Sprayer sind asoziale Straftäter – statt 10% Kostenbeteiligung der Stadt, sollte man dafür Personal im Ordnungsamt aufstocken…

Aus Berlin – von der Berliner Morgenpost – kommt eine klare Ansage: Sprayer sind keine Künstler, sondern asoziale Straftäter. Die Sachschäden die von ihnen verursacht werden und die Ärgernisse in Zusammenhang damit, sollten in den Mittelpunkt gerückt werden. Und: jeder gefaßte Sprayer muss für den Schaden vollumfänglich aufkommen.

Bitte senden Sie der Redaktion – auch wenn es Berlin ist – Ihre Rückmeldung an die u.g. Mailadresse!

BERLINER MORGENPOST: Straftäter sind keine Künstler / Kommentar von
Ulrich Kraetzer zu Graffiti

Berlin (ots) – Wenn die Sprühdose auf fremdem Eigentum zum Einsatz
kommt, geht es nicht um Geschmacksfragen, sondern um
Sachbeschädigung. Nicht als Künstler sind diese Sprayer dann zu
betrachten, sondern als Straftäter. Besonders asozial wird ihr
Schaffen, wenn sie ihre Werke auf Zügen der BVG oder der Deutschen
Bahn platzieren. Denn die Kosten, um die Bildchen und Schriftzüge,
die eben nicht jedem gefallen, wieder zu entfernen, trägt nicht ein
vermeintlich böser Großkonzern, sondern die Allgemeinheit – sei es
über höhere Fahrpreise, höhere Steuern oder durch das Hinnehmen eines
schlechteren Service, für den wegen der Aufwendungen für die
Reinigung das Geld fehlt.

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BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

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„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Wiedervorlage aus 2014 (….) Drogenszene am Kaiserplatz kommt weg und von Verlagerung ist auszugehen

Antenne-ac.de strahlte heute früh [Fr. 21.11.] ein Interview mit einer Vertreterin des Aquis Plaza aus, die verlautbarte, dass mit der Eröffnung der Shopping-Mall die Szene am Kaiserplatz verschwinden werde.

[Nachtrag: mit dem Nothaushalt vor der Tür, dürfte es wohl unmöglich werden, sich Bewegungsraum für konstruktive Lösungen innerhalb von ca. zwölf Monaten zu schaffen. Dumm gelaufen, muss man konstatieren!]

Damit ist klar, dass eine Verdrängung stattfinden wird, wenn seitens der Stadt Aachen kein neues, integratives Konzept erstellt und umgesetzt wird. Davon ausgehen zu wollen, dass sich dann die Szene in angrenzende Bereiche um den Kaiserplatz verlagern könne oder möge, das wird sicherlich auf massiven Widerstand der Bürger stoßen.

Zudem würde es die von der Stadt Aachen propagierte und beispielsweise mit € 1,2 Millionen finanzierten Neugestaltung dreier Spielplätze im Rehmviertel ad absurdum führen.

Die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen stehen somit spätestens per heute auf dem Schlauch. Denn, bis dato ging man allgemein davon aus, dass man wohl weiterhin irgendeine Lösung beibehalten könnte, die ein nicht zu umfangreiches strukturelles Umdenken erzwingen würde. Jüngst noch, wurde diese Position deutlich.

Es bewahrheitet sich wieder einmal das, was die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Jahren predigt. Nämlich ein integratives Konzept zu entwickeln, aufzubauen und dann zu pflegen und nicht das rheinländische Mantra „es ist schon immer gut gegangen“ dauernd runterzuleiern.

Nun dürfte der Druck im politischen Entscheidungskessel massiv ansteigen. Denn im Zeichen des immer knapper werdenden Raumes und frei verfügbarer, adäquater Liegenschaften, wird die Stadt Aachen wie das Sandmännchen im Sand in seinen Hosentaschen dastehen. Sand in die Augen zu streuen, das gelang der Stadt Aachen nur sehr, sehr kurze Zeit, zu Anfang der Gründung der Initiative Kaiserplatz e.V.

Deren 1. Vorsitzender war im Übrigen Cyrill Clermont, der nun der Assistent des Städteregionspräsidenten Helmut Etschenberg ist. Damit hat der Städteregionspräsident, unter dessen amtlicher Zuständigkeit die Sucht steht, einen direkten personellen Zugriff auf einen absoluten Kenner der Szene.

Man darf nun auch gespannt sein, wie sich die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Aachen die Zukunft vorstellen, denn bis dato waren sie zu großen Anteilen die absoluten Meister im sich Herausreden und Abtauchen.

Es wird nun sehr, sehr spannend und vor allem kann man sagen, dass das, was sich nun in dem kommenden Jahr abzeichnet, hervorsehbar war. Und, es gab Ende Oktober bereits das  erste Zeichen in diese Richtung, als der Oberbürgermeister in der Niederländischen  Limburgs Dagblad klar sagte, dass die Szene wegkommt.

Nun stellt sich aber auch die Frage, wer zu diesem Zeitpunkt direkt oder indirekt Kenntnis dieser Planung gehabt hat. Das ist von Bedeutung, um abzugleichen, wer was mit welcher Position zu welchem Zeitpunkt selbst verlautbart haben könnte. Dies, um festzustellen, ob die Wahrheit gesprochen worden ist, oder nicht!

Wenig Hoffnung für Süchtige und Bürger in Aachen – Kapitulationserklärung, 2. Klappe

Die Aachener Zeitung berichtete in ihrer Online-Ausgabe vom 12. Januar 2014 anläßlich der Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters Marcel PHILIPP der „Erholungsgesellschaft“.

Die Ernüchterung für Aachen in Sachen Sucht – sowohl für Süchtige wie auch die Bürger – ist in diesen Worten festzustellen:

„Wenig Bewegung wird es 2015 wohl bei den Themen Bushof und Drogenszene am Kaiserplatz geben. „Die Entwicklung der Stadt ist aber nicht nur eine kommunalpolitische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe“, so der Oberbürgermeister.“

Wenn etwas in Aachen vor der Erholungsgesellschaft vorgetragen wird, dann „gilt das“, so könnte man wohl sagen..

Die Stadt Aachen wie auch die Städteregion Aachen dürfen sich nicht verzetteln und sollten darauf acht geben, dass sie nicht von der Entwicklung des Handels gegen Ende dieses Jahres „kalt erwischt werden“. Was bisweilen schonmal passiert sein soll, aus heiterem Himmel vor einer Situation zu stehen, die man beim besten Willen nicht vorher sehen konnte.

Beim Thema Sucht ist zu konstatieren, dass man seit nunmehr einer halben Menschengeneration zu Lasten von Menschen, die in ihrer Sucht leiden, erfolgreich ´rumdielletiert´.

Und das ist politisch ein fatales, gar absolut übles Signal, was der OB gab. Denn eines müssen sich alle Verantwortlichen mal auf ihre Nasenspitze mit dickem Filzstift malen, die Anzahl der Schwerstabhängigen, von der in Aachen auszugehen ist:

„Mindestens 2.500!“

Am besten in Rot. Dann kann man von „Nez rouge der anderen Art“ reden.

Diese Zahlen stammen von der UN-Behörde http://www.incb.org in Wien und wird von Medizin, die in Aachen im Methadon-Projekt tätig sind und dies im Herbst 2013 bei der „Grossen Sitzung Sucht“ im Ratssaal bestätigt. Dort trug ein Arzt, der eine Methadonambulanz zum damaligen Zeitpunkt betrieb zum Erstaunen (vielleicht sogar Entsetzen…?) als realistische Zahl 3.000 vor.

Man bedenke, was es heißt, zwischen 2.500 und 3.000 Menschen in einer Stadt betreuuen zu müssen, in der der Oberbürgermeister die Weisse Flagge hisst und die Hilflosigkeit für die Geschichtsbücher zu Protokoll gibt. Ein sehr schlechtes politisches Signal, das auf absolut unzureichender politischer Arbeit aller Ratsfraktionen über eine halbe Menschengeneration „mindergeleistet“ worden ist.

Für viele Kinkerlitzchen, für ineffektiv „geführte“ Projekte oder die Kunst, da ist selbst in den hausalterisch aller dunkelsten Stunden Geld da. Aber, für ein kommunal-regionales Suchtmanagement, das hinreichend budgetiert ist, Chancen verbessert, da sind einzig verlorene Worte des Oberbürgermeisters der Stadt Aachen zu hören.

Sehr traurig! Bedenkt man, dass es um das Elementarste des Menschen geht: das Leben selbst und die Gesundheit.

Welche Note würden Sie der Suchtpolitik der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen eigentlich geben?

Bitte sinnieren Sie selbst. Reflektieren Sie, was seit der katastrophalen Fehlentscheidung der SPD und der Grünen – in Anwesenheit der früheren Bundesgesundheitsministerin – schief gelaufen ist.

Und, was denken Sie, wenn Sie sich ein Shopping-Paradies vorstellen, das jeden Tag tausende Besucher anziehen muß, um wirtschaftlich nachhaltig sein zu können und vor der Tür die desorientierte, politischen Hilflosigkeit präsent ist? Elend der Menschen…

Schade, Aachen. Sozial und mitmenschlich sieht anders aus. Nicht im Sinne von „Gefühlsduselei“, sondern der Fähigkeit und Bereitschaft, mit vorhandenem Wissen und Mitteln (die sinnvoll eingesetzt werden) das Beste für Menschen zu erreichen.

Bunkersprenung per einstweiliger Verfügung von Landgericht untersagt!

Diese Mitteilung erhielten wir von der Bürgerinitiative Bunker Rütscherstrasse:

„liebe Interessierte und Mitstreiter der Bürgerinitiative Lousberg-Bunker.

Heute am Abend hat uns der Beschluss des Landgerichtes Aachen in einem einstweiligen Verfügungsverfahren, angestrengt durch eine Hauseigentümerin der Nizzaallee, erreicht.

Hierin lautet es:
/Zitat/
Im Wege der einstweiligen Verfügung wegen Dringlichkeit des Falles ohne vorangegangene mündliche Verhandlung wird angeordnet:
Der Antragsgegnerin wird untersagt, auf dem Flurgrundstück Försterstraße 48 (das ist das Bunkergrundstück) in 52072 Aachen Sprengarbeiten vorzunehmen.
/Zitatende/

Bei Zuwiderhandlung werden erhebliche Ordnungsgelder bzw. Haftstrafen angedroht.
Das verschafft uns etwas Luft und Zeit in der Argumentations – und Überzeugungsarbeit. Wir sind der Antragsstellerin sehr dankbar für Ihre gezeigte Tatkraft und den gezeigten Mut. Bitte reichen Sie diese Nachricht in Ihrem Bekanntenkreis weiter.
Wer uns unterstützen oder Fragen und Anregungen geben möchte, kann uns gerne jederzeit ansprechen.
Viele Grüße i.V. Hermann Tücks, Bürgerinitiative Lousberg-Bunker

hermann tuecks
försterstrasse 3
52072 aachen

telefon:                        0241 95518-10
telefax:                        0241 95518-25
mail:                           hermann.tuecks@ingema.de

Oberbürgermeister PHILIPP: „Der Schandfleck von Aachen ist mit der Entstehung des Aquis Plaza verschwunden.“

Das ist mal eine klare Aussage des Aachener Oberbürgermeisters Marcel PHILIPP (CDU) vom 28. Oktober 2014.

Allerdings war diese öffentliche Äußerung nicht in der Lokalpresse zu lesen, sondern in der Ausgabe vom 28. Oktober 2014 des in den Niederlanden erscheinenden „LIMBURGS DAGBLAD“.

Ganz unzweideutig steht in dem Artikel, dass kein Platz mehr für das Elend der Drogenabhängigen existieren werde. Von früherem Fehlmanagement ist in der Berichterstattung die Rede, aber auch davon, dass die Kommunikation schlecht gewesen sei wie auch Versprechungen gebrochen worden seien.

Nicht uninteressant ist die Statistik, die das Limburgs Dagblad zitiert, dass sich 95 % der Bürger im Viertel unsicher fühlt und, dass 6 von 10 Bewohnern das Viertel verlassen wollen.

Klarer kann politisches Mismanagement nicht beschrieben werden! Es lohnt eben doch, sich Medien zu Gemüte zu führen, in denen Amtsträger nicht auf heimischen Territorium präsent sind und dann Sachen „rauslassen“, die sie zu Hause par tout nicht öffentlich kund tun würden.

Mit dem Artikel im Limburgs Dagblad ist eines nun kristallklar: das was die Bürgerschaft und die Initiative Kaiserplatz e.V. der Politikerschaft seit über einer Dekade vorgehalten und angekreidet hat, traf genau den Nerv. Einen politischen Nerv, der aber gemäß den Wünschen der Aachener CDU, SPD, Grünen und der FDP bitte schön nicht berührt, sondern in Ruhe gelassen werden sollte. Auch die früheren Äußerungen des ehemaligen Polizeipräsidenten OELZE, bekommen so einen neuen Duktus. Erinnert sei, dass die Angst der Bevölkerung als subjektives Empfinden abgetan worden ist. So etwas stärkt absolut nicht das Vertrauen in die jeweiligen Amtsleitungen. Seien es der Oberbürgermeister, Polizeipräsident, Ordnungsdezernatsleitung und nicht die Parteileitungen, die im engsten Schulterschluss die Reihen dicht gehalten haben.

Die Situation hat im Übrigen dazu geführt – darüber wird auch nicht gesprochen – dass das Viertel um den Kaiserplatz unter Immobilieninvestoren sehr, sehr beliebt ist. So antworten auf Anzeigen unter Chiffre nicht selten 30 und mehr Interessenten, die man als ernsthaft und qualifiziert beschreiben kann. Der „Hebel“, der Basis des Kaufpreises ist, ist bereits definitiv spürbar über dem Mass, was als Berechnungsbasis üblich ist.

Die Preise der Häuser, die „über den Tisch“ gehen, belegen, dass dieses Viertel alsder Hotspot der nächsten Jahre angesagt ist. Weniger als 10 Minuten entfernt vom Markt, 5 Minuten weg von der Autobahn, 10 Minuten vom Stadtpark. Was will man mehr, um urban zu leben?

Die Stadt und die nachgeschalteten Einrichtungen, die sich mit dem Thema Sucht zu befassen haben, sind gut beraten, wenn sie im Rahmen von Szenarioanalysen Optionen für das Thema Sucht, Elend und Kriminalität entwickeln um dann nicht „kurz vor Zwölf“ darüber nachzudenken, was passiert, wenn die Glocken läuten. Dann ist es nämlich zu spät.

Auch hier hat die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Beginn ihres Bestehens immer im Klartext darauf gedrängt und das mit Eigenengagement gefordert, qualifizierte Lösungen zu entwickeln.

So gesehen, dürfen wir von der Initiative Kaiserplatz e.V. konstatieren, dass wir vollumfänglich im Recht gewesen sind und, dass unsere Mahnungen, sich zu besinnen und strukturell zukunftsorientiert und -fähig zu planen, nun in Stein gemeißelt worden sind.

Mal sehen, wann in den Aachener Medien die Statements des OB, die im LD veröffentlicht worden sind, zu lesen sein werden. Denn: das würde zweifelsohne auch für die Suchthilfe von nicht unbedeutendem Belang sein. Übrigens im Niederländischen auch ein sehr guter Begriff: „het belang“. So könnte man sagen „Het belang van Aken is…“.

 

 

 

 

 

 

€ 1.000 Belohung: NABU bittet Greifvögel-Vergiftungen anzuzeigen!

Die Bürgerinitiative Abstand zur Windkraft Büchenbronn, http://www.windkraft-buechenbronn.de informiert:

Greifvogelvergiftungen melden!

NABU bittet Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung aktueller Fälle

Vergifteter Rotmilan. Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist nicht nur abscheulich. Es stellt auch eine Straftat dar und kann und muss zur Anzeige gebracht werden.

07. Juli 2014 – In den vergangenen Tagen und Wochen sind Fälle bekannt worden, in denen Greifvögel von Unbekannten vermutlich vergiftet wurden. „Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist abscheulich und eine Straftat“, sagt Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Seit Jahren gibt es immer wieder Fälle von illegalen Greifvogeltötungen.

NABU setzt 1000 Euro Belohnung aus

Deshalb setzt der NABU Landesverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Der NABU-Landesverband prüft, Strafanträge zu stellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, potenzielle Vergiftungsfälle zu melden und sehr vorsichtig im Umgang mit toten Vögeln zu sein.

Im Schäferwald bei Frankenhardt-Hinteruhlberg im Landkreis Schwäbisch-Hall wurden im Frühjahr vier Rotmilane entdeckt, die nachgewiesenermaßen vergiftet wurden. Da in der Nähe der Fundorte ein Windpark entstehen soll, spekulieren Windkraftgegner über einen möglichen Zusammenhang. Zwei weitere Verdachtsfälle von Greifvogelvergiftungen werden von NABU-Aktiven und Vogelschützern überprüft. Sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Landkreis Freudenstadt wurden wahrscheinlich Wanderfalken vergiftet. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen der Veterinäruntersuchungsämter liegen in beiden Fällen aber noch nicht vor.

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Vergiftungen von Greifvögeln bekannt. „Bei den aktuellen Vergiftungsfällen werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Hier müssen jetzt die Staatsanwaltschaften ermitteln und wir unterstützen sie dabei“, sagt Andre Baumann.

Funde bitte der Polizei oder dem Veterinäramt melden.

Der Umweltverband bittet die Bevölkerung um Unterstützung. „Halten Sie die Augen offen und melden Sie bitte tote oder kranke Greifvögel!“ Oft käme es vor, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Greifvögel entdeckten. In solchen Fällen bittet der NABU, die Funde der Polizei oder den Veterinärämtern zu melden. „Nur wenn die Polizei solche Fälle aufnimmt oder Privatpersonen den Fund mit Fotos dokumentieren und melden, können solche Fälle verfolgt werden“, erklärt Baumann. Die Vögel seien unbedingt nur mit Einmalhandschuhen anzufassen. Äußerste Vorsicht sei auch beim Auffinden von kranken Haustauben angebracht. Tauben würden immer wieder als lebende „Giftbomben“ präpariert. Dazu würde das Daunengefieder der Tauben mit einer hochdosierten Giftsubstanz präpariert, damit sie nicht direkt in den Körper der Taube gelangt. Solche „Giftbomben“ sind höchst gefährlich für alle Wirbeltiere – auch für Menschen.

(Quelle: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/16924.html)