STAWAG hat nach Wochen Kanal immer noch nicht geleert

Die STAWAG hat noch immer nicht die Kanalkörbe am unteren Adalbersteinweg zwischen Einmündung Wilhelmstraße und Ohligsbendengasse gereinigt.

Wahrscheinlich ist man wieder einmal gestresst…

Mit der STAWAG hat man den Kanal schnell voll und nicht leer.  Und dies am tiefsten Punkte Aachens in vielerlei Hinsicht...

Mit der STAWAG hat man den Kanal schnell voll und nicht leer.
Und dies am tiefsten Punkte Aachens in vielerlei Hinsicht…

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Wiedervorlage | 27. Dez. 2014 | Stadtwerke suchen nach Innovationen der Energiewelt von morgen.

Das Paradigma der Energiewende ist und bleibt die Einheit von Physik, Chemie und Mathematik. Und, unter dem Dach des Systems der Internationalen Einheiten – kurz „SI“ – ist man sicher, sich nicht zu verrechnen.

Das passiert aber bisweilen, wenn vor der Natur das Geld oder das CO2 als „Währung“ der Energiewende vor alles gestellt wird.

Was zählt, das ist Effizienz und Effektivität zu treiben und Stoff- und Energiebilanzen VOLLUMFÄNGLICH aufzustellen. Und das über Unternehmensgrenzen hinweg… Denn sonst gibt es den „beg thei neighbour effect“ oder auch das „Linke Tasche – Rechte Tasche-Syndrom“ in der Geschäftsmodellentwicklung genannt.

Ein Geschäftsmodell oder Unternehmensprozess kann in Hinblick auf die Minimierung von Energie- und Stoffeinsatz einzig ein so genannter „abgeleiteter Prozess“ sein. Sprich, Geld und „Business“ ergeben sich fast schon von selbst aus der physikalisch-technologischen Betrachtung. Creative Accounting ist in Sachen Energie sicher fehl am Platze, um dem Begriff der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Eine gute energetisch-materielle Nachhaltigkeitsstruktur von Geschäftsmodellen hat sicherlich besser Erfolgschancen, als wenn man in Konglomeraten Firmen aufbaut, die jede für sich eine Wirtschafts- und Steuerbilanz aufstellen, um sie dann auf der politischen Ebene zu konsolidieren. Und, man spart sich teure Geschäftsführer mit ihrem Apparat! Friktionen werden so auch minimiert! Denn sonst kann aus dem Management schnell ein Schnittstellenmanagement erforderlich sein, wenn an zu vielen Ecken und Enden reingefunkt wird. Viele Köche….

Zielführend ist es im Bereich von Unternehmen, sie zu fusionieren, wenn das sachlich angezeigt ist. Das heißt nämlich nicht, daß dann keine Kontrolle mehr durchsetzbar ist. Ein starker CEO mit klarer Managementstruktur und professionellem Kader kann Erstaunliches bewirken.

Wenn die Politik sich nämlich zurückhält – oder oft auch im Zaume gehalten wird – und die Profis des technischen Managements machen lässt… Wenn es zu viele Politkommissare gibt, dann gibt es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit einhergehend auch mehr Paritkularinteressen. So etwas fördert Inkonsistenzen. Denn, gerade in Zeiten klammer Öffentlicher Haushalte wird bekanntermaßen sehr gerne in die Kasse geschielt, sprich auf den Cashflow.

Tja, die Energiewende hat sehr wirkungsvoll in die Eingeweide unserer Energie eingegriffen und den Organismus geschwächt.

Man darf gespannt sein, wie die Netzstabilität bei den heute noch bestehenden politischen Ideen sichergestellt werden kann. Das Fiese des elektrischen Stroms ist nämlich, dass man bei der erfolgten Umwandlung entweder einen Verbraucher oder Speicher hat, um den „Saft zu verarbeiten“.

Sehr schnell  können dann nämlich die geltenden Grenzen von 50Hz +/- 200 mHz angekratzt werden. Manche Nachbarstaaten haben bereits an den Schaltstellen der eigenen nationalen Netze an den Staatsgrenzen technische Vorsorge dafür getroffen, das eigene Netz nötigenfalls zu schützen, sprich zu entkoppeln. Dann gibt es eine Reperkussion…

Eine essentielle Frage, die bisher noch nicht öffentlich diskutiert wird ist eine „piepseinfache“, die die Meister der Energiewende zu beantworten haben:

Ist man heute bereits in der Lage, die immer heterogen werdende Struktur der Stromerzeugung und die damit einhergehnde „Dynamisierung“ i.S. der Mess- und Regeltechnik HINREICHEND modellhaft zu beschreiben und entsprechend mathematisch fundierte Modelle beschrieben zu haben?

Das Technologiemanagement gibt dann den Takt an, um konsistente und wirtschaftlich sinnvoll-nachhaltige Geschäftsmodelle ermöglichen zu können. Nicht die poltischen Pöstchen. Der Betriebswirt möge dem Ingenieur, Physiker oder Chemiker gut zuhören. Sehr gut zuhören…

 Stadtwerke-Award 2015: Innovative Lösungen für die Energiewelt von
> morgen gesucht
>
>   Düsseldorf (ots) - Die Energiewende verändert alles: technische
> und organisatorische Strukturen, Geschäftsprozesse und Strategien.
> Neue Ideen braucht das Land! Der von Trianel, Energie & Management
> und EUROFORUM ausgelobte Stadtwerke-Award 2015 macht die besten
> Innovationen ausfindig. Im Rahmen der 19. EUROFORUM-Jahrestagung
> Stadtwerke 2015 werden am 5. Mai 2015 im MARITIM Hotel Düsseldorf die
> Awards verliehen.
>
>   Jörg Sinnig, Vorstandsvorsitzender der SIV.AG und Mitglied der
> achtköpfigen Jury beim Stadtwerke-Award, macht potenzielle
> Wettbewerbsbeiträge entlang der gesamten energiewirtschaftlichen
> Wertschöpfungskette ausfindig: "Mit der Energiewende verschieben sich
> die Marktstrukturen von zentralistischen Ansätzen hin zu regionalen
> Lösungen. Dies hat Konsequenzen sowohl für die Energieerzeugung als
> auch die Verteilung. Betroffen sind vielfältige Aufgaben und Themen
> wie Netzausbau, Vertriebsmodell, Abgabensystem, Netzfinanzierung,
> lokale Infrastruktur, Energiespeicherung oder Subventionen.
> Angesichts des stetig wachsenden Veränderungsdrucks müssen sich
> Energieversorger zunehmend auch einer strategischen Neuausrichtung
> stellen - nicht zuletzt durch innovative Produkte, ganzheitliche
> Vermarktungskonzepte und kundenorientierte, zukunftsstarke
> Geschäftsmodelle. Eine intelligente IT mit einem hohen Grad an
> Standardisierung und Automatisierung bietet dafür die Grundlage."
>
>   Stadtwerke sind die Keimzelle für Innovationen
>
>   Gerade Stadtwerke und regionale Energieversorger übernehmen bei
> der Umsetzung der Energiewende eine Schlüsselrolle und beweisen vor
> Ort Innovationsfähigkeit und Kreativität. Das haben schon die
> vielfältigen Wettbewerbsbeiträge zum Stadtwerke-Award in den
> vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen. Auch beim sechsten
> Stadtwerke-Award, der Ende November gestartet wurde, stehen wieder
> vorbildliche Projekte bei industriellen, gewerblichen, kommunalen
> oder privaten Kunden im Fokus. Die hochkarätig besetzte Jury wird bei
> der Ermittlung der drei Award-Sieger und des Sonderpreis-Gewinners
> (Thema: Stadtwerke 2020 - Strategien zum Erfolg") insbesondere darauf
> achten, ob die Projekte in die Unternehmensstrategie eingebettet
> sind, ob sie nachhaltig und auf Langfristigkeit angelegt sind, ob sie
> besonders innovativ sind und ob sie Modellcharakter für andere
> Stadtwerke und Kommunen haben.
>
>   Einsendeschluss: 13. Februar 2015
>
>   Teilnehmen können Einzelpersonen, Abteilungen, Cost-Center,
> Profit-Center, Arbeitsgruppen oder eigenständige Unternehmen aus dem
> Bereich der kommunalen und regionalen Versorgungsunternehmen.
> Einsendeschluss ist der 13. Februar 2015. Bewerbungsunterlagen können
> unter www.stadtwerke-award.de/bewerbung angefordert werden.
> Teilnehmen lohnt sich! Nominierte und Preisträger erhalten zwei
> Gastkarten für die 19. Euroforum-Jahrestagung "Stadtwerke 2015" sowie
> 50 % Ermäßigung für die Teilnahme weiterer Personen eines
> Unternehmens. Der Gewinner des "Stadtwerke-Award" erhält außerdem die
> Möglichkeit, sein innovatives Projekt auf dem Kongress der
> Stadtwerke-Community vorzustellen. Nicht zuletzt ist eine
> Auszeichnung für alle Preisträger ein idealer Aufhänger für das
> Marketing, die eigene Innovationskraft auch gegenüber Kunden und
> Kommunen herauszustellen.
>
> OTS:              EUROFORUM Deutschland SE
> newsroom:         http://www.presseportal.de/pm/6625
> newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6625.rss2
>
> Pressekontakt:
> Philipp Schiwek
> EUROFORUM Deutschland SE
> Prinzenallee 3
> 40549 Düsseldorf
>
> Phone  0211-9686 3387
> Fax  0211-9686 4387
> Web www.stadtwerke-tagung.de
> Mail  presse@euroforum.com

Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

 Bitte nutzen Sie das Instrument der Kommentare zu unserer Website!!!

Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

Aachen fiskalpolitisch am Ende und in vielerlei Hinsicht ein Schlusslicht | Aachener Zeitung, 18.05.2016

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/laternen-aus-die-stadt-will-strom-sparen-1.1361623

Wie will die Stadt Aachen, wenn es im Herbst wieder früher dunkel wird, die Sicherheit fördern? Dies, nach all den Einbrüchen, Übergiffen und Demolierungen...? Man sollte überlegen, was eine Schadensersatzklage eines US-amerikanischen Staatsbürgers die Stadt Aachen kosten kann. Man könnte Flutlicht 24 Stunden am Tag aufschalten!

Wie will die Stadt Aachen, wenn es im Herbst wieder früher dunkel wird, die Sicherheit fördern? Dies, nach all den Einbrüchen, Übergiffen und Demolierungen…?
Man sollte überlegen, was eine Schadensersatzklage eines US-amerikanischen Staatsbürgers die Stadt Aachen kosten kann. Man könnte Flutlicht 24 Stunden am Tag aufschalten!

Das, was die Aachener Zeitung heute, am Mittwoch, 18.05.2016, Ausgabe Aachen Stadt schreibt, ist ein Fanal des kommunalpolitischen Niedergangs schlechthin. Ob hausgemacht oder strukturell: das ist egal!

Wenn eine Stadt mit einer viertel Million Einwohner allen Ernstes an Lichtabschaltungen in der Nacht denkt, dann ist es so richtig „zappendüster“. Man hat aber einen grundsätzlichen Fehler gemacht, der in Klagen vor Gericht enden kann: wenn sich nämlich – wenn es keine angeordnete Ausganssperre von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang gibt- , auf die „Schnauze legt“, dabei Schaden nimmt, dürfte eines klar sein, dass früher oder später recht publikumswirksam die Gerichte entscheiden werden.

Vielleicht glauben und hoffen zu wollen, dass das Erste nicht passiert und dass man das Zweite durch eine außergerichtliche Einigung zu vermeiden vermag, das ist Naivität sonder gleichen.

und, es wird immer schlimmer werden. Falsche Wirtschaftspolitik, hohe Steuern, schlechte Strukturpolitik etc. Nur auf die Hochschule und Studierende zu setzen, das zeugt von wirtschaftspolitisch professioneller Inkompetenz hoch drei!

und, es wird immer schlimmer werden.
Falsche Wirtschaftspolitik, hohe Steuern, schlechte Strukturpolitik etc.
Nur auf die Hochschule und Studierende zu setzen, das zeugt von wirtschaftspolitisch professioneller Inkompetenz hoch drei!

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

STAWAG: politischer Strategiewechsel unvermeidbar! „Bei uns ist Energie günstiger … Sie sparen bis zu € 224,46“

aDer Rat der Stadt Aachen wird seine STAWAG-Politik massiv revidieren müssen, falls seine MitgliederInnen ebenfalls das Werbeschreiben eines Energieversorgers aus dem Süden in ihren Briefkästen vorfanden.

Man griff darin nämlich den Stromtarif der STAWAG mit der Bezeichnung StromSTA auf und vergliech ihn mit xem XXXXXXX StromRegio Aachen.

Bereits die Bezeichnung dieses Tarifs – der Name ist durch „X“ ersetzt worden – belegt, dass es sich hierbei nicht um ein kleines „energiepolitisches Scharmützel“ handelt, sondern um eine energiepolitische Kriegserklärung, um „Land zu erobern“, sprich, der STAWAG Kunden abzujagen, die Geldströme in den Süden umzuleiten.

Das führt zwingend dazu, dass – wie bei einem Flusssystem – die zuführenden Bäche der Kämmerei abgegraben und umgelenkt werden. Die wirtschaftliche Konsequenz ist nüchtern und hart: jeder verloren gegangene Kunde schmälert den „Cash-Flow“ des Unternehmens.

Schaut man sich den Zahlenvergleich an, so wird das unattraktive StawagStromSTA für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh p.a. mit € 1.050,96 beziffert, während die Elektrik-Kavallarie ein Übernahmeangebot von € 825,50 vorlegt.

Man muss sich diesen Fehdehandschuh ansehen, um seine massiven (unternehmenspolitischen) Risiken und Folgen für die Stadt Aachen vergegenwärtigen.

Bezogen auf jährlich abgenommene „Strommenge“ von 3.500 kWh sage und schreibe

€ 224,46 sparen zu können,

bedeutet für das Management der STAWAG und  in Bezug auf den nunmehr vorliegenden

Wettbewerbs-Marktpreis von € 825,50 nicht mehr wettbwerbsfähig

bleiben zu können – patriotischer Energiebezug hin oder her – weil eine Kostenreduktion für Haushalte von gerundet 25 % niemanden unberührt lassen kann. Da Strom immateriell ist, man ihn sich somit nicht in einem Bilderrahmen über die Wohnzimmer-Couch hängen kann, ist logisch, dass die Zahlen entscheiden werden.

Das Geschäftsmodell der STAWAG muss demzufolge sofort von dessen Aufsichtsrat und Vorstand auf den Prüfstein gelegt und an normale Marktbedingungen angepasst werden.

Denn, eine alte Kaufmannsregel besagt, dass stets der erste Verlust der niedrigste sei.

Auf den Strom bezogen heißt das, lieber bei den Kilowattstunden-Preisen die Kraft des Marktes zu akzeptieren und aufzuhören zu träumen, sich in einem

„magic energy wonderland Aachen, Germany“

zu wähnen, die Preise für die Kilowatt-Stunden so zu reduzieren, dass der Wechselwille gestoppt wird.

Sicherlich dürften die noch bei der Stange seienden Kunden der STAWAG bereit sein, für den Strombezug 1 Cent pro Kilowattstunde – quasi den Cent für das Aachener Vaterland – wohlwollend „draufzulegen“.

Nicht aber eine „on top“-Differenz – besser, den STAWAG-Aufschlag – von

sage und schreibe 6,04 CENT PRO KILOWATTSTUNDE

denn, wenn man die Kosten für Strom um rund ein Viertel zu senken vermag, indem man sich fünf Minuten hinsetzt, um den Vertragsanbieter zu wechseln, ist auf die Dauer gesehen, für die Konsumenten ein nicht auszuschlagendes Argument.

Für die Stadt Aachen und die STAWAG bedeutet die Angebotsaktion in letzter Konsequenz, den Aufsichtsrat der STAWAG zu einer unverzüglichen Aufsichtsratssitzung einzuberufen zu müssen!

Denn, wenn ein Marktakteur wie der aktuelle auftritt und Kunden abspenstig macht, dann muss damit gerechnet werden, dass weitere kommen und um die Kunden gebuhlt wird.

Denn – wirtschaftlich rational gedacht – liegt das Geld wie bei Dagobert Duck zum greifen Nahe unter der Straße:

Rechnet man – nur um eine Größenordnung zu haben, um zu wissen, wovon man redet – in der ersten Näherung von 10.000 Kunden, die das Musterbeispiel in Anspruch nähmen:

Cashflow-Reduktion:

10.000 Kunden à € 1.050,96 p.a. = 10.509.600,– p.a.

IN WORTEN: ÜBER ZEHNMILLIONEN EURO kalkulierter UMSATZVERLUST PRO JAHR!

grobkalkulatorische Ertragsreduktion gem. BAB sofort erkennen läßt.

Nimmt man die Differenz des Marktpreises als Umsatzverlust vor Steuern an, dann heißt das pro Jahr rund € 2.500.000,–, weniger in das Finanzsystem verteilen zu können. In Worten: 2,5 Millionen EURO pro 10.000 Kunden „kalkulatorischen Überschuss“ verlieren zu können.

Dieses Marktkorrektiv ist in Bezug auf das finanzielle Risikomanagement von Relevanz und, es zwingt dazu, das bestehende Geschäftsmodell mit seinen Abführungsvereinbarungen auf den Prüfstand stellen zu müssen.

Den Markt schlägt letztlich auch nicht die Bequemlichkeit oder Lokalpatriotismus, wenn man ein Viertel weniger Geld auszugeben hat.

Interessant wäre es übrigens auch durchzukalkulieren, wenn im Rahmen der Finanzleistungen der Sozialfürsorge der Zwang festgeschrieben würde, stets die günstigsten Marktanbieter einer Kommune als Versorger wählen zu müssen. Es würde die Sozialkassen in nicht unerheblichem Maße entlasten, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes implizit fördern.

 

 

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!