Aachener Zeitung #Obama# Aixtron wird Fall für US Präsidenten

Der Verkauf der AIXTRON wird entsprechend Aussagen der Aachener Zeitung ein Fall für den #US-Präsidenten# #Obama#

Es stellt sich die Frage, wie man in #Aachen#, #Deutschland# und der #EU# derartige Unternehmen halten und vorantreiben kann?

Thema #Standortattraktivität#; #Start-Up#; #Wirtschaftsstandort#; #Wirtschaftspolitik#

Auf die Antworten auf diese Fragen wird man aber warten müssen. Denn, es gibt keine Antworten…

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Wiedervorlage vom 16. Juni 2015 | Achtung, Sarkasmus und politische Kunst! Politische Zufriedenheit der Bürger in Aachen ist sehr überschaubar – „Stadtplanungskalifat“…

ZWISCHENMELDUNG – TATORT von heute: Windkraftkrimi:

Tatort:    „Wer Wind erntet, sät Sturm“   ARD,  14.06.2015,   Das Erste 20:15 / Einsfestival 21:45

Es ist nicht nur die Anzahl der Bürgerinitiativen und aktiven Bürger, die sich zu Wort melden, wenn es um Visionen und Pläne in der Stadt Aachen, die massivste Unzufriedenheit mit der Qualität der Arbeit erkennen lassen, nein auch die Kommentare und der Sarkasmus. Und hier zeigen die Aachener stets ihre sprachliche Meisterschaft, mit Blick auf den Kern, Bitteres bisweilen ätzend zu umschreiben, aber so, dass es hängen bleibt und nicht selten Eingang in den Wortschatz hält.

So wie etwa der Begriff, des

„Stadtplanungskalifats“,

mit dem eine gesellige, politisch erregte, bunt gemischte Gruppe von Aachenern – was man eindeutig am Tonfall erkennen konnte – ihrer Seele den Weg zu öffnen schien. Gemeint war offensichtlich ein Amt, das die physische Struktur einer Stadt auf Jahrzehnte hinweg festlegt und für die Zukunft verrammelt.

Andere, böse Worte der offenkundig gebildeten Leuten beim Bier, wollen wir hier mal besser nicht zitieren…

Da bleibt einem selbst der süffigste Wein quer im Halse stecken und der süffige Abgang ist so etwas wie ein Adstringens. Oder so, wie ein querhängender, hölzerner Spiess mit trocknem Brot und gammeligen Käse, bei dem einfach nur noch der Notarzt helfen kann oder, wenn man es frühzeitig merkt, die Sache – zwar nicht im Sinne des comme-il-faut – schlicht und einfach angewidert ausspuckt, weil es ungeniessbar und auch den Organismus vergiftend ist!

Die Gesellschaft durchaus vergiftend – da Abwendung fördernd – im Sinne der gesellschaftlichen Klasse, bei der sich ein Politadel gebildet hat, der mittlerweile geradezu dynastische Züge trägt. Selbstverständlich auch das Hofhalten. Man kann nur hoffen, dass nicht so etwas greift, dass Politiker in der dritten Erbfolgegeneration einen politischen Adelsstand qua Geburt zugesprochen bekommen, so, wie im Englischen Oberhaus, wo man durch Geburt Mitglied der Obersten Kammer ist. Auch mit der nun Montag 800 Jahre alt werdenden Magna Charta am 15. Juni… Dieses alte und zwei Mal revidierte Dokument ist aber gesellschaftskonformer formuliert als so manche anderen politische Umtriebe, die man in Aachen erdulden, treffender vielleicht, zu erleiden hat. Der echte Adel zeigt weitaus mehr gesellschaftliche Verantwortung als (…).

Nun, auf die Gnade der politischen Garde hoffend, dass ihre Entscheidungen nicht zu viel verbranntes Land hinterlassen wird…

Das, was der Bonner Generalanzeiger in seiner Ausgabe vom 11. Juni 2015 veröffentlichte,

„Steuerzahler: Pensionen auf Luxusniveau“

ist allerdings ein weiterer und schwerer Baustein der Unzufriedenheit mit dem in Nordrhein-Westfalen gelebten politischen System, das für diejenigen, die drinstecken, wirklich sehr kommode Pensionsaussichten schafft. Auch wenn der Weg dahin manchmal steinig und von seelischen Leiden geprägt ist, weil niemand aus Scharmützeln unbeschadet rauskommt, so ist die Perspektive für die Zeit ab dem Erreichen des so genannten „Pensionsalters“ Entschädigung für die unzähligen, die Seele und das persönliche Wertesystem manchmal beeinflußenden Lebenskompromisse genug.

Entschädigung genug sowohl im emotionalen Sinne wie auch dem finanziellen Sinne.

Und, nicht zu vergessen, die über die Jahrzehnte hinweg erfolgte Plünderung der Rentenkassen – also von den Menschen, die nicht in einem Beamtenstatus arbeiten oder auch Sozialversicherungswerke des Öffentlichen Sektors nutzen können – für die die in dem Artikel dokumentierten Zahlen wie ein Schlag ins Gesicht sind. Ach ja, auch nicht zu vergessen, die um die Jahrtausendwende von Rot-Grün eingeführte „Rentensteuer im Benzintank“, die nämlich € 0,20 pro Liter Kraftstoff beträgt, aber irgendwo immer sofort zu verdampfen scheinen.

Ein ordentlich strukturiertes Staatswesen ist maßgeblich für die Kraft einer Gesellschaft. Das heißt, sicherzustellen, dass die persönliche Freiheit, soziale Verantwortlichkeit, unternehmerische Freiheit und Offenheit wie auch die Meinungsfreiheit blühen und gedeihen können.

Aber, wenn ein Staatswesen eine Alimentierung bestimmter Kreise vorsieht, die von nicht im Öffentlichen Sektor arbeitenden Menschen niemals – Dank der Legislative, die am Brunnen sitzt – zu erreichen ist, dann ist der Punkt erreicht, in dem vom Staatswesen selbst, eine Selbstbeschränkung erfolgen muß.

Denn: Pensionen werden aus Steuereinnahmen finanziert. Die Privatversicherung der Beamtenschaft, die „beihilfefähig“ und „beihilifeberechtigt“ ist, bietet nicht nur dem Amtsträger zu Lebzeiten gute Bedingungen – auch bei Krediten für ein Haus, weil das nämlich durch die „Versorgungsgarantie“ des Staates gesichert ist – nein auch für die „Hinterbliebenen“, deren Versorgung deutlich über das Mass hinaus gehen, was normale Menschen, die nicht in Führungspositionen der Wirtschaft tätig sind, niemals erreichen können.

Es ist nicht ein „Sozialmanifest“, sondern, das Besoldungssystem in den Kommunen ist reichlich entglitten, weil nämlich manche Eingruppierungen auf kommunaler Ebene so dotiert sind, dass man sich auf Landes- oder Bundesebene als Beamter nur noch die Augen reiben kann, wie hoch das, was „Bezüge“ genannt wird, auf lokaler Ebene im eigenen Vergleich sind.

Ohne eine Reform des kommunalen Politiksystems wie auch der „Honorierung“ – wo man hier allerdings mal überlegen sollte, ob der Begriff den zutreffenden Ductus vorweist – wird sich das Staatswesen auf kommunaler Ebene schwächen.

Darf man sicher ausschließen, wenn gut gefüllte Tröge mit etwas politischer Rangelei erreichbar scheinen, sich mehr auf seinen Weg zum Troge zu begeben, anstatt der Aufgabe, die einem erst den Weg zum Trog gestattet?

Welche Note geben Sie:

1.) Dem politischen System auf lokaler Ebene?

2.) Den im Rat der Stadt Aachen vertretenen politischen Parteien?

3.) Welchen Mandatsträgern?

Ist fies. Aber, das ist die Realität eines Systems, dessen Zielrichtung neu justiert werden muss!

Ach ja, damit Ihnen die Motivation für die Beantwortung nicht flöten geht, hier das Zitat aus dem Bonner Generalanzeiger vom 11. Juni 2015, Autor: GOEBELS, Wilfried

NRW-Finanzexperte Heiner CLOESGES im GA zitiert:

„Wenn schon 45-Jährige beim Ausscheiden nach acht Jahren Amtszeit sofortige Pensionsansprüche von 35% ihrer Bezüge hätten, bestehe dringender Handlungsbedarf in NRW. Der Oberbürgermeister einer Stadt mit 100.000 bis 150.000 Einwohnern hat ein Grundgehalt von € 9.185 im Monat.“

Das heißt: € 9.214,75 * 0,35 = € 3.214,75.

Damit nicht genug: Um die Bezüge vollständig zu erfassen, ist zu bedenken, ob das für zwölf Monate gilt oder, ob dazu auch weitere Zahlungen wie so etwas wie ein 13. Monatsgehalt oder Urlaubsgeld gehören…?

Damit noch nicht genug: Wird ein Mensch in der Wirtschaft mit 45 Jahren krank, kann beim besten Willen nicht mehr arbeiten und erleidet aber keinen Arbeitsunfall, dann müssen die Euros nicht nur einmal im Monat mehrfach umgedreht und betrachtet werden. Es wird dann sehr, sehr, sehr dünn, den Rest seines Lebens abwartend fristen zu können.

Bei Beamten hingegen, ist es so, dass sie qua gesetzlich garantiertem Status durch die Zusage der Ruhestandsbezüge sicher sein können, dass der Dienstherr sich bis zu ihrem persönlichen Tode und danach um die Hinterbliebenen kümmern wird.

Würde das System, das eine enorme Lebensplanungssicherheit für den Personenkreis bedeutet, gesamtfinanziell über die Lebensarbeitszeit im Vergleich mit Menschen, die in der Wirtschaft arbeiten, verglichen werden, dann ist festzuhalten, dass auch für eine Führungskraft des gehobenen mittleren Managements eigentlich ein Bürgermeisterposten in einer Gemeinde „much sexier“ ist.

Da stellt man sich also die Frage:

„Wie hoch sind eigentlich die anrechnungsfähigen Ruhestandsbezüge eines Oberbürgermeisters wenn er:

a.) über einer Stadt bis zu 249.999 Bürgern residiert

b.) über einer Stadt mit 250.000 Bürgern residiert?

Gefragt: „What makes the difference?“. Die Frage dürfte sich wohl jeder selbst beantworten.

Und, versüßt dadurch, dass man durch die Vergegenwärtigung der Fragen a.) und b.) auf einmal feststellen muß, warum man in Aachen so daran hängt, die 250.000-Bewohner-Grenze unserer Stadt nicht zu unterschreiten.

Wenn die für die Gesellschaft erbrachte Leistung des Amtsapparates Prosperität, Wohlergehen und eine gute Zukunft ermöglicht, dann wäre das Honorierungssystem zu tol(l)erieren.

Was halten Sie also vom lokalen Staatswesen?

Rufen Sie die Redaktionen der Aachener Tageszeitungen an:

Aachener Zeitung: (02 41) 51 01 – 3 11

Aachener Nachrichten: (02 41) 51 01 – 4 11.

Mit Neid und dergleichen hat das nichts zu tun, schlicht und einfach dem Wert der erbrachten Leistung!

„Demut“ wird von den Politbeamten nicht erwartet. Aber: RESPEKT! und das heißt bei solch üppigen Appanagen, die durch das Volk  und die Wirtschaft aufgebracht werden müssen, der Bürgerschaft nicht nur zu dienen, sondern ihr

„zwingend dienen zu müssen!“.

Das bedeutet, nicht dem Volk zu sagen, was sie zu tun, oft zu erleiden haben, sondern, was sie für die Bürgerschaft tun werden. Von Wollen wollen wir hier mal nicht schreiben…

Wenn also die Bürgerschaft nicht ehrlich und tatsächlich zu Beginn in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und ihre Impulse bei Seite geschoben werden, so darf man für das Protokoll festhalten, dass das dann beim besten Willen nicht mehr als Demokratie beschrieben werden kann und darf, sondern als „demoratisiertes Oligarchentum“ im Kabbarett bezeichnet werden können dürfte…

„Alaaf!“ – denn in Aachen ist immer die jecke Jahreszeit!

 

 

Wiedervorlage | 21. März 2016 | Städteregion Aachen weist katastrophale Sozialkennziffern vor

Man muss sich wunderen, warum Politiker nicht in Sack und Asche gehen, ob der Sozialkennziffern. Rot, wie in Blut getränkt, sehen die Arbeitlosenzahlen aus. Und das Schlimme ist, hier werden auch noch die Betriebe weggeekelt, weil sie zu schlechte Standordbedingungen vorfinden.

Sie bekommen es über Dekaden nicht gebacken, werden aber für die wirtschaftspolitische Leistung immer wieder gewählt. Wie geht das?

Nun ja, nach dem das epochale NEIN! zum dritten Bahngleis festgezurrt worden ist, darf man sagen, dass damit der Zug der Zukunft abgefahren ist.

Ohne die Hochschulen in Aachen, die qualifiziertes, gut ausgebildetes Personal benötigen, sähe es wie in „im roten Rheinisch-Bitterfeld“ aus.

Eigentlich sollten die Parteifunktionäre der Schwarzen SPD und der Rote CDU Aachens in die Hufe kommen, die Teppiche für Firmen  auszurollen. Tunlichst auch nicht einmal im Ansatz auch nur darüber nachdenken wollend, an der Steuerschraube zu drehen.

Nun ja, anstatt dessen verplempert man, wenn alles – wie geplant schief läuft –  mächtig viel Geld für ein Schienensystem nach Avantis, das an den alte Schlager, als es noch in Aachen das Kulturgut „Kneipen“ gab, erinnert:

„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo!…“

Und dann noch Erich Honeckers echauffierte Polemik gegen die die Staatsräson zersetzende Westmusik mit ordentlich gesampelten Beats darauf im Club:

„diese Jeehjeehjeeh-Musik“

als Schaden für das sozialistische Gedankengut. „Umpfta, umpfta, Umpfta!“ Parteikader: wir wollen Euer ideenausgeblutetes, atonales Politgetöse nicht mehr hören! Dann würde es nämlich in Aachen wieder abgehen.

Der Ausgang der letzten drei Landtagswahlen hat wohl noch nicht genug geschmerzt, um Sach- und keine Klientelpolitik zu betreiben. Und sich dann über extremistische Entwicklungen zu beschweren, ist fadenscheinig, wenn man substantiell nämlich überhaupt nichts verändern will, weil „… es ist so schön bunt hier…“.

Nu, nu, dähn gömmmd Ährisch Hönnägga öbör mäschtisch ins schwingen und in Aachen wär dönn möl endlisch was löss…

http://www.t-online.de/wirtschaft/id_77334954/arbeit-bildung-einkommen-deutschland-driftet-auseinander.html

Ün nüh süngän wür ollä im Gollegtief:

„öh jäh, jäh, jäh!“.

Nä! Besser nicht!

Neuer Personaldezernent Aachens verfolgt klarere Linie

Der neue Personaldezernent soll in puncto Amtsführung eine klarere Linie verfolgen, als das zuvor bei der kurzlaufenden Intermezzo-Besetzung der Fall gewesen ist. D.h. auch, dass Übergriffe und Anfeindungen von Bediensteten des Ordnungsamtes konsequent und ausnahmslos verfolgt werden.

Das wäre zu begrüssen, denn das, was sich nicht wenige Menschen, die im Ordnungsamt arbeiten, „braucht wirklich nicht jeder“…

Aachen fehlt in jedem Falle eine deutlich restriktivere und konsequentere Amtsdurchsetzung, wenn es um die Auslegung rechtlicher Normen im Sinne der Allgemeinheit, der Gemeinschaft, somit aller Menschen geht.

Die Verlotterung Aachens schwächt Aachen. Mittlerweile machen Leute auch einen Bogen um Aachen, weil es immer intensiver „moralisch abgeschrieben“ ausschaut. Und, da sicherlich in Bezug auf die Fragen der Ausgaben / des Haushalts der Stadt  und die immer höher steigenden Lasten, die vom Bund mir nichts, dir nichts auf die Kommunen abgelassen werden, ist klar, dass Grenzen bereits überschritten worden sind und die Bürger immer stärker an ihrer Toleranzgrenze kommen, wenn es darum geht, immer mehr zu ertragen und immer mehr zu bezahlen. Ohne aber dafür ein wieder schöner werdendes Aachen zu erleben.

Seit geraumer Zeit befindet sich die Stadt in einer sozialen Abwärtsspirale, die nur dadurch agebogen werden kann, in dem Aachen sich so attraktiv macht, dass Unternehmen sich freuen, in Aachen Betriebe ansiedeln zu können, um Geld zu verdienen.

Allerdings läßt die Stadt- und Verkehrspolitik nicht hoffen, so daß die Standortpolitik, damit die Frage der Prosperität eigentlich „selbsterklärend“ ist. Selbsterklärend, dass eben der Zustand einer Stadt auch als Grund empfunden werden kann, gleich lieber woanders hinzugehen.

Hochschulen allein, helfen da nichts. Auch nicht die Start-Ups. Einzig zählen wird, wenn Betriebe angesiedelt werden, die jenseits intellektuell anspruchsvoller Arbeitsplätze eben auch welche entstehen lassen, die Menschen die aus welchen Gründen auch immer, dem „unteren Drittel“ der Einkommensgesellschaft Perspektiven ermöglicht.

Das aber ist nicht zu erkennen, so dass der Berg der Ausgaben für den Sozialkomplex weiter wachsen, denn schrumpfen wird. Mit der Folge, daß die Abwärtsspirale möglicherweise noch steiler gestaltet werden kann.

Manche Regionen sind Magnete, die auf der anziehenden Seite stehen. Manche auf der abstoßenden.

Die Gretchenfrage ist: wo lassen sich Unternehmen eigentlich nieder? Wo tragen sie durch Steuersubstrat zum Gemeinwohl bei? Wo entstehen perspektivische Arbeitsplätze jenseits von € 8,50 und in Betrieben, denen es gut geht, denen man das Leben leicht macht, die Abgabenlasten absenken KANN?

Ein wichtiger Schritt – womit es zum Anfang kommt – ist, dass sowohl in Bezug auf den Haushalt, die Ordnung und die Attraktivität Aachens mehr als bisher auf eine klare Position ankommt, die in jeder anwendbarer Hinsicht klare Grenzen zieht!

So ist es zu begrüßen, dass u.a. das Ordnungswesen mehr Profil zeigen wird!

 

SPD demontiert sich bedauerlicherweise selbst – www.plusminus.de vom 18.05.2016

Man muß sich die Haare raufen und sich fragen, wo die Glaubwürdigkeit und Berechenbarkeit der SPD geblieben ist!

Geradezu erschütternd war die Berichterstattung im ARD-Magazin „PLUSMINUS“ in Bezug auf die Altersvorsorge von Werktätigen. Man darf sagen, eine Täuschung der Beitragszahler von Staatswegen.

Dieser Beitrag ist gewissermassen „sehpflichtig“, um sich ein Bild der SPD zu machen. Wie bereits in den 1970ern, so auch heute, bewahrheitet sich der Spruch:

„SPD steht für ´sie plündern dich´ “ – wie wahr dies nun heute in Bezug auf die kontraproduktive betriebliche Altersvorsorge ist, belegt der Bericht.

Leider gibt es keine SPD mehr und keine CDU – beide sollten zur „Einheitspartei“ fusionieren, weil sie sich derart gleich geworden sind, dass es der Wählerschaft beider Seiten gleich sein wird, was die sagen. Denn: im Zweifel für die Partei…

Das Übel an solch einer politischen Matscherei ist, dass man damit den politisch rot-schwarzen Teppich für die Parteien ausrollt, die man einerseits bekämpft und andererseits, die auch nicht die Wählerschaft wählen will.

Politische Desperados, die wie früher im Wilden Westen wie wild in der Wildnis rumballerten, die sich aber nur selten einem Gericht stellten. Und so bleibt wie in Trans Pecos so ein ekelhafter Nachgeschmack wie bei Judge Roy Bean…

Ist es noch „rechtschaffend“, wenn – in diesem Falle – die SPD dafür gesorgt hat, ihre Wählerschaft zu verscheissern?

Dann jammern sie alle, weil das Eis, das ihr Versinken in der politischen Bedeutungslosikeit verhindert, kontinuierlich dünner wird, weil sie selbst an der Gesellschaftspolitik zündeln und bei ganauer Betrachtung bereits einen sozialpolitischen Flächenbrand in Gang gesetzt haben, der kaum noch zu reversieren ist.

Einzig gelänge das nur noch, in dem die SPD- und CDU-Politik der letzten halben Menschengeneration auf den Seziertisch der politischen Pathologie gelegt wird und man auf Grund der politischen Sterbeursache weiß, mit welcher Medikation man die Gesellschaft zu heilen vermag.

So, wie das jetzt läuft, sieht es düster aus. Sehr düster und bedauerlich!

 

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

STAWAG: politischer Strategiewechsel unvermeidbar! „Bei uns ist Energie günstiger … Sie sparen bis zu € 224,46“

aDer Rat der Stadt Aachen wird seine STAWAG-Politik massiv revidieren müssen, falls seine MitgliederInnen ebenfalls das Werbeschreiben eines Energieversorgers aus dem Süden in ihren Briefkästen vorfanden.

Man griff darin nämlich den Stromtarif der STAWAG mit der Bezeichnung StromSTA auf und vergliech ihn mit xem XXXXXXX StromRegio Aachen.

Bereits die Bezeichnung dieses Tarifs – der Name ist durch „X“ ersetzt worden – belegt, dass es sich hierbei nicht um ein kleines „energiepolitisches Scharmützel“ handelt, sondern um eine energiepolitische Kriegserklärung, um „Land zu erobern“, sprich, der STAWAG Kunden abzujagen, die Geldströme in den Süden umzuleiten.

Das führt zwingend dazu, dass – wie bei einem Flusssystem – die zuführenden Bäche der Kämmerei abgegraben und umgelenkt werden. Die wirtschaftliche Konsequenz ist nüchtern und hart: jeder verloren gegangene Kunde schmälert den „Cash-Flow“ des Unternehmens.

Schaut man sich den Zahlenvergleich an, so wird das unattraktive StawagStromSTA für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh p.a. mit € 1.050,96 beziffert, während die Elektrik-Kavallarie ein Übernahmeangebot von € 825,50 vorlegt.

Man muss sich diesen Fehdehandschuh ansehen, um seine massiven (unternehmenspolitischen) Risiken und Folgen für die Stadt Aachen vergegenwärtigen.

Bezogen auf jährlich abgenommene „Strommenge“ von 3.500 kWh sage und schreibe

€ 224,46 sparen zu können,

bedeutet für das Management der STAWAG und  in Bezug auf den nunmehr vorliegenden

Wettbewerbs-Marktpreis von € 825,50 nicht mehr wettbwerbsfähig

bleiben zu können – patriotischer Energiebezug hin oder her – weil eine Kostenreduktion für Haushalte von gerundet 25 % niemanden unberührt lassen kann. Da Strom immateriell ist, man ihn sich somit nicht in einem Bilderrahmen über die Wohnzimmer-Couch hängen kann, ist logisch, dass die Zahlen entscheiden werden.

Das Geschäftsmodell der STAWAG muss demzufolge sofort von dessen Aufsichtsrat und Vorstand auf den Prüfstein gelegt und an normale Marktbedingungen angepasst werden.

Denn, eine alte Kaufmannsregel besagt, dass stets der erste Verlust der niedrigste sei.

Auf den Strom bezogen heißt das, lieber bei den Kilowattstunden-Preisen die Kraft des Marktes zu akzeptieren und aufzuhören zu träumen, sich in einem

„magic energy wonderland Aachen, Germany“

zu wähnen, die Preise für die Kilowatt-Stunden so zu reduzieren, dass der Wechselwille gestoppt wird.

Sicherlich dürften die noch bei der Stange seienden Kunden der STAWAG bereit sein, für den Strombezug 1 Cent pro Kilowattstunde – quasi den Cent für das Aachener Vaterland – wohlwollend „draufzulegen“.

Nicht aber eine „on top“-Differenz – besser, den STAWAG-Aufschlag – von

sage und schreibe 6,04 CENT PRO KILOWATTSTUNDE

denn, wenn man die Kosten für Strom um rund ein Viertel zu senken vermag, indem man sich fünf Minuten hinsetzt, um den Vertragsanbieter zu wechseln, ist auf die Dauer gesehen, für die Konsumenten ein nicht auszuschlagendes Argument.

Für die Stadt Aachen und die STAWAG bedeutet die Angebotsaktion in letzter Konsequenz, den Aufsichtsrat der STAWAG zu einer unverzüglichen Aufsichtsratssitzung einzuberufen zu müssen!

Denn, wenn ein Marktakteur wie der aktuelle auftritt und Kunden abspenstig macht, dann muss damit gerechnet werden, dass weitere kommen und um die Kunden gebuhlt wird.

Denn – wirtschaftlich rational gedacht – liegt das Geld wie bei Dagobert Duck zum greifen Nahe unter der Straße:

Rechnet man – nur um eine Größenordnung zu haben, um zu wissen, wovon man redet – in der ersten Näherung von 10.000 Kunden, die das Musterbeispiel in Anspruch nähmen:

Cashflow-Reduktion:

10.000 Kunden à € 1.050,96 p.a. = 10.509.600,– p.a.

IN WORTEN: ÜBER ZEHNMILLIONEN EURO kalkulierter UMSATZVERLUST PRO JAHR!

grobkalkulatorische Ertragsreduktion gem. BAB sofort erkennen läßt.

Nimmt man die Differenz des Marktpreises als Umsatzverlust vor Steuern an, dann heißt das pro Jahr rund € 2.500.000,–, weniger in das Finanzsystem verteilen zu können. In Worten: 2,5 Millionen EURO pro 10.000 Kunden „kalkulatorischen Überschuss“ verlieren zu können.

Dieses Marktkorrektiv ist in Bezug auf das finanzielle Risikomanagement von Relevanz und, es zwingt dazu, das bestehende Geschäftsmodell mit seinen Abführungsvereinbarungen auf den Prüfstand stellen zu müssen.

Den Markt schlägt letztlich auch nicht die Bequemlichkeit oder Lokalpatriotismus, wenn man ein Viertel weniger Geld auszugeben hat.

Interessant wäre es übrigens auch durchzukalkulieren, wenn im Rahmen der Finanzleistungen der Sozialfürsorge der Zwang festgeschrieben würde, stets die günstigsten Marktanbieter einer Kommune als Versorger wählen zu müssen. Es würde die Sozialkassen in nicht unerheblichem Maße entlasten, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes implizit fördern.