Hessische Landesbank finanziert STAWAG-Projekt mit einigen mio. Euronen

Die HELABA, die „Hessische Landesbank“ finanziert das Windparkprojekt in  Simmerath der STAWAG als so genannter „Underwriter“.

https://www.helaba.de/helaba/sparkassen/firmenkundengeschaeft/strukturierte-finanzierung/strukturierte-finanzierung-basis/windparkprojekt-der-stawag-energie-in-simmerath/397142

Zum Thema Underwriting/Underwriters die folgenden wissenschaftlichen Papers:

http://www.unisg.ch/appconfig/search/searchresultsgsa?#?query=underwriter%20forschung&historyState=1

Blog zum Thema Riskmanagement:

Was macht eigentlich ein Underwriter? Teil 1: Definition und Aufgaben

„Risknet“ ist für eine Orientierung eine gute Anlaufstelle: https://www.risknet.de/themen/risknews/data-mining-die-kristallkugel-fuer-underwriter/9c2c3ad4efe12ce5c2e7c298b85f2b66/

http://finanzierung.bwl.uni-mannheim.de/home/

https://de.wikipedia.org/wiki/Risikomanagement

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STAWAG hat nach Wochen Kanal immer noch nicht geleert

Die STAWAG hat noch immer nicht die Kanalkörbe am unteren Adalbersteinweg zwischen Einmündung Wilhelmstraße und Ohligsbendengasse gereinigt.

Wahrscheinlich ist man wieder einmal gestresst…

Mit der STAWAG hat man den Kanal schnell voll und nicht leer.  Und dies am tiefsten Punkte Aachens in vielerlei Hinsicht...

Mit der STAWAG hat man den Kanal schnell voll und nicht leer.
Und dies am tiefsten Punkte Aachens in vielerlei Hinsicht…

Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

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Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

SPD demontiert sich bedauerlicherweise selbst – www.plusminus.de vom 18.05.2016

Man muß sich die Haare raufen und sich fragen, wo die Glaubwürdigkeit und Berechenbarkeit der SPD geblieben ist!

Geradezu erschütternd war die Berichterstattung im ARD-Magazin „PLUSMINUS“ in Bezug auf die Altersvorsorge von Werktätigen. Man darf sagen, eine Täuschung der Beitragszahler von Staatswegen.

Dieser Beitrag ist gewissermassen „sehpflichtig“, um sich ein Bild der SPD zu machen. Wie bereits in den 1970ern, so auch heute, bewahrheitet sich der Spruch:

„SPD steht für ´sie plündern dich´ “ – wie wahr dies nun heute in Bezug auf die kontraproduktive betriebliche Altersvorsorge ist, belegt der Bericht.

Leider gibt es keine SPD mehr und keine CDU – beide sollten zur „Einheitspartei“ fusionieren, weil sie sich derart gleich geworden sind, dass es der Wählerschaft beider Seiten gleich sein wird, was die sagen. Denn: im Zweifel für die Partei…

Das Übel an solch einer politischen Matscherei ist, dass man damit den politisch rot-schwarzen Teppich für die Parteien ausrollt, die man einerseits bekämpft und andererseits, die auch nicht die Wählerschaft wählen will.

Politische Desperados, die wie früher im Wilden Westen wie wild in der Wildnis rumballerten, die sich aber nur selten einem Gericht stellten. Und so bleibt wie in Trans Pecos so ein ekelhafter Nachgeschmack wie bei Judge Roy Bean…

Ist es noch „rechtschaffend“, wenn – in diesem Falle – die SPD dafür gesorgt hat, ihre Wählerschaft zu verscheissern?

Dann jammern sie alle, weil das Eis, das ihr Versinken in der politischen Bedeutungslosikeit verhindert, kontinuierlich dünner wird, weil sie selbst an der Gesellschaftspolitik zündeln und bei ganauer Betrachtung bereits einen sozialpolitischen Flächenbrand in Gang gesetzt haben, der kaum noch zu reversieren ist.

Einzig gelänge das nur noch, in dem die SPD- und CDU-Politik der letzten halben Menschengeneration auf den Seziertisch der politischen Pathologie gelegt wird und man auf Grund der politischen Sterbeursache weiß, mit welcher Medikation man die Gesellschaft zu heilen vermag.

So, wie das jetzt läuft, sieht es düster aus. Sehr düster und bedauerlich!

 

Aachen fiskalpolitisch am Ende und in vielerlei Hinsicht ein Schlusslicht | Aachener Zeitung, 18.05.2016

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/laternen-aus-die-stadt-will-strom-sparen-1.1361623

Wie will die Stadt Aachen, wenn es im Herbst wieder früher dunkel wird, die Sicherheit fördern? Dies, nach all den Einbrüchen, Übergiffen und Demolierungen...? Man sollte überlegen, was eine Schadensersatzklage eines US-amerikanischen Staatsbürgers die Stadt Aachen kosten kann. Man könnte Flutlicht 24 Stunden am Tag aufschalten!

Wie will die Stadt Aachen, wenn es im Herbst wieder früher dunkel wird, die Sicherheit fördern? Dies, nach all den Einbrüchen, Übergiffen und Demolierungen…?
Man sollte überlegen, was eine Schadensersatzklage eines US-amerikanischen Staatsbürgers die Stadt Aachen kosten kann. Man könnte Flutlicht 24 Stunden am Tag aufschalten!

Das, was die Aachener Zeitung heute, am Mittwoch, 18.05.2016, Ausgabe Aachen Stadt schreibt, ist ein Fanal des kommunalpolitischen Niedergangs schlechthin. Ob hausgemacht oder strukturell: das ist egal!

Wenn eine Stadt mit einer viertel Million Einwohner allen Ernstes an Lichtabschaltungen in der Nacht denkt, dann ist es so richtig „zappendüster“. Man hat aber einen grundsätzlichen Fehler gemacht, der in Klagen vor Gericht enden kann: wenn sich nämlich – wenn es keine angeordnete Ausganssperre von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang gibt- , auf die „Schnauze legt“, dabei Schaden nimmt, dürfte eines klar sein, dass früher oder später recht publikumswirksam die Gerichte entscheiden werden.

Vielleicht glauben und hoffen zu wollen, dass das Erste nicht passiert und dass man das Zweite durch eine außergerichtliche Einigung zu vermeiden vermag, das ist Naivität sonder gleichen.

und, es wird immer schlimmer werden. Falsche Wirtschaftspolitik, hohe Steuern, schlechte Strukturpolitik etc. Nur auf die Hochschule und Studierende zu setzen, das zeugt von wirtschaftspolitisch professioneller Inkompetenz hoch drei!

und, es wird immer schlimmer werden.
Falsche Wirtschaftspolitik, hohe Steuern, schlechte Strukturpolitik etc.
Nur auf die Hochschule und Studierende zu setzen, das zeugt von wirtschaftspolitisch professioneller Inkompetenz hoch drei!

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

STAWAG: politischer Strategiewechsel unvermeidbar! „Bei uns ist Energie günstiger … Sie sparen bis zu € 224,46“

aDer Rat der Stadt Aachen wird seine STAWAG-Politik massiv revidieren müssen, falls seine MitgliederInnen ebenfalls das Werbeschreiben eines Energieversorgers aus dem Süden in ihren Briefkästen vorfanden.

Man griff darin nämlich den Stromtarif der STAWAG mit der Bezeichnung StromSTA auf und vergliech ihn mit xem XXXXXXX StromRegio Aachen.

Bereits die Bezeichnung dieses Tarifs – der Name ist durch „X“ ersetzt worden – belegt, dass es sich hierbei nicht um ein kleines „energiepolitisches Scharmützel“ handelt, sondern um eine energiepolitische Kriegserklärung, um „Land zu erobern“, sprich, der STAWAG Kunden abzujagen, die Geldströme in den Süden umzuleiten.

Das führt zwingend dazu, dass – wie bei einem Flusssystem – die zuführenden Bäche der Kämmerei abgegraben und umgelenkt werden. Die wirtschaftliche Konsequenz ist nüchtern und hart: jeder verloren gegangene Kunde schmälert den „Cash-Flow“ des Unternehmens.

Schaut man sich den Zahlenvergleich an, so wird das unattraktive StawagStromSTA für einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh p.a. mit € 1.050,96 beziffert, während die Elektrik-Kavallarie ein Übernahmeangebot von € 825,50 vorlegt.

Man muss sich diesen Fehdehandschuh ansehen, um seine massiven (unternehmenspolitischen) Risiken und Folgen für die Stadt Aachen vergegenwärtigen.

Bezogen auf jährlich abgenommene „Strommenge“ von 3.500 kWh sage und schreibe

€ 224,46 sparen zu können,

bedeutet für das Management der STAWAG und  in Bezug auf den nunmehr vorliegenden

Wettbewerbs-Marktpreis von € 825,50 nicht mehr wettbwerbsfähig

bleiben zu können – patriotischer Energiebezug hin oder her – weil eine Kostenreduktion für Haushalte von gerundet 25 % niemanden unberührt lassen kann. Da Strom immateriell ist, man ihn sich somit nicht in einem Bilderrahmen über die Wohnzimmer-Couch hängen kann, ist logisch, dass die Zahlen entscheiden werden.

Das Geschäftsmodell der STAWAG muss demzufolge sofort von dessen Aufsichtsrat und Vorstand auf den Prüfstein gelegt und an normale Marktbedingungen angepasst werden.

Denn, eine alte Kaufmannsregel besagt, dass stets der erste Verlust der niedrigste sei.

Auf den Strom bezogen heißt das, lieber bei den Kilowattstunden-Preisen die Kraft des Marktes zu akzeptieren und aufzuhören zu träumen, sich in einem

„magic energy wonderland Aachen, Germany“

zu wähnen, die Preise für die Kilowatt-Stunden so zu reduzieren, dass der Wechselwille gestoppt wird.

Sicherlich dürften die noch bei der Stange seienden Kunden der STAWAG bereit sein, für den Strombezug 1 Cent pro Kilowattstunde – quasi den Cent für das Aachener Vaterland – wohlwollend „draufzulegen“.

Nicht aber eine „on top“-Differenz – besser, den STAWAG-Aufschlag – von

sage und schreibe 6,04 CENT PRO KILOWATTSTUNDE

denn, wenn man die Kosten für Strom um rund ein Viertel zu senken vermag, indem man sich fünf Minuten hinsetzt, um den Vertragsanbieter zu wechseln, ist auf die Dauer gesehen, für die Konsumenten ein nicht auszuschlagendes Argument.

Für die Stadt Aachen und die STAWAG bedeutet die Angebotsaktion in letzter Konsequenz, den Aufsichtsrat der STAWAG zu einer unverzüglichen Aufsichtsratssitzung einzuberufen zu müssen!

Denn, wenn ein Marktakteur wie der aktuelle auftritt und Kunden abspenstig macht, dann muss damit gerechnet werden, dass weitere kommen und um die Kunden gebuhlt wird.

Denn – wirtschaftlich rational gedacht – liegt das Geld wie bei Dagobert Duck zum greifen Nahe unter der Straße:

Rechnet man – nur um eine Größenordnung zu haben, um zu wissen, wovon man redet – in der ersten Näherung von 10.000 Kunden, die das Musterbeispiel in Anspruch nähmen:

Cashflow-Reduktion:

10.000 Kunden à € 1.050,96 p.a. = 10.509.600,– p.a.

IN WORTEN: ÜBER ZEHNMILLIONEN EURO kalkulierter UMSATZVERLUST PRO JAHR!

grobkalkulatorische Ertragsreduktion gem. BAB sofort erkennen läßt.

Nimmt man die Differenz des Marktpreises als Umsatzverlust vor Steuern an, dann heißt das pro Jahr rund € 2.500.000,–, weniger in das Finanzsystem verteilen zu können. In Worten: 2,5 Millionen EURO pro 10.000 Kunden „kalkulatorischen Überschuss“ verlieren zu können.

Dieses Marktkorrektiv ist in Bezug auf das finanzielle Risikomanagement von Relevanz und, es zwingt dazu, das bestehende Geschäftsmodell mit seinen Abführungsvereinbarungen auf den Prüfstand stellen zu müssen.

Den Markt schlägt letztlich auch nicht die Bequemlichkeit oder Lokalpatriotismus, wenn man ein Viertel weniger Geld auszugeben hat.

Interessant wäre es übrigens auch durchzukalkulieren, wenn im Rahmen der Finanzleistungen der Sozialfürsorge der Zwang festgeschrieben würde, stets die günstigsten Marktanbieter einer Kommune als Versorger wählen zu müssen. Es würde die Sozialkassen in nicht unerheblichem Maße entlasten, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes implizit fördern.