Volksabstimmung zu Atomkraftwerken in der Schweiz am 27.11.2016

Hier finden Sie verschiedene Bürgerinformationen für Schweizer, die auch auf Deutschland bezogen, nicht uninteressant sein könnten. Stichwort „Atomenergie“ und Abstimmung Ende November:

https://www.ch.ch/de

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Reaktorhavarie Tihange, Behördenkommunikation, Deutschlandfunk Sendebeitrag

Geschätzte Leserschaft,

der Deutschlandfunk hat dieses Gespräch gesendet, daß Sie sich /Du Dir unbedingt anhören mußt, um sich eine eigene Meinung bilden zu können:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2016/10/30/potentielle-folgen-des-tihange-reaktor-unfalls-deutschlandfunk-tihange-aachen-und-die-volksverdummung/

Potentielle Folgen des TIHANGE-REAKTOR-UNFALLS – Deutschlandfunk – Tihange, Aachen und die Volksverdummung

Das Kernkraftwerk TIHANGE ist in aller Munde. Die Jod-Tabletten sollen dummerweise erst nach einem Alarm verteilt werden, was totaler Schwachsinn ist. Man muss sich fragen, ob überhaupt noch rational gedacht und behördlich gehandelt wird.

Der Deutschlandfunk hat sich des Themas Tihange angenommen und Sie sollten / Du mögest Dir bitte unbedingt die Zeit nehmen, diesen Beitrag anzuhören, um Dir ein Bild der Staatskommunikation zu bilden:

http://www.deutschlandfunk.de/tihange-2-potentielle-folgen-eines-belgischen-nuklearunfalls.676.de.html?dram:article_id=369891

 

 

Reaktor-Unfall in Tihange – Gefahr für den Großraum Aachen.

Nach der Berichterstattung der Aachener Zeitung über die Folgen eines Reaktorunfalls von Tihange/Doel in Belgien, die der Städteregionsrat Helmut ETSCHENBERG (CDU) noch zu beachten hat:

Warum versäumt er als Chef der Städteregion Aachen, der das Gesundheitsamt unterstellt ist, bei der erratisch handelnden Landesregierung in Düsseldorf, die Jod-Tabletten nicht sofort zu verteilen?

Denn bei der nun vorgetragenen Gefahrenlage, die gemäß Darstellungen als berechtigt hoch dramatisch zu bezeichnen sind, stellt sich die Frage der politischen, aber auch rechtlichen Haftung seitens der Städteregion.

Denn: Die Mutter aller Wissenschaften, die Mathematik hat ein Gebiet, das auch die Politiker gerne mögen oder abgrundtief hassen, die Statistik.

Das Übel ist, dass man von den so genannten „Eintrittswahrscheinlichkeiten“ spricht. Es dürfte zwar sehr unwahrscheinlich sein, dass Tihange havariert bevor die durch die Städteregion forcierte Verteilung der Jod-Tabletten erfolgt.

Aber, mathematisch ist das falsch: denn, im Sinne und den Gesetzen der Statistik folgend, ist der behördlich einzig richtige Entscheid der, die Tabletten unverzüglich verteilen zu müssen, um sich für einen Eintretensfall vor dem Unfall nicht dem Vorwurf der

„billigenden Inkaufnahme fahrlässigen Amtshandelns

in einem schweren Falle von Körperverletzung

mit nicht auszuschließender Todesfolge“

schuldig zu machen.

Denn: „Mutter Mathematik“ sagt:

Auch wenn höchst wahrscheinlich ist, dass:

1.) Ein Reaktorunfall nicht eintritt

und

2.) dass diese Havarie nach der Verteilung erfolgt,

so heißt das NICHT [i.S. der Logik]

3.) dass es nicht doch statistisch eintreten kann, dass am 25. Dezember 2016 um 04h23m die Tihange-Havarie eintritt und zu diesem Zeitpunkt massiver Neuschee von 23cm Schnee – Tendenz massiv anwachsend – in der Stadt liegt. Der Aachener Stadtbetrieb nicht im Dienst ist. Polizei und andere staatliche Organe auf Feiertagsbetrieb sind.

4.) Mit der Konsequenz, dass die Alarmierung die Stadt durch eine Panik so verstopft, dass nicht nur kein Durchkommen mehr gegeben ist, sondern auch die Angst der Menschen dazu führt, nicht auszuschließen, körperliche Gewalt einzusetzen, um der Pillen – ohne die Beurteilung der medizinischen Fragestellung – habhaft zu werden.

5.) Und, liebe Leserin, lieber Leser: wissen Sie, wie Sie aktuell handeln müssten? Bitte schreiben Sie uns unter

initiative.kaiserplatz.aachen@gmx.de

um Ihre Meinung mit aufzugreifen. Wie üblich: wir garantieren Vertraulichkeit. Das heißt, nach Lektüre und Prüfung des Sachverhalts wird Ihre Email definiv datenschutzkonform gelöscht und auch keine Mailadresse gespeichert. Wir sind groß im Vergessen, wenn es drauf ankommt…

Nun schnippisch gefragt:

„Was halten Sie nun von dem

behördlichen Umgang des Themas;

fühlen Sie sich nun  tatsächlich

bestmöglich von den Behörden geschützt?“

 

Publikation zu Jod-Tabletten der Strahlenschutzkommission: Verwendung von Jodtabletten zur Jodblockade der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall

Sehr geschätzte Leserschaft,

mit Datum vom 24. Februar 2011 veröffentlicht die Strahlenschutzkommission des Bundes folgende Leitlinie zu der Verteilung der Verwendung von Jod-Tabletten:

http://www.ssk.de/SharedDocs/Beratungsergebnisse_PDF/2011/2011_02.html

Bitte lesen Sie dieses Dokument ausführlich und vergleichen Sie es mit den Vorstellungen des Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen!

Viel Spass bei der Lektüre!

Ihre Initiative Kaiserplatz e.V. – immer da, wenn es um ein besseres Leben geht…

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!