Wiedervorlage vom 18. Juli 2014 |Fusion: AKW der zielführende Weg! Ansonsten: finis terrae!

Manch einer wird ob der Physik und den Naturgesetzen den Kopf schütteln und sich in Aachener Manier denken, dass „die vom Kaiserplatz wohl nun doch nachweislich  bekloppt sind und von nichts eine Ahnung haben“.

Pech gehabt! Denn mit „Fusion“ ist weder die subatormare Ebene der Energieumwandlung im Visier, noch Rotes Tuch der Grünen, ein Atomkraftwerk oder die Kernfusion…

Viel einfacher: AACHEN – KOHLSCHEID – WÜRSELEN ist AKW!

Und hinter der Fusion steht die Idee, diese drei Städte zu einer zu fusionieren!

Da die Stadt Aachen auf Grund ihrer besonderen Topologie – des sehr engen Talkessels – und seiner Gesamtgrundfläche wie auch der Flächenstruktur innerhalb des Talkessels, sehr beschränkte Möglichkeiten einer wirtschaftlich elastischen Expansion – damit Prosperität – hat, Kohlscheid und Würselen jedoch über viel „flaches Land“ verfügen, wäre die Fusion von Aachen, Kohlscheid und Würselen ein Weg, makrostrukturell Raum für Wirtschaft und Wohnen zu schaffen, der auch verkehrstechnisch betrachtet, tatsächlich sinnvolle Strukturen böte.

Denn da, wo es standorttechnisch und verkehrstechnisch noch viel Luft gibt, heisst es für Aachen: „finis terrae!“. Sprich, am Kaninsberg ist Aachen am Ende. Denn, wo das weiträumige Gewerbegebiet unmittelbar am Autobahnkreuz liegt, ist Würselen. Topologisch und „feinstaubtechnisch“ gesehen, ein exzellenter Standort, weil dies in der Anströmebene des anlandigen Windes aus West liegt. Die schlechte Luft wird in Richtung Braunkohlekraftwerk Weisweiler verteilt. Dank der Grosswetterlagen über das Jahr verteilt.

Würden die drei Gemeinden sich zügig daran begeben, die AKW-Region Aachen-Kohlscheid-Würselen zu einer Kommune zu vereinen, so wäre die Abkürzung AKW in NRW inhaltlich postiv besetzt. Denn man hätte nämlich neben dem „planerischen Flächengewinn“, der dann rechtlich neu zu betrachteten Topologie der Einheit auf einmal deutlich mehr Fläche ausserhalb des Talkessels. So könnten dann Unternehmen eine deutlich bequemere Perspektive innerhalb der rechtsnachfolgenden Körperschaft ÖR nutzen: Raus aus dem Kessel, ran an die Autobahn. Womit nicht nur zwei Fliegen mit der politischen Klatsche geschlagen werden könnten: Im Aachener Kessel würde es strukturell entzerrt werden können, ohne dabei aber die Entität zu schwächen. Der Kessel von Aachen könnte tendenziell eher wohnlicher werden, weil dann der Gewerbeverkehr, „auf dem platten Land“ von AKW direkt an den vielen Autobahnkilometern abgefangen werden würde, weil sich dort der Geschäftsverkehr abspielt.

Mit attraktiven Standortangeboten und der top-Verkehrsanbindung ausserhalb des Aachener Kessels hiesse das für die Unternehmen auch, Zeit zu sparen, weil sich der unvermeidbare Wirtschaftsverkehr von Teilen der Wirtschaft nicht mehr in das verkehrstechnsich bereits arg verkorkste Aachen bemühen muss. Kummuliert man über ein Jahr betrachtet alleine die zeitlichen Aufwendungen des Wirtschaftsverkehrs, der aus dem Kessel herausgeschoben und an die Verkehrsadern gelegt wird, so würde dies interessant sein, wirtschaftlich durchzurechnen.

Man sieht es an Baesweiler, ca. 15 km Luftlinie von Aachen entfernt: die Stadt hat es von der „strebenden Kohlegemeinde“ zum Technologiestandort gebracht, an dem die Unternehmen gefördert werden. In der Art, dass man ihren Bedürfnissen gerecht zu werden bemüht ist. Sprich, dort ist, was Wirtschaft benötigt: Landreserven, die in Aachen aufgezehrt sind! Die Anbindung an das Verkehrsnetz und auch das „flache Land“, sorgen dafür, dass es dort keine Probleme mit dem Feinstaub gibt.

Die Stadt Aachen muss wirtschaftspolitisch vorsichtig sein und weitsichtiger werden, wenn die wirtschaftliche Kraft – die Gewerbesteuern für das Stadtsäckel mit sich bringt – gestärkt werden soll. Bedenkt man, dass mittlerweile Unternehmen aus Aachen wegziehen und sich z.B. in Baesweiler niederlassen, weil man dort das Land hat, was in Aachen durch den Talkessel nicht mehr möglich ist zu bebauen und man seitens der städtischen Verwaltung pragmatisch agiert, so sollte dies zu denken geben.

Die Verbindung von mangelnder Fläche, „interessantem verkehrspolitischem Entwicklungsverständnis“ und den „Hebesätzen“ bei der Gewerbesteuer, lassen jeden Kaufmann und Kostenrechner im Unternehmen aufhorchen und nachrechnen.

Mit spitzem Stift nachzurechnen dürfte zukünftig tendenziell intensiver werden. Und das bedeutet auch, dass Kommenen – nicht wie in Berlin gemeint – „sexy“ sind. Oder, es werden!

Da Aachen ein Flächenproblem hat, das sich mittlerweile auf die Wohn- und Arbeitsstruktur auswirkt, müssen in Aachen zukunftsfähige Perspektiven durchdacht und im städteregionalen Bereich durchgerechnet werden.

Ein interessanter Aspekt wäre zudem bei „AKW“, dass die administrativen Strukturen so organisiert werden können, dass für die Mitarbeitenden der Verwaltungen im Mittleren und Unteren Dienst, die operative Arbeitsbelastung entspannt werden kann.

Bedenkt man die Alters- und Strukturentwicklung in Deutschland und der Region, dann ist klar, dass auch zur nachhaltigen Erbringung von Verwaltungsleistung Strukturen überdacht und neu konfiguriert werden müssen. Das „Harzen“ in Ämtern ist im Wesentlichen nicht der Arbeit der Mitarbeitenden vor Ort geschuldet, sondern der Organisation, die auf Amtsleiterebene definitert und geführt wird. Und hier gibt es im Sinne der Finanzwelt gesprochen, in unserer Region doch einen gewissenen „Spread“, will heißen, eine Bandbreite…

Da ja gerade der Flächennutzungsplan (FNP) auf sehr großen Widerstand stößt, da Aachen limitiert ist, könnte die Diskussion „AKW 2025“ ein Perspektive sein, die dann heilt, was in dem Geiste des jetzt in der Entwicklung befindlichen Flächennutzungsplanes überhaupt nicht vorkommt [sic!], die Vernetzung mit dem Umland zu bewerkstelligen.

Nach heutigem Stande endet die Welt Aachens im Selbstverständnis der Stadtentwickler an der heutigen Stadtgrenze Aachens.

Irgendwie kommt man sich hier politoadministraitv verstanden wie im Mittelalter vor, als Grafen und Fürsten rein auf ihr Territorium fixiert waren. Entsprechend handelnd, das Grosse und Ganze ausser acht liessen. Ausser die Statthalter des Kaisers, der doch eher das Grosse und Ganze im Blick hatte.

So gesehen, könnte der Geist von Karl dem Grossen vielleicht Hoffnung bedeuten, würde sich die politische Weitsicht im tiefen Aachener Stadtkessel auf die gesamte Städtregion Aachen, den Ostkanton Belgiens mit seiner Hauptstadt und mit Parlament, Eupen und Süd-Limburg mit seiner dynamischen Stadt Maastricht beziehen und nicht alleine auf den – topologisch – doch arg beschränkten Talkessel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

 Bitte nutzen Sie das Instrument der Kommentare zu unserer Website!!!

Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

Wirtschaftsstandort und Staat: „Schweiz verliert an Anziehungskraft“

Wo für interessierte Unternehmen der rote Teppich ausgerollt wird und wo die Business-Pläne mit und für die Unternehmen maßgeschneidert werden:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kampf-um-auslaendische-konzerne-die-schweiz-verliert-an-anziehungskraft-ld.14642

 

Rücktritt zu diskutieren! Städteregionsrat ETSCHENBERG (CDU): http://www.aachener-zeitung.de/lokales/staedteregion-aachen/streit-um-krankenhaus-bardenberg-ohrfeigen-fuer-den-staedteregionsrat-1.1328529

Auf-Teufel-komm-raus ist Städteregionsrat Helmut ETSCHENBERG dabei, das Krankenhaus in Würselen zu vergrößern und das nur wenige Kilometer entfernte Krankenhaus in Würselen-Bardenberg plattzumachen.

Die Eigentümer dieses Krankenhauses, das früher ein Bergmannskrankenhaus mit ausgewiesener Bauch-Klinik war, sind mit Recht sauer auf den obersten Politiker der Städteregion Aachen, zu der auch die Stadt Aachen, somit die Bürger der Stadt Aachen gehören.

Dieses Amtshandeln entspricht nicht einem partizipären Politikverständnis!

Da der Städteregionsrat ETSCHENBERG – was ungewöhnlich ist – nach Erreichen der Altersgrenze für die Inruhestandsversetzung aus dem aktiven Beamtendienst, eine Extrarunde in Form einer verlängerten Amtszeit auf CDU-Ebene durchgesetzt hat, er sich aber nicht als konsillianter, sondern, wie zu erkennen, als autokratisch agierender Regierungschef der Region empfindet – sein Amtshandeln in der „Bardenberger-Krankenhaus-Affaire“, wie man die Sache mittlerweile benennen darf – ist es Zeit, in unverzüglich in den Ruhestand zu versetzen und eine neue Führungspersönlichkeit an die Spitze der Städteregion Aachen zu setzen.

Städteregionsrat Etschenberg hat den Bogen des politisch-administrativen Umgangs überspannt und es ist nun erforderlich, um die Angelegenheit in geordnete Bahnen bringen zu können, dass er aus dem Rennen genommen wird. Sprich, dass er entweder unverzüglich zurücktritt!

Die CDU in der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen wäre sicherlich nicht schlecht beraten, sich mit dem evidenten und verstörenden Amtshandeln auseinander zu setzen und die demokratischen Kräfte zu erwecken.

Denn ohne einen unverzüglichen Rücktritt durch und unverzügliche Inruhestandversetzung, wabert die Sache weiter. Dies zum Nachteil des Handelns der CDU in Stadt und Kreis Aachen.

Wie groß kann nach einem deratigen und in der Aachener Zeitung vom 2. April 2016 unter diesem Link:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/staedteregion-aachen/streit-um-krankenhaus-bardenberg-ohrfeigen-fuer-den-staedteregionsrat-1.1328529

abrufbaren Affront geduldet werden?

Die CDU ist gut beraten, einen außerordentliche Vorstandssitzung und vielleicht sogar Parteirat einzuberufen, um auf der Ebene der CDU ein Einwirken greifen zu lassen.

Als Bürger der Stadt Aachen und Städtregion Aachen, hinterlässt jedes autokratische Amtshandeln einen schalen Nachgeschmack und es distanziert das Wahlvolk in politisch kritischen noch mehr vom Parteiensystem.

Die CDU in der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen, hat es in der Hand, korrigierend einzugreifen. Dies durch „Einwirken“.

Eines wird übrigens an dem politoadministrativen Alleingang noch nicht in der Öffentlichkeit beachtet und behandelt: dass nämlich das Bardenberger Krankenhaus eine ausgezeichnete und hoch modern ausgestattete radiologische Abteilung hat, die den Ansprüchen der Zeit genügt.

Es wäre wirtschaftlich und im Sinne der Solidargemeinschaft der gesetzlich Pflichtversicherten – zu der Beamte nicht gehören, da sie Privatversicherte sind und die so genannte „Beihilfebefähigung“ / „Beihilfeberechtigung“ genießen, somit ein im gesundheitspolitischen Vergleich sehr üppig ausgestattetes Versorgungspaket genießen können – von Nachteil, würden die Bardenberger Investitionen torpediert werden.

Es wäre ein mittelbarer Eingriff in die Freiheiten, denen das Gesundheitssystem bedarf.

Politisch und administrativ muss die ganze Sache streng genommen, um den Alleingang zu heilen und Politik und  Adminstation nicht noch weiteren Ansehensabbruch zu bescheren, nun in einem Untersuchungsausschuß überprüft werden, wie es möglich sein konnte, solch ein monozentrisches Amtshandeln durchsetzen zu können.

Ist es von sämtlichen Parteikadern durchgewunken worden oder, ist es eine Art von politischem Putsch?

Beides wäre kontraproduktiv!

 

 

 

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Wiedervorlage aus 2014 (….) Drogenszene am Kaiserplatz kommt weg und von Verlagerung ist auszugehen

Antenne-ac.de strahlte heute früh [Fr. 21.11.] ein Interview mit einer Vertreterin des Aquis Plaza aus, die verlautbarte, dass mit der Eröffnung der Shopping-Mall die Szene am Kaiserplatz verschwinden werde.

[Nachtrag: mit dem Nothaushalt vor der Tür, dürfte es wohl unmöglich werden, sich Bewegungsraum für konstruktive Lösungen innerhalb von ca. zwölf Monaten zu schaffen. Dumm gelaufen, muss man konstatieren!]

Damit ist klar, dass eine Verdrängung stattfinden wird, wenn seitens der Stadt Aachen kein neues, integratives Konzept erstellt und umgesetzt wird. Davon ausgehen zu wollen, dass sich dann die Szene in angrenzende Bereiche um den Kaiserplatz verlagern könne oder möge, das wird sicherlich auf massiven Widerstand der Bürger stoßen.

Zudem würde es die von der Stadt Aachen propagierte und beispielsweise mit € 1,2 Millionen finanzierten Neugestaltung dreier Spielplätze im Rehmviertel ad absurdum führen.

Die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen stehen somit spätestens per heute auf dem Schlauch. Denn, bis dato ging man allgemein davon aus, dass man wohl weiterhin irgendeine Lösung beibehalten könnte, die ein nicht zu umfangreiches strukturelles Umdenken erzwingen würde. Jüngst noch, wurde diese Position deutlich.

Es bewahrheitet sich wieder einmal das, was die Initiative Kaiserplatz e.V. seit Jahren predigt. Nämlich ein integratives Konzept zu entwickeln, aufzubauen und dann zu pflegen und nicht das rheinländische Mantra „es ist schon immer gut gegangen“ dauernd runterzuleiern.

Nun dürfte der Druck im politischen Entscheidungskessel massiv ansteigen. Denn im Zeichen des immer knapper werdenden Raumes und frei verfügbarer, adäquater Liegenschaften, wird die Stadt Aachen wie das Sandmännchen im Sand in seinen Hosentaschen dastehen. Sand in die Augen zu streuen, das gelang der Stadt Aachen nur sehr, sehr kurze Zeit, zu Anfang der Gründung der Initiative Kaiserplatz e.V.

Deren 1. Vorsitzender war im Übrigen Cyrill Clermont, der nun der Assistent des Städteregionspräsidenten Helmut Etschenberg ist. Damit hat der Städteregionspräsident, unter dessen amtlicher Zuständigkeit die Sucht steht, einen direkten personellen Zugriff auf einen absoluten Kenner der Szene.

Man darf nun auch gespannt sein, wie sich die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Aachen die Zukunft vorstellen, denn bis dato waren sie zu großen Anteilen die absoluten Meister im sich Herausreden und Abtauchen.

Es wird nun sehr, sehr spannend und vor allem kann man sagen, dass das, was sich nun in dem kommenden Jahr abzeichnet, hervorsehbar war. Und, es gab Ende Oktober bereits das  erste Zeichen in diese Richtung, als der Oberbürgermeister in der Niederländischen  Limburgs Dagblad klar sagte, dass die Szene wegkommt.

Nun stellt sich aber auch die Frage, wer zu diesem Zeitpunkt direkt oder indirekt Kenntnis dieser Planung gehabt hat. Das ist von Bedeutung, um abzugleichen, wer was mit welcher Position zu welchem Zeitpunkt selbst verlautbart haben könnte. Dies, um festzustellen, ob die Wahrheit gesprochen worden ist, oder nicht!