Wiedervorlage | 17. Juli 2014 | CDU | Ein Leserkommentar aus St. Vith/Belgien

Liebe Leserschaft!

Wir möchten es nicht versäumen, den uns zugesandten Kommentar der Familie WERNET aus St. Vith/Belgien zusätzlich zentral zu veröffentlichen. Denn, dieser Kommentar zeigt, woran es in Aachen krankt und hapert und wo der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel PHILIPP (CDU) endlilch einmal den Augias-Stall ausmisten muss.

Inge und Dieter Wernet, Militärhistorische Studien, St. Vith / Belgien sagte am 16. Juli 2014 um 12:05 : Bearbeiten

All die Fakten wie Lärm und Erschütterungen, die jetzt Nervosität und Ratlosigkeit erzeugen, hätten von einem kompetenten Baudezernat vor Erteilung der Abrissgenehmigung erkannt und mit entsprechenden Auflagen in diese eingebracht werden müssen. Schließlich gibt es das Immissionsschutzgesetz (BImschG) nicht erst seit gestern. Stattdessen wurden die Auflagen in der Abbruchgenehmigung offensichtlich im Sinne der Investoren in unzulässiger Weise minimiert. Es ist daher nachvollziehbar, wenn sich daraus Widerstände der Anwohner formieren. Es wirft außerdem ein bezeichnendes Bild auf die Akteure, wenn die Anwohner, im vorliegenden Fall ein Einzelner – pars pro toto – die Einhaltung der gesetzlichen Normen erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten müssen.

Inge und Dieter Wernet

Militärhistorische Studien

St. Vith / Belgien

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Das hilft, die politoadministrative Diskussion in und für Aachen zu intensivieren. Und, Themen in die Bürgerschaft zu bringen. In so mancher Beziehung muss man resümieren – und als Bürgerschaft empfehlen – dass sich Teile der Politik und der Verwaltungsspitze die Frage gefallen lassen müssen, ob denn das, was im Rat und den Ausschüssen wie dem Mobilitätsausschuß – um nur ein Beispiel hervorzuheben – entschieden wird, wirklich der Mehrheit der Bürgerschaft dient?

Abgesehen von dem Campus-Projekt, das ein von der Wissenschaft initiiertes und gemanagtes (!) Projekt ist und somit planerisch/organisatorisch höchstens mittelbar etwas mit der Stadt und Städtregion Aachen zu tun hat, muss man sich die Frage stellen, was ist in den vergangenen fünf Jahren eigentlich in die Richtige Richtung bewegt worden? Hier sind Kommentare sehr willkommen! Bald kratzen wir übrigens die Zahl 40 bei der internationalen Besucherschaft unseres Blogs an!

Welchen Kontrapunkt hat Oberbürgermeister Marcel PHILIPP (CDU) in seiner letzten Amtszeit gesetzt? Welche wird er setzen?

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Maine Güte, Wettbewerb kommt in Aachen unter Spannung

Für die STAWAG wird der Wind stürmischer. Auch heute flogen die Flugblätter wieder aus den Briefkästen, die eine Stromkostenersparnis von rund 25% darlegten.

Wenn ein Konkurrent mit Preisen auf den Markt kommt, die derart geringer sind, als der energetische Platzhirsch, dann braucht es kein Orakel, um früher oder später feststellen zu müssen, dass das den Cash-Flow des kommunalen Unternehmens angreifen wird.

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse. Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Für jeden gibt es eine Schmerzgrenze in der Geldbörse.
Wenn man bis zu rund 25% weniger für Strom bezahlen kann, dann wird es ernst für den Platzhirsch!

Damit auch die Quersubventionen durch Transferzahlungen

– vielleicht besser auch als „indirekte Steuern Aachens“ –

beispielsweise für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) so abschmelzen, wie ein Eiswürfel im Cocktail zur Mittagszeit im Juni. Die Folgen ergeben sich aus der simplen Finanzrechnung in Kopplung mit der Fahrzeugflotte. Wobei man auch ehrlich sein muß und festlegen muß, will man tatsächlich den Mief in Aachen verringern, so muß man zwingend – also ausnahmslos – festlegen, dass auch sämtliche externen Dienstleister ausschließlich mit Bussen mit modernen Abgasreinigungssystem in das tiefe, manchmal arg dunkel erscheinende Aachen fahren dürfen.

Vielleicht eine „antriebstechnische Zweiklassengesellschaft“ aus Haushaltserwägungen andenken und möglicherweise zulassen zu wollen, wird sich als schmerzhafter Boomerang erweisen: denn dann werden die Grenzwerte NOx u.a. weiterhin spürbar hoch bleiben, während der Individualverkehr längst weniger spezifische Emissionen verursacht, als der Busverkehr mit „alten Fleischschleudern“, wie alte Kisten gerne genannt werden.

Die Konsequenzen lassen dann auch nicht lange auf sich warten: die nächsten Maßnahmen werden auf den Weg gebracht und führen dazu, dass eine wesentliche Schmutzquelle – alte Busse ohne EURO 6 – weiterhin für Niveausteigerungen verantwortlich sein werden. Man schlägt den Esel anstatt den Eselstreiber…

Derzeit sollte ein genereller Busfahrerstreik laufen. Dies aus dem Grunde, weil nicht nur die Luft beim Streik spürbar geschmacksneutraler auf der Zunge abging, sondern auch eine herrliche Ruhe zu genießen war, weil nämlich das niederfrequente Dröhnen, das auf Grund der Konstruktion von Bussen und damit untrennbar zusammenhängend der technischen Akustik unvermeidbar ist, verstummte. Der Bus-Lärmstress war für einen Tag kein Thema. Für die Anschaffung neuer Busse und der Beauftragung von externen Dienstleistern im straßengebundenen ÖPNV heißt das, die Stadt Aachen muß auch schalltechnisch garantieren, den Stand der Technik ausnahmslos sicherzustellen. Denn – Achtung! – Lärmschutz wird zu häufig unterschätzt, beziehungsweise ignoriert, kann aber sehr wohl auf Basis geltenden Rechts durchgesetzt werden. Was zu kompensatorischen Maßnahmen führen kann.

Die Innenstadt Aachens ist in vielen Bereichen ein „Lärmkessel“

von dröhnendem Busverkehr und von harsch klingenden

Einsatzhörnern mit extrem scharfen akustischen Signaturen

durchtränkt. Lärmstress macht krank und tötet!

Nun, in Sachen Geldtransfer: den Markt zu ignorieren, negieren oder gar davon auszugehen, ihn gar überwinden zu wollen, hat schon viele Unternehmen die Existenz und viele Manager und Angestellte ihren Job gekostet.

Der Stadt Aachen wird nichts anderes übrigbleiben schleunigst an die fiskalische Grundstruktur herangehen zu müssen, zu sehen, wo man sinnvoll Geld sparen und punktgenauer einsetzen kann. Auch, zu vermeiden, dass durch unzureichende Planung so viele Projekte zum fiskalpolitischen Rohrkrepierer werden, die Kosten für die Bürgerschaft bedeuten.

Vor allem aber: schlechtes Finanzmanagement einer Stadt ist stets immer ein Abschreckungsinstrument für einen Standort, weil man nicht das tut, was man zu tun hat: sorgsam und weitsichtig mit dem Geld der Bürger und der Unternehmen umzugehen. Verschwendungsarm und fehlerarm im Vergleich zur Peergroup eben nicht die Spitzenpositionen anzustreben.

Man muss als Bürgerschaft und Unternehmerschaft Aachens hoffen, dass nicht der neue Resignationsspruch bei der nächsten Abgabenerhöhung in Aachen so lautet:

„Maine Güte,

die Abgaben steigen

und das Busfahren

kann man sich

immer weniger leisten!“

Klar ist haushalterisch auch, dass man das Prinzip nicht pervertieren darf und die Konsequenz in dem Managerspruch lautet:

„Wer mit Nüssen bezahlt,

der braucht sich nicht wundern,

Affen zu bekommen!“

 

„Behördenkommunikation“ – angreifbare, im sozialbereich tätige Behörden

Die Neue Zürcher Zeitung vom 24.03.2016 titelt unter „Meinung & Debatte“:

„Kommunizieren, bevor es brennt“

Die Fälle „Flaach“ und „Carlos“ führen vor Augen, wie angreifbar im Sozialbereich tätige Behörden sind und wie schnell sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Sind sie tatsächlich so machtlos?“ Von Dorothee Vögeli

Die Quintessenz dieses Artikels – die für die gesamte Öffentliche Hand zu gelten hat! – lautet (Zitat):

„Je weniger die Behörden informieren,

umso mehr geben sie Gerüchten

und Verunglimpfungen Raum.“

Also: packt es an, um nicht zuscheitern und stellt Transparenz in der Politik und Verwaltung absolut sicher!

 

 

Erdbebengebiet Aachen – Windkraftanlagen geht wegen Erdbebenwarnung die Puste aus

Bei der Genehmigung und Installation von Windturbinen geht im Kreis Euskirchen einigen geplanten Projekten die Puste aus. Nicht auf Grund nachlassender Winde aus West, sondern auf Basis unerläßlicher behördlicher Maßgaben im Bereich des Bevölkerungsschutzes in Sachen Erdbeben.

In ihrer Ausgabe vom 26.01.2016 berichtet die Kölner Rundschau unter dem Titel

„Immer neue Hürden für Windräder im Kreis Euskirchen“

Es steht keinerlei Willkür oder Gegnerschaft in Sachen Windkraft auf dem Tapet, sondern schlicht und einfach der Schutz der Bevölkerung in Bezug auf die Seismik. Die Talsperren in der Region müssen überwacht werden. Denn, wenn die Ruhr flußaufwärts der Staudamm bricht, dann steht Düren mit massiven Folgen unter Wasser. Dies am Rande bemerkt, eine wasserwirtschaftliche Betrachtung, die bekannt und nicht strittig ist.

Und gegen Naturgesetze kann weder eine Rot-Grüne Landesregierung, noch ein Landrat oder Bürgermeister etwas tun. Sollte sie besser nicht, denn das hieße zwangsläufig, dass sich die Politik über die Natur stellte, was unter „politisch-ideologischer Häresie“ zu subsummieren wäre. Mit nicht auszuschließen, massiven lethalen und materiellen Folgen für den Eintretensfall.

Wer glaubt, es „tangiere einen doch nicht“, dem sei ans Herz gelegt, sich unter den Stichworten „Erdbeben“, „Aachen“, „Eifel“, „Roermond“, „Geologischer Dienst“, „Erdbebenwarte“ einen Überblick zu verschaffen, um feststellen zu müssen, dass gerade der Großraum Aachen eines der Gebiete in Deutschland ist, das zur Spitzenklasse in Sachen Erdbeben gehört.

Wenn in Aachen ein Erdbeben der Magnitude 6 oder gar 7 zuschlägt, dann muß man davon ausgehen, daß die Folgen dem Begriff gerecht werdend, als „katastrophal“ bezeichnet werden können. Es dürfte dann das blanke Chaos herrschen, daß behördlich nur noch rein reaktives Handeln hervorbrächte.

Die Politik muß sich ganz ideologiefrei eingestehen und auch danach handeln, dass ihre Gesetzmäßigkeiten des Denkens oft gerade nicht die Gesetzmäßigkeit des Denkens entsprechend naturwissenschaftlich geltender Grundgesetze  widerspiegeln und genau aus diesem Grunde nicht wenige und sehr, sehr teure Fehlentscheidungen treffen.

Aus diesem Grunde bittet die Initiative Kaiserplatz e.V. den Bundestag und den Bundesrat sowie den Bundespräsidenten, das Grundgesetz um den

„Artikel 0“, die conditio sine qua non allen Staatshandelns

zu verabschieden, der besagt, dass in der Bundesrepublik Deutschland, analog in der EU,

ausschließlich Gesetzesanliegen Gesetzeskraft erlangen dürfen,

wenn diese auf Basis der Naturgesetze

uneingeschränkt konsistent sind.

Und, um die Sache dann noch zu verschärfen, so zu formulieren, dass Gesetze, deren Rechtsgegenstand geeignet ist, unmittelbar wie auch unmittelbar durch ihr Wesen Naturgesetze verletzen zu können, während einer Legilsatur entsprechend konform zu revidieren sind.

Man kann jetzt schon im Zeichen des ideologischen Schwarzlichts so mancher teurer Ökoprogramme sagen, dass dann ein „ohh- und aha-Effekt“ griffe, der nicht wenige ratlos dastehen ließe und sicher zu einem nicht volkswirtschaftlichen Kollaps mancher industrieller Segmente führen dürfte.

Nur, sich – ultissima ratio – gegen Naturgesetze stemmen zu wollen, bedeutet ausnahmslos den Grundstatz des nachhaltig effizienten und damit effektiven Gestaltens der Umwelt zwingend zu verletzen.

Schaut man sich die nicht wenigen, mit heißer Nadel gestrickten Windparks an, so läßt sich erahnen, dass es sich hier eher um Subventionspumpen, den rationale Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit handelt.

„Befeuert“ durch die bundesweite Aserei des Staates, um Haushalstlöcher stopfen zu müssen, die in Teilen erst dadurch entstehen konnten, dass man nicht nur nicht gemäß naturgesetzmäßiger Rationalität gehandelt hat, sondern auch jegeliche Art von betriebswirtschaftlichem Könnenn nicht gegeben gewesen scheint. Denn – auch so etwas wie ein finanztechnisches Naturgesetz – man kann nicht aus dem nichts Geld ohne Gegenwert schaffen, weil das nämlich der Ofen ist, der den Kessel der Inflation massiv befeuert.

Vielleicht kann man sagen, dass mancher Windpark eine Art von Denkmal für

panisch gestaltete Haushaltspolitik

ist, um die immer mehr klaffenden Defizite abdecken zu können. Nur, man flieht dann immer vor seinen eigenen Ideen und dann geht die Puste aus.

Auch die Puste im Sinne der Sicherheit, wenn man diesen Absatz aus dem Artikel der Kölner Rundschau lesen muß:

„Unsere Messgeräte sind sehr empfindlich“, erklärte Dr. Klaus Lehmann, Leiter des
Landeserdbebendienstes Krefeld. Anhand der Daten könne man etwa erkennen, ob der Linienbus, der in der Nähe vorbeifahre, pünktlich sei. Windräder würden feine Vibrationen in den Erdboden übertragen, die ähnlich tiefe Frequenzen hätten wie Erdbeben. Der Autoverkehr übertrage hingegen ganz andere Frequenzen nach unten.“

Und so stellt sich damit unwillkürlich auch die grundsätzliche Frage, ob man in der Städteregion – geographisch betrachtet – vielleicht auch von dem ein oder anderen Finanzprojekt mit Propellern Abschied nehmen muß, und einen fetten Abschreiber in die Haushalte der Stadt Aachen sowie deren „Satellitenunternehmen“ zu verbuchen hat.

Wer vorher prüft, ob etwas nicht gehen können darf, der spart später nämlich immer sehr, sehr viel mehr Geld, als wenn bereits die Dinge stehen und dann abgebaut werden müssen.

Bevor sich dieser betriebswirtschaftliche Grundsatz nicht auch in den Köpfen der Politik eingenistet hat, besteht weiterhin der berechtigte Anlass der Sorge, das

Politik heißen kann, Ideologie über Realität stellen zu wollen oder zu stellen, um so Partikulärinteressen besser im politischen Geschäft bedienen zu können.

Alaaf Aachen, alaaf NRW, alaaf Deutschland und die Idee – so manches läßt sich nur noch mit schrägem Humor ertragen, wenn man tatsächlich bestrebt ist, der Nachhaltigkeit des Handelns den Weg ebnen zu wollen!

Das Bildnis, nicht den Esel zu schlagen, der nicht mehr gehen will, das scheint in der Politik wohl noch immer nicht bekannt zu sein.

Leserbrief zu Initiative Aachen e.V. und Verkehrspolitik

Peter Philippen-Lindt
Am Lütterbüschgen 11
52072 Aachen
Leserbrief zu : Aachener Zeitung, vom 23.01.2016 Seite 17 A1 „Bequemer, spontaner, lexibler“

Das Thema „Verkehr in Aachen“ ist für alle BürgerInnen in Aachen von Interesse. Wenn bei einer „Diskussionsveranstaltung“ die Meinung der BürgerInnen nur über Twitter oder per Handzettel erbeten ist, dann wird dadurch die Veranstaltung des „Bürgervereins“: -Initiative Aachen- für BürgerInnen wohl eher uninteressant; twittern ist was für BürgerInnen unter 25.

Den vermeintlichen „Experten“ auf dem Podium nur andächtig zu lauschen, erinnert stark an die Aachener Diskussionskultur in den Ausschüssen, bei denen auch kein Fragerecht der BürgerInnen besteht. Dass ein Vorstand der Initiative Aachen auch noch von diesem Veranstaltungsformat überzeugt ist, verwundert nur noch wenig. Was heißt hier überhaupt „Bürgerverein“? Auf der Web-Seite der Initiative Aachen sind im Mitgliederverzeichnis allenfalls 30% Einzelpersonen aufgeführt. Über 60% der Mitglieder generieren sich aus Firmen, Universitäten oder Verwaltungen. Auch die Einzelpersonen gehören wohl weiteren Interessenverbänden an, z.B. der OB.

In der Satzung des Vereins sucht man die BürgerInnen unter §3 „Zweck des Vereins“ und an anderer Stelle vergeblich.

Der Verein dient nach seinen Statuten eher der Förderung der Interessen von Unternehmen, was ja für einen Verein auch legitim sein kann. Aber seitens der Aachener Zeitung, die ja auch Mitglied der Initiative Aachen ist, zu suggerieren, dass dieser Verein ein Bürgerverein sei, ist doch eher verklärend. Bei „Digitalisierung“, „Vision Mobilität 2050“, „Elektrifizierung der Flotte“ etc. kann man nur hoffen, dass die BürgerInnen sich nicht durch „Visionen“ auf einem Vereinspodium einlullen lassen.

Es verwundert, dass der OB, natürlich wieder strahlend, sich auf einem Transportrad präsentiert; es sei denn, er transportiert darin ein Programm, um eine echte und möglichst „vorzeitige“ Bürgerbeteiligung der Stadt Aachen mit Redegebot für alle interessierten BürgerInnen durchzuführen. Schließlich haben wir doch eine Stadt(-verwaltung), was brauchen wir da einen Verein?

Das geht JEDEN in AC an! Dämon statt Demos – gibt es ein sprachliches Interpretationsproblem?achen?

Vielleicht haben manche am politsichen Schaltpult etwas mißverstanden und denken an Dämonkratie, während das Volk nach mehr Demokratie ruft?

Die Mitglieder der BI-Dell.de haben die Nase voll. Entsprechend der Jahreszeit „gestrichen“.

Die heutige Presseinformation der BI-dell.de – zur gefälligen Kenntnisnahme:

<Zitatanfang>

Sehr geehrte Damen und Herren,anbei unsere Presseinformation – kurz notiert – zur im Betreff angegebenen Bezirksvertretung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Philippen-Lindt

BI-Dell

Sprecher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt

Pressemitteilung:

vom 25.11.2014

Bezirksvertretungsthemen zur Richtericher Dell

Gegen die Abschaffung der Bürgerbeteiligung im Bauleitplanverfahren durch die Stadt Aachen

Die BI-Dell wird sich morgen in der Bezirksvertretung Richterich um 18:00 Uhr im Schloss Schönau in Richterich massiv in die Diskussionen einbringen.

Auf der Tagesordnung stehen die Punkte Ö4 mit einem Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zum ersten Bebauungsplangebiet und als wichtigstem Punkt der Ö5, in dem es um die von der Stadtverwaltung geplante Abschaffung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum zweiten Bebauungsplangebiet in der Richtericher Dell geht.

Der Punkt Ö5 stand auch schon auf der Tagesordnung der vergangenen Planungsausschusssitzung vom 06.11.2014, musste von der Planungsdezernentin nach einem Aufruf der BI-Dell an die PolitikerInnen aufgrund fehlerhafter Unterlagen abgesetzt werden.

Am 26.11.2014 beginnt nun die zweite Runde im Ringen der BI-Dell um die Wahrung der Bürgerrechte. Die BürgerInnen dürfen nicht mundtot gemacht werden!

Die BI-Dell verlangt von der Stadt Aachen keine „Abschaffung“ der demokratischen Bürgerrechte, Verfahrenstreue im Bauleitplanverfahren und die Durchführung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum zweiten Bauabschnitt (FNP 131 und BP 955) in der Richtericher Dell.

BI-Dell || TERMIN MITTWOCH!!! Raumentwicklung | Flächennutzungsplan | Termin

Stadtentwicklung/Flächennutzungsplan/Stadtplanung/Stadtentwicklung

Die aktuelle Verlautbarung der http://www.bi-dell.de:

Zitatanfang:

Wie Sie/Ihr erkennen könnt, steht am Mittwoch wieder eine ähnlich gewichtige Entscheidung an, wie seinerzeit beim Aufstellungsbeschluss zu eben diesem Änderungsverfahren Nr. 131 zum Flächennutzungsplan 1980, gegen den wir das Bürgerbegehren versucht haben.

Die Vorlage der Stadtverwaltung zum Tagesordnungspunkt Ö5 dieser Sitzung am Mittwoch ist als Anlage beigefügt. Aus der Vorlage ist gut zu erkennen, dass mit den drei parallel und in Teilen auch untereinander konkurrierenden Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan 1980 der Stadt Aachen (131,128 2030AC) bei der Stadt Aachen nichts klar oder eindeutig entschieden ist. Die Stadt selber kann sich nicht für eine klare Linie entscheiden und argumentiern noch mit den Begründungen von 1998/2008. Die Stadtverwaltung Aachen versucht jetzt brutal das try and error-Verfahren durchzuziehen und das möglichst ohne „frühzeitige“ Beteiligung der BürgerInnen. Wenn die Politik hier gegen die BürgerInnen mitzieht, das muss man von einem abgekatrteten Spiel ausgehen.

Der erste Versuch die BürgerInnen ins Abseits zu stellen ist im Planungsausschuss am 06.11.2014 aufgrund unseres an die PolitikerInnen des Planungssausschusses direkt verteilten Aufrufes gescheitert, in dem wir die Unvollständigkeit der Anlagen zur am 06.11.2014 Sitzung moniert hatten.
Hiernach stand es 1:0 für die Bürgerinnen.

Am kommenden Mittwoch darf nun die korigierte Vorlage der Stadtverwaltung in der Bezirksvertretung Richterich am 26.11.2014 um 18:00 Uhr keine Mehrheit finden, damit wir ein 2:0 für die BürgerInnen erreichen können.

In dieser Sitzung können wir zudem auch alle am Demokratieverständnis unserer LokalpolitikerInnnen „riechen“, da unter Tagesordnungspunkt Ö5 keine Entscheidung für oder gegen den Flächennutzungsplan ansteht, sondern die Entscheidung ob wir BürgerInnen vor der uns zustehenden frühzeitigen Bürgerbeteiligung ausgeschlossen werden sollen.
Damit sollen wir aber auch von den Informationen zur geplanten Ortsumgehung, die innerhalb der Flächennutzungsplanänderung 131 verlaufen soll, ausgeschlossen werden!

Die Stadt Aachen hat mittlerweile „weiche Kniee“ bekommen, da sie aufgrund der neueren, uns schon bekannten Daten zur Bevölkerungsentwicklung (Aktualisierung empirica-gutachten, Zensus 2011 etc.), zum Baulandkataster und zur Strukturentwicklung incl. aller Flops (Avantis, Tivoli, Tivolibrücke, FH-Neubau, neues Hörsaalgebäude, Campusentwicklung etc. etc. etc.) merkt, dass ihr die Zeit davon läuft, wenn sie nicht mit aller Gewalt jetzt das Verfahren Nr. 131 durchdrückt, was nur geht, wenn uns die uns zustehenden Rechte auf Information und mündliche/schriftliche Stellungnahmen vorenthalten werden.

Lassen wir die PolitikerInnen sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Versuchen Sie alle am Mittwoch zu erscheinen. Wir haben eine Menge Fragen vorbereitet, die allesamt stechen. In der Politik entfaltet selten der Inhalt sondern oft nur die Masse Wirkung (=politisches Massenwirkungsgesetz ;-).

Sollten die Politiker dennoch am Mittwoch gegen uns BürgerInnen entscheiden, obwohl ?wir? sie ja eigentlich erst in Ihre Ämter gewählt haben, dann werden wir (BI-Dell) einmal rechstverbindlich bis kriminalistisch genau nachforschen, warum wir BürgerInnen von solchen Informationen ausgeschlossen werden sollen.

Wir erhoffen uns am kommenden Mittwoch in diesem BürgerInnenausschlussverfahren ein 2:0 gegen die Stadtverwaltung, damit wir im nachfolgenden Wiederholungsspiel am 04.12.2014 im Planungsausschuss zumindest eine Chance auf ein 3:0 erhalten, womit wir im Gegensatz zu Alemannia Aachen wieder in die Bürgemitbeteiligungs-Liga aufsteigen könnten ;-)!!

Spielen Sie mit und kommen Sie am Mittwoch 26.11.2014 ab 18:00 mit uns in die Schloss-Schönau-Kampfbahn zum Klassenerhalt der Bürgerbeteiligung.

Im Voraus vielen Dank an Alle!

P.Ph-L

BI-Dell

Sprecher:
Dr. Christian Locher
Hubert Marx
Peter Philippen-Lindt