Politische Elite: Warum TRUMP gewählt worden ist. Zwei „herausragende Publikationen in einem Meer von Analysen zur Präsidentenwahl“

Es betrifft sämtliche politischen Eliten: vom Stadtrat bis Brüssel. Aber, wahrscheinlich ist man weder fähig noch willig, Erkenntnisse auf dem Altar der Macht zu opfern. Weil stets ein Abwägungsgrund zu finden ist. Aber auch die Loslösung von der Welt der Allgemeinheit. Also: das politische Kastensystem – auch in Aachen – muß gebrochen und endlich demokratisiert werden!

Dieser Artikel zeigt, auf welche Sachverhalte und Zusammenhänge man auch in Aachen, Deutschland, NRW und der EU achten muß, um dem Extremismus die Türen verschlossen zu halten:

http://www.nzz.ch/international/analysen-zur-praesidentenwahl-kann-trump-die-wunde-amerikas-heilen-ld.131873?reduced=true

 

 

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MERKEL setzt auf das Vergessen und Essener SPD verzweifelt vor Abgrund

„KOHL hat das Volk immer als Souverän akzeptiert,

MERKEL setzt

auf die Vergesslichkeit der Wähler“:

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/helmut-kohl-und-angela-merkel-der-unterschied-ld.109534

Junge Menschen zieht es in die Städt –

Aachen gehört nicht dazu:

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wo-es-junge-menschen-hinzieht-in-deutschlands-schwarmstaedten-ld.109558

NRW-SPD im Antlitz der politischen Kenrschmelze:

Verhängnisvoller Schwindel

http://www.nzz.ch/international/europa/verhaengnisvoller-schwindel-ld.109562

 

Silvesternächte – die meisten Straftaten bleiben wohl ungesühnt

Neue Zürcher Zeitung, 11. Juli 2016:

„Sexualdelikte in der Silvesternacht in Deutschland: Die meisten Taten bleiben wohl ungesühnt“:

http://www.nzz.ch/international/europa/sexualdelikte-in-der-silvesternacht-in-deutschland-die-meisten-taten-bleiben-wohl-ungesuehnt-ld.105036

Außer Frage kann man sagen, gilt für den Staat per 1. Januar 2016 eine neue Zeitrechnung. Dies, indem Köln für das Silvester-Desaster steht. Sowohl Politik und Verwaltungen haben hier auf breiter Front versagt und schieben bisweilen die Schuld in die Einsatstiefel der Polizei. Das ist ein all zu einfacher Weg, eine Art von politischem „Schwarzer Peter“ zu spielen und zu glauben, die Runde löst sich von selbst auf…

Der Schuß ist vielerorten gewaltig nach hinten gegangen und hinterläßt nicht nur vom Pulverdampf geschwärzte Gesichter von Bürgermeistern und leitdenden Beamten, sondern vor allem sehr breite Unsicherheit, Unklarheit und ein politisches und politisiertes Mißtrauen, dessen Beseitigung im Sinne der Rückgewinnung zumindest eines Stücks von Glaubwürdigkeit einen Effort bedingt, der bis heute leider noch nicht zu erkennen ist.

Wenn nun, wie es sich immer mehr abzeichnet, in Sachen Silvester-Übergriffe von Gerichten keine Urteile gesprochen werden können, weil Beweise sich als nicht gerichtsfest erweisen können, somit im Sinne der Rechtsstaatlichkeit dem Buchstaben des Rechts folgend gefällt werden, dann ist es klar und unverzichtbar, dass die Politik ihre politische Verantwortung übernimmt und proaktiv in eine deutliche veränderte, demokratisiertere Kommunikation eintritt.

Die, die sicherstellt, das Rechtswesen des Staates in das Zentrum gestellt zu wissen. Und, das die Geschehnisse so aufbereitet werden, dass wieder Vertrauen in das politische Handeln geschöpft werden kann. Also, dass politisch durch Einsicht gelernt worden ist.

Im Klartext: das Vertrauen in die Politik und bestimmte Teile der Öffentlichen Verwaltung kann und wird nur dann zurückerworben werden können, wenn die Mündigkeit der Bürger und damit offene Diskussionen zum Schutze der rechtschaffenden Menschen tatsächlich anerkannt wird. Sie politische Vertreter wieder in die Gesellschaft eingliedern. Und nicht glauben, qua Mandat über dem Volke zu stehen, so wie das manchmal scheint, wenn nur Beschlüsse, aber keine Begründungen kommuniziert werden.

Ganz sicher kann es nicht die von oben oktroyierte Unmündigkeit sein, die sich durch die manchmal vielleicht auch klandestin wahrzunehmenden Entscheidungen kleinerer Gremien hinter verschlossenen Türen abgezeichnet hat.

Wer allen Ernstes glaubt, dass Bürger quasi unmündig sind und ihnen schmerzende Wahrheiten nicht auf den Tisch gelegt werden können, macht sich selbst schuldig – persönlich wie auch instutionell – billigend in Kauf zu nehmen, dass die Gerüchteküche gerade durch Drumherumreden angefeuert wird.

In Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs ist so etwas gift.

Die anstehenden Wahlen sollten als Ansporn verstanden werden, sich dessen bewußt zu werden, was „Mandat“, „Demokratie“ und „politische Verantwortung“ bedeuten.

Es ist zu hoffen, dass die Lehre aus dem Kölner Silvester die ist, Menschen einzubinden und Dinge beim Namen zu nennen. Denn nur so kann es gelingen, Ursachen zu ergründen, die Menschen zu sanktionsbewährtem Fehlverhalten verleiten.

 

Lange Liste historischer Fehler der BLAIR-Regierung | Irak 2003 |

http://www.nzz.ch/international/europa/britischer-bericht-zum-irak-krieg-chilcot-ld.104164

NZZ: Das Ende der Sozialdemokratie

„Die sozialdemokratsichen Parteien Europas erleiden einen einzigartigen Niedergang. Um zu überleben, müssten sie sich neu erfinden. Doch noch suchen die Partei-Eliten ihr Heil in alten Rezepten“

„Den Sozialdemokraten ist es nicht gelungen, ihre wegbrechenden Existenzgrundlagen durch neue Ideen und Projekte … zu ersetzen“.

„Die SPD kapriziert sich und ihrem erfolglosen Vorsietzenden Gabriel wieder alle Vernunft…“

„Die in ihren hochkultivierten, metropolitischen Sphären gut abgesicherten Eliten der Sozialdemokratie vernachlessigen deshalb…“

„Die Garantie von Frieden und Sicherheit hat in einer Zeit…“

„… nationale Identitäten und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind unter dem Druck…. für viele Bürger zum Problem geworden…“

„… der Preis ist der Abschied von sozialistischen Illusionen und Identitäten…“

Link (wie man es sematisch für sich auslegen mag 😉 ):

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/leitartikel-das-ende-der-sozialdemokratie-ld.83738

Kommentar:

Durch die festzustellende „politische Karies“ der SPD, die aber auch immer mehr in der CDU zu erkennen ist, baut sich in Deutschland wie auch Westeuropa ein fulminantes Risiko des Abgleitens von Wählerschaft in politische Lager auf, das sowohl SPD unter GABRIEL wie auch CDU unter MERKEL wachrütteln sollte.

Aber, schaut man in die Legislaturen seit der Jahrtausendwende und wie aus Postulaten der Wahlkämpfe dann leere, geradezu regelmäßig hohle Versprechen resultierten, ist unvermeidbar, dass durch den Vertrauensverlust nicht nur eine Erosion bei den Wahlprozenten liegt.

Sondern vor allen Dingen: sowohl SPD und CDU zeichnen sich durch die offensichtliche alternative Konzeptionslosigkeit – also ohne Strategie und Taktik! – aus, sich im Rahmen der sich hyperdynamisch verändernden Welt anpassen zu wollen.

Politiker, die in ihre weichen Sitzkissen stilvoll furzen (sorry…) und nicht merken, wie sich die Welt verändert, zeigen, dass sie selbst nicht veränderungsfähig sind.

Und da kommt es – um an den Anfang zu kommen – zu dieser Erkenntnis:

„Wer nicht mit der Zeit geht,

der geht mit der Zeit“

Und für die SPD scheint die Zeit gekommen zu sein – LEIDER!!! – das bereits das Totenglöckchen im Walde leise zu vernehmen ist. Als nächstes ist – LEIDER!!! – die CDU an der Reihe.

Die Aufgabe der Parteiräte sämtlicher staatstragenden Parteien ist:

  • die Veränderung anzuerkennen (was aber zwingend die Erkenntnisfähigikeit sowie die Anpassungsfähigkeit bedingt; was aber vielen Polit-Apparatschiks abgeht)
  • mit den Menschen in einen ehrlichen, ergebnisoffenen Dialog zu treten, zu erfahren, wo die Baustellen der Gesellschaft sind und wie sie sich für den Einzelnen in seinem individuellen Lebenskontext darstellen
  • Abstand zu nehmen von Illusionen, sondern klug, kurz-, mittel- und langfristig ausgerichtet an wählbare Kandidatenpositionen heranzugehen.

Wenn CDU und SPD über „rechtspopulistische“ Parteien maulen, selbst aber offensichtlich nicht in der Lage sind oder, überhaupt Bereitschaft zeigen, auf ihre Wählerschaft einzugehen, dann sind sie zwingend die Treiber von extremeren politischen Tendenzen, die sie wie der Teufel das Weihwasser scheuen.

Mutmasslich scheinen aber die innerparteilichen Abhängigkeiten – „ich habe, ein Foto von Dir mein(e) Liebe(r), denk bitte daran. Nur mal so und natürlich nur gut gemeint“ – so massiv zu sein, dass jeder Versuch, einen neuen Seitschritt des politischen Balztanzes auszuprobieren, mit einem Anraunzer des politischen Tanzlehrers quittiert werden.

Und wer von seinem politischen Mandat persönlich abhängig ist, weil er / sie ansonsten nicht den Lebensstandard erreichen und leben kann, wird sehr, sehr schnell sehr einsichtig handeln (müssen).

Und da jeder sich der nächste ist, ist klar, wohin die Reise geht: in den Strudel des individuell getriebenen Interesses…