5.7.2016 | Am 4. JULI 2016 ist der Müll entfernt worden |AQUIS PLAZA, Aachen, Foto. Morgen beginnt die zweite Woche…

MWillkommen in Aachen am Kaiserplatz auf der Beekstraße. Die am Montag gemeldete Vermüllung am AQUIS PLAZA existiert immer noch.

Sehbehinderte werden stolpern, wenn sie den Führungssteinen entsprechend folgen.

Aber, das passt zum Bild Aachens. Bedauerlich, tragisch, aber war: die Stadt ranzt einfach nur noch ab. An allen Ecken und Enden gammelt alles dahin. Fußwege sind Stolperwege.

AQUIS PLAZA, Aachen. Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

AQUIS PLAZA, Aachen.
Sperrmüllsituatin, 2. Woche beginnt morgen

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Aachen auf dem „absteigenden Ast“ – Shopping-Meile Adalbertstraße nibbelt ab. Wen wundert das…?

Das nennt man Bauchlandung, was die letzte Aachener Shopping-Meile in ihr Buch geschrieben bekommen hat. Nun ja, die Sache ist bekannt, wir haben seit Jahren gewarnt:

Aachen sackt ab:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/adalbertstrasse-sackt-drastisch-ab-1.1387501

Wie gut, dass der andere konsonant nicht abgedruckt worden ist…

Hoffnung ist leider nicht in Sicht, weil man nicht an die Struktur gegangen ist. So abzuschmieren, kostet Ansehen und mächtig viel, viel Geld.

Es tut weh, wie die Stadt Aachen in den vergangenen zwei Dekaden „verwirtschaftet“ worden ist. Sich zu erholen, das ist eine Generationenaufgabe, weil man auch mit der Beton-Birne durch die Straßenzüge ziehen muss, um die Fehler der seit Anfang der 1990 vergegeigten Stadtplanung platt machen zu können…

R.I.P. acuis granum

 

„Aachen ist sehr ruhig geworden“, so Opa Choy aus Hongkong

Opa Choy kennt Aachen seit Anfang der 1970er Jahre. Er war mehrere Dekaden Geschäftsmann und zog vor einigen Jahren in seine Heimat Hongkong zurück.

Nach längerer Abwesenheit kam er nach Aachen und meinte etwas bedauernd

„Aachen ist sehr ruhig geworden“.

Auch empfindet er, dass Aachen der Schwung, die Zuversicht und die Euphorie fehle.

Man kann Opa Choy, der auch die chinesische Welt sowie Ostasien sehr gut im Detail kennt, nur beipflichten.

Aachen hat seinen Glanz verloren, so, wie viele Bürger und Besucher das wahrnehmen, weil Aachen an substantieller Auszehrung leidet.

Sprich, die Infrastruktur kommt unter die Räder – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man die Kippelplatten auf den Bürgersteigen ihren Stepp-Rythmus ausüben hört.

Und vor allem das Gewusele der Menschen, die nach Aachen kommen, um hier einzukaufen, das Geld in den Geschäften ausgeben, damit auch dem Stadtsäckel seinen Bestand sichern helfen.

Besucher und Bewohner gleichermaßen, die – noch vor dem Plastiktüten-Verbot – mit vielen, vielen Tragetaschen bepackt, die Geschäfte verlassen, werden immer öfter mit recht wenig Tüten, dem „Kaufmannsthermometer“ gesehen.

Sho