Sanitärsektor vor interessanten Perspektiven – Toilettenpapierverbot und japanisches WC

Soziö-ökologische Rechenaufgabe: 250.000 Aachener benötigen pro Woche 2 Rollen Klopapier. Das macht 500.000 oder eine halbe Million Rollen für den Bobbes pro Woche. Ein Jahr hat 52 Wochen. Abgerundet 50 Wochen. Das macht: 250.000 Pos * 2 Rollen pro Woche und Po * 50 Wochen. Angenommen eine Rolle wöge 50 Gramm, wieviele Tonnen Papier gingen so durch die Aachener WC-Schüsseln? Und, wenn man annimmt, das Holz die Dichte von Wasser hat - um einfach den Term nicht berücksichtigen zu müssen, stellt sich die Frage, wie viele 50 Meter hohe Bäume mit einem Quadratmeter Fläche, gingen den Aachener Bürgern jährlich am A... vorbei? Was bedeutet das in Bezug auf den Güterverkehr und die spezifischen Diesel-Emissionen, die hierdurch verursacht werden? Aachener - rechnet mal! Vielleicht wird die Natur ein ordentliches Stück grüner... Tschö, wa!

Soziö-ökologische Rechenaufgabe:
250.000 Aachener benötigen pro Woche 2 Rollen Klopapier.
Das macht 500.000 oder eine halbe Million Rollen für den Bobbes pro Woche.
Ein Jahr hat 52 Wochen. Abgerundet 50 Wochen.
Das macht:
250.000 Pos * 2 Rollen pro Woche und Po * 50 Wochen.
Angenommen eine Rolle wöge 50 Gramm, wieviele Tonnen Papier gingen so durch die Aachener WC-Schüsseln?
Und, wenn man annimmt, das Holz die Dichte von Wasser hat – um einfach den Term nicht berücksichtigen zu müssen, stellt sich die Frage, wie viele 50 Meter hohe Bäume mit einem Quadratmeter Fläche, gingen den Aachener Bürgern jährlich am A… vorbei?
Was bedeutet das in Bezug auf den Güterverkehr und die spezifischen Diesel-Emissionen, die hierdurch verursacht werden?
Aachener – rechnet mal!
Vielleicht wird die Natur ein ordentliches Stück grüner…
Tschö, wa!

Aachen/Brüssel, 1. April 2016

Bis zum 31.12.2022 soll das Toilettenpapier in der EU verschwinden. Dies wird derzeit in Brüssel diskutiert, um dem Naturschutz besser gerecht zu werden. Ein leitender Brüsseler Beamter der Kommission signalisiert, dass der Grund für die Entscheidung darin gelegen hat, weil die zu bewirtschaftenden Waldflächen, die erforderlich sind, um den Bedarf von Toilettenpapier in der gesamten EU, locker einem Kleinstaat entspricht.

Anstatt die Baumstände in Form von Papier am Allerwertesten entlanggleiten zu lassen und Monokulturen auch außerhalb Europas deswegen zu bewirtschaften, müssen nach Auffassung der Kommission die so genannten ´Japan-WCs´ bis zum Stichtag in der gesamten EU installiert worden sein. Und, um dieser Regelung den erforderlichen Nachdruck zu verleihen, soll parall dazu „die Herstellung von Toilettenpapier auf ein Kontingent für Sondernutzungen beschränkt werden, um die Flächen zu schützen“, so der leitende Beamte.

Mit einem drastischen Bild zeigte er in einem Zitat auf, warum man diesen Weg festgelegt hat. „Stellen Sie sich doch einmal die Baumstammlänge eines 30 Zentimeter durchmessenden Baumstammes vor, der für angenommene 500.000.000 Menschen jedes Jahr den Orcus abgeht. Dann vergleichen Sie den Aufwand für das Wasser im WC…“

 

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!