Leben und Sterben in und für seine Stadt?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

Welche Stadt ist es wert, Zeit seiner Gesundheit und seines Lebens zu opfern?

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Atemwegserkrankungen und schlechte Luft in Aachen

Sehr geehrte Leserschaft,

die Luft in Aachen ist innerhalb des „äußeren“ Rings trotz Einführung der Umweltzone nicht maßgeblich besser geworden. Es wird immer auf dem allgemeinen Verkehr „herumgehackt“, obgleich der ÖPNV mit 27% mehr Emissionen produziert, als der Privatverkehr mit 22 % [Quelle: http://www.lanuv.nrw.de]. Hinzu kommt, dass offene Kamine zugelassen sind.

Und, um die Thematik der Verkehrsmittel physikalisch ordentlich zu verorten, muss man die so genannten „Personenkilometer“ der jeweiligen Kohorte in Augenschein nehmen.

Also muss für eine objektivierte Beurteilung folgendes gefragt werden:

1.) Wie viele Kilometer fahren sämtliche Busse und wieviele Menschen transportieren sie während eines Tages.

2.) Wie viele Kilometer fahren sämtliche Pkw und NfZ, die nicht den Bussen zugeordnet werden, wie viele Menschen werden so durch Aachen transportiert. Aber auch, wie viele Tonnen von Gütern sind es, die durch Aachen durch Nutzfahrzeuge gefahren werden? Anm.: Busse sind eben auch keine NfZ…

Kurzum: der Umgang der Stadt Aachen in Bezug auf die Luftverschmutzung entspricht nicht dem systematischen Vorgehen, das dringend erforderlich ist, um eine deutliche Verbesserung der Luft zu bewirken.

Die Idee von Oberbürgermeister Marcel PHILIPP, sukzessive durch die Neuanschaffung von Bussen die „Aachener Diesel-Stinker“ auszumustern, ist nicht zielführend. Man geht nämlich von rund 12 Jahren aus, bis die Flotte ausgewechselt ist.

In dieser Zeit erkranken Menschen unnötigerweise und ein Teil verstirbt vorzeitig, nur, weil die Stadt Aachen wegen ihrer Uneinsichtigkeit in Bezug auf die Ursache auf Zeit spielt.

Wir möchten im Sinne der Menschen und der Umwelt in Aachen nun den Stein ins Rollen bringen, die Stadt zu zwingen, schneller als von ihr geplant an die in ihrer direkten und indirekten Verantwortung liegenden Maßnahmen heranzugehen.

Ziel ist es, zu erreichen, dass beispielsweise die gesamte Flotte des ÖPNV – Eigenfahrzeuge wie auch Fremdfahrzeuge – innerhalb der kommenden fünf Jahre auszumustern sind.

Auch muß in Bezug auf die Euregiobahn, die mit einem Prozent der Verschmutzung beteiligt ist [www.lanuv.nrw.de] unverzüglich unterbunden werden, dass diese weiterhin lokal massiv die Luft verschmutzt.

Hier sei ausdrücklich auf den so genannten „Emissionstunnel“ hingewiesen. Hierbei handelt es sich um so etwas wie die „Schmutzglocke“ um das Fahrzeug. Da es aber fährt, ist logisch, dass es keine „Glocke“ ist, sondern ein „Tunnel“. Daher der Begriff.

Was in jedem Falle umweltmedizinisch zu überprüfen ist, das ist der Umstand, dass derartige Schienenfahrzeuge unmittelbar an dem Luisenkrankenhaus verkehren. Sei es die Euregiobahn oder auch andere Diesel-angetriebene Lokomotiven.

Wer – im wahrsten Sinne des Wortes – mal einen Geschmack davon bekommen will, dem sei empfohlen, sich im Bereich Steppenberg zu positionieren und zu warten bis wieder die unter Bahnfreunden als „Baikal-Trommel“ bezeichnete Lokomotive sich in Richtung Belgischer Grenze / Kronenenberg schleppt und gräulich-gelbliche Wolken von Ruß in die Luft abbläst, die sich nicht in Nichts auflösen, sondern sich im Umfeld um die Schienenstränge verteilen.

Wenn die Stadt nicht Willens ist, ihren aktuellen Standpunkt zu revidieren, dann bleiben zwei Wege für Aachen:

1.) Den politischen Druck massiv zu erhöhen und die Parteien in Aachen zu zwingen, eine Revision vorzunehmen

2.) seitens der Bürgerschaft die Stadt Aachen zu verklagen, um zu erwirken, dass zwingend Maßnahmen unverzüglich zu ergreifen sind, die sicherstellen, die Gesundheit nicht billigend in Kauf zu nehmen, erhöht zu gefährden. Somit auch die Mortalität.

Denn: wenn man die Ursachen kennt, aber nur selektiv von Amtswegen handelt – auch wenn man als Stadt pleite ist – und die in seiner Verantwortung und Zuständigkeit liegenden Maßnahmen verschleppt, dann muss man zwingend eine Klage gegen die Stadt Aachen von Seiten der Bürgerschaft anstreben.

Dies, um sie unter Umständen sogar im Rahmen einer so genannten „Einstweiligen Verfügung“ zu Notfallmaßnahmen zu zwingen. Und wenn es dann erforderlich ist, im ÖPNV bestimmte Busse nicht mehr im Liniengebiet verkehren zu lassen, dann ist das eben so. Punkt.

Denn, der kranken Lunge und dem kranken Herz ist es „scheißegal“, ob es durch „Bösen Feinstaub“ von Pkw kommt oder „Guten Feinstaub“ aus dem Busverkehr.

Die Kontakte zu entsprechenden „Informationsknoten“ sind, um es mal so zu umschreiben, „in Bewegung“.

Anstatt zu hoffen – besser „ökologisch zu zocken“ – und auf Zeit zu spielen, muss von Amtswegen sichergestellt werden, proaktiv zu handeln.

Man stelle es sich vor, wenn ein Gericht in vier Jahren verfügen würde, dass die NICHT-EURO-6-Busse mit den aktuellen Motoren im Linienverkehr per einstweiliger Verfügung nicht mehr betrieben werden dürften. Dann wäre Aachen in Not…

Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe sind uns und unseren freundschaftlich gesonnenen Bürgern nicht unbekannt…

Die Durchsetzung weniger belasteter Luft ist eine Angelegenheit, die streng von der Politik/Parteilichkeit losgelöst sein muß, um nicht strategisch-taktischen Gründen folgend „zerrieben“ zu werden.

Und wenn es eben so ist, dass ein unabhängiger Anbieter im ÖPNV für dasselbe Geld und bei Übernahme der Vertragsbedingungen der Bediensteten per EU-Ausschreibung mehr Sauberkeit für dasselbe Geld anbietet, dann wäre der Zeitpunkt gekommen, sich von der Roten Flotte in diesem Bezug halt trennen zu müssen. Und, die Tarifeinheit im Linienverkehr lohnte es sich auch einmal zu durchleuchten. Stichwort „A-Fahrer“ und „B-Fahrer“ in Bezug auf die Einkommen und Arbeitsbedingungen…

Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen sich über

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

an uns zu wenden. Selbstverständlich erfolgen sämtliche Kommunikationen strikt gemäß dem Briefgeheimnis und der Vertraulichkeit des Wortes. Denn nur so ist sicherzustellen, dass man etwas ohne Leckage bewegen kann.

Vielleicht – sarkastisch – könnte man ja 2018 einen Motto-Wagen beim Rosenmontagszug von der neu zu gründenden Karnevalsvereinigung

„Öcher Lungen“

vorschlagen: dort wo dicke Luft herrscht wird dann fleißig mit dem Megafon der Klang des Hustens für alle hörbar verbreitet.

Ideologiefrei, nüchtern und wirklich von politischen Parteien/Bewegungen unabhängig…

So, wie man sich das jetzt vorstellt, geht es nicht weiter. Und, dieses Thema muß zwingend Gegenstand der nächsten Kommunalwahl sein.

Letztlich schadet es auch der Aachener Wirtschaft, wenn man sich hier „lari-FAHR´I“ gibt: Unternehmer suchen sich bessere Standorte wie Aachen und: Familien mit Kindern machen dann noch einen viel, viel größeren Bogen um den Aachener Kessel.

Umweltschutz ist auch eine Frage von politischem Anstand, dem Erkennen der Erfordernis für die Menschen zu handeln, weil sie sich sonst wirksam abwenden.

Wenn ein Wissenschaftsstandort wie Aachen durch eine sehr „rußige Umweltpolitik“ auf sich aufmerksam macht, dann darf man auch nicht ausschließen, dass für Menschen mit einer Standortwahl dann auch Aachen letzte Wahl ist. Dies, weil das statistische Risiko der Atemwegserkrankung in Aachen dann signifikant höher ist, als andernorten, wo halt eben ein „anderer Wind weht“. Und das möge man gerne mehrdeutig verstehen.

Die politische Einmütigkeit des politischen Aachen ist so etwas wie eine „instituionalisierte Paralyse“, die der Stadt nicht dienlich ist!

Statt Ideologie eben die Gesetze der Natur kennend zu entscheiden…

 

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

FEINSTAUB + Stäube – wissenschaftliches, staatliches /behördliches Informationsmaterial

Staub auf Baustellen: „TRGS 559“. Beim Arbeitsschutz unterscheidet man vier Arten von Stäuben:

1.)  Krebserregend sind Tätigkeiten mit Quarzstaub

2.) Alveolengängiger Staub – auch als „A-Staub“ bezeichnet – dringt bis in die Lungenbläschen vor.

3.) Einatembarer Staub – „E-Staub“ genannt –

4.) Staub, der Asbest Enthält

In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu erwähnen. Es ist der so genannte „MAK-Wert“ für die alveolengängigen Fraktionen des allgemeinen Staubgrenzwertes auf den MAK-Wert von 0,3mg/m³ empfohlen worden. Das bedeutet, dass er nur noch 10% des früher gültigen Höchstwertes von 3 mg/m³ beträgt.

In diesem Zusammenhang sei auch die „TGRS 900“ zu benennen!

Für Bauarbeiten bedeuten die Festlegungen, dass zum Beispiel das Schneiden von Pflastersteinen, Ziegeln, Platten und anderem Baumaterial mit einem Trennjäger udgl. gesundheitsschädigend IST. Zudem wird hierdurch die Luft in großem Raume um die Baustelle für Stunden – vermeidbar – belastet.

Bedauerlicherweise wird diesen Umtrieben in Aachen zu wenig Bedeutung begemessen, wenn man den Betrieb von einem Teil der Baustellen dahingehend betrachtet – es muß eine intensivere Überprüfung von Baustellen in Aachen erfolgen <Foto>

Siehe auch:

Download:

http://www.baua.de/cln_104/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Glossar/Glossar.html

BAUA, Gefahrstoffe, Ausschuss für, „AGS“ (www.baua.de)

 

QUELLE:

„BAUPORTAL 11/2011“, http://www.baumaschine.de/Gefahrstoff

 

Staatliche, wissenschaftliche und fachliche Informationen zum Thema

Feinstaub und Gesundheit

Bundsamt für Umwelt, http://www.bafu.admin.ch, Bern, Schweiz:

Leipnitz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig, Prof. Dr. WIEDENSOHLER, Alfred

https://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/alfred-wiedensohler/

Download

http://www.bafu.admin.ch/luft/00575/00578/index.html?lang=de

Helmholtz Zentrum München | Institut für Epidemiologie I | Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Erich WICHMANN

„Umweltzonen aus der Sicht des Gesundheitsschutzes, Berlin, 7. April 2011.

Apotheken Umschau, Juli 2014

„Riskanter Feinstaub“

Emissionen, wichtige Partikel in der Luft können der Gesundheit schaden. Umweltzonen sollen die Belastung verringern, doch Experten fordern inzwischen weitere Schutzmassnahmen und Messmethoden.

Querverweis: Dr. MORFELD, Peter, Mathematiker, Universität Köln hat Daten von 19 Messstationen über mehrere Jahre analysiert. Sein Fazit:

„die Reduktion des PM10Feinstaubs durch Umweltzonen beträgt weniger als ein Prozent – selbst an Messstationen, die ganz nah am Verkehr stehen, bleibt die Wirkung unter fünf Prozent“.

Weiter:

„Rund 90 Prozent der Stadtbewohner in Europa leben mit einer Luftverschmutzung, die ihre Gesundheit gefährtet“, so die Europäische Umweltagentur in einem Report von Oktober 2013.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert überhaupt keine Überschreitungen des Grenzwertes zuzulassen.

Schweiz: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Abteilung „Luftreinhaltung und NIS) [Anm.: „NIS“ = nicht ionisierende Strahlung]

http://www.umwelt-schweiz.ch

Literatur: BAFU 2010: NABEL – Luftbelastung 2009. Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL). Umwelt-Zustand. Nr. 1016, Bundesamt für Umwelt, Bern. 142 Seiten.

DOWNLOAD:

http://www.umwelt-schweiz.ch/uz-1016-de

Feinstaub in der Schweiz 2013 – Statusbericht der Eidgen. Kommission für Lufthygiene (EKL)

DOWNLOAD: http://www.ekl.admin.ch/de/dokumentation/publikationen/index.html

Download WHO 2013:

http://www.euro.who.int/en/health-topics/environment-and-health/air-quality/publications/2013/review-of-evidence-on-health-aspects-of-air-pollution-revihaap-project-final-technical-report

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Feinstaub in Stuttgart wesentlich durch das Verbrennen von Holz beeinflußt

In Zeiten, in denen „Kamine“ und „offene Feuerstätten“ sich steigender Beliebtheit erfreuen, weil man darin Holz verbrennen kann, braucht man sich nicht wundern, wenn, wie in Stuttgart festzustellen, diese ein wesentlicher Faktor der Feinstaubbelastung ist.

Auf der Website von SWR nachzulesen:

http://www.swr3.de/aktuell/Feinstaubalarm-in-Stuttgart-und-jetzt/-/id=47318/did=3750986/xcwohe/index.html

Es soll tatsächlich Zeitgenossen geben, die alte Europaletten oder Möbel verbrennen, weil´s Geld spart. Dass aber darin thermoaktive chemische Verbindungen enthalten sein können, wird oft nicht bedacht. Fungizide, die das Gammeln bei Paletten hinauszögern, könnten dazugehören…

 

 

Wiedervorlage 15. Okt. 2015 | Bundesrat: Luftreinhalte-Vorordnung wird an den Stand der Technik angepasst.

Luftreinhalte-Verordnung wird an den Stand der Technik angepasst

Bern, 14.10.2015 – Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Luftreinhalte-Verordnung revidiert. So wurden die Grenzwerte für stationäre Verbrennungsmotoren und Anlagen, Gasturbinen sowie Brennstoffe an den Stand der Technik angepasst. Die neuen Bestimmungen gelten ab dem 16. November 2015. Damit erfolgt ein weiterer Schritt für eine bessere Qualität der Luft.

Effiziente Filter und andere technische Fortschritte tragen dazu bei, dass die Luft in der Schweiz immer sauberer wird. An diese Entwicklung sind die Emissionsgrenzwerte in der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) anzupassen. Das Umweltschutzgesetz hält fest, dass Emissionen von Luftschadstoffen vorsorglich so weit zu begrenzen sind, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. So wurden die Schadstoffgrenzwerte für stationäre Verbrennungsmotoren und Gasturbinen angepasst.

Anpassungen an den Stand der Technik wurden auch im Rahmen des Übereinkommens der UNO-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) für zur Bekämpfung weiträumiger grenzüberschreitender Luftverunreinigungen (CLRTAP) vorgenommen; namentlich bei drei internationalen Protokollen über Grenzwerte verschiedener Anlagekategorien. Die in der Schweiz geltenden Vorschriften sind mit den geänderten Anforderungen bereits weitgehend kompatibel, angepasst werden mussten jedoch einzelne Bestimmungen für Anlagen wie zum Beispiel Kehricht- und Sonderabfallverbrennungsanlagen, Elektrostahlwerke oder Kupolöfen.

Zudem hat der Bundesrat Präzisierungen bei der Marktüberwachung von Brenn- und Treibstoffen angebracht, wo der Bund gemäss LRV die Qualität bei der Einfuhr und beim Inverkehrbringen überwacht. Weitere Anpassungen betreffen die Qualität von Brenn- und Treibstoffen: Die Anforderungen an Holzpellets und Holzbriketts entsprechen nun den Vorgaben internationaler Normen. Holzabfälle mit bleihaltigen Verbindungen, wie sie etwa in alten Holzfenstern vorkommen, dürfen nicht mehr in Altholzfeuerungen verbrannt werden.

Schliesslich wurden Aktualisierungen der LRV in den Bereichen der Feuerungsanlagen, Baumaschinen und verschiedener Arbeitsgeräte wie Motorsägen vorgenommen.