!

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/radweg-auf-der-junkerstrasse-wer-hat-sich-das-denn-bloss-ausgedacht-1.1491126

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Wiedervorlage, 10. April 2013 | Erster Artikel des Blogs! Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN obsiegt über Kreml-Kandidat

Aachen, den 12. September 2013

Evgeny ROIZMAN, der in Ekatarinenburg lebende Anti-Drogen-Aktivist, hat bei den Wahlen in Russland am vergangenen Sonntag gegen den Kreml-Kandidaten gesiegt.

Nach einer besonderen „Etappe“ in seinem Leben, begann der Historiker im Jahre 1999 mit seiner Arbeit. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied der Duma, das Russische Parlament. Seine Organisation arbeitet mit der Polizei zusammen, um beispielsweise illegale Labore aufzulösen und Suchtkranken die Möglichkeit zu geben, in Rehabilitationseinrichtungen behandelt zu werden.

Aberratio ictus oder, Aachens Bürgersteige – Bürger zum Abschuß freigegeben!

Schumacher freuen sich über kippelnde Platten.  Denn so etwas sorgt für Nachschub.  Also Arbeit verlagern: vom Bau in die Schusterei, die bauliche Flickschusterei flicken muss. Welches sind die realistisch anzunehmenden Verletzungsfolgen, wenn eine ältere Person mit Seheinschränkung - der die Benutzung von "Bürgersteigen", vielleicht "Bürgerfallen"  dort stolpert. Kategorie "Punktlandung, wenn Mann oder Frau geradewegs mit der Nase aufprallt und der Nasenbeinknochen dann auf Wanderschaft geht. Dann herrscht aber echtes craniales Chaos. Vielleicht "nix in vivo"...

Schumacher freuen sich über kippelnde Platten.
Denn so etwas sorgt für Nachschub.
Also Arbeit verlagern: vom Bau in die Schusterei, die bauliche Flickschusterei flicken muss.
Welches sind die realistisch anzunehmenden Verletzungsfolgen, wenn eine ältere Person mit Seheinschränkung – der die Benutzung von „Bürgersteigen“, vielleicht „Bürgerfallen“ dort stolpert.
Kategorie „Punktlandung, wenn Mann oder Frau geradewegs mit der Nase aufprallt und der Nasenbeinknochen dann auf Wanderschaft geht.
Dann herrscht aber echtes craniales Chaos.
Vielleicht „nix in vivo“…

ASEAG-Unfall | Adalbersteinweg | Rettungswagen

Auf dem Adalbersteinweg zwischen der Einmündung Scheibenstraße und Rudolfstraße kam es heute vor 14h15m wieder zu einem Verkehrsunfall, bei dem die ASEAG und ein Radfahrer beteiligt gewesen sind.

Gegen 14h20m, traf der Rettungswagen am Unfallort ein.

Mit Stopp-Schild für 150 Euro Bahnübergängen sicherer machen! +++ Petition für sicherere Bahnübergänge +++ ZDF-Mittagsmagazin, 3. Sept. 2015

Das ZDF Mittagsmagazin von Donnerstag, 3. September ca. 13h35m, brachte das Interview mit MARCIA PLICHTA, deren 5-jähriger Sohn an einem schlecht ausgestalteten Bahnübergang vor einem viertel Jahr zu Tode kam.

Frau PLICHTA hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre Petition:

https://www.change.org/p/db-info-bmvi-gemeindebund-nach-dem-tod-meines-sohnes-sichern-sie-alle-deutschen-bahn%C3%BCberg%C3%A4nge

die Menschen zu bitten, sie dabei zu unterstützen, dass die Deutsche Bundesbahn mehr dafür tut, die noch rund 40% technisch nicht hinreichend gesicherten Bahnübergänge in der BRD zu sichern.

Was erstaunlich ist, das ist ihre Ausführung gewesen, dass man bereits Anfang der 1990 bis 2000 Jahre mit Stopp-Schildern erreichen konnte, dass die Unfallzahlen an unbeschrankten Bahnübergängen deutlich sank.

In diesem Zusammenhang bereichtete sie, dass die Sicherung eines Bahnübergangs mit einem Stoppschild, das ein klares Haltesignal zeigt, lediglich um die EUR 150,00 pro Übergang kostet.

Wir finden, dass es eigentlich keinen Grund geben darf, die nicht technisch gesicherten Bahnübergänge nicht zu sichern.

Deswegen unterstützen wir die Petition von MARCIA PLICHTA.

Eigentlich dürfte bei diesem niedrigen Preis für eine deutlich erhöhte Sicherung keine Unternehmensleitung inaktiv bleiben, sondern müßte Anweisung geben, unverzüglich zumindest die Maßnahme der Installation von Stoppschildern zu veranlassen.

Ohne Wenn und Aber.

Es wäre nett, wenn Sie – nachdem Sie sich selbst überzeugt haben – dann auch für die Petition einstünden um der Deutschen Bahn das Stopp-Schild gegen vermeidbare Unfallrisiken zu zeigen!

 

Aachener Ztg.: Gro(Ko)ßinerview mit Fraktionsvorsitzenden der CDU, BAAL, Harald und SPD, SERVOS, Michael

Die heutige Ausgabe der Aachener Zeitung ist wichtig. In dem Interview von Robert ESSER und Albrecht PELTZER sind eine Reihe von Fragen gestellt worden, die offensichtlich zeigen, dass man in Aachen die Sachen nicht ganz so sehr im Griff hat.

So wird eingestanden, dass der Adalbertsteinweg in Sachen Luftverschmutzung hochbelastet ist, dass man der Campusbahn nachweint und viele Dinge, die ALLE Aachener und die Besucher Aachens wissen sollten.

In jedem Falle wichtig und unabhängig von dem Interview ist es, dass sich die gesamte Bürgerschaft Aachens mit dem

„Luftreinhalteplan für das Stadtgebiet Aachen – 1. Fortschreibung 2015 – Entwurf“

befassen und bitte unbedingt ihre Eingaben machen. Denn nur so gelingt es, Antworten auf Fragen zu bekommen und zu erfahren, was man sich seitens der Aachener CDU und SPD eigentlich „so“ denkt…

Manches scheint inkonsistent und nicht zu Ende gedacht, was alleine schon durch die Jammerei über die entgleiste Campusbahn zu erkennen ist. Die logische Schlußfolgerung: man scheint es also noch immer nicht begriffen zu haben, was die Bürgerschaft dem Rat und der Spitze in Aachen mit dem absolut erfolgreichen Bürgerbegehren gegen die Campusbahn gesagt haben.

Schade, wenn man „weiter so!“ als Position hat. Der politischen Zuversicht dient so etwas absolut nicht, da manches „erkenntnisinherentes“ politisches Verhalten ist.

Nachtrag: Bus-Unfall – glimpfliche Situation des Fahrers | Wie hätte Erste Hilfe in der Situation ausgesehen?

Man kann von sehr großem Glück reden, daß der Fahrer des Pkw ansprechbar und handlungsfähig gewesen ist. So war er im Stande gewesen zügig auf einzeln klar formulierte Bitten reagieren zu können.

1.) Bitte, den Motor zunächst auszuschalten.

[Anm.: Dies zwecks Sicherung im Falle einer Beschädigung der Elektrik oder des Kraftstoffsystems; war hier nicht gegeben]

2.) Bitte, den Stuhl zu entriegeln und zurückzusetzen, um sich aus dem Sitzraum selbständig und mit Anleitung auf die Beifahrerseite zu begeben.

[Anm.: wäre der Fahrer bewußtlos gewesen und hätte physische Verletzungen getragen, so hätte das geheißen, bei der Erstversorgung in die sehr enge Fahrgastzelle dieses Autos kriechen zu müssen, um den Stuhl zurückzuführen, dem Fahrer situationsentsprechend erste Hilfe zu Teil werden zu lassen.

Konsequenz für die Verkehrsplanung und das am Donnerstag stattfindende Gespräch der Stadt Aachen mit den zuständigen Stellen/Organisationen gem. Berichterstattung in der Aachener Zeitung vom 7. Januar 2015:

1.) Feststellung, welche maximale Geschwindigkeit ein Bus in dem Bereich zwischen Scheibenstraße und Rudolfstraße überhaupt erreichen kann.

Hieraus ergibt sich die Betrachtung der kinetischen Energie bei einer Kollision. Hier ist von dem größten Bus mit maximaler Fahrgastbelegung auszugehen, um die Kollisionsenergie annehmen zu können.

Das bedeutet also: welche Geschwindigkeit kann der Bus bei ungehinderter Beschleunigung ab der Haltestelle Adalbertsteinweg/Scheibenstraße erreichen, wenn es im Bereich der Einfahrt (stadteinwärts…) zum Parkhaus kommt?

Ein „Rahmen“ für eine physikalische Abschätzung der kinetischen Energie, die innerhalb kürzester Zeit bei einer Kollision umgewandelt wird. Bremsen, Deformation und Verschiebung:

Geschwindigkeitsannahme: v = 50 km/h –> 13,9 m/s

Masseannahme des voll besetzten Busses: m = 25.000 kg

Mit diesen Daten und einem Phsyikbuch aus der Schule, ist es bereits möglich, eine erste „Peilung“ vorzunehmen.

Die Geschwindigkeit geht bei der Gleichung des Geschwindigkeitsterms quadratisch ein und die Masse linear.

Somit kann man zur ersten Abschätzung hoch und runter skalieren…

2.) Feststellung / Abschätzung der Folgen einer Kollision bei maximal anzunehmender, aber realisischer Abschätzung im Bereich Einfahrt Parkhaus Adalbertsteinweg,

Aus Modellrechnungen und Studien im Bereich der Unfallforschung, lassen sich Beispiele / Annahmen zuziehen, die die Folgen einer maximal üblen Kollision zu skizzieren vermögen.

3.) Situation in dem Bereich zwischen Scheibenstraße und Rudolfstraße auf dem Adalbertsteinweg:

Nicht selten vollziehen Fahrzeugführende bei Fahrt in Richtung Stadt plötzlich einen „U-Turn“. Dies aber nicht nur bei der Bergabfahrt, sondern auch Bergauffahrt. Hier ist zu beachten, in welchem Zeitfenster sich diese Manöver abspielen.

Auch ist sehr oft zu beobachten, dass Fahrzeuge bei der Bergauffahrt verbotswidrig einen U-Turn vollziehen, obgleich dies mit entsprechendem Verkehrszeichen eindeutig verboten ist.

Da also eine  Art von „verhaltensbezogenem“ Risikoverhalten nicht auszuschließen ist, muß bei einer Unfallszenario-Analyse auch im Sinne des Rettungskonzeptes von einem schlimmstanzunehmenden Unfall auszugehen sein. Auch wenn die Eintretenswahrscheinlichkeit klein ist, so ist sie dennoch nicht = 0. Damit zu betrachten.

Zudem möge bedacht werden, daß, wenn das „Verhalten“ mitspielt, Maßnahmen sinnvoll und zielführend sind, die die Möglichkeit, ein Fehlverhalten auszuführen, strukturell unterbunden werden sollen.

So wären beispielsweis „Plastik-Pömpel“ wie an der Jülicher Strasse in Höhe Robensstraße / Ottostraße Instrumente, die dazu im Stande sind, das „Verhalten“ von Verkehrsteilnehmern positiv zu beeinflußen.

Denn: wer gegen einen „Verkehrspömpel“ kracht, wird eher gesehen, als wenn kein Verkehrspömpel installiert wird,

Man darf gespannt sein, welche Maßnahmen aus der morgigen Besprechung, die die Stadt Aachen veranlaßt hat, resultieren werden.

Hoffentlich „hinreichen qualifizierte“, sprich strukturelle Maßnahmen, die auch physikalisch eine Verhaltensänderung erzwingen.

Denn es wäre der blanke Horror, wenn ein voller 25-Meter-Bus, mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrern besetzt „in die Eisen steigen“ muß, weil jemand verbotswidrig unvorhergesehenermaßen in das Parkhaus „reinzieht“ und die Bus-Chauffeure nur noch in bruchteilen von Sekunden zu reagieren vermögen.

Der Seitenaufprall des aktuellen Falls zeigt die mechanischen Wirkungen eines verhältnismäßig leichten Crashs.

Was aber, wenn der Bus mit 10 m/s und alleine schon 10.000 kg innerhalb einer halben Sekunde die kinetische Energie verlieren muss?

Wie dann der „Falschfahrer“ aussieht, braucht man sich nicht ausmalen – man kann es erahnen. Was mit den Passagieren passiert, läßt sich erahnen, wenn man bereits die Folgen des aktuellen Crashs für die Passagiere sieht, der verhältnismäßig glimpflich abgelaufen ist.

Hat die Stadt Aachen überhaupt so viele Rettungsfahrzeuge, um einem solchen, nicht auszuschließenden Crash halbwegs Herr zu werden?

Das Petitum der Initiative Kaiserplatz e.V. lautet deshalb:

Die Stadt Aachen wird hiermit gebeten, zu der Sitzung qualifizierte und gerichtlich anerkannte Unfallgutachter hinzuzuiehen, die eine professionelle Qualifikation der Unfallfolgen ableiten und dokumentieren können.

Aus dieser gutachterlichen Bewertung heraus, seien dann die Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.