Korrektur in Sachen „Gründungsvorsitzender“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der guten Ordnung halber teilen wir mit, einen Fehler bei der Bezeichnung unseres verstorbenen Vorsitzenden Volkmar Klein als „Gründungsvorsitzender“ gemacht zu haben.

Richtig ist, dass Herr Cyrill CLERMONT, zur Zeit Bediensteter der Städteregion, der Gründungsvorsitzende der Initiative Kaiserplatz e.V. war.

Herr CLERMONT ist Dossierführender der Herren
Städteregionsrat Helmut ETSCHENBERG, StädteRegion Aachen und
Oberbürgermeister Marcel PHILIPP, Stadt Aachen,
für das so genannte „Grundsatzpapier 12“.

 

Wir bitten höflich und in aller Form um Entschuldigung für diesen Fehler!

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Wiedervorlage, 10. April 2013 | Erster Artikel des Blogs! Anti-Drogen-Aktivist Evgeny ROIZMAN obsiegt über Kreml-Kandidat

Aachen, den 12. September 2013

Evgeny ROIZMAN, der in Ekatarinenburg lebende Anti-Drogen-Aktivist, hat bei den Wahlen in Russland am vergangenen Sonntag gegen den Kreml-Kandidaten gesiegt.

Nach einer besonderen „Etappe“ in seinem Leben, begann der Historiker im Jahre 1999 mit seiner Arbeit. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied der Duma, das Russische Parlament. Seine Organisation arbeitet mit der Polizei zusammen, um beispielsweise illegale Labore aufzulösen und Suchtkranken die Möglichkeit zu geben, in Rehabilitationseinrichtungen behandelt zu werden.

Wiedervorlage vom 18. Juli 2014 |Fusion: AKW der zielführende Weg! Ansonsten: finis terrae!

Manch einer wird ob der Physik und den Naturgesetzen den Kopf schütteln und sich in Aachener Manier denken, dass „die vom Kaiserplatz wohl nun doch nachweislich  bekloppt sind und von nichts eine Ahnung haben“.

Pech gehabt! Denn mit „Fusion“ ist weder die subatormare Ebene der Energieumwandlung im Visier, noch Rotes Tuch der Grünen, ein Atomkraftwerk oder die Kernfusion…

Viel einfacher: AACHEN – KOHLSCHEID – WÜRSELEN ist AKW!

Und hinter der Fusion steht die Idee, diese drei Städte zu einer zu fusionieren!

Da die Stadt Aachen auf Grund ihrer besonderen Topologie – des sehr engen Talkessels – und seiner Gesamtgrundfläche wie auch der Flächenstruktur innerhalb des Talkessels, sehr beschränkte Möglichkeiten einer wirtschaftlich elastischen Expansion – damit Prosperität – hat, Kohlscheid und Würselen jedoch über viel „flaches Land“ verfügen, wäre die Fusion von Aachen, Kohlscheid und Würselen ein Weg, makrostrukturell Raum für Wirtschaft und Wohnen zu schaffen, der auch verkehrstechnisch betrachtet, tatsächlich sinnvolle Strukturen böte.

Denn da, wo es standorttechnisch und verkehrstechnisch noch viel Luft gibt, heisst es für Aachen: „finis terrae!“. Sprich, am Kaninsberg ist Aachen am Ende. Denn, wo das weiträumige Gewerbegebiet unmittelbar am Autobahnkreuz liegt, ist Würselen. Topologisch und „feinstaubtechnisch“ gesehen, ein exzellenter Standort, weil dies in der Anströmebene des anlandigen Windes aus West liegt. Die schlechte Luft wird in Richtung Braunkohlekraftwerk Weisweiler verteilt. Dank der Grosswetterlagen über das Jahr verteilt.

Würden die drei Gemeinden sich zügig daran begeben, die AKW-Region Aachen-Kohlscheid-Würselen zu einer Kommune zu vereinen, so wäre die Abkürzung AKW in NRW inhaltlich postiv besetzt. Denn man hätte nämlich neben dem „planerischen Flächengewinn“, der dann rechtlich neu zu betrachteten Topologie der Einheit auf einmal deutlich mehr Fläche ausserhalb des Talkessels. So könnten dann Unternehmen eine deutlich bequemere Perspektive innerhalb der rechtsnachfolgenden Körperschaft ÖR nutzen: Raus aus dem Kessel, ran an die Autobahn. Womit nicht nur zwei Fliegen mit der politischen Klatsche geschlagen werden könnten: Im Aachener Kessel würde es strukturell entzerrt werden können, ohne dabei aber die Entität zu schwächen. Der Kessel von Aachen könnte tendenziell eher wohnlicher werden, weil dann der Gewerbeverkehr, „auf dem platten Land“ von AKW direkt an den vielen Autobahnkilometern abgefangen werden würde, weil sich dort der Geschäftsverkehr abspielt.

Mit attraktiven Standortangeboten und der top-Verkehrsanbindung ausserhalb des Aachener Kessels hiesse das für die Unternehmen auch, Zeit zu sparen, weil sich der unvermeidbare Wirtschaftsverkehr von Teilen der Wirtschaft nicht mehr in das verkehrstechnsich bereits arg verkorkste Aachen bemühen muss. Kummuliert man über ein Jahr betrachtet alleine die zeitlichen Aufwendungen des Wirtschaftsverkehrs, der aus dem Kessel herausgeschoben und an die Verkehrsadern gelegt wird, so würde dies interessant sein, wirtschaftlich durchzurechnen.

Man sieht es an Baesweiler, ca. 15 km Luftlinie von Aachen entfernt: die Stadt hat es von der „strebenden Kohlegemeinde“ zum Technologiestandort gebracht, an dem die Unternehmen gefördert werden. In der Art, dass man ihren Bedürfnissen gerecht zu werden bemüht ist. Sprich, dort ist, was Wirtschaft benötigt: Landreserven, die in Aachen aufgezehrt sind! Die Anbindung an das Verkehrsnetz und auch das „flache Land“, sorgen dafür, dass es dort keine Probleme mit dem Feinstaub gibt.

Die Stadt Aachen muss wirtschaftspolitisch vorsichtig sein und weitsichtiger werden, wenn die wirtschaftliche Kraft – die Gewerbesteuern für das Stadtsäckel mit sich bringt – gestärkt werden soll. Bedenkt man, dass mittlerweile Unternehmen aus Aachen wegziehen und sich z.B. in Baesweiler niederlassen, weil man dort das Land hat, was in Aachen durch den Talkessel nicht mehr möglich ist zu bebauen und man seitens der städtischen Verwaltung pragmatisch agiert, so sollte dies zu denken geben.

Die Verbindung von mangelnder Fläche, „interessantem verkehrspolitischem Entwicklungsverständnis“ und den „Hebesätzen“ bei der Gewerbesteuer, lassen jeden Kaufmann und Kostenrechner im Unternehmen aufhorchen und nachrechnen.

Mit spitzem Stift nachzurechnen dürfte zukünftig tendenziell intensiver werden. Und das bedeutet auch, dass Kommenen – nicht wie in Berlin gemeint – „sexy“ sind. Oder, es werden!

Da Aachen ein Flächenproblem hat, das sich mittlerweile auf die Wohn- und Arbeitsstruktur auswirkt, müssen in Aachen zukunftsfähige Perspektiven durchdacht und im städteregionalen Bereich durchgerechnet werden.

Ein interessanter Aspekt wäre zudem bei „AKW“, dass die administrativen Strukturen so organisiert werden können, dass für die Mitarbeitenden der Verwaltungen im Mittleren und Unteren Dienst, die operative Arbeitsbelastung entspannt werden kann.

Bedenkt man die Alters- und Strukturentwicklung in Deutschland und der Region, dann ist klar, dass auch zur nachhaltigen Erbringung von Verwaltungsleistung Strukturen überdacht und neu konfiguriert werden müssen. Das „Harzen“ in Ämtern ist im Wesentlichen nicht der Arbeit der Mitarbeitenden vor Ort geschuldet, sondern der Organisation, die auf Amtsleiterebene definitert und geführt wird. Und hier gibt es im Sinne der Finanzwelt gesprochen, in unserer Region doch einen gewissenen „Spread“, will heißen, eine Bandbreite…

Da ja gerade der Flächennutzungsplan (FNP) auf sehr großen Widerstand stößt, da Aachen limitiert ist, könnte die Diskussion „AKW 2025“ ein Perspektive sein, die dann heilt, was in dem Geiste des jetzt in der Entwicklung befindlichen Flächennutzungsplanes überhaupt nicht vorkommt [sic!], die Vernetzung mit dem Umland zu bewerkstelligen.

Nach heutigem Stande endet die Welt Aachens im Selbstverständnis der Stadtentwickler an der heutigen Stadtgrenze Aachens.

Irgendwie kommt man sich hier politoadministraitv verstanden wie im Mittelalter vor, als Grafen und Fürsten rein auf ihr Territorium fixiert waren. Entsprechend handelnd, das Grosse und Ganze ausser acht liessen. Ausser die Statthalter des Kaisers, der doch eher das Grosse und Ganze im Blick hatte.

So gesehen, könnte der Geist von Karl dem Grossen vielleicht Hoffnung bedeuten, würde sich die politische Weitsicht im tiefen Aachener Stadtkessel auf die gesamte Städtregion Aachen, den Ostkanton Belgiens mit seiner Hauptstadt und mit Parlament, Eupen und Süd-Limburg mit seiner dynamischen Stadt Maastricht beziehen und nicht alleine auf den – topologisch – doch arg beschränkten Talkessel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

 Bitte nutzen Sie das Instrument der Kommentare zu unserer Website!!!

Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Tabletten-Jäger: immer noch nicht begriffen…

Der einzige Weg, die Jodtablettenabgabe zumindest organisatorisch ordentlich zu gestalten, ist der, die Tabletten vorab zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist irrealistisch und steigert statistisch das Mortalitätsrisiko!

Der Innenminister von NRW muß sich die Frage gefallen lassen und sie amtlich korrekt beantworten, warum NRW im Gegensatz zu der Schweiz, die eine flächendeckende Versorgung mit Jodtabletten vorgenommen hat und dies auch weiterhin so tun wird, ob die Physiologie von Nordrheinwestfalen-Untertanen eine andere als die von in der Schweiz lebenden Menschen ist?

Denn dort ist klar: JEDER MENSCH ist versorgt worden und wird versorgt, indem die Tablettenpackungen in die Briefkästen geworfen worden sind.

Gefährden somit diejenigen Amtspersonen die Wohnbevölkerung in NRW statistisch erhöht, die durch ihre Position der nicht-ex-ante-Zurverfügungstellung das Wort reden? Machen sie sich nicht bereits schuldig in der Art, billigend in Kauf zu nehmen einen nicht auszuschließenden Schaden an Leib und Leben amtlich zuzulassen?

Denn: wer glaubt denn allen Ernstes, wenn in Tihange „die Kacke am Dampfen“ ist, daß dann noch die NRW-Pillenlogistik funktionieren wird? Logistisch ist das nicht zu bewerkstelligen – es ist ein Irrwitz zu Lasten der Menschen!

Auch deswegen, weil im Gegensatz zur Schweiz die Altersdiskriminierung von Menschen über 45 Jahre weiterhin gegeben ist. In der Schweiz ist die Verteilung NICHT eingeschränkt.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit, http://www.bag.admin.ch bietet unter diesem Link weitere Informationen über die Versorgung mit Jod-Tabletten:

http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/15778/index.html?lang=de

Juristisch wird die Frage nunmehr sehr spannend – in Bezug auf NRW und Aachen gleichermaßen: Wenn die Verteilung der Jodtabletten in NRW und Aachen so erfolgt, dass sie nicht ex-ante vorgenommen wird, man also im Falle des Eintretens eines Alarms nicht im Stande ist, die Bevölkerung rechtzeitig mit Jod-Tabletten zu versorgen, ob hier ggf. sogar der Straftatsbestand der „fahrlässigen Körperverletztung“ im Amte oder gar von Amtswegen erfüllt ist.

Denn: die Information, wie es ex-ante flächendeckend und unabhängig von dem Eintretensereignis funktioniert, darf nunmehr – siehe obigen Link – als bekannt angenommen werden.

Wenn also eine Behörde wider besseren Wissens handelt – durch billigende Inkaufnahme – dann hat sie die Verpflichtung für sich alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, ihrerseits die fachliche Divergenz der Auffassung gutachterlich überprüfenzulssen und nötigenfalls in Eigenregie und gegen den Innenminister im Sinne der Bevölkerung zu handeln.

Nicht auszuschließen, kann die Logik NRW so lauten:

1.) Die Wahrscheinlichkeit, daß Tihange leckt, ist gegen Null gehend.

2.) Die Wahrscheinlichkeit, daß der Wind aus Westen kommt, ist gegen Null gehend.

3.) Die Wahrscheinlichkeit, daß die Straßen im Alarmfall, die für die Verteilung der Tabletten benutzt werden müssen, verstopft sind, ist gegen Null gehend.

4.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall nicht genügend Personal zur Distribution aufgebracht werden kann, ist gegen Null gehend.

5.) Die Wahrscheinlichkeit, dass im Falle des Eintretensfall die Menschen, die mit der Verteilung und ordnungsgemäßen Verteilung beauftragt sind, nichts anderen zu tun haben, ist gegen Null gehend.

Aus Sicht des Risikomanagements laufen hier so einige Annahmen in die Sackgasse und man muss sich allen Ernstes fragen, ob jemand überhaupt einmal logisch den Entscheidungsbaum zumindest skizziert hat.

So, wie das jetzt ausschaut absolut nicht, weil bereits ein grobes Risikoaudit ergibt, dass logische Fehler im behördlich gestalteten Vorgehen – höflich formuliert – „inkonsistent“ sind und sofort herleitbar sind.

Das wirft die Frage der Notwendigkeit der Behandlung des Dienstrechts auf: wer hat was wann wie auf welcher Basis entschieden?

Juristen haben ihre Stirn schon in Falten geworfen und nicht nur Mediziner und Logistiker…

Und wenn man weiterhin auf dem Standpunkt des derzeitigen Amtshandelns beharrt, bleibt einem nur noch zu sagen, wenn Tihange dahinschmilzt, dann

müssen SIE

zum TABLETTEN-JÄGER

werden, um das Sterbens- oder Erkrankungsrisiko nach Ihren Kräften statistisch minimieren zu können!

Hier sind die Telefonnummer und die Emailadresse des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen:

Tel.: +49(241)51985300

Gesundheitsamt@Staedteregion-Aachen.de

Der Link zur Web-Site:

http://www.staedteregion-aachen.de/wps/portal/internet/home/service/aemter/a53/!ut/p/c5/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP0os_gADxNHQ09_A0sLYzdHA08LC7cA70BTIzNLU_1wkA6cKkwMTCDyBjiAo4F-cEqqvp9Hfm6qfkF2dpqjo6IiAPZAxGo!/dl3/d3/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/

 

Wirtschaftsstandort und Staat: „Schweiz verliert an Anziehungskraft“

Wo für interessierte Unternehmen der rote Teppich ausgerollt wird und wo die Business-Pläne mit und für die Unternehmen maßgeschneidert werden:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kampf-um-auslaendische-konzerne-die-schweiz-verliert-an-anziehungskraft-ld.14642